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	<title>Gesellschaftspolitik - Ökosoziales Forum</title>
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	<description>Das Ökosoziale Forum arbeitet für die realpolitische Umsetzung der Ökosozialen Marktwirtschaft auf regionaler, nationaler und globaler Ebene. Ziel ist eine zukunftsfähige und krisenfeste Gesellschaft, die heute auch Verantwortung für die Zukunft übernimmt.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 12 Mar 2026 10:49:57 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Gesellschaftspolitik - Ökosoziales Forum</title>
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		<title>Heute ist Weltfrauentag. Und ich will keine Blumen – ich hätte lieber mehr Gleichstellung.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 07:30:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gleichstellung bedeutet, dass alle Menschen – unabhängig von ihrem Geschlecht – die gleichen Rechte, Chancen und Möglichkeiten haben: in der Bildung, im Berufsleben, beim Einkommen oder bei politischer Teilhabe. Es geht nicht darum, dass alle gleich sind, sondern darum, dass niemand aufgrund seines Geschlechts benachteiligt wird. Solange Gleichstellung vor allem gefeiert, aber nicht konsequent umgesetzt wird, bleibt sie ein Versprechen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30190-e1 mnam-0"><div class="x-div e30190-e2 mnam-1"><div class="x-text x-content e30190-e3 mnam-2"><p>Gleichstellung bedeutet, dass alle Menschen – unabhängig von ihrem Geschlecht – die gleichen Rechte, Chancen und Möglichkeiten haben: in der Bildung, im Berufsleben, beim Einkommen oder bei politischer Teilhabe. Es geht nicht darum, dass alle gleich sind, sondern darum, dass niemand aufgrund seines Geschlechts benachteiligt wird.</p>
<p>Solange Gleichstellung vor allem gefeiert, aber nicht konsequent umgesetzt wird, bleibt sie ein Versprechen für später, um genau zu sein für das Jahr 2148. Es ist schön, wenn Konzerne einmal im Jahr rosarote Bilder posten und Blumen verteilen. Noch schöner wäre es allerdings, wenn sie dafür sorgen würden, dass in ihren Vorständen genauso viele Frauen sitzen wie Männer.</p>
<p>Dabei zeigen Beispiele wie Island, dass Fortschritt möglich ist, wenn politischer Wille, klare Regeln und gesellschaftlicher Druck zusammenkommen. Dort beginnt Gleichberechtigung nicht erst im Berufsleben oder in Vorstandsetagen – sie wird bereits in der Volksschule vermittelt. Die Frage ist also: Was können Österreichs Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von isländischen Volksschüler:innen lernen?</p></div><hr class="x-line e30190-e4 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e5 mnam-2"><h5>Gegen die Quote?</h5>
<p>Den Luxus, gegen eine Quotenregelung zu sein, hat nur, wer von den vorherrschenden Strukturen profitiert. Ein Beispiel dafür, wie Strukturen – auch wenn sie manchmal unbewusst wirken – zu bleibender Homogenität führen, ist „Peter“: das typische Vorstandsmitglied eines ATX-Unternehmens – männlich, über 50, namens Peter. Mehr zu dem Prinzip der Homogenität findet ihr <a href="https://oekosozial.at/maennerdomaene-fuehrungsebene/">hier</a>.</p>
<p>Wenn wir jetzt nichts verändern, dauert es laut Global Gender Gap Index noch 123 Jahre, bis wir Gleichstellung erreicht haben. Setzen wir hingegen Maßnahmen und führen Quoten sowie Gesetze ein, kann diese Zeit deutlich verkürzt werden. Das zeigt das Beispiel Island. Island hat es geschafft, die geschlechtsspezifische Parität – gleichmäßiges Verhältnis der Geschlechter – von 78,1 % im Jahr 2006 auf 92,6 % im Jahr 2025 zu erhöhen. Damit erreicht Island einen Wert, der viermal höher ist als der globale Durchschnitt und mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt seiner europäischen Vergleichsländer.</p></div><hr class="x-line e30190-e6 mnam-3"/><span class="x-image e30190-e7 mnam-4"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/Weltfrauentag_Gleichstellung-2.png" width="540" height="675" alt="Image"></span><div class="x-text x-content e30190-e8 mnam-2">Österreich ist laut dem Global Gender Gap Index (2025) mit einer erreichten Gleichstellung von 73.5 Prozent auf Platz 56 weltweit.</div><hr class="x-line e30190-e9 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e10 mnam-2"><h5>Wie hat Island das geschafft?</h5>
<p>Ganz einfach: durch verpflichtende Bildung, Quoten und Gesetze.</p>
<p>Obwohl geschlechtsbedingte Lohndiskriminierung in Island seit Jahrzehnten gesetzlich verboten war, verdienten Frauen lange Zeit weiterhin weniger als Männer (– kommt irgendwie bekannt vor). Unternehmen begründeten dies häufig mit unterschiedlichen Tätigkeiten. Um Gehaltsunterschiede aufgrund des Geschlechts weiter zu verringern, gibt es seit 2018 Gesetz, das Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern festschreibt. Dabei geht es nicht nur um gleiche Bezahlung für gleiche Jobs, sondern auch darum, dass typische „Frauenberufe“ nicht systematisch schlechter bezahlt werden als andere vergleichbare Tätigkeiten.</p>
<p>Um dies sicherzustellen, wurde ein Standard gemeinsam von Expert:innen aus Ministerien, Wissenschaft und Wirtschaft entwickelt. Anhand dieser Kriterien werden Unternehmen von unabhängigen Stellen überprüft, um sicherzustellen, dass ihre Lohnsysteme keine geschlechtsspezifische Diskriminierung enthalten. Mittlerweile liegt der durchschnittliche Lohnunterschied in Island bei vergleichbaren Jobs und unter vergleichbaren Umständen bei gerade einmal 3,6 %. In Österreich liegt er noch immer bei 12,3 %.</p></div><hr class="x-line e30190-e11 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e12 mnam-2"><h5>Elternkarenz</h5>
<p>In Österreich wird der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen nach der Geburt des ersten Kindes besonders deutlich (mehr Infos <a href="https://oekosozial.at/elternkarenz-ist-frauensache/">hier</a>). Die isländische Regierung wollte sich nicht damit abfinden, dass Karenzzeit, Kinderbetreuung und die damit häufig verbundene Teilzeitarbeit bei den Frauen hängen bleiben, während Männer weiter Karriere machen (müssen).</p>
<p>In Island hat daher jeder Elternteil Anspruch auf sechs Monate Karenz. In dieser Zeit erhalten sie 80 % ihres Gehalts. Maximal 4,5 Monate davon können zwischen Mutter und Vater übertragen werden. Im Jahr 2021 nahmen isländische Väter durchschnittlich 131 Tage in Anspruch. Zum Vergleich: In Österreich liegt die durchschnittliche Zeit, die Väter in Elternkarenz gehen, bei neun Tagen.</p></div><hr class="x-line e30190-e13 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e14 mnam-2"><h5>40-Prozent-Quote</h5>
<p>Durch Maßnahmen wie die geteilte Karenzzeit erleben Frauen seltener einen Karriereknick als in Österreich. Dennoch besteht auch in Island eine sogenannte gläserne Decke: Frauen gelangen weiterhin seltener in Führungspositionen.</p>
<p>Um dem entgegenzuwirken, sieht das Gleichstellungsgesetz vor, dass mindestens 40 % der Vorstandsmandate in Unternehmen von Frauen besetzt sein müssen. Der Anteil von Frauen in Vorsitzendenpositionen lag Ende 2023 bei 25,1 Prozent. Der Frauenanteil in den Aufsichtsräten großer Unternehmen (mit 50 oder mehr Beschäftigten und mindestens vier Aufsichtsratsmitgliedern) lag 2023 bei 41,4 Prozent.</p>
<p>In Österreich liegt der Anteil von nicht männlichen CEOs in ATX-Unternehmen – die durchaus eine Vorbildfunktion für andere, kleinere Unternehmen in Österreich haben – bei Null, und der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder bei 14 Prozent.</p></div><hr class="x-line e30190-e15 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e16 mnam-2"><h5>Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt</h5>
<p>Doch Hoffnung allein reicht nicht. Wenn wir Gleichstellung nicht erst in 123 Jahren erreichen wollen, braucht es entschlossenes Handeln. Gesellschaftlicher Druck und politisches Engagement können gemeinsam ein starker Motor für Veränderung sein. Das Beispiel Island zeigt, dass Fortschritt möglich ist – wenn wir es ernst meinen und wirklich wollen. Und genau darin liegt die Hoffnung.</p></div><hr class="x-line e30190-e17 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e18 mnam-2"><em><strong>Das Team des Ökosozialen Forums wünscht allen einen schönen Weltfrauentag – weil von Gleichstellung profitieren wir letztlich alle, unabhängig vom Geschlecht!</strong></em></div><hr class="x-line e30190-e19 mnam-3"/><div class="x-text x-content e30190-e20 mnam-2"><p>Quelle:</p>

