<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Ökosoziales Forum</title>
	<atom:link href="https://oekosozial.at/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://oekosozial.at</link>
	<description>Das Ökosoziale Forum arbeitet für die realpolitische Umsetzung der Ökosozialen Marktwirtschaft auf regionaler, nationaler und globaler Ebene. Ziel ist eine zukunftsfähige und krisenfeste Gesellschaft, die heute auch Verantwortung für die Zukunft übernimmt.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 13 May 2026 14:47:50 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.3</generator>

<image>
	<url>https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2020/09/cropped-marker-06-32x32.png</url>
	<title>Ökosoziales Forum</title>
	<link>https://oekosozial.at</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Zucker, Chips &#038; Co.: Jugendliche hinterfragen ihre Ernährung</title>
		<link>https://oekosozial.at/zucker-chips-co-jugendliche-hinterfragen-ihre-ernaehrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 14:47:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseaussendung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=30331</guid>

					<description><![CDATA[<p>Versorgungssicherheit braucht faire Preise, klare Regeln und eine starke Land-,Workshops an der Polytechnische Schule Korneuburg sensibilisiert Jugendliche für gesunde und nachhaltige Ernährung Korneuburg. „11 Würfel Zucker – so viel steckt in einer Dose Cola.“ Diese Zahl sorgte beim Workshop an der Polytechnischen Schule Korneuburg für staunende Gesichter. Die Schüler:innen setzten sich in einem Workshop des Ökosozialen Forums praxisnah mit ihrer ...</p>
<p>The post <a href="https://oekosozial.at/zucker-chips-co-jugendliche-hinterfragen-ihre-ernaehrung/">Zucker, Chips & Co.: Jugendliche hinterfragen ihre Ernährung</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Versorgungssicherheit braucht faire Preise, klare Regeln und eine starke Land-,Workshops an der Polytechnische Schule Korneuburg sensibilisiert Jugendliche für</em> <em>gesunde und nachhaltige Ernährung</em></p>



<p>Korneuburg. „11 Würfel Zucker – so viel steckt in einer Dose Cola.“ Diese Zahl sorgte beim Workshop an der Polytechnischen Schule Korneuburg für staunende Gesichter. Die Schüler:innen setzten sich in einem Workshop des Ökosozialen Forums praxisnah mit ihrer täglichen Ernährung auseinander. Ziel war es, ihnen durch anschauliche und alltagsnahe Beispiele ein besseres Verständnis für Inhaltsstoffe, Konsumgewohnheiten sowie die Auswirkungen ihrer Ernährung auf Gesundheit und Umwelt zu vermitteln.</p>



<p>Besonders eindrücklich waren Vergleiche aus dem unmittelbaren Alltag der Schüler:innen. So wurde der Zusammenhang zwischen Ernährung und Bewegung greifbar: Wer eine Packung Chips isst, müsste rund eine Stunde laufen, um die aufgenommenen Kalorien wieder zu verbrennen. Solche Beispiele sorgten für zahlreiche Aha-Momente und verdeutlichten, wie eng Ernährung und Lebensstil miteinander verknüpft sind. Gleichzeitig richtete sich der Blick auch auf ökologische Aspekte. Wie viele Ressourcen stecken in unseren Lebensmitteln? Die Schüler:innen erfuhren beispielsweise, dass für eine einzelne Avocado rund 200 Liter Wasser benötigt werden, bevor sie im Supermarkt landet.</p>



<p>„Uns ist wichtig, dass unsere Schüler:innen ein Bewusstsein dafür entwickeln, welchen Einfluss Ernährung auf den eigenen Körper und auf die Umwelt hat. Gerade in interaktiven Formaten funktioniert das besonders gut. Wenn man selbst aktiv wird, schätzt und ausprobiert, bleibt das Gelernte nachhaltig im Gedächtnis“, betont Markus Müller, Direktor der Polytechnischen Schule Korneuburg.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Mein Essen – meine Zukunft</strong></h5>



<p>In einem weiteren Workshop lernten die Schüler:innen, was Nachhaltigkeit bedeutet und warum bewusste Ernährung eine wichtige Rolle spielt. Beim gemeinsamen Kochen erfuhren die Jugendlichen mehr über die Herkunft von Lebensmitteln sowie deren richtige Verarbeitung. Sie wurden motiviert selbst zu schneiden, zu kochen und zu probieren. Gemeinsam wurde besprochen, wie Reste sinnvoll verwertet werden können und woran man erkennt, ob Lebensmittel noch genießbar sind. So lernten die Schüler:innen beispielsweise, Lebensmittel mit allen Sinnen zu beurteilen und zu erkennen, dass auch eine schrumpelige Gurke oft noch problemlos genießbar ist. Gemeinsam wurden verschiedenste Zutaten zu schmackhaften Gerichten verarbeitet. Dabei erfuhren die Jugendlichen, warum der bewusste Einsatz regionaler und saisonaler Lebensmittel Klima und Umwelt schonen kann. Den gelungenen Abschluss bildete die gemeinsame Verkostung der selbst zubereiteten Speisen.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Ernährung als gesellschaftliche Herausforderung</strong></h5>



<p>Hintergrund der Initiative ist auch die zunehmende gesundheitliche Relevanz des Themas: In Österreich ist bereits jeder dritte Bub und jedes vierte Mädchen im Volksschulalter übergewichtig oder adipös – mit steigender Tendenz, insbesondere in städtischen Regionen. Ernährung ist nicht nur eine Frage individueller Entscheidungen, sondern auch von sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Das Ökosoziales Forum engagiert sich als Teil des FEAST-Konsortiums für die wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Herausforderungen und setzt gleichzeitig konkrete Maßnahmen in der Praxis um. Gemeinsam mit der Polytechnischen Schule Korneuburg wird daran gearbeitet, den Schulstandort Windmühlgasse nachhaltig weiterzuentwickeln. Im Fokus stehen dabei Angebote, die nicht nur gesund und ressourcenschonend sind, sondern auch den Geschmack der Jugendlichen treffen.</p>



<p>Denn langfristige Veränderungen gelingen nur dann, wenn gesunde Ernährung alltagstauglich ist – und vor allem auch schmeckt.</p>



<p><strong>Zum Projekt FEAST</strong></p>



<p>In FEAST arbeiten 37 Partnerorganisationen aus 17 europäischen Ländern zusammen. Von 2022 bis 2027 entwickeln sie Impulse für ein gesundes und umweltfreundliches Lebensmittelsystem in Europa. Alle Beteiligten (Konsument:innen, Landwirt:innen, Handel) wie auch die öffentliche Hand und die Umwelt sollen gleichermaßen profitieren. Geschmack, kulturelle Traditionen und Fairness stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die praxisnahe Umsetzung der Ergebnisse. Weitere Informationen auf der englisch-sprachigen Website von <a href="https://feast2030.eu/">FEAST</a>.</p>



