Zahlreiche Nachhaltigkeitsindikatoren aus den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales hängen eng mit der Struktur der Landwirtschaft zusammen. Insbesondere die Landnutzung und die Tierbestände spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Die Art der genutzten Flächen beeinflusst die Bewirtschaftungsintensität, die wiederum Auswirkungen auf den Einsatz von Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln hat. Die österreichische Landwirtschaft hat in vielen Bereichen der Nachhaltigkeit bereits Fortschritte erzielt und nimmt im internationalen Vergleich eine Vorreiterrolle ein. Besonders hervorzuheben ist die biologische Landwirtschaft: Mit 26,2 % ökologisch bewirtschafteter Fläche liegt Österreich weit über dem EU-Durchschnitt von 8,3 %. Auch die wachsende Waldfläche, die 46,5 % der Landesfläche ausmacht, trägt wesentlich zur Erhaltung der Biodiversität und zum Klimaschutz bei. Trotz dieser positiven Entwicklungen stehen auch Herausforderungen bevor. Der tägliche Verlust an landwirtschaftlich nutzbarer Fläche durch Bebauung und Versiegelung bleibt hoch.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht.

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