<ul>
 	<li>Global Gender Gap Index, 2025</li>
 	<li>Statistik Austria</li>
 	<li>government.is</li>
 	<li>statice.is</li>
 	<li>kontrast.at</li>
 	<li>theguardian.com</li>
 	<li>hagstofa.is</li>
</ul></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/heute-ist-weltfrauentag-und-ich-will-keine-blumen-ich-haette-lieber-mehr-gleichstellung/">Heute ist Weltfrauentag. Und ich will keine Blumen – ich hätte lieber mehr Gleichstellung.</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wissenschaft ist (nicht) weiblich</title>
		<link>https://oekosozial.at/wissenschaft-ist-nicht-weiblich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 07:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute schließen mehr Frauen als Männer in der EU ein Bachelorstudium ab – in allen Fachbereichen, einschließlich der Bereiche Naturwissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik. Doch je höher die Stufen auf der akademischen Leiter, desto dünner wird die Luft für Frauen. Bei den Doktorand:innen sinkt der Anteil der Frauen schon auf unter die Hälfte. Auch variiert ihr Anteil je nach Fachbereich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30184-e1 mnag-0"><div class="x-div e30184-e2 mnag-1"><div class="x-text x-content e30184-e3 mnag-2"><p class="ecl-u-type-paragraph">Heute schließen mehr Frauen als Männer in der EU ein Bachelorstudium ab – in allen Fachbereichen, einschließlich der Bereiche Naturwissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik. Doch je höher die Stufen auf der akademischen Leiter, desto dünner wird die Luft für Frauen. Bei den Doktorand:innen sinkt der Anteil der Frauen schon auf unter die Hälfte. Auch variiert ihr Anteil je nach Fachbereich erheblich: In der Pädagogik sind es über 67 %, in den Informations- und Kommunikationstechnologien, einem Bereich, der für das Produktivitätswachstum von entscheidender Bedeutung ist und bereits mit einem akuten Fachkräftemangel zu kämpfen hat, hingegen nur 22 %.</p></div><hr class="x-line e30184-e4 mnag-3"/><div class="x-text x-content e30184-e5 mnag-2"><h5>Frauen in der Wisenschaft</h5>
<p>Das von der EU-Kommission herausgegebene Datenset „SheFigures“ gibt jährlich einen knappen Überblick über die Beteiligung von Frauen in Wissenschaft und Forschung in der Europäischen Union.</p>
<p>Frauen stellen:</p>

<ul>
 	<li>48 % der Absolvent:innen eines Doktoratsstudiums (in den Natur- und Ingenieurswissenschaften sind es 37 %)</li>
 	<li>34 % der Autor:innen wissenschaftlicher Publikationen</li>
 	<li>34 % der in der Forschung Tätigen</li>
 	<li>30 % der Ordentlichen Professor:innen</li>
 	<li>9 % der Patentanträge</li>
</ul></div><hr class="x-line e30184-e6 mnag-3"/><span class="x-image e30184-e7 mnag-4"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/Weltfrauentag_-Wissenschaft-2.png" width="540" height="675" alt="Image"></span><hr class="x-line e30184-e8 mnag-3"/><div class="x-text x-content e30184-e9 mnag-2"><h5><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW60216086 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW60216086 BCX4">Österreich unter dem EU-Schnitt </span></span></h5>
<p>Österreich hinkt dabei auch noch dem europäischen Durchschnitt deutlich hinterher. Im Jahr 2023 lag der Frauenanteil am wissenschaftlichen Personal in Österreich bei 26 Prozent (Vollzeitäquivalente). Mit jedem weiteren Schritt auf der akademischen Karriereleiter sinkt dieser Anteil. Besonders wenige Frauen sind in der außeruniversitären Forschung tätig. Im Unternehmenssektor ist der Frauenanteil mit 18 Prozent besonders gering.</p></div><hr class="x-line e30184-e10 mnag-3"/><div class="x-text x-content e30184-e11 mnag-2"><p>Quelle:</p>

