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	<title>Klima/Umwelt/Ressourcen - Ökosoziales Forum</title>
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	<description>Das Ökosoziale Forum arbeitet für die realpolitische Umsetzung der Ökosozialen Marktwirtschaft auf regionaler, nationaler und globaler Ebene. Ziel ist eine zukunftsfähige und krisenfeste Gesellschaft, die heute auch Verantwortung für die Zukunft übernimmt.</description>
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		<title>Europäischer Erfahrungsaustausch für nachhaltige Ernährungssysteme</title>
		<link>https://oekosozial.at/europaeischer-erfahrungsaustausch-fuer-nachhaltige-ernaehrungssysteme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 07:54:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klima/Umwelt/Ressourcen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Mai durften wir unsere FEAST-Projektpartnerin Paola Hernández Olivan von Mensa Cívica in Wien begrüßen. Der Besuch fand im Rahmen eines Peer-Learning-Austauschs statt und bot die Gelegenheit, Erfahrungen, Ideen und bewährte Praktiken im Bereich nachhaltiger Ernährungssysteme zu teilen und voneinander zu lernen. Internationale Zusammenarbeit als Schlüssel Dieser Erfahrungsaustausch schuf Raum für Dialog, neue Perspektiven und gemeinsame Lernprozesse zwischen Organisationen aus ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30387-e1 mng3-0"><div class="x-text x-content e30387-e2 mng3-1 mng3-2"></div><hr class="x-line e30387-e3 mng3-4"/><div class="x-text x-content e30387-e4 mng3-1 mng3-2"><p data-start="99" data-end="454">Im Mai durften wir unsere FEAST-Projektpartnerin <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Paola Hernández Olivan</span></span> von <a href="https://www.mensacivica.com" target="_blank" rel="noopener"><span class="" data-state="closed">Mensa Cívica</span></a> in Wien begrüßen. Der Besuch fand im Rahmen eines Peer-Learning-Austauschs statt und bot die Gelegenheit, Erfahrungen, Ideen und bewährte Praktiken im Bereich nachhaltiger Ernährungssysteme zu teilen und voneinander zu lernen.</p>

<h5 data-section-id="1t2u7ve" data-start="202" data-end="248">Internationale Zusammenarbeit als Schlüssel</h5>
<p data-start="250" data-end="625">Dieser Erfahrungsaustausch schuf Raum für Dialog, neue Perspektiven und gemeinsame Lernprozesse zwischen Organisationen aus unterschiedlichen europäischen Ländern. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie soziale Innovation, Ernährungsbildung, zirkuläre Ansätze und gemeinschaftsorientierte Lösungen einen Beitrag zu nachhaltigen und resilienten Ernährungssystemen leisten können.</p>

<h5 data-section-id="1ntng2w" data-start="627" data-end="683">Twinning-Partner des Ökosozialen Forums: Mensa Cívica</h5>
<p data-start="685" data-end="1177">Mensa Cívica ist eine spanische Vereinigung, die verschiedene Akteur:innen entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette zusammenbringt – von Produzent:innen und Vertriebsunternehmen über Cateringbetriebe und selbstverwaltete Küchen bis hin zu sozialen Organisationen und Fachkräften. Ziel der Organisation ist es, Nachhaltigkeit in der Gemeinschaftsverpflegung zu fördern – insbesondere in Kindergärten, Schulen, Universitäten, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und im öffentlichen Verkehr.</p>

<h5 data-section-id="ww1oyk" data-start="1179" data-end="1216">Zwei intensive Tage des Austauschs</h5>
<p data-start="1218" data-end="1388">Während zweier intensiver Tage in Wien und Niederösterreich besuchten wir gemeinsam Initiativen, die innovative Ansätze für nachhaltige Ernährungssysteme sichtbar machen.</p>
<p data-start="1390" data-end="1776">Der erste Programmpunkt führte uns zu Die Tafel Österreich. Dort erhielten wir spannende Einblicke in soziale Lebensmittelrettung und Logistikmodelle zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Besonders interessant war der Besuch des Sensorik-Labors, das Informationen für Konsument:innen mit praxisnahen Ansätzen verbindet und zeigt, wie die Nutzungsdauer von Lebensmitteln verlängert werden kann.</p>
<p data-start="1778" data-end="2078">Anschließend besuchten wir das neunerhaus Café, das mit seinem innovativen Social-Business-Modell einen niederschwelligen Zugang zu gesunden Lebensmitteln und sozialen Unterstützungsangeboten schafft. Das Konzept zeigt eindrucksvoll, wie Ernährung und soziale Inklusion zusammengedacht werden können.</p>
<p data-start="2080" data-end="2360">Ein weiterer Halt war die Kleine Stadtfarm. Die Initiative verbindet regionale Lebensmittelproduktion, Bildung, urbane Landwirtschaft und partizipative Beteiligungsmodelle. Sie verdeutlicht, wie lokale und gemeinschaftsgetragene Ansätze regionale Ernährungssysteme stärken können.</p>
<p data-start="2362" data-end="2577">Auch das WeltTellerFeld stand auf dem Programm. Die interaktive Bildungsplattform macht globale Ernährungssysteme greifbar und sensibilisiert für Themen wie Flächennutzung, Konsumverhalten und Nachhaltigkeitsfragen.</p>
<p data-start="2579" data-end="2842">Zum Abschluss nahmen wir am „Restlküche“-Workshop des Living Lab Korneuburg teil. Im Mittelpunkt standen nachhaltige Kochpraktiken und konkrete Strategien zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung – mit einem besonderen Fokus auf Bildung und Verhaltensänderung.</p></div><hr class="x-line e30387-e5 mng3-4"/><div class="x-row x-container max width e30387-e6 mng3-5 mng3-7 mng3-8"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30387-e7 mng3-a"><div class="x-text x-content e30387-e8 mng3-1 mng3-2"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/05/TwinVisit_Day-02_10-768x1024.jpg" title="TwinVisit_Day-02_10" alt="" /></div></div><hr class="x-line e30387-e9 mng3-4"/><div class="x-text x-content e30387-e10 mng3-2 mng3-3"><h6 style="text-align: center"><a href="https://oekosozial.at/feast/"><span style="color: #ffffff">Mehr zum Projekt</span></a></h6></div><hr class="x-line e30387-e11 mng3-4"/></div></div></div></div><div class="x-section e30387-e12 mng3-0"><div class="x-row x-container max width e30387-e13 mng3-5 mng3-6 mng3-7 mng3-9"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30387-e14 mng3-a mng3-b"><a class="x-image e30387-e15 mng3-c" href="https://www.bml.gv.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2024/05/Bildschirmfoto-2024-05-14-um-07.58.51.png" width="244" height="63" alt="Co-funded by the European Union - Logo"></a></div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/europaeischer-erfahrungsaustausch-fuer-nachhaltige-ernaehrungssysteme/">Europäischer Erfahrungsaustausch für nachhaltige Ernährungssysteme</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zucker, Chips &#038; Co.: Jugendliche hinterfragen ihre Ernährung</title>
		<link>https://oekosozial.at/zucker-chips-co-jugendliche-hinterfragen-ihre-ernaehrung-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 14:16:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klima/Umwelt/Ressourcen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Workshops an der Polytechnischen Schule Korneuburg sensibilisieren Jugendliche für gesunde und nachhaltige Ernährung.„11 Würfel Zucker – so viel steckt in einer Dose Cola.“ Diese Zahl sorgte beim Workshop an der Polytechnischen Schule Korneuburg für staunende Gesichter. Die Schüler:innen setzten sich in einem Workshop des Ökosozialen Forums praxisnah mit ihrer täglichen Ernährung auseinander. Ziel war es, durch alltagsnahe Beispiele ein besseres ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30366-e1 mnfi-0"><div class="x-text x-content e30366-e2 mnfi-1 mnfi-2">Workshops an der Polytechnischen Schule Korneuburg sensibilisieren Jugendliche für gesunde und nachhaltige Ernährung.</div><hr class="x-line e30366-e3 mnfi-4"/><div class="x-text x-content e30366-e4 mnfi-1 mnfi-2"><p>„11 Würfel Zucker – so viel steckt in einer Dose Cola.“ Diese Zahl sorgte beim Workshop an der Polytechnischen Schule Korneuburg für staunende Gesichter. Die Schüler:innen setzten sich in einem Workshop des Ökosozialen Forums praxisnah mit ihrer täglichen Ernährung auseinander. Ziel war es, durch alltagsnahe Beispiele ein besseres Verständnis für Inhaltsstoffe, Konsumgewohnheiten und die Auswirkungen von Ernährung auf Gesundheit und Umwelt zu vermitteln.</p>
<p>Auch der Zusammenhang zwischen Ernährung und Bewegung wurde greifbar: Wer eine Packung Chips isst, müsste rund eine Stunde laufen, um die aufgenommenen Kalorien wieder zu verbrennen. Gleichzeitig rückten ökologische Fragen in den Fokus. Die Schüler:innen erfuhren etwa, dass für eine Avocado rund 200 Liter Wasser benötigt werden und verglichen Lebensmittel anhand ihres CO₂-Fußabdrucks. Dabei wurde deutlich: Lebensmittel lassen sich nicht einfach in „gut“ oder „schlecht“ einteilen – Herkunft, Verarbeitung und Ressourcenverbrauch spielen eine wichtige Rolle.</p>

