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	<title>Ökosoziales Forum</title>
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	<description>Das Ökosoziale Forum arbeitet für die realpolitische Umsetzung der Ökosozialen Marktwirtschaft auf regionaler, nationaler und globaler Ebene. Ziel ist eine zukunftsfähige und krisenfeste Gesellschaft, die heute auch Verantwortung für die Zukunft übernimmt.</description>
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	<title>Ökosoziales Forum</title>
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	<item>
		<title>30 % der weltweiten Ressourcen werden verschwendet</title>
		<link>https://oekosozial.at/30-der-weltweiten-ressourcen-werden-verschwendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 10:11:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseaussendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rund 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden jährlich global weggeschmissen – das entspricht etwa einem Drittel der globalen Anbaufläche.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30291-e1 mndf-0"><div class="x-row x-container max width e30291-e2 mndf-1 mndf-2"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30291-e3 mndf-3"><div class="x-text x-content e30291-e4 mndf-4"><p><em>Utl.: Rund 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden jährlich global weggeschmissen – das entspricht etwa einem Drittel der globalen Anbaufläche.</em></p>
<p><strong><span class="prefix">Wien. </span></strong>Anlässlich des Internationalen Tags der Nullverschwendung am 30. März machen das Ökosoziale Forum und Die Tafel Österreich auf die massiven Folgen von Lebensmittelverschwendung auf Ressourcen, Umwelt, Klima und Gesellschaft aufmerksam.</p>

<h6><strong>Die anderen sind schuld?</strong></h6>
<p>Lebensmittelverschwendung entsteht entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Anbau über Verarbeitung und Handel bis hin zur Gastronomie und den Haushalten. Dennoch zeigt sich klar: Der größte Anteil entsteht in privaten Haushalten. In Österreich landen jährlich rund 1,2 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Mehr als die Hälfte davon – etwa 54 Prozent – stammt aus privaten Haushalten. Pro Person sind das durchschnittlich 1,3 Kilogramm pro Woche, also rund 69 Kilogramm im Jahr. Die Gründe für die Verschwendung sind unterschiedlich: Reste, die vergessen werden, es wurde schlichtweg zu viel eingekauft, falsch gelagerte Lebensmittel oder Produkte, die z. B. aufgrund eines missverstandenen Mindesthaltbarkeitsdatums vorschnell entsorgt werden.</p>

<h6><strong>Unterschätzte Ressourcenverschwendung</strong></h6>
<p>Werden Lebensmittel nicht genutzt und weggeworfen, obwohl sie zum Zeitpunkt ihrer Entsorgung noch essbar sind oder bei rechtzeitigem Verbrauch genießbar gewesen wären, gehen wertvolle Ressourcen verloren. „Mehr Wertschätzung für Lebensmittel ist entscheidend. Wer den Ressourcen- und Arbeitsaufwand kennt, erkennt auch ihren Wert. Wissen, Transparenz und Regionalität stärken diese Wertschätzung“, plädiert Hans Mayrhofer, Generalsekretär des Ökosozialen Forums Österreich &amp; Europa.<br />
In der EU entfallen rund 12 Prozent des Wasserverbrauchs für Produktion und Konsum auf Lebensmittel, die letztlich im Müll landen. Gleichzeitig verursacht Lebensmittelverschwendung 8 bis 10 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen – das entspricht etwa dem Fünffachen des gesamten Flugverkehrs.<br />
Ressourcenschonung hat neben der ökologischen auch eine klare soziale Dimension: Fast 33 Millionen Menschen in der EU können sich nur jeden zweiten Tag eine ganze Mahlzeit leisten. „In Österreich sind rund 420.000 Menschen von schwerer Ernährungsarmut betroffen, während gleichzeitig tonnenweise Lebensmittel und damit wertvolle Ressourcen im Müll landen“, so Alexandra Gruber, Geschäftsführerin von Die Tafel Österreich.</p>

<h6><strong><span class="prefix"></span></strong><strong>Über das Projekt</strong></h6>
<article>
<p><a href="https://tafel-oesterreich.at/isst-das-jemand/" target="_blank" rel="noopener">Die Tafel Österreich</a> und das Ökosoziale Forum zielen in ihrem gemeinsamen Projekt „<a href="https://oekosozial.at/isst-das-jemand/">Isst das jemand? Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung!</a>“ darauf ab, die Öffentlichkeit für das Ausmaß, die Konsequenzen und den eigenen Beitrag zur Lebensmittelverschwendung zu sensibilisieren. Durch informative Veranstaltungen und Dialoge wird auf die Sinnlosigkeit von Lebensmittelverschwendung hingewiesen und nachhaltiges Verhalten gefördert. Alle Materialien zur Kampagne können direkt bei der Tafel Österreich und dem Ökosozialen Forum bestellt werden. Das Projekt „Isst das jemand?“ wird von Bund, Ländern und Europäischer Union unterstützt.</p>

</article></div><hr class="x-line e30291-e5 mndf-5"/></div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/30-der-weltweiten-ressourcen-werden-verschwendet/">30 % der weltweiten Ressourcen werden verschwendet</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Essen – nicht nur Geschmackssache</title>
		<link>https://oekosozial.at/essen-nicht-nur-geschmackssache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 15:39:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klima/Umwelt/Ressourcen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Österreich sind bei den Volksschulkindern bereits jeder dritte Bub und jedes vierte Mädchen übergewichtig oder adipös. In Städten mehr als in ländlichen Regionen. Insbesondere hinsichtlich Adipositas sind Burschen deutlich häufiger betroffen als Mädchen.Adipositas ist vielfach schon im Jugendalter mit zahlreichen Begleiterkrankungen verbunden (z. B. Asthma, Insulinresistenz, Fettleber, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychischen Probleme). Im Erwachsenenalter kommen weitere erhöhte Krankheitsrisiken hinzu (z. B. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30275-e1 mncz-0"><div class="x-text x-content e30275-e2 mncz-1 mncz-2">In Österreich sind bei den Volksschulkindern bereits jeder dritte Bub und jedes vierte Mädchen übergewichtig oder adipös. In Städten mehr als in ländlichen Regionen. Insbesondere hinsichtlich Adipositas sind Burschen deutlich häufiger betroffen als Mädchen.</div><hr class="x-line e30275-e3 mncz-4 mncz-5"/><div class="x-text x-content e30275-e4 mncz-1 mncz-2"><p>Adipositas ist vielfach schon im Jugendalter mit zahlreichen Begleiterkrankungen verbunden (z. B. Asthma, Insulinresistenz, Fettleber, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychischen Probleme). Im Erwachsenenalter kommen weitere erhöhte Krankheitsrisiken hinzu (z. B. Atherosklerose, Typ-2-Diabetes, Dyslipidämie, Hypertonie, Leberfibrose, verschiedene Krebsarten).</p>
