10. Oktober 2026
Wie werden aus biobasierten Rohstoffen marktfähige Lösungen? Beim Bioeconomy Austria Summit am 5. Oktober 2026 in der Seifenfabrik Graz kamen Unternehmen, Forschung, Start-ups und Regionen aus ganz Österreich zusammen.

Im Mittelpunkt standen neue Zahlen zur Bioökonomie, innovative Geschäftsmodelle, Finanzierungsmöglichkeiten und die Frage, wie biobasierte Lösungen erfolgreich auf den Markt gebracht werden können.
Ein Highlight war die Präsentation des ersten österreichischen Bioökonomie-Jahrbuchs „EinBlick“. Mit 166 Milliarden Euro Umsatz, 395.000 Beschäftigten und 43.600 Unternehmen verdeutlicht es die wirtschaftliche Bedeutung der Bioökonomie in Österreich.
Wie vielfältig die Potenziale sind, zeigte das weitere Programm: Ein Vortrag zum Zukunftspotenzial des Holzbaus, sechs Start-up-Pitches mit innovativen biobasierten Lösungen sowie eine Podiumsdiskussion zur Finanzierung und Skalierung von Innovationen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig das Zusammenspiel von Forschung, öffentlicher Förderung, privatem Kapital und Industrie ist.
In den Bioökonomie-Branchentalks zu Forst, Agrar und Aqua präsentierten neun Unternehmen konkrete Anwendungen und Geschäftsmodelle. Anschließend bot der Bioökonomie-Marktplatz Raum für direkten Austausch, neue Kontakte und mögliche Kooperationen. Unternehmen und Start-ups stellten ihre Produkte, Prototypen und Materialien vor und diskutierten gemeinsam mit den Teilnehmenden aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze.
Der Bioeconomy Austria Summit 2026 zeigte: Österreich verfügt über vielfältige biobasierte Innovationen und großes wirtschaftliches Potenzial. Entscheidend ist nun, aus innovativen Ideen marktfähige Lösungen und aus neuen Kontakten konkrete Kooperationen zu entwickeln.
Alle Highlights, Projekte, Präsentationen und Einblicke finden Sie auf bioeconomy-austria.at





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