<h5>Ernährung als gesellschaftliche Herausforderung</h5>
<p>Hintergrund der Initiative ist auch die zunehmende gesundheitliche Relevanz des Themas: In Österreich ist bereits jeder dritte Bub und jedes vierte Mädchen im Volksschulalter übergewichtig oder adipös – mit steigender Tendenz, insbesondere in städtischen Regionen. Ernährung ist nicht nur eine Frage individueller Entscheidungen, sondern auch von sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Das Ökosoziales Forum engagiert sich als Teil des FEAST-Konsortiums für die wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Herausforderungen und setzt gleichzeitig konkrete Maßnahmen in der Praxis um. Gemeinsam mit der Polytechnischen Schule Korneuburg wird daran gearbeitet, den Schulstandort Windmühlgasse nachhaltig weiterzuentwickeln. Im Fokus stehen dabei Angebote, die nicht nur gesund und ressourcenschonend sind, sondern auch den Geschmack der Jugendlichen treffen.</p></div><hr class="x-line e30366-e5 mnfi-4"/><div class="x-row x-container max width e30366-e6 mnfi-5 mnfi-7 mnfi-8"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30366-e7 mnfi-a"><div class="x-text x-content e30366-e8 mnfi-1 mnfi-2"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/05/DSCF4533-1024x683.jpg" title="DSCF4533" alt="" /></div></div><hr class="x-line e30366-e9 mnfi-4"/><div class="x-text x-content e30366-e10 mnfi-2 mnfi-3"><h6 style="text-align: center"><a href="https://oekosozial.at/feast/"><span style="color: #ffffff">Mehr zum Projekt</span></a></h6></div><hr class="x-line e30366-e11 mnfi-4"/></div></div></div></div><div class="x-section e30366-e12 mnfi-0"><div class="x-row x-container max width e30366-e13 mnfi-5 mnfi-6 mnfi-7 mnfi-9"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30366-e14 mnfi-a mnfi-b"><a class="x-image e30366-e15 mnfi-c" href="https://www.bml.gv.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2024/05/Bildschirmfoto-2024-05-14-um-07.58.51.png" width="244" height="63" alt="Co-funded by the European Union - Logo"></a></div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/zucker-chips-co-jugendliche-hinterfragen-ihre-ernaehrung-2/">Zucker, Chips & Co.: Jugendliche hinterfragen ihre Ernährung</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tschernobyl, Super-GAU oder INES-Stufe 7: aka katastrophaler Unfall</title>
		<link>https://oekosozial.at/tschernobyl-super-gau-oder-ines-stufe-7-aka-katastrophaler-unfall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 10:37:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klima/Umwelt/Ressourcen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein GAU („größter anzunehmender Unfall“) bezeichnet ein Ereignis, das bei der Planung eines Kernkraftwerks als schlimmster möglicher Störfall berücksichtigt wird. Der Begriff „Super-GAU“ beschreibt eine Steigerung dieses Szenarios: einen Unfall, der über das angenommene Ausmaß hinausgeht und bei dem ein Kraftwerk außer Kontrolle gerät. Tschernobyl gilt als erster solcher Super-GAU.Am 26. April 1986 kam es im Reaktor 4 des Kernkraftwerks ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30305-e1 mndt-0"><div class="x-text x-content e30305-e2 mndt-1 mndt-2">Ein GAU („größter anzunehmender Unfall“) bezeichnet ein Ereignis, das bei der Planung eines Kernkraftwerks als schlimmster möglicher Störfall berücksichtigt wird. Der Begriff „Super-GAU“ beschreibt eine Steigerung dieses Szenarios: einen Unfall, der über das angenommene Ausmaß hinausgeht und bei dem ein Kraftwerk außer Kontrolle gerät. Tschernobyl gilt als erster solcher Super-GAU.</div><hr class="x-line e30305-e3 mndt-4 mndt-5"/><div class="x-text x-content e30305-e4 mndt-1 mndt-2"><p>Am 26. April 1986 kam es im Reaktor 4 des Kernkraftwerks nahe der sowjetischen Stadt Prypjat (in der heutigen Ukraine) während eines fehlerhaft durchgeführten Tests zu einem Kontrollverlust. Dieser führte zu einer Überhitzung und schließlich zur Kernschmelze. Die Sowjetunion informierte sowohl die Anwohner:innen als auch die internationale Öffentlichkeit nur zögerlich und unvollständig über das Ausmaß der Katastrophe und das freigesetzte radioaktive Material. Wind und Regen verteilten in den Tagen danach das radioaktive Material über Skandinavien, Ost- und Mitteleuropa. Das führte zu einer Kontaminierung von Böden und Lebensmitteln auch in Österreich. In Pilzen und Wildtieren können bis heute – 40 Jahre später – erhöhte radioaktive Werte gemessen werden.</p>
<p>Noch im Jahr der Katastrophe wurden internationale Abkommen zur frühzeitigen Benachrichtigung und zur Hilfeleistung bei nuklearen Unfällen bzw. strahlungsbedingten Notfällen beschlossen. 1989 folgte die Konvention über den physischen Schutz von Kernmaterial, 1998 jene über die nukleare Sicherheit. Im Jahr 2001 trat schließlich die Konvention zur sicheren Behandlung radioaktiver Abfälle und abgebrannter Brennelemente in Kraft. Österreich ist Vertragspartei all dieser Konventionen.</p></div><hr class="x-line e30305-e5 mndt-4 mndt-5"/><div class="x-text x-content e30305-e6 mndt-1 mndt-2"><h5>Wie werden nukleare Unfälle eingeordnet?</h5>
<p>Während die Begriffe GAU und Super-GAU im Alltag weiterhin gebräuchlich sind, erfolgt die internationale Bewertung heute über die INES-Skala (International Nuclear and Radiological Event Scale) der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA). Diese achtstufige Skala wurde 1990 eingeführt. Ziel ist es, die Öffentlichkeit rasch und nachvollziehbar über das Ausmaß und die sicherheitstechnische Bedeutung eines Ereignisses zu informieren – vergleichbar mit der Richter-Skala bei Erdbeben. Bis heute wurden zwei Ereignisse der höchsten Stufe 7 zugeordnet: Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011). Insgesamt kam es seit 1952 zu 33 dokumentierten schwerwiegenden Zwischenfällen und Unfällen in Kernkraftwerken weltweit.</p>
<p>Die Skala reicht von Stufe 0 (keine oder geringe sicherheitstechnische Bedeutung) bis Stufe 7 (schwerster Unfall mit weitreichenden Auswirkungen). Ereignisse der Stufen 1 bis 3 gelten als Störfälle, jene der Stufen 4 bis 7 als Unfälle. Mit jeder Stufe nimmt die Schwere des Ereignisses etwa um den Faktor zehn zu.</p></div><hr class="x-line e30305-e7 mndt-4 mndt-5"/><div class="x-text x-content e30305-e8 mndt-1 mndt-2"><h5>Strahlende Zukunft als grüne Übergangstechnologie?</h5>
<p>Trotz der katastrophalen Reaktorunfälle in Fukushima und Tschernobyl scheint nukleare Energie weltweit wieder auf dem Vormarsch zu sein – auch durch Klimaschutz-Argumente gestützt. Atomkraft wird in der EU-Taxonomie (das Klassifizierungssystem für ökologisch nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten) unter strengen Auflagen als übergangsweise grüne und nachhaltige Wirtschaftsaktivität eingestuft.</p>
<p>Österreich hat gegen diese Einstufung geklagt. Mit Urteil vom 10. September 2025 hat das Europäische Gericht die Klage Österreichs in erster Instanz abgewiesen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, Österreich hat gegen das Urteil Rechtsmittel erhoben.</p>
<p>Im Umkreis von 200 Kilometern rund um Österreich sind derzeit 23 Reaktoren in Betrieb, weitere sind geplant. <span><a href="https://www5.umweltbundesamt.at/akwmap/mapFull.jsp" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> ist eine Karte, auf der alle AKWs um Österreich zu finden sind.</span></p>
<p></p></div><div class="x-row x-container max width e30305-e9 mndt-7 mndt-9 mndt-a"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30305-e10 mndt-c"><span class="x-image e30305-e11 mndt-e mndt-f"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/04/csm_atomkraftwerke-in-grenznaehe_de_2026_17590fb966.png" width="2000" height="1125" alt="Quelle: world-nuclear.org, eigene Recherche, Grafik: Umweltbundesamt - Status Q1/2026 © EuroGeographics bzgl. Verwaltungsgrenzen, European Environment Agency (EEA) bzgl. Gewässer ©Umweltbundesamt"></span><div class="x-text x-content e30305-e12 mndt-1 mndt-2"><span style="font-size: 13.3333px"><span>© Umweltbundesam</span></span></div><hr class="x-line e30305-e13 mndt-5 mndt-6"/><div class="x-text x-content e30305-e14 mndt-1 mndt-2"><p><span style="font-size: 13.3333px">Quelle: </span></p>