<ul>
 	<li>she-figures</li>
 	<li>unesco.at</li>
 	<li>research-and-innovation.eu</li>
</ul></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/wissenschaft-ist-nicht-weiblich/">Wissenschaft ist (nicht) weiblich</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Caring &#038; Sharing</title>
		<link>https://oekosozial.at/caring-sharing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 12:01:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um die Pensionslücke durch Kinderbetreuung zu verringern (Caring), gibt es seit 2005 das freiwillige Pensionssplitting (Sharing). Die gute Nachricht zuerst: Die geschlechtsspezifische Pensionslücke wird kleiner. Seit 2010 ist sie um 4,4 Prozentpunkte geschrumpft. Die weniger gute Nachricht: Die Differenz zwischen den durchschnittlichen Alterspensionen von Männern und Frauen beträgt immer noch 40,3 %. Während die durchschnittliche Bruttopension von Männern 2.620 Euro ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30169-e1 mna1-0"><div class="x-div e30169-e2 mna1-1"><div class="x-text x-content e30169-e3 mna1-2"><p><em>Um die Pensionslücke durch Kinderbetreuung zu verringern (Caring), gibt es seit 2005 das freiwillige Pensionssplitting (Sharing).</em></p>
<p>Die gute Nachricht zuerst: Die geschlechtsspezifische Pensionslücke wird kleiner. Seit 2010 ist sie um 4,4 Prozentpunkte geschrumpft. Die weniger gute Nachricht: Die Differenz zwischen den durchschnittlichen Alterspensionen von Männern und Frauen beträgt immer noch 40,3 %. Während die durchschnittliche Bruttopension von Männern 2.620 Euro (14-mal jährlich) beträgt, erhalten Frauen im Schnitt 1.563 Euro. Entsprechend ist die Armutsgefährdungsquote alleinlebender Pensionistinnen doppelt so hoch wie die der alleinlebenden Pensionisten.</p></div><hr class="x-line e30169-e4 mna1-3"/><span class="x-image e30169-e5 mna1-4"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/Weltfrauentag_Pension-2.png" width="540" height="675" alt="Image"></span><hr class="x-line e30169-e6 mna1-3"/><div class="x-text x-content e30169-e7 mna1-2"><p>Aufgrund von Einkommensunterschieden zwischen Frauen und Männern und geschlechtsspezifischen Differenzen in der Erwerbstätigkeit während des Berufslebens fallen die Alterspensionen von Frauen meist deutlich niedriger aus als jene von Männern. Um vor allem die Schere aufgrund der Kinderbetreuung nicht zu stark aufgehen zu lassen, gibt es seit 2005 das freiwillige Pensionssplitting.</p>
<p>Dies ermöglicht es Eltern, ihre Pensionsansprüche für die Jahre der Kindererziehung untereinander aufzuteilen. Bis zu 50 % der Teilgutschriften zum Pensionskonto können vom erwerbstätigen Elternteil auf das Pensionskonto des überwiegend erziehenden Elternteils übertragen werden. Der Antrag ist schriftlich bis zum 10. Geburtstag des Kindes einzubringen. Beide Elternteile müssen dem Antrag zustimmen.</p></div><div class="x-text x-content e30169-e8 mna1-2"><p>2025 haben 1.732 Paare einen Antrag zum Pensionssplitting gestellt. Zum Vergleich: Im selben Jahr wurden in Österreich 77.238 Kinder lebend geboren. Das entspricht in etwa einem Anteil von 2,2 %. Die geringe Inanspruchnahme könnte am geringen Bekanntheitsgrad liegen. Laut einer Umfrage das Katholischen Familienverbandes waren 2023 nur einem Drittel das freiwillige Pensionssplitting bekannt.</p>
<p>Falls wir Ihr Interesse geweckt haben finden Sie hier das Formular für den Pensionssplitting-Antrag.</p></div><a class="x-anchor x-anchor-button e30169-e9 mna1-5" tabindex="0" id="Pensionssplitting" href="https://www.pv.at/cdscontent/load?contentid=10008.781966&amp;version=1756881193" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><div class="x-anchor-content"><div class="x-anchor-text"><span class="x-anchor-text-primary">Pensionssplitting</span></div></div></a><div class="x-text x-content e30169-e10 mna1-2"><p></p>
<p>Quelle:</p>

<ul>
 	<li>Statistik Austria</li>
 	<li>Die Presse, 2026</li>
 	<li>Familie.at</li>
</ul></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/caring-sharing/">Caring & Sharing</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frauen in der Landwirtschaft</title>
		<link>https://oekosozial.at/frauen-in-der-landwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 16:08:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=30172</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Österreich ist der Anteil von Frauen als Betriebsleiterinnen in der Landwirtschaft vergleichsweise hoch. Laut Statistik Austria werden rund ein Drittel der landwirtschaftlichen Betriebe von Frauen geführt. Allerdings zeigt sich eine deutliche strukturelle Ungleichheit: Frauen leiten überdurchschnittlich häufig kleinere Betriebe, während größere und flächenstärkere Höfe weiterhin überwiegend von Männern geführt werden.  Strukturwandel betrifft vor allem Frauen  Gleichzeitig hat sich die Struktur ...</p>
<p>The post <a href="https://oekosozial.at/frauen-in-der-landwirtschaft/">Frauen in der Landwirtschaft</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30172-e1 mna4-0"><div class="x-div e30172-e2 mna4-1"><div class="x-text x-content e30172-e3 mna4-2"><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW67574460 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW67574460 BCX4">In Österreich ist der Anteil von Frauen als Betriebsleiterinnen in der </span><span class="NormalTextRun AdvancedProofingIssueV2Themed SCXW67574460 BCX4">Landwirtschaft vergleichsweise</span><span class="NormalTextRun SCXW67574460 BCX4"> hoch. Laut Statistik Austria werden rund ein Drittel der landwirtschaftlichen Betriebe von Frauen geführt. Allerdings zeigt sich eine deutliche strukturelle Ungleichheit: Frauen leiten überdurchschnittlich häufig kleinere Betriebe, während größere und flächenstärkere Höfe weiterhin überwiegend von Männern geführt werden.</span><span class="NormalTextRun SCXW67574460 BCX4"> </span></span><span class="EOP SCXW67574460 BCX4" data-ccp-props="{}"> </span></div><hr class="x-line e30172-e4 mna4-3"/><div class="x-text x-content e30172-e5 mna4-2"><h5><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW193254173 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW193254173 BCX4">Strukturwandel betrifft vor allem Frauen</span></span><span class="EOP SCXW193254173 BCX4" data-ccp-props="{}"> </span></h5>
<p><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW190167603 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW190167603 BCX4">Gleichzeitig hat sich die Struktur der österreichischen Landwirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ist seit dem Jahr 2000 stark zurückgegangen. Viele geben also auf, aber die, die bleiben werden größer. Da der landwirtschaftliche Strukturwandel vor allem zu einem Rückgang kleiner Familienbetriebe führt, kann</span></span><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW190167603 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW190167603 BCX4"> </span></span><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW190167603 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW190167603 BCX4">dieser Wandel Frauen in der Landwirtschaft in besonderem Maße betreffen.</span></span><span class="EOP SCXW190167603 BCX4" data-ccp-props="{}"> </span></p></div><hr class="x-line e30172-e6 mna4-3"/><div class="x-text x-content e30172-e7 mna4-2"><h5><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW60216086 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW60216086 BCX4">International ähnliches Bild </span></span><span class="EOP SCXW60216086 BCX4" data-ccp-props="{}"> </span></h5>
<p><span data-contrast="none">Frauen besitzen bzw. kontrollieren trotz ihrer wichtigen Rolle in der Landwirtschaft also deutlich weniger landwirtschaftliche Nutzfläche. International zeigt sich ein ähnliches Muster: Weltweit stellen Frauen etwa 38 Prozent der Arbeitskräfte in der Landwirtschaft, besitzen jedoch weniger als 15 Prozent der landwirtschaftlichen Landtitel.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="none">Der ungleiche Zugang zu Land ist ein zentraler Faktor für wirtschaftliche Chancen, Investitionen und Mitbestimmung im Agrarsektor – und damit ein wichtiges Thema für Gleichstellung in der Landwirtschaft.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p></div><hr class="x-line e30172-e8 mna4-3"/><div class="x-text x-content e30172-e9 mna4-2"><h5><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW198586264 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW198586264 BCX4">Internationales Jahr der Landwirtin</span></span><span class="EOP SCXW198586264 BCX4" data-ccp-props="{}"> </span></h5>
<p><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW146426198 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW146426198 BCX4">Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat 2026 zum Internationalen Jahr der Landwirtin erklärt. Ziel ist es, die Rolle der Frauen in der Land- und Forstwirtschaft sichtbar zu machen,</span><span class="NormalTextRun SCXW146426198 BCX4"> strukturelle Ungleichheiten abzubauen und die Gleichstellung von Frauen im Agrarsektor zu fördern.</span><span class="NormalTextRun SCXW146426198 BCX4"> </span></span><span class="EOP SCXW146426198 BCX4" data-ccp-props="{}"> </span></p></div><div class="x-text x-content e30172-e10 mna4-2"><p>Quelle:</p>

