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	<title>Presseaussendung - Ökosoziales Forum</title>
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	<description>Das Ökosoziale Forum arbeitet für die realpolitische Umsetzung der Ökosozialen Marktwirtschaft auf regionaler, nationaler und globaler Ebene. Ziel ist eine zukunftsfähige und krisenfeste Gesellschaft, die heute auch Verantwortung für die Zukunft übernimmt.</description>
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	<title>Presseaussendung - Ökosoziales Forum</title>
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		<title>30 % der weltweiten Ressourcen werden verschwendet</title>
		<link>https://oekosozial.at/30-der-weltweiten-ressourcen-werden-verschwendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 10:11:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseaussendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rund 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden jährlich global weggeschmissen – das entspricht etwa einem Drittel der globalen Anbaufläche.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e30291-e1 mndf-0"><div class="x-row x-container max width e30291-e2 mndf-1 mndf-2"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e30291-e3 mndf-3"><div class="x-text x-content e30291-e4 mndf-4"><p><em>Utl.: Rund 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden jährlich global weggeschmissen – das entspricht etwa einem Drittel der globalen Anbaufläche.</em></p>
<p><strong><span class="prefix">Wien. </span></strong>Anlässlich des Internationalen Tags der Nullverschwendung am 30. März machen das Ökosoziale Forum und Die Tafel Österreich auf die massiven Folgen von Lebensmittelverschwendung auf Ressourcen, Umwelt, Klima und Gesellschaft aufmerksam.</p>

<h6><strong>Die anderen sind schuld?</strong></h6>
<p>Lebensmittelverschwendung entsteht entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Anbau über Verarbeitung und Handel bis hin zur Gastronomie und den Haushalten. Dennoch zeigt sich klar: Der größte Anteil entsteht in privaten Haushalten. In Österreich landen jährlich rund 1,2 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Mehr als die Hälfte davon – etwa 54 Prozent – stammt aus privaten Haushalten. Pro Person sind das durchschnittlich 1,3 Kilogramm pro Woche, also rund 69 Kilogramm im Jahr. Die Gründe für die Verschwendung sind unterschiedlich: Reste, die vergessen werden, es wurde schlichtweg zu viel eingekauft, falsch gelagerte Lebensmittel oder Produkte, die z. B. aufgrund eines missverstandenen Mindesthaltbarkeitsdatums vorschnell entsorgt werden.</p>

<h6><strong>Unterschätzte Ressourcenverschwendung</strong></h6>
<p>Werden Lebensmittel nicht genutzt und weggeworfen, obwohl sie zum Zeitpunkt ihrer Entsorgung noch essbar sind oder bei rechtzeitigem Verbrauch genießbar gewesen wären, gehen wertvolle Ressourcen verloren. „Mehr Wertschätzung für Lebensmittel ist entscheidend. Wer den Ressourcen- und Arbeitsaufwand kennt, erkennt auch ihren Wert. Wissen, Transparenz und Regionalität stärken diese Wertschätzung“, plädiert Hans Mayrhofer, Generalsekretär des Ökosozialen Forums Österreich &amp; Europa.<br />
In der EU entfallen rund 12 Prozent des Wasserverbrauchs für Produktion und Konsum auf Lebensmittel, die letztlich im Müll landen. Gleichzeitig verursacht Lebensmittelverschwendung 8 bis 10 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen – das entspricht etwa dem Fünffachen des gesamten Flugverkehrs.<br />
Ressourcenschonung hat neben der ökologischen auch eine klare soziale Dimension: Fast 33 Millionen Menschen in der EU können sich nur jeden zweiten Tag eine ganze Mahlzeit leisten. „In Österreich sind rund 420.000 Menschen von schwerer Ernährungsarmut betroffen, während gleichzeitig tonnenweise Lebensmittel und damit wertvolle Ressourcen im Müll landen“, so Alexandra Gruber, Geschäftsführerin von Die Tafel Österreich.</p>