<p>Eine gesunde Ernährung ist entscheidend für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und senkt das Risiko vieler Krankheiten. Da Essgewohnheiten früh geprägt werden, sollten Kinder Zugang zu hochwertigen, gesunden Lebensmitteln haben. In der Wachstumsphase ist zudem eine ausgewogene Ernährung wichtig für Körperfunktionen wie Immunsystem, Knochenaufbau und geistige Leistungsfähigkeit. Besonders in Schulen und Kindergärten kann durch gute Verpflegung viel erreicht werden.</p>
<p>Die Ursachen und Risikofaktoren sind etwa ein niedriger sozioökonomischer Status, psychosoziale Belastungen und Bewegungsmangel. Auch Umwelt- und wirtschaftlichen Faktoren wie Lebensmittelangebot und -verarbeitung beeinflussen das Risiko. So zeigt sich, dass Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen und deren Eltern einen geringen Bildungsstand aufweisen, ein höheres Risiko in Hinblick auf Übergewicht und Adipositas haben. Dagegen vorzugehen ist eine gesellschaftliche, nicht nur individuelle Aufgabe.</p></div><hr class="x-line e30275-e5 mncz-4 mncz-5"/><div class="x-row x-container max width e30275-e6 mncz-7 mncz-9 mncz-a"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30275-e7 mncz-c"><span class="x-image e30275-e8 mncz-e mncz-f"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/WeltgesundheitWebsite.png" width="886" height="471" alt="Balkendiagramm zeigt höhere Übergewichtsrate bei Kindern mit niedrigerem Bildungsniveau der Eltern."></span><hr class="x-line e30275-e9 mncz-5 mncz-6"/><div class="x-text x-content e30275-e10 mncz-1 mncz-2"><p>Der Weltgesundheitstag 2026 steht unter dem Motto „Together for health. Stand with science“. In Zeiten zunehmender Wissenschaftsskepsis ist es umso wichtiger, daten- und faktenbasierte Gesundheitsentscheidungen zu treffen. Und gleichzeitig die systemischen Hindernisse für eine gesunde und nachhaltige Ernährung zu erforschen und zu fragen, wie wir diese beseitigen können.</p>
<p>Das Ökosoziale Forum setzt sich als Teil des FEAST-Konsortiums für die wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Frage ein. Gleichzeitig arbeiten wir in der Praxis an Maßnahmen, die konkret einen Unterschied machen. Gemeinsam mit der Polytechnischen Schule Korneuburg wollen wir am Schuldstandort Windmühlgasse einen Unterschied machen. Ein Unterschied, der nicht nur Gesundheit und Nachhaltigkeit fördert, sondern auch die Gesundheitskompetenz der Schüler:innen ausbaut und der vor allem auch schmeckt und zum Leben der Jugendlichen passt. Weil ohne geschmacklich überzeugende Angebote und Spaß am guten Essen, kommen wir nicht weiter.</p>
<p>Das Ökosoziale Forum ist Teil Horizon Europe-Projekts FEAST. Ab Juli 2022 arbeiten wir fünf Jahre lang gemeinsam mit 35 Partnern aus 17 europäischen Ländern an einem Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen in Europa, das Vorteile für die Menschen, den Planeten und sowie den öffentlichen und privaten Sektor mit sich bringt.</p></div><div class="x-text x-content e30275-e11 mncz-1 mncz-2"><p></p>
<p><span style="font-size: 13.3333px">Quelle: </span></p>

<ul>
 	<li><span style="font-size: 13.3333px">BMSGPK 2022, 2024</span></li>
 	<li>Gesundheit Österreich</li>
</ul></div><hr class="x-line e30275-e12 mncz-4 mncz-5"/><div class="x-text x-content e30275-e13 mncz-2 mncz-3"><h6 style="text-align: center"><a href="https://oekosozial.at/feast/"><span style="color: #ffffff">Mehr zum Projekt</span></a></h6></div><hr class="x-line e30275-e14 mncz-4 mncz-5"/></div></div></div></div><div class="x-section e30275-e15 mncz-0"><div class="x-row x-container max width e30275-e16 mncz-7 mncz-8 mncz-9 mncz-b"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30275-e17 mncz-c mncz-d"><a class="x-image e30275-e18 mncz-f mncz-g" href="https://www.bml.gv.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2024/05/Bildschirmfoto-2024-05-14-um-07.58.51.png" width="244" height="63" alt="Co-funded by the European Union - Logo"></a></div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/essen-nicht-nur-geschmackssache/">Essen – nicht nur Geschmackssache</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vortrag zur Lebensmittelverschwendung auf der Ab Hof Messe in Wieselburg</title>
		<link>https://oekosozial.at/vortrag-zur-lebensmittelverschwendung-auf-der-ab-hof-messe-in-wieselburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 14:19:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klima/Umwelt/Ressourcen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Expertin für Ernährungssysteme Flavia Forrer war auf der Ab Hof Messe der Messe Wieselburg mit einem Vortrag zum Thema Lebensmittelverschwendung vertreten. In ihrem Beitrag zeigte sie auf, wie groß das Ausmaß von Lebensmittelabfällen in Österreich ist, welche ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen damit verbunden sind und welche Handlungsmöglichkeiten sich im Alltag ergeben.Lebensmittelverluste entstehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der ...</p>
<p>The post <a href="https://oekosozial.at/vortrag-zur-lebensmittelverschwendung-auf-der-ab-hof-messe-in-wieselburg/">Vortrag zur Lebensmittelverschwendung auf der Ab Hof Messe in Wieselburg</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30261-e1 mncl-0"><div class="x-text x-content e30261-e2 mncl-1 mncl-2"><p data-start="319" data-end="623">Die Expertin für Ernährungssysteme Flavia Forrer war auf der Ab Hof Messe der Messe Wieselburg mit einem Vortrag zum Thema Lebensmittelverschwendung vertreten. <span>In ihrem Beitrag zeigte sie auf, wie groß das Ausmaß von Lebensmittelabfällen in Österreich ist, welche ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen damit verbunden sind und welche Handlungsmöglichkeiten sich im Alltag ergeben.</span></p></div><hr class="x-line e30261-e3 mncl-4 mncl-5"/><div class="x-text x-content e30261-e4 mncl-1 mncl-2"><p data-start="628" data-end="1210">Lebensmittelverluste entstehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der landwirtschaftlichen Produktion über Verarbeitung und Handel bis hin zum Konsum. In Österreich werden jährlich rund 1,2 Millionen Tonnen noch genussfähige Lebensmittel weggeworfen, die ursprünglich für den menschlichen Verzehr bestimmt waren. Der größte Anteil entfällt dabei auf private Haushalte, in denen rund 54 Prozent der Lebensmittelabfälle entstehen. Durchschnittlich wirft jede Person in Österreich etwa 1,3 Kilogramm Lebensmittel pro Woche weg – das entspricht rund 69 Kilogramm pro Jahr.</p>