<ul>
 	<li>Statistik Austria</li>
 	<li>BMLUK.at</li>
</ul></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/frauen-in-der-landwirtschaft/">Frauen in der Landwirtschaft</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gender Pay Gap: Österreich über EU-Schnitt</title>
		<link>https://oekosozial.at/gender-pay-gap-oesterreich-ueber-eu-schnitt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 15:20:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=30160</guid>

					<description><![CDATA[<p>Frauen verdienen in Österreich weniger als Männer. Zahlen zeigen, wie groß die Einkommenslücke noch immer ist.  17,6 Prozent. So viel weniger verdienen Frauen in Österreich in der Privatwirtschaft pro Stunde im Vergleich zu Männern. Damit liegt Österreich deutlich über dem EU-Durchschnitt, der bei 11,1 Prozent liegt. Der sogenannte Gender Pay Gap zeigt: Trotz Fortschritten bleibt die Einkommenslücke zwischen Frauen und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30160-e1 mn9s-0"><div class="x-div e30160-e2 mn9s-1"><div class="x-text x-content e30160-e3 mn9s-2"><p><em><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW153164392 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW153164392 BCX4">Frauen verdienen in Österreich weniger als Männer. Zahlen zeigen, wie groß die Einkommenslücke noch immer ist.</span></span><span class="EOP SCXW153164392 BCX4" data-ccp-props="{}"> </span></em></p>
<p data-start="60" data-end="373"><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW21716493 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW21716493 BCX4">17,6 Prozent.</span></span><span data-contrast="none" xml:lang="DE-AT" lang="DE-AT" class="TextRun SCXW21716493 BCX4"><span class="NormalTextRun SCXW21716493 BCX4"> </span><span class="NormalTextRun SCXW21716493 BCX4">So viel weniger verdienen Frauen in Österreich </span><span class="NormalTextRun SCXW21716493 BCX4">in der Privatwirtschaft </span><span class="NormalTextRun SCXW21716493 BCX4">pro Stunde im Vergleich zu Männern. Damit liegt Österreich deutlich über dem EU-Durchschnitt</span><span class="NormalTextRun SCXW21716493 BCX4">, der bei 11,1 Prozent liegt</span><span class="NormalTextRun SCXW21716493 BCX4">. Der sogenannte Gender Pay Gap zeigt: Trotz Fortschritten bleibt die Einkommenslücke zwischen Frauen und Männern, vor allem in Österreich, groß.</span></span><span class="EOP SCXW21716493 BCX4" data-ccp-props="{}"> </span></p></div><hr class="x-line e30160-e4 mn9s-3"/><span class="x-image e30160-e5 mn9s-4"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/Gender-Pay-gap-e1772631780641.png" width="675" height="540" alt="Image"></span><hr class="x-line e30160-e6 mn9s-3"/><div class="x-text x-content e30160-e7 mn9s-2"><h5>Lücke nur teilweise erklärbar<span data-ccp-props="{}"> </span></h5>
<p><span data-contrast="none">Laut Analysen der Statistik Austria kann der hohe Lohnunterschied in Österreich nur zu rund einem Drittel durch strukturelle Unterschiede erklärt werden. Frauen arbeiten beispielsweise öfter in schlechter bezahlten Branchen und Berufen oder sind kürzer im Unternehmen beschäftigt als Männer. Darüber hinaus sind Frauen in Führungspositionen und besser bezahlten Branchen nach wie vor unterrepräsentiert. So gibt es etwa in keinem ATX-Unternehmen eine Vorstandvorsitzende (<a href="https://oekosozial.at/maennerdomaene-fuehrungsebene/">mehr Infos hier</a>). Rund zwei Drittel der Lohndifferenz kann jedoch nicht durch solche Unterschiede erklärt werden. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="none">Bei der Berechnung des Gender Pay Gaps werden Stundenlöhne herangezogen, Unterschiede in der Arbeitszeit sind daher bereits berücksichtigt. Teilzeitbeschäftigung wird jedoch im Durchschnitt pro Stunde niedriger entlohnt. Da Frauen deutlich häufiger in Teilzeit arbeiten als Männer, betrifft es sie stärker. Ginge es dagegen rein nach dem Ausbildungsniveau, dann müssten Frauen mehr verdienen als Männer. Beschäftigte Frauen weisen im Vergleich zu Männern häufiger einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss auf. Männer verfügen im Gegenzug öfter über einen Lehrabschluss.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p></div><div class="x-text x-content e30160-e8 mn9s-2"><h5>Vom Gender zum Motherhood Pay Gap</h5>
<p><span data-contrast="none">Auch die Entwicklung der Einkommen im Lebensverlauf zeigt ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern nimmt mit dem Alter zu. Während die Differenz bei jungen Erwerbstätigen noch relativ gering ist, wird sie im Laufe der Erwerbsbiografie größer. Insbesondere ab Anfang 30 steigen die durchschnittlichen Bruttostundenverdienste von Frauen deutlich langsamer als jene von Männern. Gleichzeitig nimmt die Teilzeitquote von Frauen ab diesem Alter stark zu. Ein wichtiger Grund dafür sind Betreuungsaufgaben innerhalb der Familie. Vor allem für Frauen mit kleinen Kindern ist Teilzeitarbeit häufig die zentrale Möglichkeit, Beruf und Familie zu vereinbaren. Bei Männern mit Kindern ist Teilzeit hingegen selten und kommt sogar seltener vor als bei Männern insgesamt.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p></div><div class="x-text x-content e30160-e9 mn9s-2"><h5>Folgen für die Pension</h5>
<p><span data-contrast="none">Die Einkommenslücke hat langfristige Auswirkungen: Niedrigere Einkommen während der Erwerbsphase wirken sich auf Arbeitslosengeld, Vermögensaufbau und vor allem auf Pensionen aus. Der Gender Pay Gap ist damit nicht nur eine Frage der Lohngerechtigkeit, sondern auch ein wichtiger Faktor für wirtschaftliche Gleichstellung und soziale Sicherheit.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p data-start="1856" data-end="2297">Quellen: Statistik Austria</p></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/gender-pay-gap-oesterreich-ueber-eu-schnitt/">Gender Pay Gap: Österreich über EU-Schnitt</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Elternkarenz ist (k)eine Frauensache</title>
		<link>https://oekosozial.at/elternkarenz-ist-frauensache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[micky]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 14:16:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=30135</guid>