<h6><strong><span class="prefix"></span></strong><strong>Über das Projekt</strong></h6>
<article>
<p><a href="https://tafel-oesterreich.at/isst-das-jemand/" target="_blank" rel="noopener">Die Tafel Österreich</a> und das Ökosoziale Forum zielen in ihrem gemeinsamen Projekt „<a href="https://oekosozial.at/isst-das-jemand/">Isst das jemand? Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung!</a>“ darauf ab, die Öffentlichkeit für das Ausmaß, die Konsequenzen und den eigenen Beitrag zur Lebensmittelverschwendung zu sensibilisieren. Durch informative Veranstaltungen und Dialoge wird auf die Sinnlosigkeit von Lebensmittelverschwendung hingewiesen und nachhaltiges Verhalten gefördert. Alle Materialien zur Kampagne können direkt bei der Tafel Österreich und dem Ökosozialen Forum bestellt werden. Das Projekt „Isst das jemand?“ wird von Bund, Ländern und Europäischer Union unterstützt.</p>

</article></div><hr class="x-line e30291-e5 mndf-5"/></div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/30-der-weltweiten-ressourcen-werden-verschwendet/">30 % der weltweiten Ressourcen werden verschwendet</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wintertagung des Ökosozialen Forums: Zwischen Schnäppchenjagd und Verantwortung</title>
		<link>https://oekosozial.at/wintertagung-des-oekosozialen-forums-zwischen-schnaeppchenjagd-und-verantwortung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 08:35:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseaussendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Versorgungssicherheit braucht faire Preise, klare Regeln und eine starke Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft Mit einem eindringlichen Appell für mehr Preistransparenz, faire Wettbewerbsbedingungen und eine Stärkung der heimischen Produktion ist die 73. Wintertagung des Ökosozialen Forums zu Ende gegangen. Österreichs größte agrarpolitische Diskussionsveranstaltung rückte in diesem Jahr zentrale Fragen rund um Lebensmittelpreise, Freihandel und Versorgungssicherheit in den Fokus – und machte ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Versorgungssicherheit braucht faire Preise, klare Regeln und eine starke Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft</em></p>



<p>Mit einem eindringlichen Appell für mehr Preistransparenz, faire Wettbewerbsbedingungen und eine Stärkung der heimischen Produktion ist die 73. Wintertagung des Ökosozialen Forums zu Ende gegangen. Österreichs größte agrarpolitische Diskussionsveranstaltung rückte in diesem Jahr zentrale Fragen rund um Lebensmittelpreise, Freihandel und Versorgungssicherheit in den Fokus – und machte deutlich: Versorgungssicherheit ist kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen, wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, gesellschaftlicher Verantwortung sowie einer stabilen heimischen Lebensmittelproduktion.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>„Schnäppchenjagd im Feinkostladen – der wahre Preis billiger Landwirtschaft“</strong></h5>



<p>Unter diesem Motto diskutierten Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft, Handel und Praxis die Spannungsfelder zwischen Inflation, internationalem Wettbewerb und nachhaltiger Produktion. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Ursachen steigender Lebensmittelpreise sind. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung der Landwirtschaft als wirtschaftlicher Stabilitätsfaktor: Ob die Versorgung mit Lebensmitteln, die Pflege der Kulturlandschaft oder der Beitrag zur regionalen Wertschöpfung.&nbsp;<br>Stephan Pernkopf, Präsident des Ökosozialen Forums hielt fest: „Lebensmittelversorgung ist auch Sicherheitspolitik. Wer Sicherheit will, muss Sicherheit bieten. Wenn die Bäuerinnen und Bauern den Kontinent ernähren sollen, dann braucht es mehr Produktion und nicht weniger. Eine nachhaltige Intensivierung, die auf Qualität setzt und so nachhaltig, wie das nur wir können. Denn wenn wir Lebensmittel importieren müssen, dann machen wir uns abhängig und dann importieren wir gleichzeitig schlechtere Umwelt- und Tierwohlstandards.“</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Sieben Fachtage: Fachlicher Austausch zu zentralen Zukunftsfragen</strong></h5>