<h5 class="wp-block-heading"></h5>



<p></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/zucker-chips-co-jugendliche-hinterfragen-ihre-ernaehrung/">Zucker, Chips & Co.: Jugendliche hinterfragen ihre Ernährung</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Quiz, Gespräche und Aha-Momente: AgrarScouts am GENUSS-FESTIVAL</title>
		<link>https://oekosozial.at/quiz-gespraeche-und-aha-momente-agrarscouts-am-genuss-festival/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 13:37:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AgrarScouts]]></category>
		<category><![CDATA[AgrarThinkTank]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=30317</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beim Genussfestival waren am Wochenende zwei AgrarScouts an der AMA-Erlebnisstation im Einsatz und leisteten engagierte Aufklärungsarbeit rund um Landwirtschaft und Ernährung. Im Rahmen eines interaktiven Quiz wurden Besucher:innen jeden Alters eingeladen, ihr Wissen über pflanzliche und tierische Lebensmittel sowie über die Haltung von Rindern, Schweinen und Hühnern zu testen. Dabei entstanden zahlreiche interessante Gespräche mit den Konsument:innen. Im Mittelpunkt stand ...</p>
<p>The post <a href="https://oekosozial.at/quiz-gespraeche-und-aha-momente-agrarscouts-am-genuss-festival/">Quiz, Gespräche und Aha-Momente: AgrarScouts am GENUSS-FESTIVAL</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30317-e1 mne5-0"><div class="x-row x-container max width e30317-e2 mne5-1 mne5-2 mne5-3"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30317-e3 mne5-6"><div class="x-row x-container max width e30317-e4 mne5-1 mne5-2 mne5-4"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30317-e5 mne5-6"><div class="x-text x-content e30317-e6 mne5-7"><p>Beim Genussfestival waren am Wochenende zwei AgrarScouts an der AMA-Erlebnisstation im Einsatz und leisteten engagierte Aufklärungsarbeit rund um Landwirtschaft und Ernährung. Im Rahmen eines interaktiven Quiz wurden Besucher:innen jeden Alters eingeladen, ihr Wissen über pflanzliche und tierische Lebensmittel sowie über die Haltung von Rindern, Schweinen und Hühnern zu testen.</p>
<p>Dabei entstanden zahlreiche interessante Gespräche mit den Konsument:innen. Im Mittelpunkt stand die Wissensvermittlung rund um die Herkunft unserer Lebensmittel und die Bedeutung einer bewussten Ernährung. Fragen wie „Was esse ich eigentlich?“ und „Wer produziert unsere Lebensmittel?“ bildeten dabei den Ausgangspunkt für einen spannenden Austausch zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft.</p></div></div></div></div></div></div></div></div><div class="x-section e30317-e7 mne5-0"><div class="x-row x-container max width e30317-e8 mne5-1 mne5-2 mne5-5"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30317-e9 mne5-6"><hr class="x-line e30317-e10 mne5-8"/><div class="x-text x-content e30317-e11 mne5-7"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/05/WhatsApp-Image-2026-05-11-at-18.49.09-768x1024.jpeg" title="WhatsApp Image 2026-05-11 at 18.49.09" alt="" /></div></div><div class="x-text x-content e30317-e12 mne5-7"><div><span data-canva-clipboard="ewAiAGEAIgA6ADUALAAiAGgAIgA6ACIAdwB3AHcALgBjAGEAbgB2AGEALgBjAG8AbQAiACwAIgBjACIAOgAiAEQAQQBIAEoAWAA4AHcAQgBLAHkAYwAiACwAIgBpACIAOgAiAEIAUQByAHQAOQA0AHEAMQA0AGcAMgB3AE0AagBRAHkARABGAEoAUABIAHcAIgAsACIAYgAiADoAMQA3ADcAOAA2ADcAOQAyADkAMAA1ADEAMQAsACIAbgAiADoAewAiAEEAIgA6AHsAfQB9ACwAIgBBAD8AIgA6ACIAQgAiACwAIgBBACIAOgBbAHsAIgBBACIAOgA4ADUANAAuADcAOAA0ADQANAAyADkANQAxADIAMAAyADMALAAiAEIAIgA6AC0AMgAzADgALgA5ADMAMAA0ADYANwA5ADUAOQAyADQAOAA0ACwAIgBEACIAOgA1ADMAMQAuADUAOQA0ADIAMwA1ADkAMQA4ADQAOQA3ADEALAAiAEMAIgA6ADUAMwAuADcAMwAzADMALAAiAEUAIgA6AC0AOQAwACwAIgBBAD8AIgA6ACIASwAiACwAIgBfACIAOgAiAEwAQgBaAE0AWgBOAHkAUgBaAGYAUQBMAFcAZgBtAGcAIgAsACIAYQAiADoAewAiAEEAIgA6AFsAewAiAEEAPwAiADoAIgBBACIALAAiAEEAIgA6ACIAqQAgAEEATQBBACAARwBFAE4AVQBTAFMAIABSAEUARwBJAE8ATgAvAHMAYwBoAHcAYQByAHoALQBrAG8AZQBuAGkAZwAuAGEAdABcAG4AXABuACIAfQBdACwAIgBCACIAOgBbAHsAIgBBAD8AIgA6ACIAQQAiACwAIgBBACIAOgB7ACIAYwBvAGwAbwByACIAOgB7ACIAQgAiADoAIgAjAGYAZgBmAGYAZgBmACIAfQAsACIAZgBvAG4AdAAtAGYAYQBtAGkAbAB5ACIAOgB7ACIAQgAiADoAIgBZAEEARgBjAGYANgBDAHQASgBmAEkALAAwACIAfQAsACIAZgBvAG4AdAAtAGsAZQByAG4AaQBuAGcAIgA6AHsAIgBCACIAOgAiAG4AbwByAG0AYQBsACIAfQAsACIAZgBvAG4AdAAtAHMAaQB6AGUAIgA6AHsAIgBCACIAOgAiADIAMQAuADMAMwAzADUAIgB9AH0AfQAsAHsAIgBBAD8AIgA6ACIAQgAiACwAIgBBACIAOgAzADgAfQAsAHsAIgBBAD8AIgA6ACIAQQAiACwAIgBBACIAOgB7ACIAbABlAGEAZABpAG4AZwAiADoAewAiAEIAIgA6ACIAMQA0ADAAMAAuADAAIgB9ACwAIgBzAHAAYQBjAGkAbgBnACIAOgB7ACIAQgAiADoAIgAwAC4AMAAiAH0ALAAiAHQAZQB4AHQALQB0AHIAYQBuAHMAZgBvAHIAbQAiADoAewAiAEIAIgA6ACIAbgBvAG4AZQAiAH0ALAAiAHQAcgBhAGMAawBpAG4AZwAiADoAewAiAEIAIgA6ACIAMAAuADAAIgB9AH0AfQAsAHsAIgBBAD8AIgA6ACIAQgAiACwAIgBBACIAOgAxAH0ALAB7ACIAQQA/ACIAOgAiAEEAIgAsACIAQQAiADoAewAiAGMAbwBsAG8AcgAiADoAewB9ACwAIgBmAG8AbgB0AC0AZgBhAG0AaQBsAHkAIgA6AHsAfQAsACIAZgBvAG4AdAAtAGsAZQByAG4AaQBuAGcAIgA6AHsAfQAsACIAZgBvAG4AdAAtAHMAaQB6AGUAIgA6AHsAfQAsACIAbABlAGEAZABpAG4AZwAiADoAewB9ACwAIgBzAHAAYQBjAGkAbgBnACIAOgB7AH0ALAAiAHQAZQB4AHQALQB0AHIAYQBuAHMAZgBvAHIAbQAiADoAewB9ACwAIgB0AHIAYQBjAGsAaQBuAGcAIgA6AHsAfQB9AH0AXQB9ACwAIgBiACIAOgB7ACIAQQAiADoAWwAzADgALAAxAF0AfQAsACIAagAiADoAewB9ACwAIgBkACIAOgAiAEEAIgAsACIAZwAiADoAZgBhAGwAcwBlACwAIgBoACIAOgAiAEEAIgB9AF0ALAAiAEIAIgA6ADEAMAA4ADAALAAiAEMAIgA6ADEAMwA1ADAAfQA="></span>
<div>
<div>
<p><span>Bild 2: © AMA GENUSS REGION/schwarz-koenig.at</span></p>