<p data-start="1734" data-end="2030"></p></div><hr class="x-line e30261-e5 mncl-4 mncl-5"/><div class="x-text x-content e30261-e6 mncl-1 mncl-2"><p data-start="1212" data-end="1732">Neben wirtschaftlichen Verlusten hat Lebensmittelverschwendung auch erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Klima. In jedem Lebensmittel stecken wertvolle Ressourcen wie Wasser, Energie, landwirtschaftliche Flächen und Arbeitskraft. Werden Lebensmittel nicht konsumiert, gehen auch diese Ressourcen verloren. Weltweit tragen Lebensmittelverluste und -abfälle laut Schätzungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) 8 bis 10 Prozent zu den globalen Treibhausgasemissionen bei.</p></div><hr class="x-line e30261-e7 mncl-4 mncl-5"/><div class="x-text x-content e30261-e8 mncl-1 mncl-2">Im Vortrag wurde zudem aufgezeigt, welche konkreten Maßnahmen im Alltag dazu beitragen können, Lebensmittelabfälle zu reduzieren – etwa bewusstes Einkaufen, die richtige Lagerung von Lebensmitteln, das kreative Verwerten von Resten oder ein besseres Verständnis des Mindesthaltbarkeitsdatums.</div><hr class="x-line e30261-e9 mncl-4 mncl-5"/><div class="x-row x-container max width e30261-e10 mncl-7 mncl-9 mncl-a"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30261-e11 mncl-d mncl-e"><span class="x-image e30261-e12 mncl-h mncl-i"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/f4a30e57-bd96-44b8-a693-699759c55c69-e1773669362299.jpg" width="500" height="690" alt="Eine Frau im Blazer steht mit einem Mikrofon vor einem Bildschirm, auf dem ein Logo mit der Aufschrift „Isst das jemand? Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung!“ zu sehen ist."></span><hr class="x-line e30261-e13 mncl-4 mncl-6"/><span class="x-image e30261-e14 mncl-i mncl-j"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/03/Das-Projekt.png" width="2666" height="833" alt="Image"></span><hr class="x-line e30261-e15 mncl-4 mncl-5"/><div class="x-text x-content e30261-e16 mncl-2 mncl-3"><h6 style="text-align: center"><a href="https://oekosozial.at/isst-das-jemand/"><span style="color: #ffffff">Mehr zum Projekt</span></a></h6></div><hr class="x-line e30261-e17 mncl-4 mncl-5"/></div></div></div></div><div class="x-section e30261-e18 mncl-0"><div class="x-row x-container max width e30261-e19 mncl-7 mncl-8 mncl-9 mncl-b"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30261-e20 mncl-d mncl-e"><div class="x-text x-content e30261-e21 mncl-1 mncl-2">Ein Projekt von:</div></div></div></div><div class="x-row x-container max width e30261-e22 mncl-7 mncl-8 mncl-9 mncl-c"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30261-e23 mncl-d mncl-f mncl-g"><span class="x-image e30261-e24 mncl-i mncl-k mncl-l mncl-m"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2024/09/OESFO_LOGO_L-300x203.png" width="150" height="101" alt="Image"></span></div><div class="x-col e30261-e25 mncl-d mncl-e mncl-g"><span class="x-image e30261-e26 mncl-i mncl-l mncl-m mncl-n"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2024/09/DTO_Logo_Grau.png" width="1754" height="368" alt="Image"></span></div><div class="x-col e30261-e27 mncl-d mncl-e mncl-g"><a class="x-image e30261-e28 mncl-i mncl-j mncl-l mncl-o" href="https://www.bml.gv.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/04/NEU_3_Foeg_Leiste_BundGAPLaenderEU_DE_2025_rgb.png" width="1382" height="307" alt="Image"></a></div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/vortrag-zur-lebensmittelverschwendung-auf-der-ab-hof-messe-in-wieselburg/">Vortrag zur Lebensmittelverschwendung auf der Ab Hof Messe in Wieselburg</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Überzeugungstäter:innen gesucht</title>
		<link>https://oekosozial.at/ueberzeugungstaeterinnen-gesucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[micky]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 08:28:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Regionale Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Kudlich]]></category>
		<category><![CDATA[Innovator:innen]]></category>
		<category><![CDATA[ländlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Preis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Ökosoziale Forum hat wieder den Hans-Kudlich-Preis für besondere Leistungen um den ländlichen Raum und die Land- und Forstwirtschaft ausgeschrieben. Reichen Sie verdienstvolle Menschen ein.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30177-e1 mna9-0"><div class="x-container max width e30177-e2 mna9-1"><div class="x-column x-sm x-1-1 e30177-e3 mna9-2"><div id="" class="x-text" style="" ><p>Auch 2026 suchen wir wieder Menschen, die den ländlichen Raum in Österreich und in Europa besser machen. Wir zeichnen diese Innovator:innen mit dem Hans Kudlich-Preis aus.  Wir ehren damit Persönlichkeiten, die Herausragendes für den ländlichen Raum und für die Menschen, die dort leben, geleistet haben. Wir bitten Menschen vor den Vorhang, die dauerhaft den ländlichen Raum lebenswert gestalten, indem sie sich insbesondere für die Übersetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die landwirtschaftliche Praxis, die Eröffnung von wirtschaftlichen Perspektiven bzw. einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen eingesetzt haben.</p>
<p>In diesem Jahr wird erstmals eine besondere "Nachwuchs-Kategorie" ausgeschrieben, um junge Menschen in ihrem Engagement zu unterstützen. Wenn Sie Menschen, jeder Altersgruppe, kennen, die diesen Preis verdienen, reichen Sie diese bei uns ein.</p>
<p>Der Hans-Kudlich-Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist nach dem liberalen Politiker Hans Kudlich genannt, der als der österreichische und europäische Bauernbefreier gilt. Sein Antrag auf Aufhebung der Grunduntertänigkeit im Jahr 1848 löste die größte Eigentumsverschiebung aus, die Österreich jemals erlebte. Diesem historischen Antrag vor 174 Jahren will das Ökosoziale Forum mit der Verleihung des Hans-Kudlich-Preises gedenken.  Die Preise werden vom Österreichischen Raiffeisenverband, der Landwirtschaftskammer Österreich und dem Österreichischen Bauernbund zur Verfügung gestellt. Sie sind mit je 2.000 Euro dotiert.</p>