<ul>
 	<li><span style="font-size: 13.3333px">BMLUK.gv.at</span></li>
 	<li>IAEA.org</li>
 	<li>Umweltbundesamt.at</li>
 	<li>LPB-BW.de</li>
</ul></div><hr class="x-line e30305-e16 mndt-4 mndt-5"/></div></div></div></div><div class="x-section e30305-e17 mndt-0"><div class="x-row x-container max width e30305-e18 mndt-7 mndt-8 mndt-9 mndt-b"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30305-e19 mndt-c mndt-d"></div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/tschernobyl-super-gau-oder-ines-stufe-7-aka-katastrophaler-unfall/">Tschernobyl, Super-GAU oder INES-Stufe 7: aka katastrophaler Unfall</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Essen – nicht nur Geschmackssache</title>
		<link>https://oekosozial.at/essen-nicht-nur-geschmackssache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 15:39:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klima/Umwelt/Ressourcen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Österreich sind bei den Volksschulkindern bereits jeder dritte Bub und jedes vierte Mädchen übergewichtig oder adipös. In Städten mehr als in ländlichen Regionen. Insbesondere hinsichtlich Adipositas sind Burschen deutlich häufiger betroffen als Mädchen.Adipositas ist vielfach schon im Jugendalter mit zahlreichen Begleiterkrankungen verbunden (z. B. Asthma, Insulinresistenz, Fettleber, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychischen Probleme). Im Erwachsenenalter kommen weitere erhöhte Krankheitsrisiken hinzu (z. B. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30275-e1 mncz-0"><div class="x-text x-content e30275-e2 mncz-1 mncz-2">In Österreich sind bei den Volksschulkindern bereits jeder dritte Bub und jedes vierte Mädchen übergewichtig oder adipös. In Städten mehr als in ländlichen Regionen. Insbesondere hinsichtlich Adipositas sind Burschen deutlich häufiger betroffen als Mädchen.</div><hr class="x-line e30275-e3 mncz-4 mncz-5"/><div class="x-text x-content e30275-e4 mncz-1 mncz-2"><p>Adipositas ist vielfach schon im Jugendalter mit zahlreichen Begleiterkrankungen verbunden (z. B. Asthma, Insulinresistenz, Fettleber, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychischen Probleme). Im Erwachsenenalter kommen weitere erhöhte Krankheitsrisiken hinzu (z. B. Atherosklerose, Typ-2-Diabetes, Dyslipidämie, Hypertonie, Leberfibrose, verschiedene Krebsarten).</p>
<p>Eine gesunde Ernährung ist entscheidend für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und senkt das Risiko vieler Krankheiten. Da Essgewohnheiten früh geprägt werden, sollten Kinder Zugang zu hochwertigen, gesunden Lebensmitteln haben. In der Wachstumsphase ist zudem eine ausgewogene Ernährung wichtig für Körperfunktionen wie Immunsystem, Knochenaufbau und geistige Leistungsfähigkeit. Besonders in Schulen und Kindergärten kann durch gute Verpflegung viel erreicht werden.</p>
<p>Die Ursachen und Risikofaktoren sind etwa ein niedriger sozioökonomischer Status, psychosoziale Belastungen und Bewegungsmangel. Auch Umwelt- und wirtschaftlichen Faktoren wie Lebensmittelangebot und -verarbeitung beeinflussen das Risiko. So zeigt sich, dass Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen und deren Eltern einen geringen Bildungsstand aufweisen, ein höheres Risiko in Hinblick auf Übergewicht und Adipositas haben. Dagegen vorzugehen ist eine gesellschaftliche, nicht nur individuelle Aufgabe.</p></div><hr class="x-line e30275-e5 mncz-4 mncz-5"/><div class="x-row x-container max width e30275-e6 mncz-7 mncz-9 mncz-a"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30275-e7 mncz-c"><span class="x-image e30275-e8 mncz-e mncz-f"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/WeltgesundheitWebsite.png" width="886" height="471" alt="Balkendiagramm zeigt höhere Übergewichtsrate bei Kindern mit niedrigerem Bildungsniveau der Eltern."></span><hr class="x-line e30275-e9 mncz-5 mncz-6"/><div class="x-text x-content e30275-e10 mncz-1 mncz-2"><p>Der Weltgesundheitstag 2026 steht unter dem Motto „Together for health. Stand with science“. In Zeiten zunehmender Wissenschaftsskepsis ist es umso wichtiger, daten- und faktenbasierte Gesundheitsentscheidungen zu treffen. Und gleichzeitig die systemischen Hindernisse für eine gesunde und nachhaltige Ernährung zu erforschen und zu fragen, wie wir diese beseitigen können.</p>
<p>Das Ökosoziale Forum setzt sich als Teil des FEAST-Konsortiums für die wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Frage ein. Gleichzeitig arbeiten wir in der Praxis an Maßnahmen, die konkret einen Unterschied machen. Gemeinsam mit der Polytechnischen Schule Korneuburg wollen wir am Schuldstandort Windmühlgasse einen Unterschied machen. Ein Unterschied, der nicht nur Gesundheit und Nachhaltigkeit fördert, sondern auch die Gesundheitskompetenz der Schüler:innen ausbaut und der vor allem auch schmeckt und zum Leben der Jugendlichen passt. Weil ohne geschmacklich überzeugende Angebote und Spaß am guten Essen, kommen wir nicht weiter.</p>
<p>Das Ökosoziale Forum ist Teil Horizon Europe-Projekts FEAST. Ab Juli 2022 arbeiten wir fünf Jahre lang gemeinsam mit 35 Partnern aus 17 europäischen Ländern an einem Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen in Europa, das Vorteile für die Menschen, den Planeten und sowie den öffentlichen und privaten Sektor mit sich bringt.</p></div><div class="x-text x-content e30275-e11 mncz-1 mncz-2"><p></p>
<p><span style="font-size: 13.3333px">Quelle: </span></p>