					<description><![CDATA[<p>Karenz steht in Österreich Müttern und Vätern offen. Trotzdem sind vor allem Mütter in Karenz. Der Begriff Karenz stammt vom Lateinischen "carentia" ab, was so viel wie Entbehren, Nichthaben oder Verzicht bedeutet. Vor allem Väter verzichten in Österreich auf ihren Karenzanspruch. In Österreich verbringen Mütter nach der ersten Geburt im Durchschnitt 416 Tage in bezahlter Elternkarenz, Väter hingegen lediglich neun ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30135-e1 mn93-0"><div class="x-div e30135-e2 mn93-1"><div class="x-text x-content e30135-e3 mn93-2"><p><em>Karenz steht in Österreich Müttern und Vätern offen. Trotzdem sind vor allem Mütter in Karenz.</em></p>
<p>Der Begriff Karenz stammt vom Lateinischen "carentia" ab, was so viel wie Entbehren, Nichthaben oder Verzicht bedeutet. Vor allem Väter verzichten in Österreich auf ihren Karenzanspruch.</p>
<p data-start="60" data-end="373">In Österreich verbringen Mütter nach der ersten Geburt im Durchschnitt 416 Tage in bezahlter Elternkarenz, Väter hingegen lediglich neun Tage. Diese Zahlen aus einer Studie zweier Forscherinnen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wurden nun in der Fachzeitschrift Comparative Population Studies publiziert. <span>Claudia Reiter und Sonja Spitzer</span> verdeutlichen darin die weiterhin sehr ungleiche Inanspruchnahme der Betreuungszeit zwischen den Geschlechtern.</p></div><hr class="x-line e30135-e4 mn93-3"/><span class="x-image e30135-e5 mn93-4"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/Karenztage-Eltern-e1772545261691.png" width="675" height="540" alt="Image"></span><hr class="x-line e30135-e6 mn93-3"/><div class="x-text x-content e30135-e7 mn93-2"><p data-start="375" data-end="935">Mit 1. Jänner 2010 wurde die einkommensabhängige Variante des Kindergeldes eingeführt. Damit sollten laut der Debatte im Nationalrat neben der finanziellen Absicherung von jungen Familien zwei Ziele erreicht werden: Mehr Väter sollten Elternkarenz in Anspruch nehmen. Und die rückläufige Geburtenrate sollte stabilisiert werden.</p>
<p data-start="375" data-end="935">Diese Erwartungen konnte die neue Kindergeldvariante nicht erfüllen: 2009 waren 4,7 Prozent der Karenzgeldbeziehenden Männer. 2024 lag der Anteil bei 3,8 Prozent. Auch bei der Geburtenrate blieb der erhoffte Effekt aus: 2009 verzeichnete Österreich 9,2 Lebendgeborene je 1.000 Einwohner:innen, 2025 waren es 8,2.</p>
<p data-start="937" data-end="1379"><span>Claudia Reiter und Sonja Spitzer</span> konnten zeigen, dass selbst hoch qualifizierte Mütter ihre Erwerbstätigkeit häufig über längere Zeit unterbrechen, während sich die Erwerbstätigkeit von Vätern kaum verändert – unabhängig vom Bildungsgrad. Reformen im Elternurlaubssystem reichen nicht aus, um die Beteiligung von Vätern in der Kinderbetreuung zu erhöhen. Gesellschaftliche Normen werden durch das Angebot nicht verändert. Großzügige Karenzregelungen bieten zwar finanzielle Absicherung und Flexibilität, können aber zugleich bestehende Arbeitsteilungen verfestigen.</p>
<p data-start="1856" data-end="2297">Die geringe Beteilung der Väter an der Karenzzeit muss nicht sein: In Luxemburg sind 58,9 Prozent der Karenznehmenden Väter, in Island 49,7 Prozent und in Portugal 47,7 Prozent. Hier hat Österreich noch einen weiten Weg vor sich. Eine gleichmäßigere Aufteilung der Zeit mit dem Kind bietet eine Chance und Bereicherung für alle Beteiligten. Zeit, dass mehr Eltern, Unternehmen und die Gesellschaft dies sehen und leben.</p>
<p data-start="1856" data-end="2297">Quellen:</p>

<ul>
 	<li data-start="1856" data-end="2297">Statistik Austria, 2025</li>
 	<li data-start="1856" data-end="2297">OECD Studie, Oktober 2025</li>
 	<li data-start="1856" data-end="2297"><span>Reiter, C. and Spitzer, S. 2026. When Gender Trumps Skills: Employment Trajectories of Austrian Parents After Their First Birth. </span><i>Comparative Population Studies</i><span>. 51, (Feb. 2026). DOI:https://doi.org/10.12765/CPoS-2026-01.</span></li>
</ul></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/elternkarenz-ist-frauensache/">Elternkarenz ist (k)eine Frauensache</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Männerdomäne Führungsebene</title>
		<link>https://oekosozial.at/maennerdomaene-fuehrungsebene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 17:02:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=30127</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 2026 steht kein einziges Unternehmen im ATX unter weiblicher Führung. Auch unter den im Wiener Börse Index (WBI) gelisteten Unternehmen finden sich ausschließlich männliche CEOs an der Spitze.männlich, mittleres Alter, Vorstandsmitglied? Dass „Chefsache“ in Österreich auch im Jahr 2026 noch immer nicht "Chef:innensache" ist, zeigt ein Blick auf die Vorstandsebene österreichischer Unternehmen. Eine Studie des Vereins Merit zeigt ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30127-e1 mn8v-0"><div class="x-text x-content e30127-e2 mn8v-1"><em>Im Jahr 2026 steht kein einziges Unternehmen im ATX unter weiblicher Führung. Auch unter den im Wiener Börse Index (WBI) gelisteten Unternehmen finden sich ausschließlich männliche CEOs an der Spitze.</em></div><hr class="x-line e30127-e3 mn8v-2"/><div class="x-text x-content e30127-e4 mn8v-1"><h4><strong>männlich, mittleres Alter, Vorstandsmitglied?</strong></h4>
<p>Dass „Chefsache“ in Österreich auch im Jahr 2026 noch immer nicht "Chef:innensache" ist, zeigt ein Blick auf die Vorstandsebene österreichischer Unternehmen. Eine Studie des Vereins Merit zeigt mit Stichtag 1. Februar : Weder eines der 20 ATX (Austrian Traded Index)-Unternehmen noch eines der 55 WBI (Wiener Börsen Index)-Unternehmen hat eine weibliche oder diverse Person als Vorstandsvorsitzende:n (CEO). 
  
In den WBI-Unternehmen gibt es insgesamt 193 Vorstandsmitglieder. Davon sind 164 Männer (85 Prozent) und 29 Frauen (15 Prozent). Bei den ATX-Unternehmen ist das Geschlechterverhältnis ähnlich: Von 85 Vorstandsmitgliedern sind 73 Männer (86 Prozent) und 12 Frauen (14 Prozent).</p></div><hr class="x-line e30127-e5 mn8v-2"/><span class="x-image e30127-e6 mn8v-3 mn8v-4"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/3.png" width="540" height="675" alt="Image"></span><hr class="x-line e30127-e7 mn8v-2"/><div class="x-text x-content e30127-e8 mn8v-1"><p>Mehr als die Hälfte aller Hochschulabsolvent:innen in Österreich sind Frauen. Warum also ist nicht die Hälfte aller CEOs weiblich? <br />
In vielen Branchen arbeiten Frauen bereits in mittleren Führungspositionen. Doch der Aufstieg nach ganz oben ist schwieriger. Beim Übergang ins Top-Management werden oft Menschen ausgewählt, die gut vernetzt sind, jederzeit verfügbar sind und einen bestimmten Karriereweg vorweisen können. Diese Strukturen bevorzugen in österreichischen Top-Unternehmen eher Personen, die Peter heißen, als Personen, die Petra heißen.</p>

