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Mehr Wertschätzung und Wertschöpfung für Lebensmittel

Das Ökosoziale Forum Salzburg lud seine Mitglieder sowie Interessierte zum Diskussionsabend unter dem Titel: „Mehr Wertschätzung und mehr Wertschöpfung für unsere Lebensmittel“ in den Heffterhof.

Vier Personen stehen vor einem Roll-up des Ökosozialen Forums Salzburg und präsentieren Geschenkkörbe mit regionalen Lebensmitteln. vl. Präsident Rupert Quehenberger, Eva Maria Haas, Vizepräsidentin Landesbäuerin Elisabeth Hölzl, Hannes Royer.

Top Referent:innen 

Als Referent:innen wurden Hannes Royer von „Land schafft Leben“ aus der Steiermark und Frau Eva Maria Haas, Geschäftsführerin von „Unsere bayerischen Bauern“ eingeladen. Beide leisten wertvolle Arbeit um Information über die Herkunft und Qualität der landwirtschaftliche Produkte für die Bevölkerung erfahrbar zu machen. „Land schafft Leben“ hat es geschafft erster Schulvideo-Produzent in Sachen Lebensmittel zu werden und stellt Materialen kindgerecht für die Neue Mittelschule und die Oberstufe her.

Angebotsjagd statt Wertschätzung

In der Diskussion stellte sich bald heraus, dass durch die unendlich vielen Angebote, mit denen die Handelsketten im ständigen Wettbewerb um Marktanteile die Konsument:innen in ihre Geschäfte locken, kein vernünftiger Preis mehr erreichbar ist. Die Kund:innen sind zu Angebotsjägern erzogen worden. Die Qualität spielt nur bei Befragungen vor dem Geschäft eine Rolle. Im Einkaufswagen findet man diese Einstellung nicht wieder. „Auch die Bauernfamilien bestehen den ‚Kühlschrank-Test‘ nicht“, berichtet Hannes Royer. „Sie unterschätzen die Vorbildwirkung, denn auch die Einkaufswagerl der Bäuerinnen werden von den übrigen Kunden beobachtet.“

Ein weiteres Hindernis auf dem Weg zu mehr Wertschöpfung ist auch, dass die Lebensmittelbranche nicht zusammen hält. Einer bricht immer wieder aus. Ein weiteres Problem ist natürlich die Überproduktion.

Franz Zehentner von der SalzburgMilch spricht aus Erfahrung: „Es ist einfach viel zu viel Rohmaterial da und wir produzieren Wegwerfartikel durch die vielen Mengenrabatte. Ich ersuche dringend die Mengen herunter zu fahren. Wir werden im nächsten Jahr in Milch ersaufen“, befürchtet er, „wie jedes Mal nach einem trockenen Jahr.“

Ökosoziales Forum 
Salzburg

Kontakt

Merianstraße 13
5020 Salzburg

Tel.: +43 (676) 9202422

salzburg@oekosozial.at

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