<ul>
 	<li><span style="font-size: 13.3333px">BMSGPK 2022, 2024</span></li>
 	<li>Gesundheit Österreich</li>
</ul></div><hr class="x-line e30275-e12 mncz-4 mncz-5"/><div class="x-text x-content e30275-e13 mncz-2 mncz-3"><h6 style="text-align: center"><a href="https://oekosozial.at/feast/"><span style="color: #ffffff">Mehr zum Projekt</span></a></h6></div><hr class="x-line e30275-e14 mncz-4 mncz-5"/></div></div></div></div><div class="x-section e30275-e15 mncz-0"><div class="x-row x-container max width e30275-e16 mncz-7 mncz-8 mncz-9 mncz-b"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30275-e17 mncz-c mncz-d"><a class="x-image e30275-e18 mncz-f mncz-g" href="https://www.bml.gv.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2024/05/Bildschirmfoto-2024-05-14-um-07.58.51.png" width="244" height="63" alt="Co-funded by the European Union - Logo"></a></div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/essen-nicht-nur-geschmackssache/">Essen – nicht nur Geschmackssache</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Vortrag zur Lebensmittelverschwendung auf der Ab Hof Messe in Wieselburg</title>
		<link>https://oekosozial.at/vortrag-zur-lebensmittelverschwendung-auf-der-ab-hof-messe-in-wieselburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 14:19:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klima/Umwelt/Ressourcen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Expertin für Ernährungssysteme Flavia Forrer war auf der Ab Hof Messe der Messe Wieselburg mit einem Vortrag zum Thema Lebensmittelverschwendung vertreten. In ihrem Beitrag zeigte sie auf, wie groß das Ausmaß von Lebensmittelabfällen in Österreich ist, welche ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen damit verbunden sind und welche Handlungsmöglichkeiten sich im Alltag ergeben.Lebensmittelverluste entstehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der ...</p>
<p>The post <a href="https://oekosozial.at/vortrag-zur-lebensmittelverschwendung-auf-der-ab-hof-messe-in-wieselburg/">Vortrag zur Lebensmittelverschwendung auf der Ab Hof Messe in Wieselburg</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30261-e1 mncl-0"><div class="x-text x-content e30261-e2 mncl-1 mncl-2"><p data-start="319" data-end="623">Die Expertin für Ernährungssysteme Flavia Forrer war auf der Ab Hof Messe der Messe Wieselburg mit einem Vortrag zum Thema Lebensmittelverschwendung vertreten. <span>In ihrem Beitrag zeigte sie auf, wie groß das Ausmaß von Lebensmittelabfällen in Österreich ist, welche ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen damit verbunden sind und welche Handlungsmöglichkeiten sich im Alltag ergeben.</span></p></div><hr class="x-line e30261-e3 mncl-4 mncl-5"/><div class="x-text x-content e30261-e4 mncl-1 mncl-2"><p data-start="628" data-end="1210">Lebensmittelverluste entstehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der landwirtschaftlichen Produktion über Verarbeitung und Handel bis hin zum Konsum. In Österreich werden jährlich rund 1,2 Millionen Tonnen noch genussfähige Lebensmittel weggeworfen, die ursprünglich für den menschlichen Verzehr bestimmt waren. Der größte Anteil entfällt dabei auf private Haushalte, in denen rund 54 Prozent der Lebensmittelabfälle entstehen. Durchschnittlich wirft jede Person in Österreich etwa 1,3 Kilogramm Lebensmittel pro Woche weg – das entspricht rund 69 Kilogramm pro Jahr.</p>
<p data-start="1734" data-end="2030"></p></div><hr class="x-line e30261-e5 mncl-4 mncl-5"/><div class="x-text x-content e30261-e6 mncl-1 mncl-2"><p data-start="1212" data-end="1732">Neben wirtschaftlichen Verlusten hat Lebensmittelverschwendung auch erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Klima. In jedem Lebensmittel stecken wertvolle Ressourcen wie Wasser, Energie, landwirtschaftliche Flächen und Arbeitskraft. Werden Lebensmittel nicht konsumiert, gehen auch diese Ressourcen verloren. Weltweit tragen Lebensmittelverluste und -abfälle laut Schätzungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) 8 bis 10 Prozent zu den globalen Treibhausgasemissionen bei.</p></div><hr class="x-line e30261-e7 mncl-4 mncl-5"/><div class="x-text x-content e30261-e8 mncl-1 mncl-2">Im Vortrag wurde zudem aufgezeigt, welche konkreten Maßnahmen im Alltag dazu beitragen können, Lebensmittelabfälle zu reduzieren – etwa bewusstes Einkaufen, die richtige Lagerung von Lebensmitteln, das kreative Verwerten von Resten oder ein besseres Verständnis des Mindesthaltbarkeitsdatums.</div><hr class="x-line e30261-e9 mncl-4 mncl-5"/><div class="x-row x-container max width e30261-e10 mncl-7 mncl-9 mncl-a"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30261-e11 mncl-d mncl-e"><span class="x-image e30261-e12 mncl-h mncl-i"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/f4a30e57-bd96-44b8-a693-699759c55c69-e1773669362299.jpg" width="500" height="690" alt="Eine Frau im Blazer steht mit einem Mikrofon vor einem Bildschirm, auf dem ein Logo mit der Aufschrift „Isst das jemand? Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung!“ zu sehen ist."></span><hr class="x-line e30261-e13 mncl-4 mncl-6"/><span class="x-image e30261-e14 mncl-i mncl-j"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/03/Das-Projekt.png" width="2666" height="833" alt="Image"></span><hr class="x-line e30261-e15 mncl-4 mncl-5"/><div class="x-text x-content e30261-e16 mncl-2 mncl-3"><h6 style="text-align: center"><a href="https://oekosozial.at/isst-das-jemand/"><span style="color: #ffffff">Mehr zum Projekt</span></a></h6></div><hr class="x-line e30261-e17 mncl-4 mncl-5"/></div></div></div></div><div class="x-section e30261-e18 mncl-0"><div class="x-row x-container max width e30261-e19 mncl-7 mncl-8 mncl-9 mncl-b"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30261-e20 mncl-d mncl-e"><div class="x-text x-content e30261-e21 mncl-1 mncl-2">Ein Projekt von:</div></div></div></div><div class="x-row x-container max width e30261-e22 mncl-7 mncl-8 mncl-9 mncl-c"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30261-e23 mncl-d mncl-f mncl-g"><span class="x-image e30261-e24 mncl-i mncl-k mncl-l mncl-m"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2024/09/OESFO_LOGO_L-300x203.png" width="150" height="101" alt="Image"></span></div><div class="x-col e30261-e25 mncl-d mncl-e mncl-g"><span class="x-image e30261-e26 mncl-i mncl-l mncl-m mncl-n"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2024/09/DTO_Logo_Grau.png" width="1754" height="368" alt="Image"></span></div><div class="x-col e30261-e27 mncl-d mncl-e mncl-g"><a class="x-image e30261-e28 mncl-i mncl-j mncl-l mncl-o" href="https://www.bml.gv.