<h4><strong>Wer ist „Peter“ – und warum ist er wichtig?</strong></h4>
<p><em>Das typische Vorstandsmitglied heißt Peter: männlich, Mitte 50 und mit einem abgeschlossenen Wirtschaftsstudium.</em></p>
<p data-start="1272" data-end="1585">Die Häufung des Namens Peter in den Vorständen ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines Systems, das Ähnlichkeit belohnt. Wer dem Profil entspricht, wird gefördert, empfohlen und sichtbar gemacht. Wer davon abweicht, scheidet oft zufällig aus Auswahlprozessen aus. Das Problem liegt dabei nicht in mangelnder Qualifikation, sondern in einem zu entwickelnden Verständnis davon, wie Führung auszusehen hat. Solange Spitzenpositionen an einem bestimmten Typus gemessen werden, bleibt der Zugang begrenzt. Den metaphorischen Trichter zu öffnen bedeutet nicht, Anforderungen zu senken, sondern Perspektiven zu erweitern. In vielen Unternehmen werden Führungspositionen weiterhin nach vertrauten Mustern besetzt. Entscheidungsträger greifen auf bestehende Netzwerke zurück und wählen häufig Personen aus, die ihnen selbst ähnlich sind – in Ausbildung, Werdegang oder Haltung. So reproduziert sich das Bild des „Peter“ immer wieder selbst.</p>
<p>Und so sieht Peter laut ChatGPT aus:</p></div><hr class="x-line e30127-e9 mn8v-2"/><div class="x-row x-container max width e30127-e10 mn8v-6 mn8v-7"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30127-e11 mn8v-8"><span class="x-image e30127-e12 mn8v-4 mn8v-5"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/ChatGPT-Image-2.-Maerz-2026-13_31_25-e1772464919192.png" width="600" height="900" alt="Ein mit ChatGPT generiertes Bild zeigt das durchschnittliche Vorstandsmitglied börsennotierter österreichischer Unternehmen. Porträt eines fiktiven, etwa Mitte 50-jährigen Mannes mit kurz geschnittenem, grau meliertem Haar und gepflegtem Bart. Er trägt einen dunkelblauen Anzug, ein weißes Hemd und eine blaue Krawatte. Die Person blickt direkt in die Kamera und zeigt einen neutralen, leicht selbstbewussten Gesichtsausdruck. Der Hintergrund ist unscharf und hell gehalten, wodurch der Fokus auf dem Gesicht und der formellen Geschäftskleidung liegt"></span><div class="x-text x-content e30127-e13 mn8v-1"><span style="font-size: 13.3333px">(c) ChatGPT generiertes Bild</span></div><hr class="x-line e30127-e14 mn8v-2"/><div class="x-text x-content e30127-e15 mn8v-1"><h4><strong>Weit hinter unseren Nachbar:innen</strong></h4>
<p data-start="54" data-end="190">Beim Anteil von Frauen in den Vorständen der größten börsennotierten Unternehmen schneidet Österreich schlecht ab. Mit knapp 14 Prozent liegt Österreich deutlich hinter anderen Ländern in Europa und hinter den USA. Großbritannien ist mit rund 34 Prozent an erster Stelle. Danach folgen Frankreich mit 31 Prozent und die USA mit knapp 31 Prozent. In Schweden sind es 27 Prozent, in Deutschland rund 26 Prozent. Auch Polen kommt auf 18 Prozent – und damit auf deutlich mehr als Österreich.</p>

<h5 data-start="305" data-end="523"><span>Die Unterschiede zwischen den Ländern haben mehrere Gründe.</span></h5>
<p data-start="305" data-end="523"><span>Frankreich hat 2011 eine gesetzliche Geschlechterquote für Verwaltungsräte eingeführt, die seither schrittweise verschärft wurde. </span></p>
<p data-start="78" data-end="305">Großbritannien geht einen anderen Weg. Dort gibt es keine feste Frauenquote. Stattdessen hat die Finanzaufsicht einen Richtwert festgelegt: In den obersten Führungsebenen der Unternehmen sollen 40 Prozent Frauen vertreten sein. Unternehmen im britischen Leitindex müssen in ihren Geschäftsberichten angeben, ob sie dieses Ziel erreichen. <span>Erreichen sie das Ziel nicht, sind sie verpflichtet, die Gründe dafür offenzulegen</span>. Dadurch entsteht öffentlicher Druck. Ein weiterer wichtiger Punkt sind Vorbilder. In Großbritannien gab es über viele Jahre eine Queen und mehrere Ministerpräsidentinnen. Frauen waren dadurch an der Spitze des Staates sehr sichtbar.Das hat das gesellschaftliche Bild von Führung verändert. Frauen in Spitzenpositionen gelten somit eher als selbstverständlicher.</p>
<p data-start="305" data-end="523">Der Vergleich zeigt: Wenn es klare Regeln, Vorbilder oder starken öffentlichen Druck gibt, steigt der Anteil von Frauen schneller. Freiwillige Maßnahmen alleine führen nur zu schleppender Verbesserung der Frauen in den Führungsetagen.</p>
<p data-start="54" data-end="190">Quellen:</p>

<ul>
 	<li data-start="54" data-end="190"><span>MERIT Report, Stichtag 1. Februar 2026</span></li>
 	<li data-start="54" data-end="190">AllBright Stiftung, Stichtag 1. September 2025</li>
</ul></div></div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/maennerdomaene-fuehrungsebene/">Männerdomäne Führungsebene</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Faktensammlung (Dezember 2025): Vom Acker zum Teller – und darüber hinaus</title>
		<link>https://oekosozial.at/faktensammlung-2-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 16:30:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Klima/Umwelt/Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=29671</guid>