</div>
</div>
</div></div><hr class="x-line e30317-e13 mne5-8"/><div class="x-text x-content e30317-e14 mne5-7">Ansprechpartnerin: Christiane Mayr (mayr@oekosozial.at)</div><span class="x-image e30317-e15 mne5-9"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/04/NEU_3_Foeg_Leiste_BundGAPLaenderEU_DE_2025_rgb.png" width="1382" height="307" alt="Image"></span></div></div></div></div></div></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/quiz-gespraeche-und-aha-momente-agrarscouts-am-genuss-festival/">Quiz, Gespräche und Aha-Momente: AgrarScouts am GENUSS-FESTIVAL</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tschernobyl, Super-GAU oder INES-Stufe 7: aka katastrophaler Unfall</title>
		<link>https://oekosozial.at/tschernobyl-super-gau-oder-ines-stufe-7-aka-katastrophaler-unfall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 10:37:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klima/Umwelt/Ressourcen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=30305</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein GAU („größter anzunehmender Unfall“) bezeichnet ein Ereignis, das bei der Planung eines Kernkraftwerks als schlimmster möglicher Störfall berücksichtigt wird. Der Begriff „Super-GAU“ beschreibt eine Steigerung dieses Szenarios: einen Unfall, der über das angenommene Ausmaß hinausgeht und bei dem ein Kraftwerk außer Kontrolle gerät. Tschernobyl gilt als erster solcher Super-GAU.Am 26. April 1986 kam es im Reaktor 4 des Kernkraftwerks ...</p>
<p>The post <a href="https://oekosozial.at/tschernobyl-super-gau-oder-ines-stufe-7-aka-katastrophaler-unfall/">Tschernobyl, Super-GAU oder INES-Stufe 7: aka katastrophaler Unfall</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30305-e1 mndt-0"><div class="x-text x-content e30305-e2 mndt-1 mndt-2">Ein GAU („größter anzunehmender Unfall“) bezeichnet ein Ereignis, das bei der Planung eines Kernkraftwerks als schlimmster möglicher Störfall berücksichtigt wird. Der Begriff „Super-GAU“ beschreibt eine Steigerung dieses Szenarios: einen Unfall, der über das angenommene Ausmaß hinausgeht und bei dem ein Kraftwerk außer Kontrolle gerät. Tschernobyl gilt als erster solcher Super-GAU.</div><hr class="x-line e30305-e3 mndt-4 mndt-5"/><div class="x-text x-content e30305-e4 mndt-1 mndt-2"><p>Am 26. April 1986 kam es im Reaktor 4 des Kernkraftwerks nahe der sowjetischen Stadt Prypjat (in der heutigen Ukraine) während eines fehlerhaft durchgeführten Tests zu einem Kontrollverlust. Dieser führte zu einer Überhitzung und schließlich zur Kernschmelze. Die Sowjetunion informierte sowohl die Anwohner:innen als auch die internationale Öffentlichkeit nur zögerlich und unvollständig über das Ausmaß der Katastrophe und das freigesetzte radioaktive Material. Wind und Regen verteilten in den Tagen danach das radioaktive Material über Skandinavien, Ost- und Mitteleuropa. Das führte zu einer Kontaminierung von Böden und Lebensmitteln auch in Österreich. In Pilzen und Wildtieren können bis heute – 40 Jahre später – erhöhte radioaktive Werte gemessen werden.</p>
<p>Noch im Jahr der Katastrophe wurden internationale Abkommen zur frühzeitigen Benachrichtigung und zur Hilfeleistung bei nuklearen Unfällen bzw. strahlungsbedingten Notfällen beschlossen. 1989 folgte die Konvention über den physischen Schutz von Kernmaterial, 1998 jene über die nukleare Sicherheit. Im Jahr 2001 trat schließlich die Konvention zur sicheren Behandlung radioaktiver Abfälle und abgebrannter Brennelemente in Kraft. Österreich ist Vertragspartei all dieser Konventionen.</p></div><hr class="x-line e30305-e5 mndt-4 mndt-5"/><div class="x-text x-content e30305-e6 mndt-1 mndt-2"><h5>Wie werden nukleare Unfälle eingeordnet?</h5>
<p>Während die Begriffe GAU und Super-GAU im Alltag weiterhin gebräuchlich sind, erfolgt die internationale Bewertung heute über die INES-Skala (International Nuclear and Radiological Event Scale) der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA). Diese achtstufige Skala wurde 1990 eingeführt. Ziel ist es, die Öffentlichkeit rasch und nachvollziehbar über das Ausmaß und die sicherheitstechnische Bedeutung eines Ereignisses zu informieren – vergleichbar mit der Richter-Skala bei Erdbeben. Bis heute wurden zwei Ereignisse der höchsten Stufe 7 zugeordnet: Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011). Insgesamt kam es seit 1952 zu 33 dokumentierten schwerwiegenden Zwischenfällen und Unfällen in Kernkraftwerken weltweit.</p>
<p>Die Skala reicht von Stufe 0 (keine oder geringe sicherheitstechnische Bedeutung) bis Stufe 7 (schwerster Unfall mit weitreichenden Auswirkungen). Ereignisse der Stufen 1 bis 3 gelten als Störfälle, jene der Stufen 4 bis 7 als Unfälle. Mit jeder Stufe nimmt die Schwere des Ereignisses etwa um den Faktor zehn zu.</p></div><hr class="x-line e30305-e7 mndt-4 mndt-5"/><div class="x-text x-content e30305-e8 mndt-1 mndt-2"><h5>Strahlende Zukunft als grüne Übergangstechnologie?</h5>
<p>Trotz der katastrophalen Reaktorunfälle in Fukushima und Tschernobyl scheint nukleare Energie weltweit wieder auf dem Vormarsch zu sein – auch durch Klimaschutz-Argumente gestützt. Atomkraft wird in der EU-Taxonomie (das Klassifizierungssystem für ökologisch nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten) unter strengen Auflagen als übergangsweise grüne und nachhaltige Wirtschaftsaktivität eingestuft.</p>
<p>Österreich hat gegen diese Einstufung geklagt. Mit Urteil vom 10. September 2025 hat das Europäische Gericht die Klage Österreichs in erster Instanz abgewiesen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, Österreich hat gegen das Urteil Rechtsmittel erhoben.</p>
<p>Im Umkreis von 200 Kilometern rund um Österreich sind derzeit 23 Reaktoren in Betrieb, weitere sind geplant. <span><a href="https://www5.umweltbundesamt.at/akwmap/mapFull.jsp" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> ist eine Karte, auf der alle AKWs um Österreich zu finden sind.</span></p>
<p></p></div><div class="x-row x-container max width e30305-e9 mndt-7 mndt-9 mndt-a"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30305-e10 mndt-c"><span class="x-image e30305-e11 mndt-e mndt-f"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/04/csm_atomkraftwerke-in-grenznaehe_de_2026_17590fb966.png" width="2000" height="1125" alt="Quelle: world-nuclear.org, eigene Recherche, Grafik: Umweltbundesamt - Status Q1/2026 © EuroGeographics bzgl. Verwaltungsgrenzen, European Environment Agency (EEA) bzgl. Gewässer ©Umweltbundesamt"></span><div class="x-text x-content e30305-e12 mndt-1 mndt-2"><span style="font-size: 13.3333px"><span>© Umweltbundesam</span></span></div><hr class="x-line e30305-e13 mndt-5 mndt-6"/><div class="x-text x-content e30305-e14 mndt-1 mndt-2"><p><span style="font-size: 13.3333px">Quelle: </span></p>