<p>Einreichschluss ist der 1. Juni 2026</p>
<h4>⇒ Mehr über den Hans-Kudlich-Preis und die Möglichkeiten zur Einreichung finden Sie <a href="https://oekosozial.at/unsere-themen/regionale-entwicklung/hans-kudlich-preis/hans-kudlich-preis-2026/">hier</a>.</h4>
</div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/ueberzeugungstaeterinnen-gesucht/">Überzeugungstäter:innen gesucht</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heute ist Weltfrauentag. Und ich will keine Blumen – ich hätte lieber mehr Gleichstellung.</title>
		<link>https://oekosozial.at/heute-ist-weltfrauentag-und-ich-will-keine-blumen-ich-haette-lieber-mehr-gleichstellung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 07:30:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=30190</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gleichstellung bedeutet, dass alle Menschen – unabhängig von ihrem Geschlecht – die gleichen Rechte, Chancen und Möglichkeiten haben: in der Bildung, im Berufsleben, beim Einkommen oder bei politischer Teilhabe. Es geht nicht darum, dass alle gleich sind, sondern darum, dass niemand aufgrund seines Geschlechts benachteiligt wird. Solange Gleichstellung vor allem gefeiert, aber nicht konsequent umgesetzt wird, bleibt sie ein Versprechen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30190-e1 mnam-0"><div class="x-div e30190-e2 mnam-1"><div class="x-text x-content e30190-e3 mnam-2"><p>Gleichstellung bedeutet, dass alle Menschen – unabhängig von ihrem Geschlecht – die gleichen Rechte, Chancen und Möglichkeiten haben: in der Bildung, im Berufsleben, beim Einkommen oder bei politischer Teilhabe. Es geht nicht darum, dass alle gleich sind, sondern darum, dass niemand aufgrund seines Geschlechts benachteiligt wird.</p>
<p>Solange Gleichstellung vor allem gefeiert, aber nicht konsequent umgesetzt wird, bleibt sie ein Versprechen für später, um genau zu sein für das Jahr 2148. Es ist schön, wenn Konzerne einmal im Jahr rosarote Bilder posten und Blumen verteilen. Noch schöner wäre es allerdings, wenn sie dafür sorgen würden, dass in ihren Vorständen genauso viele Frauen sitzen wie Männer.</p>
<p>Dabei zeigen Beispiele wie Island, dass Fortschritt möglich ist, wenn politischer Wille, klare Regeln und gesellschaftlicher Druck zusammenkommen. Dort beginnt Gleichberechtigung nicht erst im Berufsleben oder in Vorstandsetagen – sie wird bereits in der Volksschule vermittelt. Die Frage ist also: Was können Österreichs Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von isländischen Volksschüler:innen lernen?</p></div><hr class="x-line e30190-e4 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e5 mnam-2"><h5>Gegen die Quote?</h5>
<p>Den Luxus, gegen eine Quotenregelung zu sein, hat nur, wer von den vorherrschenden Strukturen profitiert. Ein Beispiel dafür, wie Strukturen – auch wenn sie manchmal unbewusst wirken – zu bleibender Homogenität führen, ist „Peter“: das typische Vorstandsmitglied eines ATX-Unternehmens – männlich, über 50, namens Peter. Mehr zu dem Prinzip der Homogenität findet ihr <a href="https://oekosozial.at/maennerdomaene-fuehrungsebene/">hier</a>.</p>
<p>Wenn wir jetzt nichts verändern, dauert es laut Global Gender Gap Index noch 123 Jahre, bis wir Gleichstellung erreicht haben. Setzen wir hingegen Maßnahmen und führen Quoten sowie Gesetze ein, kann diese Zeit deutlich verkürzt werden. Das zeigt das Beispiel Island. Island hat es geschafft, die geschlechtsspezifische Parität – gleichmäßiges Verhältnis der Geschlechter – von 78,1 % im Jahr 2006 auf 92,6 % im Jahr 2025 zu erhöhen. Damit erreicht Island einen Wert, der viermal höher ist als der globale Durchschnitt und mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt seiner europäischen Vergleichsländer.</p></div><hr class="x-line e30190-e6 mnam-3"/><span class="x-image e30190-e7 mnam-4"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/Weltfrauentag_Gleichstellung-2.png" width="540" height="675" alt="Image"></span><div class="x-text x-content e30190-e8 mnam-2">Österreich ist laut dem Global Gender Gap Index (2025) mit einer erreichten Gleichstellung von 73.5 Prozent auf Platz 56 weltweit.</div><hr class="x-line e30190-e9 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e10 mnam-2"><h5>Wie hat Island das geschafft?</h5>
<p>Ganz einfach: durch verpflichtende Bildung, Quoten und Gesetze.</p>
<p>Obwohl geschlechtsbedingte Lohndiskriminierung in Island seit Jahrzehnten gesetzlich verboten war, verdienten Frauen lange Zeit weiterhin weniger als Männer (– kommt irgendwie bekannt vor). Unternehmen begründeten dies häufig mit unterschiedlichen Tätigkeiten. Um Gehaltsunterschiede aufgrund des Geschlechts weiter zu verringern, gibt es seit 2018 Gesetz, das Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern festschreibt. Dabei geht es nicht nur um gleiche Bezahlung für gleiche Jobs, sondern auch darum, dass typische „Frauenberufe“ nicht systematisch schlechter bezahlt werden als andere vergleichbare Tätigkeiten.</p>
<p>Um dies sicherzustellen, wurde ein Standard gemeinsam von Expert:innen aus Ministerien, Wissenschaft und Wirtschaft entwickelt. Anhand dieser Kriterien werden Unternehmen von unabhängigen Stellen überprüft, um sicherzustellen, dass ihre Lohnsysteme keine geschlechtsspezifische Diskriminierung enthalten. Mittlerweile liegt der durchschnittliche Lohnunterschied in Island bei vergleichbaren Jobs und unter vergleichbaren Umständen bei gerade einmal 3,6 %. In Österreich liegt er noch immer bei 12,3 %.</p></div><hr class="x-line e30190-e11 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e12 mnam-2"><h5>Elternkarenz</h5>
<p>In Österreich wird der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen nach der Geburt des ersten Kindes besonders deutlich (mehr Infos <a href="https://oekosozial.at/elternkarenz-ist-frauensache/">hier</a>). Die isländische Regierung wollte sich nicht damit abfinden, dass Karenzzeit, Kinderbetreuung und die damit häufig verbundene Teilzeitarbeit bei den Frauen hängen bleiben, während Männer weiter Karriere machen (müssen).</p>