<p>Über alle sieben Fachtage hinweg zeigte sich ein klares Bild: Die österreichische Land- und Forstwirtschaft steht vor tiefgreifenden strukturellen, wirtschaftlichen und klimatischen Herausforderungen, verfügt jedoch gleichzeitig über ein hohes Maß an Innovationskraft und Anpassungsfähigkeit. Die Branchen-Fachtage machten deutlich, dass steigende Anforderungen in den Bereichen Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz, Biosicherheit sowie Dokumentation nur mit wirtschaftlich tragfähigen Betrieben, verlässlichen politischen Rahmenbedingungen und fairen Wettbewerbsbedingungen zu bewältigen sind. Zentrale Erfolgsfaktoren für die Zukunft sind praxisnahe Forschung, technologische Innovation, eine stärkere Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie transparente Markt- und Preisstrukturen. Die 73. Wintertagung unterstrich eindrucksvoll, dass Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit nur gemeinsam gedacht und umgesetzt werden können.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wie muss die zukünftige Landwirtschaft aussehen?</strong></h5>



<p>Nach der Wintertagung gilt es, die dringendsten Herausforderungen weiterzuverfolgen. Aufbauend auf der Vision 2028+ plant das Ökosoziale Forum daher für 2026, unterschiedliche Zukunftswege der Landwirtschaft 2050 in Form von Szenarien zu entwickeln und vergleichend zu analysieren. Dazu werden Expert:inneninterviews und Workshops durchgeführt, um zentrale Handlungsfelder, konkrete Maßnahmen und Forschungsbedarfe zu identifizieren sowie unterschiedliche Interessenlagen und Zielkonflikte innerhalb der Landwirtschaft und zwischen Praxis, Politik und Gesellschaft zu beleuchten. Auf dieser Grundlage werden praxisnahe Strategien abgeleitet, die eine ökonomisch tragfähige, ökologisch nachhaltige und sozial gerechte Landwirtschaft 2050 ermöglichen.</p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/wintertagung-des-oekosozialen-forums-zwischen-schnaeppchenjagd-und-verantwortung/">Wintertagung des Ökosozialen Forums: Zwischen Schnäppchenjagd und Verantwortung</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pressefotos der Wintertagung</title>
		<link>https://oekosozial.at/pressefotos-der-wintertagung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[micky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 10:40:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseaussendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pressefotos stehen honorarfrei zur Verfügung: 20. Jänner 2026 &#8211; Pressekonferenz mit Pernkopf, Kaniber, Totschnig https://bit.ly/PKFotos © Ökosoziales Forum/Pöhlmann</p>
<p>The post <a href="https://oekosozial.at/pressefotos-der-wintertagung/">Pressefotos der Wintertagung</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Pressefotos stehen honorarfrei zur Verfügung:</p>



<p>20. Jänner 2026 &#8211; Pressekonferenz mit Pernkopf, Kaniber, Totschnig  <a href="https://bit.ly/PKFotos">https://bit.ly/PKFotos</a> © Ökosoziales Forum/Pöhlmann</p>



<p></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/pressefotos-der-wintertagung/">Pressefotos der Wintertagung</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wintertagung des Ökosozialen Forums: Der wahre Preis billiger Lebensmittel</title>
		<link>https://oekosozial.at/wintertagung-des-oekosozialen-forums-der-wahre-preis-billiger-lebensmittel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[micky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 09:36:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseaussendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Größte agrarpolitische Diskussionsveranstaltung Österreichs thematisiert Lebensmittelpreise, Freihandel und Versorgungssicherheit. Unter dem provokanten Titel „Schnäppchenjagd im Feinkostladen – der wahre Preis billiger Landwirtschaft“ widmete sich der Eröffnungstag der Wintertagung am 20. Jänner in Wien den zentralen Herausforderungen rund um Agrarpolitik, Lebensmittelpreise und Versorgungssicherheit. Hochkarätige Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft, Handel und landwirtschaftlicher Praxis diskutierten, wie faire Preise entlang der gesamten Wertschöpfungskette, nachhaltige ...</p>
<p>The post <a href="https://oekosozial.at/wintertagung-des-oekosozialen-forums-der-wahre-preis-billiger-lebensmittel/">Wintertagung des Ökosozialen Forums: Der wahre Preis billiger Lebensmittel</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Größte agrarpolitische Diskussionsveranstaltung Österreichs thematisiert Lebensmittelpreise, Freihandel und Versorgungssicherheit.</em></p>