<ul>
 	<li><span style="font-size: 13.3333px">BMLUK.gv.at</span></li>
 	<li>IAEA.org</li>
 	<li>Umweltbundesamt.at</li>
 	<li>LPB-BW.de</li>
</ul></div><hr class="x-line e30305-e16 mndt-4 mndt-5"/></div></div></div></div><div class="x-section e30305-e17 mndt-0"><div class="x-row x-container max width e30305-e18 mndt-7 mndt-8 mndt-9 mndt-b"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30305-e19 mndt-c mndt-d"></div></div></div></div></div></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/tschernobyl-super-gau-oder-ines-stufe-7-aka-katastrophaler-unfall/">Tschernobyl, Super-GAU oder INES-Stufe 7: aka katastrophaler Unfall</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>30 % der weltweiten Ressourcen werden verschwendet</title>
		<link>https://oekosozial.at/30-der-weltweiten-ressourcen-werden-verschwendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 10:11:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseaussendung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=30291</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rund 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden jährlich global weggeschmissen – das entspricht etwa einem Drittel der globalen Anbaufläche.</p>
<p>The post <a href="https://oekosozial.at/30-der-weltweiten-ressourcen-werden-verschwendet/">30 % der weltweiten Ressourcen werden verschwendet</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30291-e1 mndf-0"><div class="x-row x-container max width e30291-e2 mndf-1 mndf-2"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30291-e3 mndf-3"><div class="x-text x-content e30291-e4 mndf-4"><p><em>Utl.: Rund 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden jährlich global weggeschmissen – das entspricht etwa einem Drittel der globalen Anbaufläche.</em></p>
<p><strong><span class="prefix">Wien. </span></strong>Anlässlich des Internationalen Tags der Nullverschwendung am 30. März machen das Ökosoziale Forum und Die Tafel Österreich auf die massiven Folgen von Lebensmittelverschwendung auf Ressourcen, Umwelt, Klima und Gesellschaft aufmerksam.</p>

<h6><strong>Die anderen sind schuld?</strong></h6>
<p>Lebensmittelverschwendung entsteht entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Anbau über Verarbeitung und Handel bis hin zur Gastronomie und den Haushalten. Dennoch zeigt sich klar: Der größte Anteil entsteht in privaten Haushalten. In Österreich landen jährlich rund 1,2 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Mehr als die Hälfte davon – etwa 54 Prozent – stammt aus privaten Haushalten. Pro Person sind das durchschnittlich 1,3 Kilogramm pro Woche, also rund 69 Kilogramm im Jahr. Die Gründe für die Verschwendung sind unterschiedlich: Reste, die vergessen werden, es wurde schlichtweg zu viel eingekauft, falsch gelagerte Lebensmittel oder Produkte, die z. B. aufgrund eines missverstandenen Mindesthaltbarkeitsdatums vorschnell entsorgt werden.</p>

<h6><strong>Unterschätzte Ressourcenverschwendung</strong></h6>
<p>Werden Lebensmittel nicht genutzt und weggeworfen, obwohl sie zum Zeitpunkt ihrer Entsorgung noch essbar sind oder bei rechtzeitigem Verbrauch genießbar gewesen wären, gehen wertvolle Ressourcen verloren. „Mehr Wertschätzung für Lebensmittel ist entscheidend. Wer den Ressourcen- und Arbeitsaufwand kennt, erkennt auch ihren Wert. Wissen, Transparenz und Regionalität stärken diese Wertschätzung“, plädiert Hans Mayrhofer, Generalsekretär des Ökosozialen Forums Österreich &amp; Europa.<br />
In der EU entfallen rund 12 Prozent des Wasserverbrauchs für Produktion und Konsum auf Lebensmittel, die letztlich im Müll landen. Gleichzeitig verursacht Lebensmittelverschwendung 8 bis 10 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen – das entspricht etwa dem Fünffachen des gesamten Flugverkehrs.<br />
Ressourcenschonung hat neben der ökologischen auch eine klare soziale Dimension: Fast 33 Millionen Menschen in der EU können sich nur jeden zweiten Tag eine ganze Mahlzeit leisten. „In Österreich sind rund 420.000 Menschen von schwerer Ernährungsarmut betroffen, während gleichzeitig tonnenweise Lebensmittel und damit wertvolle Ressourcen im Müll landen“, so Alexandra Gruber, Geschäftsführerin von Die Tafel Österreich.</p>

<h6><strong><span class="prefix"></span></strong><strong>Über das Projekt</strong></h6>
<article>
<p><a href="https://tafel-oesterreich.at/isst-das-jemand/" target="_blank" rel="noopener">Die Tafel Österreich</a> und das Ökosoziale Forum zielen in ihrem gemeinsamen Projekt „<a href="https://oekosozial.at/isst-das-jemand/">Isst das jemand? Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung!</a>“ darauf ab, die Öffentlichkeit für das Ausmaß, die Konsequenzen und den eigenen Beitrag zur Lebensmittelverschwendung zu sensibilisieren. Durch informative Veranstaltungen und Dialoge wird auf die Sinnlosigkeit von Lebensmittelverschwendung hingewiesen und nachhaltiges Verhalten gefördert. Alle Materialien zur Kampagne können direkt bei der Tafel Österreich und dem Ökosozialen Forum bestellt werden. Das Projekt „Isst das jemand?“ wird von Bund, Ländern und Europäischer Union unterstützt.</p>

</article></div><hr class="x-line e30291-e5 mndf-5"/></div></div></div></div></div></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/30-der-weltweiten-ressourcen-werden-verschwendet/">30 % der weltweiten Ressourcen werden verschwendet</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Essen – nicht nur Geschmackssache</title>
		<link>https://oekosozial.at/essen-nicht-nur-geschmackssache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 15:39:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klima/Umwelt/Ressourcen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=30275</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Österreich sind bei den Volksschulkindern bereits jeder dritte Bub und jedes vierte Mädchen übergewichtig oder adipös. In Städten mehr als in ländlichen Regionen. Insbesondere hinsichtlich Adipositas sind Burschen deutlich häufiger betroffen als Mädchen.Adipositas ist vielfach schon im Jugendalter mit zahlreichen Begleiterkrankungen verbunden (z. B. Asthma, Insulinresistenz, Fettleber, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychischen Probleme). Im Erwachsenenalter kommen weitere erhöhte Krankheitsrisiken hinzu (z. B. ...</p>
<p>The post <a href="https://oekosozial.at/essen-nicht-nur-geschmackssache/">Essen – nicht nur Geschmackssache</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30275-e1 mncz-0"><div class="x-text x-content e30275-e2 mncz-1 mncz-2">In Österreich sind bei den Volksschulkindern bereits jeder dritte Bub und jedes vierte Mädchen übergewichtig oder adipös. In Städten mehr als in ländlichen Regionen. Insbesondere hinsichtlich Adipositas sind Burschen deutlich häufiger betroffen als Mädchen.</div><hr class="x-line e30275-e3 mncz-4 mncz-5"/><div class="x-text x-content e30275-e4 mncz-1 mncz-2"><p>Adipositas ist vielfach schon im Jugendalter mit zahlreichen Begleiterkrankungen verbunden (z. B. Asthma, Insulinresistenz, Fettleber, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychischen Probleme). Im Erwachsenenalter kommen weitere erhöhte Krankheitsrisiken hinzu (z. B. Atherosklerose, Typ-2-Diabetes, Dyslipidämie, Hypertonie, Leberfibrose, verschiedene Krebsarten).</p>
<p>Eine gesunde Ernährung ist entscheidend für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und senkt das Risiko vieler Krankheiten. Da Essgewohnheiten früh geprägt werden, sollten Kinder Zugang zu hochwertigen, gesunden Lebensmitteln haben. In der Wachstumsphase ist zudem eine ausgewogene Ernährung wichtig für Körperfunktionen wie Immunsystem, Knochenaufbau und geistige Leistungsfähigkeit. Besonders in Schulen und Kindergärten kann durch gute Verpflegung viel erreicht werden.</p>
<p>Die Ursachen und Risikofaktoren sind etwa ein niedriger sozioökonomischer Status, psychosoziale Belastungen und Bewegungsmangel. Auch Umwelt- und wirtschaftlichen Faktoren wie Lebensmittelangebot und -verarbeitung beeinflussen das Risiko. So zeigt sich, dass Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen und deren Eltern einen geringen Bildungsstand aufweisen, ein höheres Risiko in Hinblick auf Übergewicht und Adipositas haben. Dagegen vorzugehen ist eine gesellschaftliche, nicht nur individuelle Aufgabe.</p></div><hr class="x-line e30275-e5 mncz-4 mncz-5"/><div class="x-row x-container max width e30275-e6 mncz-7 mncz-9 mncz-a"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30275-e7 mncz-c"><span class="x-image e30275-e8 mncz-e mncz-f"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/WeltgesundheitWebsite.png" width="886" height="471" alt="Balkendiagramm zeigt höhere Übergewichtsrate bei Kindern mit niedrigerem Bildungsniveau der Eltern."></span><hr class="x-line e30275-e9 mncz-5 mncz-6"/><div class="x-text x-content e30275-e10 mncz-1 mncz-2"><p>Der Weltgesundheitstag 2026 steht unter dem Motto „Together for health. Stand with science“. In Zeiten zunehmender Wissenschaftsskepsis ist es umso wichtiger, daten- und faktenbasierte Gesundheitsentscheidungen zu treffen. Und gleichzeitig die systemischen Hindernisse für eine gesunde und nachhaltige Ernährung zu erforschen und zu fragen, wie wir diese beseitigen können.</p>
<p>Das Ökosoziale Forum setzt sich als Teil des FEAST-Konsortiums für die wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Frage ein. Gleichzeitig arbeiten wir in der Praxis an Maßnahmen, die konkret einen Unterschied machen. Gemeinsam mit der Polytechnischen Schule Korneuburg wollen wir am Schuldstandort Windmühlgasse einen Unterschied machen. Ein Unterschied, der nicht nur Gesundheit und Nachhaltigkeit fördert, sondern auch die Gesundheitskompetenz der Schüler:innen ausbaut und der vor allem auch schmeckt und zum Leben der Jugendlichen passt. Weil ohne geschmacklich überzeugende Angebote und Spaß am guten Essen, kommen wir nicht weiter.</p>
<p>Das Ökosoziale Forum ist Teil Horizon Europe-Projekts FEAST. Ab Juli 2022 arbeiten wir fünf Jahre lang gemeinsam mit 35 Partnern aus 17 europäischen Ländern an einem Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen in Europa, das Vorteile für die Menschen, den Planeten und sowie den öffentlichen und privaten Sektor mit sich bringt.</p></div><div class="x-text x-content e30275-e11 mncz-1 mncz-2"><p></p>
<p><span style="font-size: 13.3333px">Quelle: </span></p>