<p>In Island hat daher jeder Elternteil Anspruch auf sechs Monate Karenz. In dieser Zeit erhalten sie 80 % ihres Gehalts. Maximal 4,5 Monate davon können zwischen Mutter und Vater übertragen werden. Im Jahr 2021 nahmen isländische Väter durchschnittlich 131 Tage in Anspruch. Zum Vergleich: In Österreich liegt die durchschnittliche Zeit, die Väter in Elternkarenz gehen, bei neun Tagen.</p></div><hr class="x-line e30190-e13 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e14 mnam-2"><h5>40-Prozent-Quote</h5>
<p>Durch Maßnahmen wie die geteilte Karenzzeit erleben Frauen seltener einen Karriereknick als in Österreich. Dennoch besteht auch in Island eine sogenannte gläserne Decke: Frauen gelangen weiterhin seltener in Führungspositionen.</p>
<p>Um dem entgegenzuwirken, sieht das Gleichstellungsgesetz vor, dass mindestens 40 % der Vorstandsmandate in Unternehmen von Frauen besetzt sein müssen. Der Anteil von Frauen in Vorsitzendenpositionen lag Ende 2023 bei 25,1 Prozent. Der Frauenanteil in den Aufsichtsräten großer Unternehmen (mit 50 oder mehr Beschäftigten und mindestens vier Aufsichtsratsmitgliedern) lag 2023 bei 41,4 Prozent.</p>
<p>In Österreich liegt der Anteil von nicht männlichen CEOs in ATX-Unternehmen – die durchaus eine Vorbildfunktion für andere, kleinere Unternehmen in Österreich haben – bei Null, und der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder bei 14 Prozent.</p></div><hr class="x-line e30190-e15 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e16 mnam-2"><h5>Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt</h5>
<p>Doch Hoffnung allein reicht nicht. Wenn wir Gleichstellung nicht erst in 123 Jahren erreichen wollen, braucht es entschlossenes Handeln. Gesellschaftlicher Druck und politisches Engagement können gemeinsam ein starker Motor für Veränderung sein. Das Beispiel Island zeigt, dass Fortschritt möglich ist – wenn wir es ernst meinen und wirklich wollen. Und genau darin liegt die Hoffnung.</p></div><hr class="x-line e30190-e17 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e18 mnam-2"><em><strong>Das Team des Ökosozialen Forums wünscht allen einen schönen Weltfrauentag – weil von Gleichstellung profitieren wir letztlich alle, unabhängig vom Geschlecht!</strong></em></div><hr class="x-line e30190-e19 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e20 mnam-2"><p>Quelle:</p>

<ul>
 	<li>Global Gender Gap Index, 2025</li>
 	<li>Statistik Austria</li>
 	<li>government.is</li>
 	<li>statice.is</li>
 	<li>kontrast.at</li>
 	<li>theguardian.com</li>
 	<li>hagstofa.is</li>
</ul></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/heute-ist-weltfrauentag-und-ich-will-keine-blumen-ich-haette-lieber-mehr-gleichstellung/">Heute ist Weltfrauentag. Und ich will keine Blumen – ich hätte lieber mehr Gleichstellung.</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wissenschaft ist (nicht) weiblich</title>
		<link>https://oekosozial.at/wissenschaft-ist-nicht-weiblich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 07:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute schließen mehr Frauen als Männer in der EU ein Bachelorstudium ab – in allen Fachbereichen, einschließlich der Bereiche Naturwissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik. Doch je höher die Stufen auf der akademischen Leiter, desto dünner wird die Luft für Frauen. Bei den Doktorand:innen sinkt der Anteil der Frauen schon auf unter die Hälfte. Auch variiert ihr Anteil je nach Fachbereich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30184-e1 mnag-0"><div class="x-div e30184-e2 mnag-1"><div class="x-text x-content e30184-e3 mnag-2"><p class="ecl-u-type-paragraph">Heute schließen mehr Frauen als Männer in der EU ein Bachelorstudium ab – in allen Fachbereichen, einschließlich der Bereiche Naturwissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik. Doch je höher die Stufen auf der akademischen Leiter, desto dünner wird die Luft für Frauen. Bei den Doktorand:innen sinkt der Anteil der Frauen schon auf unter die Hälfte. Auch variiert ihr Anteil je nach Fachbereich erheblich: In der Pädagogik sind es über 67 %, in den Informations- und Kommunikationstechnologien, einem Bereich, der für das Produktivitätswachstum von entscheidender Bedeutung ist und bereits mit einem akuten Fachkräftemangel zu kämpfen hat, hingegen nur 22 %.</p></div><hr class="x-line e30184-e4 mnag-3"/><div class="x-text x-content e30184-e5 mnag-2"><h5>Frauen in der Wisenschaft</h5>
<p>Das von der EU-Kommission herausgegebene Datenset „SheFigures“ gibt jährlich einen knappen Überblick über die Beteiligung von Frauen in Wissenschaft und Forschung in der Europäischen Union.</p>
<p>Frauen stellen:</p>

<ul>
 	<li>48 % der Absolvent:innen eines Doktoratsstudiums (in den Natur- und Ingenieurswissenschaften sind es 37 %)</li>
 	<li>34 % der Autor:innen wissenschaftlicher Publikationen</li>
 	<li>34 % der in der Forschung Tätigen</li>
 	<li>30 % der Ordentlichen Professor:innen</li>
 	<li>9 % der Patentanträge</li>
</ul></div><hr class="x-line e30184-e6 mnag-3"/><span class="x-image e30184-e7 mnag-4"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/Weltfrauentag_-Wissenschaft-2.png" width="540" height="675" alt="Image"></span><hr class="x-line e30184-e8 mnag-3"/><div class="x-text x-content e30184-e9 mnag-2"><h5><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW60216086 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW60216086 BCX4">Österreich unter dem EU-Schnitt </span></span></h5>
<p>Österreich hinkt dabei auch noch dem europäischen Durchschnitt deutlich hinterher. Im Jahr 2023 lag der Frauenanteil am wissenschaftlichen Personal in Österreich bei 26 Prozent (Vollzeitäquivalente). Mit jedem weiteren Schritt auf der akademischen Karriereleiter sinkt dieser Anteil. Besonders wenige Frauen sind in der außeruniversitären Forschung tätig. Im Unternehmenssektor ist der Frauenanteil mit 18 Prozent besonders gering.</p></div><hr class="x-line e30184-e10 mnag-3"/><div class="x-text x-content e30184-e11 mnag-2"><p>Quelle:</p>

<ul>
 	<li>she-figures</li>
 	<li>unesco.at</li>
 	<li>research-and-innovation.eu</li>
</ul></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/wissenschaft-ist-nicht-weiblich/">Wissenschaft ist (nicht) weiblich</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Caring &#038; Sharing</title>