					<description><![CDATA[<p>Innovationen für ein Ernährungssystem der Zukunft Unsere neueste Faktensammlung zeigt, wie komplex das Agrar- und Ernährungssystem ist, wie viele Faktoren es beeinflussen – und wie stark Ernährung Umwelt, Klima, Landschaft und Gesundheit prägt. Unser Agrar- und Ernährungssystem umfasst das gesamte Geflecht an Prozessen, Akteur:innen und Rahmenbedingungen, die aus Rohstoffen und natürlichen Ressourcen Lebensmittel erzeugen und auf unsere Teller bringen – ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e29671-e1 mmw7-0"><div class="x-row x-container max width e29671-e2 mmw7-1 mmw7-3 mmw7-4"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e29671-e3 mmw7-6 mmw7-7"><div class="x-text x-content e29671-e4 mmw7-8 mmw7-9"><h4 class="p1">Innovationen für ein Ernährungssystem der Zukunft</h4>
<p data-start="100" data-end="529">Unsere neueste Faktensammlung zeigt<span>, </span>wie komplex das Agrar- und Ernährungssystem ist, wie viele Faktoren es beeinflussen – und wie stark Ernährung Umwelt, Klima, Landschaft und Gesundheit prägt.</p>
<p data-start="156" data-end="504">Unser Agrar- und Ernährungssystem umfasst<span> das gesamte Geflecht an Prozessen, Akteur:innen und Rahmenbedingungen, die aus Rohstoffen und natürlichen Ressourcen Lebensmittel erzeugen und auf unsere Teller bringen – sowie Abfälle wieder aus unseren Haushalten entfernen. Dazu zählen die landwirtschaftliche Erzeugung (Ackerbau, Viehzucht, Fischerei, Obst- und Gemüseanbau), die Verarbeitung, der Handel und Verkauf, Transport, Konsum sowie die Entsorgung von Reststoffen.</span></p>
<p data-start="506" data-end="952">Die neue Broschüre zeigt, wie wichtig es ist, pflanzliche Biomasse entlang der gesamten Wertschöpfungskette möglichst vollständig zu nutzen und ungenutzte Reststoffe sinnvoll weiterzuverwerten. Die Klimakrise zwingt Akteur:innen und Abläufe entlang der Kette zu Anpassungsleistungen, um die Funktionsfähigkeit des Systems aufrechtzuerhalten und damit die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Diese Anpassungsleistungen können nur durch wissenschaftlich begleitete Innovationen zielgerichtet gesetzt werden. Unsere neue Publikation gibt Einblicke in die Forschung, welche Entscheidungsgrundlagen für diese Innovationen liefert.</p>
<p data-start="954" data-end="1043">Mehr dazu lesen Sie in der neuen Broschüre <em data-start="997" data-end="1042">„Vom Acker zum Teller – und darüber hinaus“</em>.</p></div><hr class="x-line e29671-e5 mmw7-b"/><div class="x-row x-container max width e29671-e6 mmw7-1 mmw7-2 mmw7-3 mmw7-5"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e29671-e7 mmw7-7"><a class="x-image e29671-e8 mmw7-c mmw7-d" href="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/20251212_Factsheet2_web.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2026/03/20251212_Factsheet2_Cover.png" width="297" height="297" alt="Image"></a></div></div></div><hr class="x-line e29671-e9 mmw7-b"/><div class="x-text x-content e29671-e10 mmw7-8 mmw7-a"><p class="p1">Mit Unterstützung von Bund und Ländern.</p></div><span class="x-image e29671-e11 mmw7-c mmw7-e"><img decoding="async" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/05/BMLUK_Logo_srgb.png" width="1862" height="588" alt="Image"></span></div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/faktensammlung-2-2025/">Faktensammlung (Dezember 2025): Vom Acker zum Teller – und darüber hinaus</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Vortrag: „Europa – Gestern, Heute, Morgen</title>
		<link>https://oekosozial.at/vortrag-europa-gestern-heute-morgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 15:57:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=29651</guid>

					<description><![CDATA[<p>Europatage 2025 an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein Im Rahmen der Europatage an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein hielt Dr. Josef Riegler, am 28. November 2025 einen Vortrag zur europäischen Einigung. Unter dem Titel „Europa – Gestern, Heute, Morgen“ spannte er den Bogen von den historischen Wurzeln der Europäischen Union bis zu den Herausforderungen und Perspektiven der Gegenwart. Ausgehend von Winston Churchills Leitsatz&#160;„Wer die Vergangenheit kennt, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 class="wp-block-heading">Europatage 2025 an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein</h5>



<p>Im Rahmen der Europatage an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein hielt Dr. Josef Riegler, am 28. November 2025 einen Vortrag zur europäischen Einigung. Unter dem Titel <em>„Europa – Gestern, Heute, Morgen“</em> spannte er den Bogen von den historischen Wurzeln der Europäischen Union bis zu den Herausforderungen und Perspektiven der Gegenwart.</p>



<p>Ausgehend von Winston Churchills Leitsatz&nbsp;<em>„Wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten“</em>&nbsp;zeichnete Riegler die Entwicklung Europas nach: von den Trümmern des Zweiten Weltkriegs über die Gründung der Europäischen Gemeinschaften bis hin zur heutigen Europäischen Union. Prägende Persönlichkeiten wie Robert Schuman, Alcide De Gasperi und Konrad Adenauer zeigten, wie wichtig Mut, Weitblick und Versöhnungsbereitschaft für ein geeintes Europa waren.</p>



<p>Riegler betonte die Errungenschaften dieses Projekts: Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte, soziale Absicherung, wissenschaftlicher Fortschritt, kulturelle Vielfalt und wirtschaftliche Stärke machen die EU zu einem einzigartigen Lebensraum und zu einem globalen Vorbild. Gleichzeitig verwies er auf aktuelle Bedrohungen – autoritäre Regime, politische Extremist:innen und innere Spannungen – und unterstrich die Notwendigkeit, Europa geopolitisch handlungsfähiger zu machen.</p>



<p>Auf dieser Grundlage stellte Riegler seine Zukunftsvision vor: die „Vereinigten Staaten von Europa“. Ein demokratischer europäischer Bundesstaat, organisiert nach dem Subsidiaritätsprinzip, könne Europa zu einem starken globalen Akteur machen. Er verwies auf die enorme Wirtschaftskraft der EU, ihr Wissen, ihre kulturelle Vielfalt und ihr militärisches Potenzial. Die ökosoziale Marktwirtschaft könnte dabei zum internationalen Modell für Wohlstand, Solidarität und Klimaschutz werden.</p>



<p>Darüber hinaus zeigte Riegler auf, dass die Prinzipien der europäischen Einigung – Friedenssicherung, Gewaltfreiheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte – auch eine Grundlage für globale Konfliktlösung bieten könnten. Europa könne als Partner und Vermittler auftreten, etwa im Rahmen eines „Global Marshall Plan“ oder in enger Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union sowie aufstrebenden Regionen wie Indien oder Südamerika.</p>



<p>Zum Abschluss appellierte Riegler, Europa mutig in eine stabile, friedliche und starke Zukunft zu führen – und die europäische Einigung als historisches Erfolgsprojekt weiterzuentwickeln.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/12/2025_europatage_raumberg-gumpenstein-06807©-HBLFA-Raumberg-Gumpenstein-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-29680" srcset="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/12/2025_europatage_raumberg-gumpenstein-06807©-HBLFA-Raumberg-Gumpenstein-1024x683.jpg 1024w, https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/12/2025_europatage_raumberg-gumpenstein-06807©-HBLFA-Raumberg-Gumpenstein-300x200.jpg 300w, https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/12/2025_europatage_raumberg-gumpenstein-06807©-HBLFA-Raumberg-Gumpenstein-768x512.jpg 768w, https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/12/2025_europatage_raumberg-gumpenstein-06807©-HBLFA-Raumberg-Gumpenstein-1536x1024.jpg 1536w, https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/12/2025_europatage_raumberg-gumpenstein-06807©-HBLFA-Raumberg-Gumpenstein-2048x1365.jpg 2048w, https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/12/2025_europatage_raumberg-gumpenstein-06807©-HBLFA-Raumberg-Gumpenstein-100x67.jpg 100w, https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/12/2025_europatage_raumberg-gumpenstein-06807©-HBLFA-Raumberg-Gumpenstein-1100x733.jpg 1100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">©HBLFA Raumberg-Gumpenstein</figcaption></figure><p>The post <a href="https://oekosozial.at/vortrag-europa-gestern-heute-morgen/">Vortrag: „Europa – Gestern, Heute, Morgen</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Internationale Fachtagung in Krakau</title>
		<link>https://oekosozial.at/internationale-fachtagung-in-krakau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 16:21:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=29565</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die internationale Fachtagung „Moderne Entwicklung ländlicher Räume – Lebensqualität und Entwicklung im Zeitalter klimatischer Herausforderungen“ brachte am 14. November 2025 Expert:innen aus Österreich, der Schweiz, Bayern und Polen im Kongresszentrum der Universität für Landwirtschaft in Krakau zusammen. Im Zentrum der Veranstaltung standen zentrale Zukunftsfragen ländlicher Regionen: Wie können nachhaltige Entwicklung, Klimaanpassung und resiliente Infrastrukturen im ländlichen Raum gestärkt werden? Die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e29565-e1 mmt9-0"><div class="x-row x-container max width e29565-e2 mmt9-1 mmt9-2"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e29565-e3 mmt9-3"><div class="x-text x-content e29565-e4 mmt9-4"><p data-pm-slice="1 1 []"><span>Die internationale Fachtagung </span><em data-start="141" data-end="258">„Moderne Entwicklung ländlicher Räume – Lebensqualität und Entwicklung im Zeitalter klimatischer Herausforderungen“</em><span> brachte am 14. November 2025 Expert:innen aus Österreich, der Schweiz, Bayern und Polen im Kongresszentrum der Universität für Landwirtschaft in Krakau zusammen. Im Zentrum der Veranstaltung standen zentrale Zukunftsfragen ländlicher Regionen: Wie können nachhaltige Entwicklung, Klimaanpassung und resiliente Infrastrukturen im ländlichen Raum gestärkt werden? Die Teilnehmenden beleuchteten dazu unterschiedliche Herausforderungen und konkrete Lösungsansätze – von regionaler Wertschöpfung bis hin zu neuen Strategien für widerstandsfähige Gemeinden.</span></p>