<ul>
 	<li><span style="font-size: 13.3333px">BMSGPK 2022, 2024</span></li>
 	<li>Gesundheit Österreich</li>
</ul></div><hr class="x-line e30275-e12 mncz-4 mncz-5"/><div class="x-text x-content e30275-e13 mncz-2 mncz-3"><h6 style="text-align: center"><a href="https://oekosozial.at/feast/"><span style="color: #ffffff">Mehr zum Projekt</span></a></h6></div><hr class="x-line e30275-e14 mncz-4 mncz-5"/></div></div></div></div><div class="x-section e30275-e15 mncz-0"><div class="x-row x-container max width e30275-e16 mncz-7 mncz-8 mncz-9 mncz-b"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30275-e17 mncz-c mncz-d"><a class="x-image e30275-e18 mncz-f mncz-g" href="https://www.bml.gv.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2024/05/Bildschirmfoto-2024-05-14-um-07.58.51.png" width="244" height="63" alt="Co-funded by the European Union - Logo"></a></div></div></div></div></div></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/essen-nicht-nur-geschmackssache/">Essen – nicht nur Geschmackssache</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vortrag zur Lebensmittelverschwendung auf der Ab Hof Messe in Wieselburg</title>
		<link>https://oekosozial.at/vortrag-zur-lebensmittelverschwendung-auf-der-ab-hof-messe-in-wieselburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 14:19:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klima/Umwelt/Ressourcen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=30261</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Expertin für Ernährungssysteme Flavia Forrer war auf der Ab Hof Messe der Messe Wieselburg mit einem Vortrag zum Thema Lebensmittelverschwendung vertreten. In ihrem Beitrag zeigte sie auf, wie groß das Ausmaß von Lebensmittelabfällen in Österreich ist, welche ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen damit verbunden sind und welche Handlungsmöglichkeiten sich im Alltag ergeben.Lebensmittelverluste entstehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der ...</p>
<p>The post <a href="https://oekosozial.at/vortrag-zur-lebensmittelverschwendung-auf-der-ab-hof-messe-in-wieselburg/">Vortrag zur Lebensmittelverschwendung auf der Ab Hof Messe in Wieselburg</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30261-e1 mncl-0"><div class="x-text x-content e30261-e2 mncl-1 mncl-2"><p data-start="319" data-end="623">Die Expertin für Ernährungssysteme Flavia Forrer war auf der Ab Hof Messe der Messe Wieselburg mit einem Vortrag zum Thema Lebensmittelverschwendung vertreten. <span>In ihrem Beitrag zeigte sie auf, wie groß das Ausmaß von Lebensmittelabfällen in Österreich ist, welche ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen damit verbunden sind und welche Handlungsmöglichkeiten sich im Alltag ergeben.</span></p></div><hr class="x-line e30261-e3 mncl-4 mncl-5"/><div class="x-text x-content e30261-e4 mncl-1 mncl-2"><p data-start="628" data-end="1210">Lebensmittelverluste entstehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der landwirtschaftlichen Produktion über Verarbeitung und Handel bis hin zum Konsum. In Österreich werden jährlich rund 1,2 Millionen Tonnen noch genussfähige Lebensmittel weggeworfen, die ursprünglich für den menschlichen Verzehr bestimmt waren. Der größte Anteil entfällt dabei auf private Haushalte, in denen rund 54 Prozent der Lebensmittelabfälle entstehen. Durchschnittlich wirft jede Person in Österreich etwa 1,3 Kilogramm Lebensmittel pro Woche weg – das entspricht rund 69 Kilogramm pro Jahr.</p>
<p data-start="1734" data-end="2030"></p></div><hr class="x-line e30261-e5 mncl-4 mncl-5"/><div class="x-text x-content e30261-e6 mncl-1 mncl-2"><p data-start="1212" data-end="1732">Neben wirtschaftlichen Verlusten hat Lebensmittelverschwendung auch erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Klima. In jedem Lebensmittel stecken wertvolle Ressourcen wie Wasser, Energie, landwirtschaftliche Flächen und Arbeitskraft. Werden Lebensmittel nicht konsumiert, gehen auch diese Ressourcen verloren. Weltweit tragen Lebensmittelverluste und -abfälle laut Schätzungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) 8 bis 10 Prozent zu den globalen Treibhausgasemissionen bei.</p></div><hr class="x-line e30261-e7 mncl-4 mncl-5"/><div class="x-text x-content e30261-e8 mncl-1 mncl-2">Im Vortrag wurde zudem aufgezeigt, welche konkreten Maßnahmen im Alltag dazu beitragen können, Lebensmittelabfälle zu reduzieren – etwa bewusstes Einkaufen, die richtige Lagerung von Lebensmitteln, das kreative Verwerten von Resten oder ein besseres Verständnis des Mindesthaltbarkeitsdatums.</div><hr class="x-line e30261-e9 mncl-4 mncl-5"/><div class="x-row x-container max width e30261-e10 mncl-7 mncl-9 mncl-a"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30261-e11 mncl-d mncl-e"><span class="x-image e30261-e12 mncl-h mncl-i"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/f4a30e57-bd96-44b8-a693-699759c55c69-e1773669362299.jpg" width="500" height="690" alt="Eine Frau im Blazer steht mit einem Mikrofon vor einem Bildschirm, auf dem ein Logo mit der Aufschrift „Isst das jemand? Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung!“ zu sehen ist."></span><hr class="x-line e30261-e13 mncl-4 mncl-6"/><span class="x-image e30261-e14 mncl-i mncl-j"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/03/Das-Projekt.png" width="2666" height="833" alt="Image"></span><hr class="x-line e30261-e15 mncl-4 mncl-5"/><div class="x-text x-content e30261-e16 mncl-2 mncl-3"><h6 style="text-align: center"><a href="https://oekosozial.at/isst-das-jemand/"><span style="color: #ffffff">Mehr zum Projekt</span></a></h6></div><hr class="x-line e30261-e17 mncl-4 mncl-5"/></div></div></div></div><div class="x-section e30261-e18 mncl-0"><div class="x-row x-container max width e30261-e19 mncl-7 mncl-8 mncl-9 mncl-b"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30261-e20 mncl-d mncl-e"><div class="x-text x-content e30261-e21 mncl-1 mncl-2">Ein Projekt von:</div></div></div></div><div class="x-row x-container max width e30261-e22 mncl-7 mncl-8 mncl-9 mncl-c"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30261-e23 mncl-d mncl-f mncl-g"><span class="x-image e30261-e24 mncl-i mncl-k mncl-l mncl-m"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2024/09/OESFO_LOGO_L-300x203.png" width="150" height="101" alt="Image"></span></div><div class="x-col e30261-e25 mncl-d mncl-e mncl-g"><span class="x-image e30261-e26 mncl-i mncl-l mncl-m mncl-n"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2024/09/DTO_Logo_Grau.png" width="1754" height="368" alt="Image"></span></div><div class="x-col e30261-e27 mncl-d mncl-e mncl-g"><a class="x-image e30261-e28 mncl-i mncl-j mncl-l mncl-o" href="https://www.bml.gv.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/04/NEU_3_Foeg_Leiste_BundGAPLaenderEU_DE_2025_rgb.png" width="1382" height="307" alt="Image"></a></div></div></div></div></div></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/vortrag-zur-lebensmittelverschwendung-auf-der-ab-hof-messe-in-wieselburg/">Vortrag zur Lebensmittelverschwendung auf der Ab Hof Messe in Wieselburg</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Überzeugungstäter:innen gesucht</title>
		<link>https://oekosozial.at/hans-kudlich-preis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[micky]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 08:28:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Regionale Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Kudlich]]></category>
		<category><![CDATA[Innovator:innen]]></category>
		<category><![CDATA[ländlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Preis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=30177</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Ökosoziale Forum hat wieder den Hans-Kudlich-Preis für besondere Leistungen um den ländlichen Raum und die Land- und Forstwirtschaft ausgeschrieben. Reichen Sie verdienstvolle Menschen ein.</p>
<p>The post <a href="https://oekosozial.at/hans-kudlich-preis/">Überzeugungstäter:innen gesucht</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30177-e1 mna9-0"><div class="x-container max width e30177-e2 mna9-1"><div class="x-column x-sm x-1-1 e30177-e3 mna9-2"><div id="" class="x-text" style="" ><p>Auch 2026 suchen wir wieder Menschen, die den ländlichen Raum in Österreich und in Europa besser machen. Wir zeichnen diese Innovator:innen mit dem Hans Kudlich-Preis aus.  Wir ehren damit Persönlichkeiten, die Herausragendes für den ländlichen Raum und für die Menschen, die dort leben, geleistet haben. Wir bitten Menschen vor den Vorhang, die dauerhaft den ländlichen Raum lebenswert gestalten, indem sie sich insbesondere für die Übersetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die landwirtschaftliche Praxis, die Eröffnung von wirtschaftlichen Perspektiven bzw. einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen eingesetzt haben.</p>
<p>In diesem Jahr wird erstmals eine besondere "Nachwuchs-Kategorie" ausgeschrieben, um junge Menschen in ihrem Engagement zu unterstützen. Wenn Sie Menschen, jeder Altersgruppe, kennen, die diesen Preis verdienen, reichen Sie diese bei uns ein.</p>
<p>Der Hans-Kudlich-Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist nach dem liberalen Politiker Hans Kudlich genannt, der als der österreichische und europäische Bauernbefreier gilt. Sein Antrag auf Aufhebung der Grunduntertänigkeit im Jahr 1848 löste die größte Eigentumsverschiebung aus, die Österreich jemals erlebte. Diesem historischen Antrag vor 174 Jahren will das Ökosoziale Forum mit der Verleihung des Hans-Kudlich-Preises gedenken.  Die Preise werden vom Österreichischen Raiffeisenverband, der Landwirtschaftskammer Österreich und dem Österreichischen Bauernbund zur Verfügung gestellt. Sie sind mit je 2.000 Euro dotiert.</p>
<p>Einreichschluss ist der 1. Juni 2026</p>
<h4>⇒ Mehr über den Hans-Kudlich-Preis und die Möglichkeiten zur Einreichung finden Sie <a href="https://oekosozial.at/unsere-themen/regionale-entwicklung/hans-kudlich-preis/hans-kudlich-preis-2026/">hier</a>.</h4>
</div></div></div></div></div></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/hans-kudlich-preis/">Überzeugungstäter:innen gesucht</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heute ist Weltfrauentag. Und ich will keine Blumen – ich hätte lieber mehr Gleichstellung.</title>
		<link>https://oekosozial.at/heute-ist-weltfrauentag-und-ich-will-keine-blumen-ich-haette-lieber-mehr-gleichstellung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 07:30:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=30190</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gleichstellung bedeutet, dass alle Menschen – unabhängig von ihrem Geschlecht – die gleichen Rechte, Chancen und Möglichkeiten haben: in der Bildung, im Berufsleben, beim Einkommen oder bei politischer Teilhabe. Es geht nicht darum, dass alle gleich sind, sondern darum, dass niemand aufgrund seines Geschlechts benachteiligt wird. Solange Gleichstellung vor allem gefeiert, aber nicht konsequent umgesetzt wird, bleibt sie ein Versprechen ...</p>
<p>The post <a href="https://oekosozial.at/heute-ist-weltfrauentag-und-ich-will-keine-blumen-ich-haette-lieber-mehr-gleichstellung/">Heute ist Weltfrauentag. Und ich will keine Blumen – ich hätte lieber mehr Gleichstellung.</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30190-e1 mnam-0"><div class="x-div e30190-e2 mnam-1"><div class="x-text x-content e30190-e3 mnam-2"><p>Gleichstellung bedeutet, dass alle Menschen – unabhängig von ihrem Geschlecht – die gleichen Rechte, Chancen und Möglichkeiten haben: in der Bildung, im Berufsleben, beim Einkommen oder bei politischer Teilhabe. Es geht nicht darum, dass alle gleich sind, sondern darum, dass niemand aufgrund seines Geschlechts benachteiligt wird.</p>
<p>Solange Gleichstellung vor allem gefeiert, aber nicht konsequent umgesetzt wird, bleibt sie ein Versprechen für später, um genau zu sein für das Jahr 2148. Es ist schön, wenn Konzerne einmal im Jahr rosarote Bilder posten und Blumen verteilen. Noch schöner wäre es allerdings, wenn sie dafür sorgen würden, dass in ihren Vorständen genauso viele Frauen sitzen wie Männer.</p>
<p>Dabei zeigen Beispiele wie Island, dass Fortschritt möglich ist, wenn politischer Wille, klare Regeln und gesellschaftlicher Druck zusammenkommen. Dort beginnt Gleichberechtigung nicht erst im Berufsleben oder in Vorstandsetagen – sie wird bereits in der Volksschule vermittelt. Die Frage ist also: Was können Österreichs Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von isländischen Volksschüler:innen lernen?</p></div><hr class="x-line e30190-e4 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e5 mnam-2"><h5>Gegen die Quote?</h5>
<p>Den Luxus, gegen eine Quotenregelung zu sein, hat nur, wer von den vorherrschenden Strukturen profitiert. Ein Beispiel dafür, wie Strukturen – auch wenn sie manchmal unbewusst wirken – zu bleibender Homogenität führen, ist „Peter“: das typische Vorstandsmitglied eines ATX-Unternehmens – männlich, über 50, namens Peter. Mehr zu dem Prinzip der Homogenität findet ihr <a href="https://oekosozial.at/maennerdomaene-fuehrungsebene/">hier</a>.</p>
<p>Wenn wir jetzt nichts verändern, dauert es laut Global Gender Gap Index noch 123 Jahre, bis wir Gleichstellung erreicht haben. Setzen wir hingegen Maßnahmen und führen Quoten sowie Gesetze ein, kann diese Zeit deutlich verkürzt werden. Das zeigt das Beispiel Island. Island hat es geschafft, die geschlechtsspezifische Parität – gleichmäßiges Verhältnis der Geschlechter – von 78,1 % im Jahr 2006 auf 92,6 % im Jahr 2025 zu erhöhen. Damit erreicht Island einen Wert, der viermal höher ist als der globale Durchschnitt und mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt seiner europäischen Vergleichsländer.</p></div><hr class="x-line e30190-e6 mnam-3"/><span class="x-image e30190-e7 mnam-4"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/Weltfrauentag_Gleichstellung-2.png" width="540" height="675" alt="Image"></span><div class="x-text x-content e30190-e8 mnam-2">Österreich ist laut dem Global Gender Gap Index (2025) mit einer erreichten Gleichstellung von 73.5 Prozent auf Platz 56 weltweit.</div><hr class="x-line e30190-e9 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e10 mnam-2"><h5>Wie hat Island das geschafft?</h5>
<p>Ganz einfach: durch verpflichtende Bildung, Quoten und Gesetze.</p>
<p>Obwohl geschlechtsbedingte Lohndiskriminierung in Island seit Jahrzehnten gesetzlich verboten war, verdienten Frauen lange Zeit weiterhin weniger als Männer (– kommt irgendwie bekannt vor). Unternehmen begründeten dies häufig mit unterschiedlichen Tätigkeiten. Um Gehaltsunterschiede aufgrund des Geschlechts weiter zu verringern, gibt es seit 2018 Gesetz, das Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern festschreibt. Dabei geht es nicht nur um gleiche Bezahlung für gleiche Jobs, sondern auch darum, dass typische „Frauenberufe“ nicht systematisch schlechter bezahlt werden als andere vergleichbare Tätigkeiten.</p>
<p>Um dies sicherzustellen, wurde ein Standard gemeinsam von Expert:innen aus Ministerien, Wissenschaft und Wirtschaft entwickelt. Anhand dieser Kriterien werden Unternehmen von unabhängigen Stellen überprüft, um sicherzustellen, dass ihre Lohnsysteme keine geschlechtsspezifische Diskriminierung enthalten. Mittlerweile liegt der durchschnittliche Lohnunterschied in Island bei vergleichbaren Jobs und unter vergleichbaren Umständen bei gerade einmal 3,6 %. In Österreich liegt er noch immer bei 12,3 %.</p></div><hr class="x-line e30190-e11 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e12 mnam-2"><h5>Elternkarenz</h5>
<p>In Österreich wird der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen nach der Geburt des ersten Kindes besonders deutlich (mehr Infos <a href="https://oekosozial.at/elternkarenz-ist-frauensache/">hier</a>). Die isländische Regierung wollte sich nicht damit abfinden, dass Karenzzeit, Kinderbetreuung und die damit häufig verbundene Teilzeitarbeit bei den Frauen hängen bleiben, während Männer weiter Karriere machen (müssen).</p>
<p>In Island hat daher jeder Elternteil Anspruch auf sechs Monate Karenz. In dieser Zeit erhalten sie 80 % ihres Gehalts. Maximal 4,5 Monate davon können zwischen Mutter und Vater übertragen werden. Im Jahr 2021 nahmen isländische Väter durchschnittlich 131 Tage in Anspruch. Zum Vergleich: In Österreich liegt die durchschnittliche Zeit, die Väter in Elternkarenz gehen, bei neun Tagen.</p></div><hr class="x-line e30190-e13 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e14 mnam-2"><h5>40-Prozent-Quote</h5>
<p>Durch Maßnahmen wie die geteilte Karenzzeit erleben Frauen seltener einen Karriereknick als in Österreich. Dennoch besteht auch in Island eine sogenannte gläserne Decke: Frauen gelangen weiterhin seltener in Führungspositionen.</p>
<p>Um dem entgegenzuwirken, sieht das Gleichstellungsgesetz vor, dass mindestens 40 % der Vorstandsmandate in Unternehmen von Frauen besetzt sein müssen. Der Anteil von Frauen in Vorsitzendenpositionen lag Ende 2023 bei 25,1 Prozent. Der Frauenanteil in den Aufsichtsräten großer Unternehmen (mit 50 oder mehr Beschäftigten und mindestens vier Aufsichtsratsmitgliedern) lag 2023 bei 41,4 Prozent.</p>
<p>In Österreich liegt der Anteil von nicht männlichen CEOs in ATX-Unternehmen – die durchaus eine Vorbildfunktion für andere, kleinere Unternehmen in Österreich haben – bei Null, und der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder bei 14 Prozent.</p></div><hr class="x-line e30190-e15 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e16 mnam-2"><h5>Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt</h5>
<p>Doch Hoffnung allein reicht nicht. Wenn wir Gleichstellung nicht erst in 123 Jahren erreichen wollen, braucht es entschlossenes Handeln. Gesellschaftlicher Druck und politisches Engagement können gemeinsam ein starker Motor für Veränderung sein. Das Beispiel Island zeigt, dass Fortschritt möglich ist – wenn wir es ernst meinen und wirklich wollen. Und genau darin liegt die Hoffnung.</p></div><hr class="x-line e30190-e17 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e18 mnam-2"><em><strong>Das Team des Ökosozialen Forums wünscht allen einen schönen Weltfrauentag – weil von Gleichstellung profitieren wir letztlich alle, unabhängig vom Geschlecht!</strong></em></div><hr class="x-line e30190-e19 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e20 mnam-2"><p>Quelle:</p>