		<link>https://oekosozial.at/caring-sharing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 12:01:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um die Pensionslücke durch Kinderbetreuung zu verringern (Caring), gibt es seit 2005 das freiwillige Pensionssplitting (Sharing). Die gute Nachricht zuerst: Die geschlechtsspezifische Pensionslücke wird kleiner. Seit 2010 ist sie um 4,4 Prozentpunkte geschrumpft. Die weniger gute Nachricht: Die Differenz zwischen den durchschnittlichen Alterspensionen von Männern und Frauen beträgt immer noch 40,3 %. Während die durchschnittliche Bruttopension von Männern 2.620 Euro ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30169-e1 mna1-0"><div class="x-div e30169-e2 mna1-1"><div class="x-text x-content e30169-e3 mna1-2"><p><em>Um die Pensionslücke durch Kinderbetreuung zu verringern (Caring), gibt es seit 2005 das freiwillige Pensionssplitting (Sharing).</em></p>
<p>Die gute Nachricht zuerst: Die geschlechtsspezifische Pensionslücke wird kleiner. Seit 2010 ist sie um 4,4 Prozentpunkte geschrumpft. Die weniger gute Nachricht: Die Differenz zwischen den durchschnittlichen Alterspensionen von Männern und Frauen beträgt immer noch 40,3 %. Während die durchschnittliche Bruttopension von Männern 2.620 Euro (14-mal jährlich) beträgt, erhalten Frauen im Schnitt 1.563 Euro. Entsprechend ist die Armutsgefährdungsquote alleinlebender Pensionistinnen doppelt so hoch wie die der alleinlebenden Pensionisten.</p></div><hr class="x-line e30169-e4 mna1-3"/><span class="x-image e30169-e5 mna1-4"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/Weltfrauentag_Pension-2.png" width="540" height="675" alt="Image"></span><hr class="x-line e30169-e6 mna1-3"/><div class="x-text x-content e30169-e7 mna1-2"><p>Aufgrund von Einkommensunterschieden zwischen Frauen und Männern und geschlechtsspezifischen Differenzen in der Erwerbstätigkeit während des Berufslebens fallen die Alterspensionen von Frauen meist deutlich niedriger aus als jene von Männern. Um vor allem die Schere aufgrund der Kinderbetreuung nicht zu stark aufgehen zu lassen, gibt es seit 2005 das freiwillige Pensionssplitting.</p>
<p>Dies ermöglicht es Eltern, ihre Pensionsansprüche für die Jahre der Kindererziehung untereinander aufzuteilen. Bis zu 50 % der Teilgutschriften zum Pensionskonto können vom erwerbstätigen Elternteil auf das Pensionskonto des überwiegend erziehenden Elternteils übertragen werden. Der Antrag ist schriftlich bis zum 10. Geburtstag des Kindes einzubringen. Beide Elternteile müssen dem Antrag zustimmen.</p></div><div class="x-text x-content e30169-e8 mna1-2"><p>2025 haben 1.732 Paare einen Antrag zum Pensionssplitting gestellt. Zum Vergleich: Im selben Jahr wurden in Österreich 77.238 Kinder lebend geboren. Das entspricht in etwa einem Anteil von 2,2 %. Die geringe Inanspruchnahme könnte am geringen Bekanntheitsgrad liegen. Laut einer Umfrage das Katholischen Familienverbandes waren 2023 nur einem Drittel das freiwillige Pensionssplitting bekannt.</p>
<p>Falls wir Ihr Interesse geweckt haben finden Sie hier das Formular für den Pensionssplitting-Antrag.</p></div><a class="x-anchor x-anchor-button e30169-e9 mna1-5" tabindex="0" id="Pensionssplitting" href="https://www.pv.at/cdscontent/load?contentid=10008.781966&amp;version=1756881193" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><div class="x-anchor-content"><div class="x-anchor-text"><span class="x-anchor-text-primary">Pensionssplitting</span></div></div></a><div class="x-text x-content e30169-e10 mna1-2"><p></p>
<p>Quelle:</p>

<ul>
 	<li>Statistik Austria</li>
 	<li>Die Presse, 2026</li>
 	<li>Familie.at</li>
</ul></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/caring-sharing/">Caring & Sharing</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Frauen in der Landwirtschaft</title>
		<link>https://oekosozial.at/frauen-in-der-landwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 16:08:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=30172</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Österreich ist der Anteil von Frauen als Betriebsleiterinnen in der Landwirtschaft vergleichsweise hoch. Laut Statistik Austria werden rund ein Drittel der landwirtschaftlichen Betriebe von Frauen geführt. Allerdings zeigt sich eine deutliche strukturelle Ungleichheit: Frauen leiten überdurchschnittlich häufig kleinere Betriebe, während größere und flächenstärkere Höfe weiterhin überwiegend von Männern geführt werden.  Strukturwandel betrifft vor allem Frauen  Gleichzeitig hat sich die Struktur ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30172-e1 mna4-0"><div class="x-div e30172-e2 mna4-1"><div class="x-text x-content e30172-e3 mna4-2"><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW67574460 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW67574460 BCX4">In Österreich ist der Anteil von Frauen als Betriebsleiterinnen in der </span><span class="NormalTextRun AdvancedProofingIssueV2Themed SCXW67574460 BCX4">Landwirtschaft vergleichsweise</span><span class="NormalTextRun SCXW67574460 BCX4"> hoch. Laut Statistik Austria werden rund ein Drittel der landwirtschaftlichen Betriebe von Frauen geführt. Allerdings zeigt sich eine deutliche strukturelle Ungleichheit: Frauen leiten überdurchschnittlich häufig kleinere Betriebe, während größere und flächenstärkere Höfe weiterhin überwiegend von Männern geführt werden.</span><span class="NormalTextRun SCXW67574460 BCX4"> </span></span><span class="EOP SCXW67574460 BCX4" data-ccp-props="{}"> </span></div><hr class="x-line e30172-e4 mna4-3"/><div class="x-text x-content e30172-e5 mna4-2"><h5><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW193254173 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW193254173 BCX4">Strukturwandel betrifft vor allem Frauen</span></span><span class="EOP SCXW193254173 BCX4" data-ccp-props="{}"> </span></h5>
<p><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW190167603 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW190167603 BCX4">Gleichzeitig hat sich die Struktur der österreichischen Landwirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ist seit dem Jahr 2000 stark zurückgegangen. Viele geben also auf, aber die, die bleiben werden größer. Da der landwirtschaftliche Strukturwandel vor allem zu einem Rückgang kleiner Familienbetriebe führt, kann</span></span><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW190167603 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW190167603 BCX4"> </span></span><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW190167603 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW190167603 BCX4">dieser Wandel Frauen in der Landwirtschaft in besonderem Maße betreffen.</span></span><span class="EOP SCXW190167603 BCX4" data-ccp-props="{}"> </span></p></div><hr class="x-line e30172-e6 mna4-3"/><div class="x-text x-content e30172-e7 mna4-2"><h5><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW60216086 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW60216086 BCX4">International ähnliches Bild </span></span><span class="EOP SCXW60216086 BCX4" data-ccp-props="{}"> </span></h5>