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/04/NEU_3_Foeg_Leiste_BundGAPLaenderEU_DE_2025_rgb.png" width="1382" height="307" alt="Image"></a></div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/vortrag-zur-lebensmittelverschwendung-auf-der-ab-hof-messe-in-wieselburg/">Vortrag zur Lebensmittelverschwendung auf der Ab Hof Messe in Wieselburg</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Lebensmittelrettung beginnt im eigenen Kühlschrank</title>
		<link>https://oekosozial.at/lebensmittelrettung-beginnt-im-eigenen-kuehlschrank/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 08:43:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klima/Umwelt/Ressourcen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jährlich werden mehr als eine Million Tonnen noch genießbarer Lebensmittel weggeworfen. Damit gehen nicht nur wertvolle Nahrungsmittel verloren, sondern auch Ressourcen wie Wasser, Energie, Arbeitszeit und landwirtschaftliche Fläche. Ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln sowie die richtige Lagerung können wesentlich dazu beitragen, die Verschwendung genießbarer Produkte zu vermeiden. Bereits einfache Maßnahmen im Alltag machen einen Unterschied: Die richtige Lagerung von Lebensmitteln ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30119-e1 mn8n-0"><div class="x-text x-content e30119-e2 mn8n-1 mn8n-2"><p>Jährlich werden mehr als eine Million Tonnen noch genießbarer Lebensmittel weggeworfen. Damit gehen nicht nur wertvolle Nahrungsmittel verloren, sondern auch Ressourcen wie Wasser, Energie, Arbeitszeit und landwirtschaftliche Fläche. Ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln sowie die richtige Lagerung können wesentlich dazu beitragen, die Verschwendung genießbarer Produkte zu vermeiden.</p>
<p>Bereits einfache Maßnahmen im Alltag machen einen Unterschied: Die richtige Lagerung von Lebensmitteln im Kühlschrank ist ein oft unterschätzter Faktor für Haltbarkeit, Qualität und Lebensmittelsicherheit. Dabei herrschen im Kühlschrank unterschiedliche Temperaturzonen, die gezielt genutzt werden sollten.</p>
<p>Am wärmsten ist es in der Tür, da sie bei jedem Öffnen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Dieser Bereich eignet sich für Butter, Getränke, Eier sowie Saucen und Dressings – also für Produkte, die weniger temperaturempfindlich sind.</p>
<p>Im oberen Fach ist es moderat kühl. Hier werden idealerweise Käse, bereits zubereitete Speisen und geräucherte Produkte gelagert. Die mittleren Ebenen bieten eine konstante Kühlung und sind optimal für Milch, Joghurt und andere Milchprodukte.</p>
<p>Die niedrigsten Temperaturen finden sich im untersten Fach (ca. 2–4 °C). Dort sollten besonders leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und Wurst aufbewahrt werden. In den Gemüsefächern ganz unten herrscht eine höhere Luftfeuchtigkeit – ideale Bedingungen für Obst und Gemüse.</p>
<p>Ein bewusster Umgang mit den Temperaturzonen trägt nicht nur zur längeren Haltbarkeit von Lebensmitteln bei, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung.</p>
<p></p></div><hr class="x-line e30119-e3 mn8n-4 mn8n-5"/><div class="x-row x-container max width e30119-e4 mn8n-7 mn8n-9 mn8n-a"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30119-e5 mn8n-d mn8n-e"><span class="x-image e30119-e6 mn8n-h mn8n-i"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/02/Kuehlschrank-e1772094527642.png" width="1350" height="730" alt="Kühlschrank mit den verschiedenne Kältezonen"></span><div class="x-text x-content e30119-e7 mn8n-1 mn8n-2"><span style="font-size: 13.3333px">Quelle: Die Tafel Österreich</span></div><hr class="x-line e30119-e8 mn8n-4 mn8n-6"/><span class="x-image e30119-e9 mn8n-i mn8n-j"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/03/Das-Projekt.png" width="2666" height="833" alt="Image"></span><hr class="x-line e30119-e10 mn8n-4 mn8n-5"/><div class="x-text x-content e30119-e11 mn8n-2 mn8n-3"><h6 style="text-align: center"><a href="https://oekosozial.at/isst-das-jemand/"><span style="color: #ffffff">Mehr zum Projekt</span></a></h6></div><hr class="x-line e30119-e12 mn8n-4 mn8n-5"/></div></div></div></div><div class="x-section e30119-e13 mn8n-0"><div class="x-row x-container max width e30119-e14 mn8n-7 mn8n-8 mn8n-9 mn8n-b"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30119-e15 mn8n-d mn8n-e"><div class="x-text x-content e30119-e16 mn8n-1 mn8n-2">Ein Projekt von:</div></div></div></div><div class="x-row x-container max width e30119-e17 mn8n-7 mn8n-8 mn8n-9 mn8n-c"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30119-e18 mn8n-d mn8n-f mn8n-g"><span class="x-image e30119-e19 mn8n-i mn8n-k mn8n-l mn8n-m"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2024/09/OESFO_LOGO_L-300x203.png" width="150" height="101" alt="Image"></span></div><div class="x-col e30119-e20 mn8n-d mn8n-e mn8n-g"><span class="x-image e30119-e21 mn8n-i mn8n-l mn8n-m mn8n-n"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2024/09/DTO_Logo_Grau.png" width="1754" height="368" alt="Image"></span></div><div class="x-col e30119-e22 mn8n-d mn8n-e mn8n-g"><a class="x-image e30119-e23 mn8n-i mn8n-j mn8n-l mn8n-o" href="https://www.bml.gv.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/04/NEU_3_Foeg_Leiste_BundGAPLaenderEU_DE_2025_rgb.png" width="1382" height="307" alt="Image"></a></div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/lebensmittelrettung-beginnt-im-eigenen-kuehlschrank/">Lebensmittelrettung beginnt im eigenen Kühlschrank</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Lebensmittelverschwendung ist gewaltiges Klimaproblem</title>