<ul>
 	<li>Global Gender Gap Index, 2025</li>
 	<li>Statistik Austria</li>
 	<li>government.is</li>
 	<li>statice.is</li>
 	<li>kontrast.at</li>
 	<li>theguardian.com</li>
 	<li>hagstofa.is</li>
</ul></div></div></div></div></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/heute-ist-weltfrauentag-und-ich-will-keine-blumen-ich-haette-lieber-mehr-gleichstellung/">Heute ist Weltfrauentag. Und ich will keine Blumen – ich hätte lieber mehr Gleichstellung.</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wissenschaft ist (nicht) weiblich</title>
		<link>https://oekosozial.at/wissenschaft-ist-nicht-weiblich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 07:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=30184</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute schließen mehr Frauen als Männer in der EU ein Bachelorstudium ab – in allen Fachbereichen, einschließlich der Bereiche Naturwissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik. Doch je höher die Stufen auf der akademischen Leiter, desto dünner wird die Luft für Frauen. Bei den Doktorand:innen sinkt der Anteil der Frauen schon auf unter die Hälfte. Auch variiert ihr Anteil je nach Fachbereich ...</p>
<p>The post <a href="https://oekosozial.at/wissenschaft-ist-nicht-weiblich/">Wissenschaft ist (nicht) weiblich</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30184-e1 mnag-0"><div class="x-div e30184-e2 mnag-1"><div class="x-text x-content e30184-e3 mnag-2"><p class="ecl-u-type-paragraph">Heute schließen mehr Frauen als Männer in der EU ein Bachelorstudium ab – in allen Fachbereichen, einschließlich der Bereiche Naturwissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik. Doch je höher die Stufen auf der akademischen Leiter, desto dünner wird die Luft für Frauen. Bei den Doktorand:innen sinkt der Anteil der Frauen schon auf unter die Hälfte. Auch variiert ihr Anteil je nach Fachbereich erheblich: In der Pädagogik sind es über 67 %, in den Informations- und Kommunikationstechnologien, einem Bereich, der für das Produktivitätswachstum von entscheidender Bedeutung ist und bereits mit einem akuten Fachkräftemangel zu kämpfen hat, hingegen nur 22 %.</p></div><hr class="x-line e30184-e4 mnag-3"/><div class="x-text x-content e30184-e5 mnag-2"><h5>Frauen in der Wisenschaft</h5>
<p>Das von der EU-Kommission herausgegebene Datenset „SheFigures“ gibt jährlich einen knappen Überblick über die Beteiligung von Frauen in Wissenschaft und Forschung in der Europäischen Union.</p>
<p>Frauen stellen:</p>