<p><span data-contrast="none">Frauen besitzen bzw. kontrollieren trotz ihrer wichtigen Rolle in der Landwirtschaft also deutlich weniger landwirtschaftliche Nutzfläche. International zeigt sich ein ähnliches Muster: Weltweit stellen Frauen etwa 38 Prozent der Arbeitskräfte in der Landwirtschaft, besitzen jedoch weniger als 15 Prozent der landwirtschaftlichen Landtitel.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="none">Der ungleiche Zugang zu Land ist ein zentraler Faktor für wirtschaftliche Chancen, Investitionen und Mitbestimmung im Agrarsektor – und damit ein wichtiges Thema für Gleichstellung in der Landwirtschaft.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p></div><hr class="x-line e30172-e8 mna4-3"/><div class="x-text x-content e30172-e9 mna4-2"><h5><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW198586264 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW198586264 BCX4">Internationales Jahr der Landwirtin</span></span><span class="EOP SCXW198586264 BCX4" data-ccp-props="{}"> </span></h5>
<p><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW146426198 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW146426198 BCX4">Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat 2026 zum Internationalen Jahr der Landwirtin erklärt. Ziel ist es, die Rolle der Frauen in der Land- und Forstwirtschaft sichtbar zu machen,</span><span class="NormalTextRun SCXW146426198 BCX4"> strukturelle Ungleichheiten abzubauen und die Gleichstellung von Frauen im Agrarsektor zu fördern.</span><span class="NormalTextRun SCXW146426198 BCX4"> </span></span><span class="EOP SCXW146426198 BCX4" data-ccp-props="{}"> </span></p></div><div class="x-text x-content e30172-e10 mna4-2"><p>Quelle:</p>

<ul>
 	<li>Statistik Austria</li>
 	<li>BMLUK.at</li>
</ul></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/frauen-in-der-landwirtschaft/">Frauen in der Landwirtschaft</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gender Pay Gap: Österreich über EU-Schnitt</title>
		<link>https://oekosozial.at/gender-pay-gap-oesterreich-ueber-eu-schnitt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 15:20:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=30160</guid>

					<description><![CDATA[<p>Frauen verdienen in Österreich weniger als Männer. Zahlen zeigen, wie groß die Einkommenslücke noch immer ist.  17,6 Prozent. So viel weniger verdienen Frauen in Österreich in der Privatwirtschaft pro Stunde im Vergleich zu Männern. Damit liegt Österreich deutlich über dem EU-Durchschnitt, der bei 11,1 Prozent liegt. Der sogenannte Gender Pay Gap zeigt: Trotz Fortschritten bleibt die Einkommenslücke zwischen Frauen und ...</p>
<p>The post <a href="https://oekosozial.at/gender-pay-gap-oesterreich-ueber-eu-schnitt/">Gender Pay Gap: Österreich über EU-Schnitt</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30160-e1 mn9s-0"><div class="x-div e30160-e2 mn9s-1"><div class="x-text x-content e30160-e3 mn9s-2"><p><em><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW153164392 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW153164392 BCX4">Frauen verdienen in Österreich weniger als Männer. Zahlen zeigen, wie groß die Einkommenslücke noch immer ist.</span></span><span class="EOP SCXW153164392 BCX4" data-ccp-props="{}"> </span></em></p>
<p data-start="60" data-end="373"><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW21716493 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW21716493 BCX4">17,6 Prozent.</span></span><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW21716493 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW21716493 BCX4"> </span><span class="NormalTextRun SCXW21716493 BCX4">So viel weniger verdienen Frauen in Österreich </span><span class="NormalTextRun SCXW21716493 BCX4">in der Privatwirtschaft </span><span class="NormalTextRun SCXW21716493 BCX4">pro Stunde im Vergleich zu Männern. Damit liegt Österreich deutlich über dem EU-Durchschnitt</span><span class="NormalTextRun SCXW21716493 BCX4">, der bei 11,1 Prozent liegt</span><span class="NormalTextRun SCXW21716493 BCX4">. Der sogenannte Gender Pay Gap zeigt: Trotz Fortschritten bleibt die Einkommenslücke zwischen Frauen und Männern, vor allem in Österreich, groß.</span></span><span class="EOP SCXW21716493 BCX4" data-ccp-props="{}"> </span></p></div><hr class="x-line e30160-e4 mn9s-3"/><span class="x-image e30160-e5 mn9s-4"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/Gender-Pay-gap-e1772631780641.png" width="675" height="540" alt="Image"></span><hr class="x-line e30160-e6 mn9s-3"/><div class="x-text x-content e30160-e7 mn9s-2"><h5>Lücke nur teilweise erklärbar<span data-ccp-props="{}"> </span></h5>
<p><span data-contrast="none">Laut Analysen der Statistik Austria kann der hohe Lohnunterschied in Österreich nur zu rund einem Drittel durch strukturelle Unterschiede erklärt werden. Frauen arbeiten beispielsweise öfter in schlechter bezahlten Branchen und Berufen oder sind kürzer im Unternehmen beschäftigt als Männer. Darüber hinaus sind Frauen in Führungspositionen und besser bezahlten Branchen nach wie vor unterrepräsentiert. So gibt es etwa in keinem ATX-Unternehmen eine Vorstandvorsitzende (<a href="https://oekosozial.at/maennerdomaene-fuehrungsebene/">mehr Infos hier</a>). Rund zwei Drittel der Lohndifferenz kann jedoch nicht durch solche Unterschiede erklärt werden. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="none">Bei der Berechnung des Gender Pay Gaps werden Stundenlöhne herangezogen, Unterschiede in der Arbeitszeit sind daher bereits berücksichtigt. Teilzeitbeschäftigung wird jedoch im Durchschnitt pro Stunde niedriger entlohnt. Da Frauen deutlich häufiger in Teilzeit arbeiten als Männer, betrifft es sie stärker. Ginge es dagegen rein nach dem Ausbildungsniveau, dann müssten Frauen mehr verdienen als Männer. Beschäftigte Frauen weisen im Vergleich zu Männern häufiger einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss auf. Männer verfügen im Gegenzug öfter über einen Lehrabschluss.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p></div><div class="x-text x-content e30160-e8 mn9s-2"><h5>Vom Gender zum Motherhood Pay Gap</h5>
