← Zurück

Innovate today. Nourish tomorrow.

15. Oktober 2026

Am 16. Oktober ist Welternährungstag.

Buntes Sortiment an frischem Gemüse, darunter Tomaten, Gurken, Paprika, Karotten, Salate und Radieschen, übersichtlich in Kisten auf einem Marktstand angeordnet.

„Innovate today. Nourish tomorrow.“ – unter diesem Motto steht der diesjährige Welternährungstag. Es macht deutlich: Wie wir unsere Agrar- und Ernährungssysteme heute gestalten, entscheidet darüber, ob wir auch in Zukunft eine gesunde und nachhaltige Ernährung für alle Menschen sicherstellen können. Dafür braucht es nicht nur Innovationen, sondern auch gerechte Chancen und Rahmenbedingungen, die eine gesunde Ernährung ermöglichen – innerhalb der planetaren Grenzen.

Unser Ernährungssystem

Laut der FAO werden weltweit bereits ausreichend Lebensmittel produziert, um alle Menschen zu ernähren. Dennoch leiden ca. 650 Millionen Menschen an Hunger und 2.69 Milliarden Menschen können sich keine gesunde Ernährung leisten. Konflikte, wirtschaftliche Unsicherheit und die Folgen des Klimawandels setzen unsere Agrar- und Ernährungssysteme zusätzlich unter Druck.

Die Herausforderung besteht deshalb nicht allein darin, mehr Lebensmittel zu produzieren. Entscheidend ist, unsere Ernährungssysteme so weiterzuentwickeln, dass gesunde und nachhaltige Lebensmittel für alle Menschen zugänglich sind. Denn gesunde Ernährung zu fördern, bedeutet nicht nur, Hunger zu bekämpfen, sondern auch eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung sicherzustellen.

 
Neben Unterernährung stellt auch Übergewicht eine wachsende Herausforderung dar. Zwar sank der Anteil der Kinder weltweit unter fünf Jahren, die von Wachstumsverzögerungen aufgrund von Mangelernährung betroffen sind, zwischen 2012 und 2024 von 26,4 auf 23,2 Prozent, aber gleichzeitig stieg der Anteil übergewichtiger Kinder im selben Zeitraum von 5,3 auf 5,5 Prozent. Diese Entwicklungen zeigen, dass es nicht nur darum geht, ausreichend Nahrung bereitzustellen, sondern auch den Zugang zu gesunden Lebensmitteln zu verbessern.

Was macht eine gesunde und nachhaltige Ernährung aus?

Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zeichnet sich eine gesunde Ernährung durch vier wesentliche Merkmale aus:

  • Bedarfsgerecht: Sie liefert ausreichend lebensnotwendige Nährstoffe und beugt Mangelerscheinungen vor.
  • Ausgewogen: Sie stellt Energie, Kohlenhydrate, Proteine und Fette in einem ausgewogenen Verhältnis bereit und unterstützt damit ein gesundes Körpergewicht und Wachstum.
  • Vielfältig: Sie umfasst eine breite Auswahl an Lebensmitteln innerhalb und zwischen unterschiedlichen Lebensmittelgruppen.
  • Maßvoll: Lebensmittelbestandteile, die bei übermäßigem Konsum gesundheitsschädlich sein können, werden nur in begrenzten Mengen aufgenommen.

Ob Menschen sich tatsächlich gesund ernähren können, hängt wesentlich von ihren Lebensbedingungen ab, denn es ist nicht nur eine Frage individueller Entscheidungen, sondern eine Frage, welche Lebensmittel verfügbar, bezahlbar und im Alltag zugänglich sind. Gleichzeitig hat unsere Nahrung Auswirkungen auf die Umwelt.

„Innovate today. Nourish tomorrow.“

Das Motto des Welternährungstages zeigt, wie wichtig es ist, bereits heute neue Wege zu gehen. Dabei geht es nicht nur um technische Entwicklungen, sondern auch darum, Bestehendes zu hinterfragen, neue Ideen auszuprobieren und gesunde, umweltfreundliche Entscheidungen im Alltag zu erleichtern. 

Ein Ansatz dafür ist die Planetary Health Diet 2.0 (PHD 2.0), die eine gesunde und nachhaltige Ernährung miteinander verbindet. Sie empfiehlt unter anderem, mehr pflanzliche und weniger tierische Lebensmittel zu konsumieren. Wie sich solche Empfehlungen im Alltag umsetzen lassen und welche Rahmenbedingungen es dafür braucht, untersucht unter anderem das europäische Forschungsprojekt FEAST (Food systems that support transitions to hEalthy And Sustainable dieTs). Mehr zu FEAST finden Sie hier.

Logo der Europäischen Union mit der Aufschrift „Co-funded by the European Union“.

Gesellschaft


Woher unser Essen kommt
Woher unser Essen kommt
Bildungstag – ernte.dank.festival. 2026
Bildungstag – ernte.dank.festival. 2026
hawi d’Ähre – ernte.dank.festival. 2026
hawi d’Ähre – ernte.dank.festival. 2026

Newsletter

Melden Sie sich zu unserem Newsletter an. 
So bleiben Sie immer am Laufenden!

 *
 *
 *
Mich interessieren folgende Themen:
*Required Fields
Ich akzeptiere die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Pflichtfeld)
Logo Ökosoziales Forum

Ökosoziales Forum
Österreich & Europa

ZVR: 759206393
UID-Nr: ATU 39442803

Kontakt

Herrengasse 13
A-1010 Wien

+43 (0) 1/253 63 50
info@oekosozial.at

Views: 60