<ul>
 	<li>48 % der Absolvent:innen eines Doktoratsstudiums (in den Natur- und Ingenieurswissenschaften sind es 37 %)</li>
 	<li>34 % der Autor:innen wissenschaftlicher Publikationen</li>
 	<li>34 % der in der Forschung Tätigen</li>
 	<li>30 % der Ordentlichen Professor:innen</li>
 	<li>9 % der Patentanträge</li>
</ul></div><hr class="x-line e30184-e6 mnag-3"/><span class="x-image e30184-e7 mnag-4"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/Weltfrauentag_-Wissenschaft-2.png" width="540" height="675" alt="Image"></span><hr class="x-line e30184-e8 mnag-3"/><div class="x-text x-content e30184-e9 mnag-2"><h5><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW60216086 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW60216086 BCX4">Österreich unter dem EU-Schnitt </span></span></h5>
<p>Österreich hinkt dabei auch noch dem europäischen Durchschnitt deutlich hinterher. Im Jahr 2023 lag der Frauenanteil am wissenschaftlichen Personal in Österreich bei 26 Prozent (Vollzeitäquivalente). Mit jedem weiteren Schritt auf der akademischen Karriereleiter sinkt dieser Anteil. Besonders wenige Frauen sind in der außeruniversitären Forschung tätig. Im Unternehmenssektor ist der Frauenanteil mit 18 Prozent besonders gering.</p></div><hr class="x-line e30184-e10 mnag-3"/><div class="x-text x-content e30184-e11 mnag-2"><p>Quelle:</p>