		<link>https://oekosozial.at/lebensmittelverschwendung-ist-gewaltiges-klimaproblem-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 16:32:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klima/Umwelt/Ressourcen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen 8 und 10 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen entstehen durch Lebensmittelverschwendung. Laut dem Food Waste Index der Vereinten Nationen entspricht das rund dem Fünffachen der Emissionen des gesamten Flugverkehrs. Lebensmittelverschwendung ist damit nicht nur ein gesellschaftliches, sondern vor allem auch ein massives Klimaproblem.Teuer für das Klima Lebensmittelverluste entstehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der landwirtschaftlichen Produktion über Verarbeitung und ...</p>
<p>The post <a href="https://oekosozial.at/lebensmittelverschwendung-ist-gewaltiges-klimaproblem-2/">Lebensmittelverschwendung ist gewaltiges Klimaproblem</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30268-e1 mncs-0"><div class="x-text x-content e30268-e2 mncs-1 mncs-2">Zwischen 8 und 10 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen entstehen durch Lebensmittelverschwendung. Laut dem Food Waste Index der Vereinten Nationen entspricht das rund dem Fünffachen der Emissionen des gesamten Flugverkehrs. Lebensmittelverschwendung ist damit nicht nur ein gesellschaftliches, sondern vor allem auch ein massives Klimaproblem.</div><hr class="x-line e30268-e3 mncs-4 mncs-5"/><div class="x-text x-content e30268-e4 mncs-1 mncs-2"><h4>Teuer für das Klima</h4>
<p data-start="628" data-end="1210">Lebensmittelverluste entstehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der landwirtschaftlichen Produktion über Verarbeitung und Handel bis hin zum Konsum. In Österreich werden jährlich rund 1,2 Millionen Tonnen noch genussfähige Lebensmittel weggeworfen, die ursprünglich für den menschlichen Verzehr bestimmt waren. Der größte Anteil entfällt dabei auf private Haushalte, in denen rund 54 Prozent der Lebensmittelabfälle entstehen. Durchschnittlich wirft jede Person in Österreich etwa 1,3 Kilogramm Lebensmittel pro Woche weg – das entspricht rund 69 Kilogramm pro Jahr.</p>
<p data-start="1734" data-end="2030"></p></div><hr class="x-line e30268-e5 mncs-4 mncs-5"/><div class="x-text x-content e30268-e6 mncs-1 mncs-2"><h4>Teller statt Tonne</h4>
<p>Rund 30 Prozent der weltweit landwirtschaftlich genutzten Fläche werden für Lebensmittel verwendet, die später im Müll landen. Anders ausgedrückt: Jeder dritte landwirtschaftliche Betrieb arbeitet praktisch für die Tonne. Gleichzeitig steckt in diesen Lebensmittelmengen enormes Potenzial: Die Tafel Österreich konnte allein 2024 über 1.578 Tonnen Lebensmittel retten und an mehr als 75.000 Menschen in 160 Sozialeinrichtungen im ganzen Land verteilen. In Österreich sind 420.000 Menschen von schwerer Ernährungsarmut betroffen. Viele wissen nicht, wie sie die nächste Mahlzeit bezahlen sollen – während gleichzeitig tonnenweise Lebensmittel weggeworfen werden.</p></div><div class="x-row x-container max width e30268-e7 mncs-7 mncs-9 mncs-a"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30268-e8 mncs-d mncs-e"><hr class="x-line e30268-e9 mncs-4 mncs-6"/><span class="x-image e30268-e10 mncs-h mncs-i"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/03/Das-Projekt.png" width="2666" height="833" alt="Image"></span><hr class="x-line e30268-e11 mncs-4 mncs-5"/><div class="x-text x-content e30268-e12 mncs-2 mncs-3"><h6 style="text-align: center"><a href="https://oekosozial.at/isst-das-jemand/"><span style="color: #ffffff">Mehr zum Projekt</span></a></h6></div><hr class="x-line e30268-e13 mncs-4 mncs-5"/></div></div></div></div><div class="x-section e30268-e14 mncs-0"><div class="x-row x-container max width e30268-e15 mncs-7 mncs-8 mncs-9 mncs-b"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30268-e16 mncs-d mncs-e"><div class="x-text x-content e30268-e17 mncs-1 mncs-2">Ein Projekt von:</div></div></div></div><div class="x-row x-container max width e30268-e18 mncs-7 mncs-8 mncs-9 mncs-c"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30268-e19 mncs-d mncs-f mncs-g"><span class="x-image e30268-e20 mncs-i mncs-j mncs-k mncs-l"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2024/09/OESFO_LOGO_L-300x203.png" width="150" height="101" alt="Image"></span></div><div class="x-col e30268-e21 mncs-d mncs-e mncs-g"><span class="x-image e30268-e22 mncs-i mncs-k mncs-l mncs-m"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2024/09/DTO_Logo_Grau.png" width="1754" height="368" alt="Image"></span></div><div class="x-col e30268-e23 mncs-d mncs-e mncs-g"><a class="x-image e30268-e24 mncs-h mncs-i mncs-k mncs-n" href="https://www.bml.gv.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/04/NEU_3_Foeg_Leiste_BundGAPLaenderEU_DE_2025_rgb.png" width="1382" height="307" alt="Image"></a></div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/lebensmittelverschwendung-ist-gewaltiges-klimaproblem-2/">Lebensmittelverschwendung ist gewaltiges Klimaproblem</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Faktensammlung (Dezember 2025): Vom Acker zum Teller – und darüber hinaus</title>
		<link>https://oekosozial.at/faktensammlung-2-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 16:30:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Klima/Umwelt/Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=29671</guid>

