Die Problematik von Lebensmitteln, die im Müll landen, wurde in den vergangenen Jahrzehnten – auch durch die intensive bewusstseinsbildende Arbeit von Sozial- und Umweltorganisationen – als gesellschaftliches Problem erkannt und anerkannt. Allerdings wird in der öffentlichen Meinung bis dato vor allem die ökologische Seite des Problems wahrgenommen.
„Auch, wenn ein jedes Lebensmittel, das nicht im Müll landet, aus ökologischer Sicht zu begrüßen ist, kann das Thema aus dem ökologische Blickwinkel nicht in seiner Vollständigkeit in Betracht genommen werden.“
, betont Andrea Schnattinger, Präsidentin des Ökosozialen Forums Wien.
Aus diesem Grund hat sich das Ökosoziale Forum Wien in den vergangenen Monaten einem intensiven Diskussionsprozess gewidmet und eine Position als Verein herausgearbeitet. Diese soll einen Beitrag dazu liefern, die Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit und Stakeholdern verstärkt auf die soziale Dimension der Rettung von Lebensmitteln zu lenken diese in Diskussionen besser abzubilden.