<p><span data-contrast="none">Auch die Entwicklung der Einkommen im Lebensverlauf zeigt ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern nimmt mit dem Alter zu. Während die Differenz bei jungen Erwerbstätigen noch relativ gering ist, wird sie im Laufe der Erwerbsbiografie größer. Insbesondere ab Anfang 30 steigen die durchschnittlichen Bruttostundenverdienste von Frauen deutlich langsamer als jene von Männern. Gleichzeitig nimmt die Teilzeitquote von Frauen ab diesem Alter stark zu. Ein wichtiger Grund dafür sind Betreuungsaufgaben innerhalb der Familie. Vor allem für Frauen mit kleinen Kindern ist Teilzeitarbeit häufig die zentrale Möglichkeit, Beruf und Familie zu vereinbaren. Bei Männern mit Kindern ist Teilzeit hingegen selten und kommt sogar seltener vor als bei Männern insgesamt.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p></div><div class="x-text x-content e30160-e9 mn9s-2"><h5>Folgen für die Pension</h5>
<p><span data-contrast="none">Die Einkommenslücke hat langfristige Auswirkungen: Niedrigere Einkommen während der Erwerbsphase wirken sich auf Arbeitslosengeld, Vermögensaufbau und vor allem auf Pensionen aus. Der Gender Pay Gap ist damit nicht nur eine Frage der Lohngerechtigkeit, sondern auch ein wichtiger Faktor für wirtschaftliche Gleichstellung und soziale Sicherheit.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p data-start="1856" data-end="2297">Quellen: Statistik Austria</p></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/gender-pay-gap-oesterreich-ueber-eu-schnitt/">Gender Pay Gap: Österreich über EU-Schnitt</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Elternkarenz ist (k)eine Frauensache</title>
		<link>https://oekosozial.at/elternkarenz-ist-frauensache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[micky]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 14:16:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=30135</guid>

					<description><![CDATA[<p>Karenz steht in Österreich Müttern und Vätern offen. Trotzdem sind vor allem Mütter in Karenz. Der Begriff Karenz stammt vom Lateinischen "carentia" ab, was so viel wie Entbehren, Nichthaben oder Verzicht bedeutet. Vor allem Väter verzichten in Österreich auf ihren Karenzanspruch. In Österreich verbringen Mütter nach der ersten Geburt im Durchschnitt 416 Tage in bezahlter Elternkarenz, Väter hingegen lediglich neun ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30135-e1 mn93-0"><div class="x-div e30135-e2 mn93-1"><div class="x-text x-content e30135-e3 mn93-2"><p><em>Karenz steht in Österreich Müttern und Vätern offen. Trotzdem sind vor allem Mütter in Karenz.</em></p>
<p>Der Begriff Karenz stammt vom Lateinischen "carentia" ab, was so viel wie Entbehren, Nichthaben oder Verzicht bedeutet. Vor allem Väter verzichten in Österreich auf ihren Karenzanspruch.</p>
<p data-start="60" data-end="373">In Österreich verbringen Mütter nach der ersten Geburt im Durchschnitt 416 Tage in bezahlter Elternkarenz, Väter hingegen lediglich neun Tage. Diese Zahlen aus einer Studie zweier Forscherinnen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wurden nun in der Fachzeitschrift Comparative Population Studies publiziert. <span>Claudia Reiter und Sonja Spitzer</span> verdeutlichen darin die weiterhin sehr ungleiche Inanspruchnahme der Betreuungszeit zwischen den Geschlechtern.</p></div><hr class="x-line e30135-e4 mn93-3"/><span class="x-image e30135-e5 mn93-4"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/Karenztage-Eltern-e1772545261691.png" width="675" height="540" alt="Image"></span><hr class="x-line e30135-e6 mn93-3"/><div class="x-text x-content e30135-e7 mn93-2"><p data-start="375" data-end="935">Mit 1. Jänner 2010 wurde die einkommensabhängige Variante des Kindergeldes eingeführt. Damit sollten laut der Debatte im Nationalrat neben der finanziellen Absicherung von jungen Familien zwei Ziele erreicht werden: Mehr Väter sollten Elternkarenz in Anspruch nehmen. Und die rückläufige Geburtenrate sollte stabilisiert werden.</p>
<p data-start="375" data-end="935">Diese Erwartungen konnte die neue Kindergeldvariante nicht erfüllen: 2009 waren 4,7 Prozent der Karenzgeldbeziehenden Männer. 2024 lag der Anteil bei 3,8 Prozent. Auch bei der Geburtenrate blieb der erhoffte Effekt aus: 2009 verzeichnete Österreich 9,2 Lebendgeborene je 1.000 Einwohner:innen, 2025 waren es 8,2.</p>
<p data-start="937" data-end="1379"><span>Claudia Reiter und Sonja Spitzer</span> konnten zeigen, dass selbst hoch qualifizierte Mütter ihre Erwerbstätigkeit häufig über längere Zeit unterbrechen, während sich die Erwerbstätigkeit von Vätern kaum verändert – unabhängig vom Bildungsgrad. Reformen im Elternurlaubssystem reichen nicht aus, um die Beteiligung von Vätern in der Kinderbetreuung zu erhöhen. Gesellschaftliche Normen werden durch das Angebot nicht verändert. Großzügige Karenzregelungen bieten zwar finanzielle Absicherung und Flexibilität, können aber zugleich bestehende Arbeitsteilungen verfestigen.</p>
<p data-start="1856" data-end="2297">Die geringe Beteilung der Väter an der Karenzzeit muss nicht sein: In Luxemburg sind 58,9 Prozent der Karenznehmenden Väter, in Island 49,7 Prozent und in Portugal 47,7 Prozent. Hier hat Österreich noch einen weiten Weg vor sich. Eine gleichmäßigere Aufteilung der Zeit mit dem Kind bietet eine Chance und Bereicherung für alle Beteiligten. Zeit, dass mehr Eltern, Unternehmen und die Gesellschaft dies sehen und leben.</p>
<p data-start="1856" data-end="2297">Quellen:</p>

<ul>
 	<li data-start="1856" data-end="2297">Statistik Austria, 2025</li>
 	<li data-start="1856" data-end="2297">OECD Studie, Oktober 2025</li>
 	<li data-start="1856" data-end="2297"><span>Reiter, C. and Spitzer, S. 2026. When Gender Trumps Skills: Employment Trajectories of Austrian Parents After Their First Birth. </span><i>Comparative Population Studies</i><span>. 51, (Feb. 2026). DOI:https://doi.org/10.12765/CPoS-2026-01.</span></li>
</ul></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/elternkarenz-ist-frauensache/">Elternkarenz ist (k)eine Frauensache</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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