<h3>Breites Expert:innenpanel beleuchtete Zukunftsfragen ländlicher Räume</h3>
<p data-start="213" data-end="540">Im Panel <strong data-start="773" data-end="840">„Ländliche Räume im Wandel – Sicherheit, Klima, Lebensqualität“</strong>, moderiert von <strong data-start="856" data-end="879">Dr. Szymon Sikorski</strong>, kamen Vertreter:innen  aus Verwaltung, Wissenschaft und Praxis zu Wort. Mit dabei waren:</p>

<ul>
 	<li data-start="1172" data-end="1232"><strong>Martin Fritsch</strong>, Präsident Swiss Land Management Foundation</li>
 	<li data-start="1172" data-end="1232"><strong>Hans Mayrhofer</strong>, Generalsekretär Ökosoziales Forum Österreich &amp; Europa</li>
 	<li data-start="1309" data-end="1411"><strong>Herbert Daschiel</strong>, Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus</li>
 	<li data-start="1414" data-end="1489"><strong>Kinga Radoń</strong>, Marschallamt der Wojewodschaft Kleinpolen, Department Umwelt</li>
 	<li data-start="1492" data-end="1579"><strong>Roman Wcisło</strong>, Marschallamt der Wojewodschaft Kleinpolen, EU-Programme &amp; Resilienzplan</li>
 	<li data-start="1582" data-end="1667"><strong>Krzysztof Goleniowski</strong>, Niederschlesisches Amt für Geodäsie und Ländliche Neuordnung</li>
 	<li data-start="1670" data-end="1726"><strong>Małgorzata Małuch</strong>, Bürgermeisterin der Gemeinde Sękowa</li>
</ul>
<p data-start="1728" data-end="1912">Die Diskussion machte deutlich, dass Klimawandel, Sicherheit und Lebensqualität in ländlichen Räumen untrennbar miteinander verbunden sind – und ganzheitliche Lösungsansätze benötigen.</p>
<p data-start="1728" data-end="1912"></p></div><div class="x-text x-content e29565-e5 mmt9-4"><h3></h3>
<h3>Ökosoziale Marktwirtschaft als zukunftsweisendes Leitprinzip</h3>
<p data-start="1985" data-end="2283">Der Generalsekretär des Ökosozialen Forums Österreich &amp; Europa, Hans Mayrhofer, betonte die Bedeutung eines ökosozialen Fundaments für erfolgreiche Klimapolitik im ländlichen Raum. Nur wenn ökologische, soziale und wirtschaftliche Faktoren zusammengedacht werden, könne der Wandel gelingen. Ökosoziale Marktwirtschaft verbindet wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung. Es bietet einen Rahmen, der darauf abzielt, die Lebensqualität zu sichern, regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken und natürliche Ressourcen zu schützen. Damit eine solche Transformation gelingt, braucht es eine klare Kommunikation über Ziele und Maßnahmen sowie die aktive Einbindung der Bevölkerung. Nur wenn die Menschen nachvollziehen können, wie sich der Klimawandel konkret auf ihre Region auswirkt, können sie Entscheidungen und Veränderungen mittragen.</p>

<h3 data-start="0" data-end="87">Klimaanpassung stärken – Lebensqualität sichern</h3>
<p data-start="89" data-end="723">Der Generalsekretär des Ökosozialen Forums Österreich &amp; Europa betonte bei der Fachtagung, dass Klimaanpassung und Lebensqualität im ländlichen Raum dort am erfolgreichsten zusammenwirken, wo gezielt in regionale Wertschöpfung, soziale Infrastruktur und zukunftsorientierte Beschäftigungsmöglichkeiten investiert wird. Dazu gehören verankerte Bildungs- und Qualifizierungsangebote im Klimabereich ebenso wie der Aufbau hochwertiger Green Jobs. Gleichzeitig sind verlässliche Kinder- und Altenbetreuung, gute Mobilitätsangebote und moderne digitale Infrastruktur zentrale Voraussetzungen für Teilhabe und Vereinbarkeit.  Damit wird deutlich: Klimapolitik entfaltet ihre größte Wirkung, wenn ökologische Ziele, soziale Gerechtigkeit und regionale Zukunftsperspektiven gemeinsam gedacht und umgesetzt werden. Er verwies dabei auf Initiativen des Ökosozialen Forums: Das Projekt „<a href="https://oekosozial.at/laendlicher-raum-und-frauen-als-joker-fuer-die-green-smart-transformation/" target="_blank" rel="noopener">Green Jobs für Frauen in Niederösterreich</a>“ stärkt gezielt die Qualifizierung von Frauen im Klimasektor, während der „<a href="https://oekosozial.at/weltfrauentag-mehr-frauenpower-fuer-das-waldviertel/" target="_blank" rel="noopener">Innovationsmotor Waldviertel</a>“ Klimaschutz, regionale Entwicklung und soziale Perspektiven überzeugend miteinander verbindet.</p>

<h3 data-start="1728" data-end="1912"><span>Weitere internationale Veranstaltungen geplant</span></h3>
<p data-start="1728" data-end="1912"><span>Bereits jetzt wird der Blick nach vorne gerichtet: </span>Die nächste internationale Fachkonferenz im Rahmen des Polnisch-Österreichischen Agrarforums 2026 findet am 23. April 2026 statt.<span> Sie knüpft an die aktuellen Diskussionen an und vertieft die Zusammenarbeit zwischen Polen und Österreich in zentralen Fragen der ländlichen Entwicklung. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie <a href="https://oekosozial.at/termin-fuers-polnisch-oesterreichische-agrarforum-2026-vormerken/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</span></p></div><div class="x-text x-content e29565-e6 mmt9-4"><p data-start="213" data-end="540"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2025/11/dsc_0073_copy-cP.-Grochal-300x300_c.jpeg" title="dsc_0073_copy (c)P. Grochal" alt="" /></div></p></div></div></div></div></div></div></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/internationale-fachtagung-in-krakau/">Internationale Fachtagung in Krakau</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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