<ul>
 	<li>she-figures</li>
 	<li>unesco.at</li>
 	<li>research-and-innovation.eu</li>
</ul></div></div></div></div></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/wissenschaft-ist-nicht-weiblich/">Wissenschaft ist (nicht) weiblich</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Caring &#038; Sharing</title>
		<link>https://oekosozial.at/caring-sharing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 12:01:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=30169</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um die Pensionslücke durch Kinderbetreuung zu verringern (Caring), gibt es seit 2005 das freiwillige Pensionssplitting (Sharing). Die gute Nachricht zuerst: Die geschlechtsspezifische Pensionslücke wird kleiner. Seit 2010 ist sie um 4,4 Prozentpunkte geschrumpft. Die weniger gute Nachricht: Die Differenz zwischen den durchschnittlichen Alterspensionen von Männern und Frauen beträgt immer noch 40,3 %. Während die durchschnittliche Bruttopension von Männern 2.620 Euro ...</p>
<p>The post <a href="https://oekosozial.at/caring-sharing/">Caring & Sharing</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30169-e1 mna1-0"><div class="x-div e30169-e2 mna1-1"><div class="x-text x-content e30169-e3 mna1-2"><p><em>Um die Pensionslücke durch Kinderbetreuung zu verringern (Caring), gibt es seit 2005 das freiwillige Pensionssplitting (Sharing).</em></p>
<p>Die gute Nachricht zuerst: Die geschlechtsspezifische Pensionslücke wird kleiner. Seit 2010 ist sie um 4,4 Prozentpunkte geschrumpft. Die weniger gute Nachricht: Die Differenz zwischen den durchschnittlichen Alterspensionen von Männern und Frauen beträgt immer noch 40,3 %. Während die durchschnittliche Bruttopension von Männern 2.620 Euro (14-mal jährlich) beträgt, erhalten Frauen im Schnitt 1.563 Euro. Entsprechend ist die Armutsgefährdungsquote alleinlebender Pensionistinnen doppelt so hoch wie die der alleinlebenden Pensionisten.</p></div><hr class="x-line e30169-e4 mna1-3"/><span class="x-image e30169-e5 mna1-4"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/Weltfrauentag_Pension-2.png" width="540" height="675" alt="Image"></span><hr class="x-line e30169-e6 mna1-3"/><div class="x-text x-content e30169-e7 mna1-2"><p>Aufgrund von Einkommensunterschieden zwischen Frauen und Männern und geschlechtsspezifischen Differenzen in der Erwerbstätigkeit während des Berufslebens fallen die Alterspensionen von Frauen meist deutlich niedriger aus als jene von Männern. Um vor allem die Schere aufgrund der Kinderbetreuung nicht zu stark aufgehen zu lassen, gibt es seit 2005 das freiwillige Pensionssplitting.</p>
<p>Dies ermöglicht es Eltern, ihre Pensionsansprüche für die Jahre der Kindererziehung untereinander aufzuteilen. Bis zu 50 % der Teilgutschriften zum Pensionskonto können vom erwerbstätigen Elternteil auf das Pensionskonto des überwiegend erziehenden Elternteils übertragen werden. Der Antrag ist schriftlich bis zum 10. Geburtstag des Kindes einzubringen. Beide Elternteile müssen dem Antrag zustimmen.</p></div><div class="x-text x-content e30169-e8 mna1-2"><p>2025 haben 1.732 Paare einen Antrag zum Pensionssplitting gestellt. Zum Vergleich: Im selben Jahr wurden in Österreich 77.238 Kinder lebend geboren. Das entspricht in etwa einem Anteil von 2,2 %. Die geringe Inanspruchnahme könnte am geringen Bekanntheitsgrad liegen. Laut einer Umfrage das Katholischen Familienverbandes waren 2023 nur einem Drittel das freiwillige Pensionssplitting bekannt.</p>
<p>Falls wir Ihr Interesse geweckt haben finden Sie hier das Formular für den Pensionssplitting-Antrag.</p></div><a class="x-anchor x-anchor-button e30169-e9 mna1-5" tabindex="0" id="Pensionssplitting" href="https://www.pv.at/cdscontent/load?contentid=10008.781966&amp;version=1756881193" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><div class="x-anchor-content"><div class="x-anchor-text"><span class="x-anchor-text-primary">Pensionssplitting</span></div></div></a><div class="x-text x-content e30169-e10 mna1-2"><p></p>
<p>Quelle:</p>

<ul>
 	<li>Statistik Austria</li>
 	<li>Die Presse, 2026</li>
 	<li>Familie.at</li>
</ul></div></div></div></div></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/caring-sharing/">Caring & Sharing</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Lazy Loading (feed)
Minified using Disk
Database Caching using Disk

Served from: oekosozial.at @ 2026-05-13 16:54:22 by W3 Total Cache
-->