Energiespartipps des Ökosozialen Forums

Allgemein

Als Ökosoziales Forum Steiermark steht Klimaschutz auf der Tagesordnung. Doch wo beginnt man eigentlich? Wirklich schon bei sich selbst?

Unter dem Motto: „Wenn jeder Schuld ist, kann auch jeder helfen!“ – präsentieren wir unsere Energiespartipps. Gerade in schwierigen Klima- sowie Energiebedingungen; kann nämlich jeder bei sich selbst anfangen.
Wir wollen euch zeigen, wie ihr ganz einfach euren Beitrag zum Klimaschutz leisten könnt – schon mit einigen Tipps werdet ihr zum Energieweltmeisterin- und Energieweltmeister!

Aber wo entsteht der größte Verbrauch?

Über 50% des Energieverbrauchs geht in Österreich für die Raumwärme drauf – Gas, Erdöl, Benzin, Strom und Fernwärme.
Der zweite große Verbrauch findet sich bei der Mobilität: Hier sind es über 30 Prozent.
Warmwasser liegt hingegen bei „nur“ acht Prozent, Beleuchtung bei einem Prozent und Elektrogeräte verbrauchen ebenfalls acht Prozent an Energie.
Sprich: Gerade die ein oder andere Fahrt mit dem Auto – oder ein starkes Aufdrehen der Heizung; führt zu einem immensen Energieverlust!

Tipp: Heize etwas weniger!

Gerade der bevorstehende Winter stellt uns vor große Herausforderungen und da spielt deine Raumtemperatur eine große Rolle:
Laut Expertinnen und Experten entspricht ein Grad bei dir daheim weniger; Sechs Prozent an möglicher Energieeinsparung!
Heizt man z.B seinen Vorraum statt 20 Grad auf 16 Grad, macht dies auch einen riesgen Unterschied auf der Heizrechnung: Man erspart sich so ganze 24 Prozent!

Tipp: Vergleiche dich mit anderen!

Wie energieeffizient bist du?
Vergleiche deinen Stromverbrauch mit anderen und schau dir an; wie effizent dein Stromverbauch ist! Damit kannst du sehen, wie hoch dein Jahresstromverbauch im Vergleich zu anderen Haushalten ist.


Tipp: Nutze Technologie!

Wärmedämmung, gut isolierte Fenster und Türen und effiziente Elektrogeräte: Die Technik macht Jahr für Jahr riesige Fortschritte – die damit auch unsere Umwelt schonen. Ein regelmäßiges „Update“ lohnt sich also – so sparst du nicht nur langfristig Geld und bist auch am Puls der Zeit.


Tipp: Wie du deinen Kühlschrank richtig einstellst:

Viele Kühlschränke sind zu kalt eingestellt und verbauchen so unnötig viel Strom. Als Faustregel gilt ganz allgemein: Wenn die Butter nicht streichfähig ist, ist der Kühlschrank zu kalt eingestellt.

Beim Gefrierfach werden -18 ºC empfholen. Bereits ein Grad mehr; kann bereits eine Einsparung von sechs Prozent bedeuten. Genauer hinschauen lohnt sich!


Tipp: Nicht „Stand-By“ – sondern ganz ausschalten!

Deine Mikrowelle oder dein Fernseher brauchen – auch während sie nicht eingeschalten sind – ständig Strom. Im sogenannten „Stand By“-Modus steigt deine Stromrechnung so schnell mal auf weit über 50 Euro.
Doch mit Steckerleisten kann man eines oder mehrere Geräte gleichzeitig vom Strom nehmen.


Tipp: Aufladen ist besser als wegwerfen!

Wir laden was das Zeug hält: Nicht nur unser Handy liegt jeden Abend am Stromkabel – sondern auch viele andere Alltagsgegenstände.
Dabei wäre ein klassisches „Aufladen“ nicht nur viel besser für Mutter Natur – sondern auch fürs Börserl.
So auch bei unseren Batterien: In der Anschaffung zwar teurer – aber langfristig immer wiederverwendbar. Denn: Unser Handy schmeißen wir ja auch nicht gleich weg!

Gleich noch besser ist es, Geräte mit Netzteilen zu betreiben!


Tipp: Unabhängig werden – nutzen wir unsere Sonne

Erneuerbare Energien sind in aller Munde: Die damit verbundene Unabhängigkeit und die kostengünstige Alternative; sind ein großer Faktor rasch umzusteigen. Aber es schützt natürlich auch unsere Umwelt!

Gut zu wissen: Dabei nutzt die Photovoltaik die Sonne um Strom zu gewinnen und die Solarthermie wandelt unser Sonnenlicht in Wärme um.