					<description><![CDATA[<p>Innovationen für ein Ernährungssystem der Zukunft Unsere neueste Faktensammlung zeigt, wie komplex das Agrar- und Ernährungssystem ist, wie viele Faktoren es beeinflussen – und wie stark Ernährung Umwelt, Klima, Landschaft und Gesundheit prägt. Unser Agrar- und Ernährungssystem umfasst das gesamte Geflecht an Prozessen, Akteur:innen und Rahmenbedingungen, die aus Rohstoffen und natürlichen Ressourcen Lebensmittel erzeugen und auf unsere Teller bringen – ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e29671-e1 mmw7-0"><div class="x-row x-container max width e29671-e2 mmw7-1 mmw7-3 mmw7-4"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e29671-e3 mmw7-6 mmw7-7"><div class="x-text x-content e29671-e4 mmw7-8 mmw7-9"><h4 class="p1">Innovationen für ein Ernährungssystem der Zukunft</h4>
<p data-start="100" data-end="529">Unsere neueste Faktensammlung zeigt<span>, </span>wie komplex das Agrar- und Ernährungssystem ist, wie viele Faktoren es beeinflussen – und wie stark Ernährung Umwelt, Klima, Landschaft und Gesundheit prägt.</p>
<p data-start="156" data-end="504">Unser Agrar- und Ernährungssystem umfasst<span> das gesamte Geflecht an Prozessen, Akteur:innen und Rahmenbedingungen, die aus Rohstoffen und natürlichen Ressourcen Lebensmittel erzeugen und auf unsere Teller bringen – sowie Abfälle wieder aus unseren Haushalten entfernen. Dazu zählen die landwirtschaftliche Erzeugung (Ackerbau, Viehzucht, Fischerei, Obst- und Gemüseanbau), die Verarbeitung, der Handel und Verkauf, Transport, Konsum sowie die Entsorgung von Reststoffen.</span></p>
<p data-start="506" data-end="952">Die neue Broschüre zeigt, wie wichtig es ist, pflanzliche Biomasse entlang der gesamten Wertschöpfungskette möglichst vollständig zu nutzen und ungenutzte Reststoffe sinnvoll weiterzuverwerten. Die Klimakrise zwingt Akteur:innen und Abläufe entlang der Kette zu Anpassungsleistungen, um die Funktionsfähigkeit des Systems aufrechtzuerhalten und damit die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Diese Anpassungsleistungen können nur durch wissenschaftlich begleitete Innovationen zielgerichtet gesetzt werden. Unsere neue Publikation gibt Einblicke in die Forschung, welche Entscheidungsgrundlagen für diese Innovationen liefert.</p>
<p data-start="954" data-end="1043">Mehr dazu lesen Sie in der neuen Broschüre <em data-start="997" data-end="1042">„Vom Acker zum Teller – und darüber hinaus“</em>.</p></div><hr class="x-line e29671-e5 mmw7-b"/><div class="x-row x-container max width e29671-e6 mmw7-1 mmw7-2 mmw7-3 mmw7-5"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e29671-e7 mmw7-7"><a class="x-image e29671-e8 mmw7-c mmw7-d" href="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/20251212_Factsheet2_web.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/20251212_Factsheet2_Cover.png" width="297" height="297" alt="Image"></a></div></div></div><hr class="x-line e29671-e9 mmw7-b"/><div class="x-text x-content e29671-e10 mmw7-8 mmw7-a"><p class="p1">Mit Unterstützung von Bund und Ländern.</p></div><span class="x-image e29671-e11 mmw7-c mmw7-e"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/05/BMLUK_Logo_srgb.png" width="1862" height="588" alt="Image"></span></div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/faktensammlung-2-2025/">Faktensammlung (Dezember 2025): Vom Acker zum Teller – und darüber hinaus</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>„Isst das jemand?“: Dialog in Innsbruck zeigt Wege aus der Lebensmittelverschwendung</title>
		<link>https://oekosozial.at/isst-das-jemand-dialog-in-innsbruck-zeigt-wege-aus-der-lebensmittelverschwendung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 16:29:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Klima/Umwelt/Ressourcen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vertreter:innen aus Handel, Landwirtschaft, Gastronomie, Forschung, Politik und Zivilgesellschaft trafen sich in Innsbruck, um Lösungen gegen die stetig wachsende Lebensmittelverschwendung zu diskutieren. In Österreich landen jährlich über eine Million Tonnen genießbare Lebensmittel im Müll – mit gravierenden ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen. Um dem entgegenzuwirken, haben Die Tafel Österreich und das Ökosoziale Forum Österreich &#38; Europa die Dialogreihe „Isst das jemand?“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Menschen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vertreter:innen aus Handel, Landwirtschaft, Gastronomie, Forschung, Politik und Zivilgesellschaft trafen sich in Innsbruck, um Lösungen gegen die stetig wachsende Lebensmittelverschwendung zu diskutieren.</p>