Tipp: Versuchs mal!

Nutze Restwärme! Beim Bügeln entsteht zum Beispiel sehr viel Wärme: Wenn du schon fast am Abschluss deiner „Bügel-Action“ bist – dann steck das Kabel für die letzten Kleidungsstücke aus und probiere es mit der Restwärme zu bügeln.
In Summe macht dies einen großen Unterschied!


Tipp: Auf jeden Deckel passt ein Topf!


Verwende beim Kochen stets die richtige Plattengröße und verwende einen Deckel beim Kochen. Dies geht nicht nur viel besser und effizienter – sondern spart auch Energie.

Und falls es mal heißer Tee sein soll: Wasserkoche oder Mikrowellen sparen Storm – also gerade wenn du alleine bist; greife eher auf diese Kleingeräte zurück.


Tipp: Vorrauschundes Fahren

Was man damals mal in der Fahrschule gelernt hat; sollte man auch anwenden!
Vorausschauendes Fahren hilft erstens dem Verkehrsfluss und trägt zweitens zu einem geringeren Verbrauch deines Autos bei.
Wechsle dafür früh genug die Gänge und nutze beim Anrollen auf eine rote Ampel die Motorbremse. So ruckelt die Fahrt weniger, schützt unsere Umwelt und spart noch dazu bares Geld!


Tipp: Regional ist uns nicht egal!

Achte bei deinen Einkäufen auf Regionalität. Für zehntausende österreichische landwirtschaftliche Betriebe bildet die direkte Vermarktung unserer heimischen Produkte einen elementaren Bestandteil ihres Einkommens.
Auf etlichen Bauernmärkten in der ganzen Steiermark gibt es alles was unser Herz begehrt und die Transportwege sind und bleiben kurz!

Also: Unterstützen wir unsere Bäuerinnen und Bauern und tun wir uns selbst etwas Gutes!


Tipp: Mehrwegflaschen statt Wegwerfflaschen!

Mehrwegflaschen werden immer populärer: Nicht nur beim Bier oder bei Limonaden liegen die Mehrwegflaschen schon ewig im Trend: Sondern nun auch bei der Milch, Joghurts und anderen Alltagsprodukten.
Diese werden nach dem Gebrauch gereinigt und können dann wiederverwendet werden – achte also beim nächsten Einkauf darauf!


Tipp: Zu viel Licht ist auch schädlich!

Licht und Sonne sind gesund – aber zu viel Licht daheim, insbesondere verschwendetes Licht – muss nicht sein!
Mit der Zeit kann man statt klassische Lichtschalter; Bewegungsmelder installieren. Damit sind Räume nur dann beleuchtet, wenn sie auch wirklich aktiv benutzt werden. Auch mehrere kleine Lichtquellen, statt einer einzigen großen Lichtquelle; trägt nicht nur zu einer angenehmen Atmosphäre bei, sondern spart Energie.


Tipp: Bildschirme abdunkeln!

Desto heller dein Bildschirm, desto mehr Energie benötigt er! Die optimale Bildschirmhelligkeit beträgt 50-70%. Auch Bildschirmschoner bzw. Hintergrundbilder; bei einer Ruhezeit ist nicht notwendig. Es gilt: Wenn das Gerät nicht verwendet wird, sollte es auch wirklich ausgeschalten sein.


Tipp: Lüfte richtig!

Auch in der kalten Jahreszeit muss regelmäßig gelüftet werden!
Doch dauerhaftes Kipplüften sollte man gerade im Winter unbedingt vermeiden. Denn das erfordert unnötige Heizenergie.
Eine bessere Variante ist ein Quer- bzw. Stoßlüften – so schmeißt man Energie nicht „beim Fenster raus“.


Tipp: Wäsche Luft trochnen

Wenn möglich: Trockne immer deine Wäsche in der Luft – statt im Trockner. So verbessert man ganz einfach sein Raumklima und schützt natürlich auch das Klima.
Doch falls es mal nicht anders geht: Die regelmäßige Reinigung des Flusensiebs und eine möglichst niedrige Trockentemperatur spart (ohne große Verluste in der Leistung) nicht wenig Energie.


Tipp: Türen schließen!
Durch offene Türen strömt dauerhaft warme Luft durch den Wohnbereich – in kältere Räume und „verpufft“ so viel schneller.
Im schlimmsten Fall können offene Türen sogar Schimmel auslösen!

Ich hoffe dir haben unsere Tipps gefallen und du kannst dir einige davon in deinen Alltag mitnehmen und integrieren. Bereits mit wenigen dieser Tipps wirst du zum Energiesparprofi, schützt aktiv unsere Umwelt und sparst dabei auch noch bares Geld!