<p>In Österreich landen jährlich über eine Million Tonnen genießbare Lebensmittel im Müll – mit gravierenden ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen. Um dem entgegenzuwirken, haben <a href="https://tafel-oesterreich.at/" target="_blank" rel="noopener" title="">Die Tafel Österreich</a> und das Ökosoziale Forum Österreich &amp; Europa die Dialogreihe „<a href="https://oekosozial.at/isst-das-jemand/" target="_blank" rel="noopener" title="">Isst das jemand?</a><strong>“</strong> ins Leben gerufen. Ziel ist es, Menschen entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit der Zivilbevölkerung zusammenzubringen, um gemeinsam nachhaltige Strategien gegen die Verschwendung zu entwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hochkarätiges Podium in Tirol</strong></h2>



<p>Bei der Veranstaltung in Innsbruck diskutierten Expert:innen aus verschiedensten Bereichen – moderiert von&nbsp;<strong>Alexandra Gruber</strong>&nbsp;(Die Tafel Österreich) und&nbsp;<strong>Michaela Hickersberger</strong>&nbsp;(Ökosoziales Forum Österreich &amp; Europa). Am Podium:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Romed Giner</strong>, Obmannstellvertreter der Tiroler Gemüsebauern</li>



<li><strong>David Mölk</strong>, Geschäftsführung MPREIS</li>



<li><strong>Alois Rainer</strong>, Obmann des Fachverbandes Gastronomie (WKO)</li>



<li><strong>Matthias Stefan</strong>, Universität Innsbruck, Institut für Banken und Finanzen</li>
</ul>



<p>Das Publikum wurde sowohl über digitale Live-Abstimmungen als auch in der offenen Diskussion aktiv einbezogen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung</strong></h2>



<p>Ein zentrales Ergebnis des Abends war die Erkenntnis, dass gezielte Investitionen ein entscheidender Hebel im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung sind. Der Handel setzt bereits auf moderne Technologien: David Mölk von MPREIS betonte den Einsatz KI-gestützter Systeme, die helfen, Überbestellungen zu vermeiden und Mindesthaltbarkeiten präziser zu managen. Auch in der Landwirtschaft besteht laut Romed Giner dringender Bedarf, vor allem im Bereich Forschung und Pflanzenschutz. Klimawandel und der Wegfall vieler Pflanzenschutzmittel hätten die Ausfälle in manchen Kulturen drastisch erhöht – hier müsse man dringend an neuen Lösungen arbeiten. Für die Gastronomie wiederum sieht Alois Rainer vor allem Bildungsmaßnahmen als Schlüssel. Schulungsangebote der Wirtschaftskammer zeigen bereits, wie Betriebe Lebensmittelreste besser vermeiden oder weiterverarbeiten können.</p>



<p>Deutlich wurde außerdem, dass private Haushalte der größte Verursacher von Lebensmittelmüll sind. Mehr als die Hälfte des Abfalls entsteht hier – ein Ergebnis, das Ökonom und Verhaltensforscher Matthias Stefan auf weit verbreitete Konsum- und Verhaltensmuster zurückführt. Viele Menschen schätzten ihren eigenen Umgang mit Lebensmitteln falsch ein oder ließen sich von gesellschaftlichen Normen beeinflussen. Mehr Bewusstsein, frühzeitig verankert, könne hier entscheidend helfen. Auch die anderen Diskutanten unterstrichen, wie wichtig Wertschätzung und Achtsamkeit gegenüber Lebensmitteln sind – vom Einkauf über die Lagerung bis zum Verbrauch.</p>



<p>Das Publikum brachte ebenfalls zahlreiche Ideen ein, etwa zu Teuerungsdebatten, Rabattaktionen, Abfallquoten bei Frischeprodukten oder rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Diskussion zeigte klar, wie vielschichtig das Thema Lebensmittelverschwendung ist und wie viele Stellschrauben es entlang der gesamten Wertschöpfungskette gibt. Vor allem aber wurde deutlich: Nur durch Zusammenarbeit, Austausch und gemeinsames Handeln lässt sich die Menge an verschwendeten Lebensmitteln nachhaltig reduzieren. <br>Die Dialogreihe „Isst das jemand?“ schafft dafür einen wichtigen Rahmen und bringt Menschen zusammen, die gemeinsam an einem Ziel arbeiten – Lebensmittel wertschätzen und Verschwendung vermeiden.</p>


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		<title>Erfolgsfaktoren und Barrieren für gesunde und nachhaltige Ernährung</title>
		<link>https://oekosozial.at/erfolgsfaktoren-und-barrieren-fuer-gesunde-und-nachhaltige-ernaehrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[micky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 15:45:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Klima/Umwelt/Ressourcen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen des EU-Projekts FEAST organisierte das Ökosoziale Form am 8. Oktober 2025 in Brüssel einen Workshop, um gemeinsam mit den Projektpartnern Barrieren und Erfolgsfaktoren für gesunde und nachhaltige Ernährungssysteme zu identifizieren und Erfahrungen zusammenzutragen, wie europäische Ernährungssysteme gesünder und nachhaltiger gestaltet werden können. Die Verlagerung der Verantwortung von Einzelpersonen auf Staaten und Unternehmen, um einen systemischen Wandel zu ermöglichen, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des EU-Projekts FEAST organisierte das Ökosoziale Form am 8. Oktober 2025 in Brüssel einen Workshop, um gemeinsam mit den Projektpartnern Barrieren und Erfolgsfaktoren für gesunde und nachhaltige Ernährungssysteme zu identifizieren und Erfahrungen zusammenzutragen, wie europäische Ernährungssysteme gesünder und nachhaltiger gestaltet werden können.</p>



<p>Die Verlagerung der Verantwortung von Einzelpersonen auf Staaten und Unternehmen, um einen systemischen Wandel zu ermöglichen, sowie das Hervorheben des Zusammenhangs von Ernährung und nationaler Sicherheit in der Kommunikation hervorheben, um die Bedeutung des Themas auf der politischen Agenda zu erhöhen, waren Empfehlungen für den politischen Bereich. Als finanzielle Instrumente wurde die Möglichkeit diskutiert, soziale Lebensmittelmärkte und Restaurants mit flexiblen Preisen, die sich nach dem Einkommen richten. Für den Bereich Ernährungsgewohnheiten wurden von den Teilnehmenden hybride Ansätze zur Reduzierung des Fleischkonsums hervorgehoben: Die Betonung einer ausgewogenen Ernährung sollte der Vorrang vor absoluten Vorgaben und moralisierenden Ernährungsempfehlungen gegeben werden.</p>



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<p></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/erfolgsfaktoren-und-barrieren-fuer-gesunde-und-nachhaltige-ernaehrung/">Erfolgsfaktoren und Barrieren für gesunde und nachhaltige Ernährung</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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