<p>Unter dem provokanten Titel „Schnäppchenjagd im Feinkostladen – der wahre Preis billiger Landwirtschaft“ widmete sich der Eröffnungstag der Wintertagung am 20. Jänner in Wien den zentralen Herausforderungen rund um Agrarpolitik, Lebensmittelpreise und Versorgungssicherheit. Hochkarätige Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft, Handel und landwirtschaftlicher Praxis diskutierten, wie faire Preise entlang der gesamten Wertschöpfungskette, nachhaltige Produktion und soziale Verantwortung in Einklang gebracht werden können.</p>



<p><strong>Agrarpolitik zwischen Weltmarkt und Inflation</strong></p>



<p>Im ersten Block zur künftigen Agrarpolitik stellte Stephan Pernkopf, Präsident des Ökosozialen Forums, klar: „Die Bäuerinnen und Bauern sind nicht schuld an der Inflation.“ Nur rund zehn Prozent der Haushaltsausgaben der Österreicher:innen entfallen auf Lebensmittel – davon landen im Schnitt lediglich 40 Cent bei den Landwirt:innen.</p>



<p>Gabriel Felbermayr, Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO), pflichtete Pernkopf bei. Zwar habe die Landwirtschaft einen Anteil an der Inflation, die eigentlichen Preistreiber seien jedoch Energie und Dienstleistungen. Die Landwirtschaft sei in den vergangenen Jahren sogar ein stabilisierender Faktor für die Konjunktur gewesen. Auch wenn die Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel vollständig an Konsument:innen weitergegeben werde, wie dies in Deutschland der Fall war, dürfe der Effekt auf die Gesamtinflation nicht überschätzt werden.</p>



<p>Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber unterstrich die Bedeutung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und forderte ein eigenständiges, starkes Agrarbudget auf EU-Ebene. Ländliche Räume seien essenziell – nicht nur für die Lebensmittelproduktion, sondern auch für erneuerbare Energien und Lebensqualität. Gleichzeitig brauche Europa mehr Mut zum fairen Freihandel, um seine Wettbewerbsfähigkeit nicht weiter zu verlieren. Deshalb unterstütze sie das EU-MERCOSUR-Handelsabkommen.</p>



<p>Im Unterschied dazu bekräftigte Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig seine ablehnende Haltung zum Freihandelsabkommen und verwies auf die Zugeständnisse, die aufgrund der Kritik in den Vertrag aufgenommen wurden. Totschnig hob zudem die Notwendigkeit einer europaweiten Herkunftskennzeichnung sowie mehr Fairness und Transparenz im Binnenmarkt hervor. Der ökosoziale Ansatz sei „zeitlos und richtig“: Klimaschutz, Biodiversität und Produktion müssten gemeinsam gedacht werden – nicht Produktionsverzicht, sondern klimafreundliche Produktion sei das Ziel.</p>



<p><strong>Steigende Preise – eine Frage der Wahrnehmung und Verteilung</strong></p>



<p>Im zweiten Block ließ Christoph Teller, Professor an der JKU Linz, mit der Forderung „Erhöht die Lebensmittelpreise!“ aufhorchen. In Krisenzeiten greifen Konsument:innen verstärkt auf den Preis als „Qualitätsindikator“ zurück. Zwei Drittel achten vor allem auf Aktionen, rund 40 Prozent der Einkäufe in Österreich erfolgen mit Rabatt. Gleichzeitig relativierte Teller: Lebensmittel machen in Österreich rund zehn Prozent der Konsumausgaben aus – fast gleich viel wie die Ausgaben für Freizeit.</p>



<p>In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig, Wettbewerbsbehörden-Chefin Natalie Harsdorf, BILLA-CEO Erich Szuchy und LKÖ-Präsident Josef Moosbrugger wurde die komplexe Gemengelage deutlich: Energiepreise als Ausgangspunkt der Inflation, steigende Löhne und eine ausgeprägte Rabattkultur prägen den Markt. Szuchy bekannte sich klar zur Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, um faire Preise und Transparenz sicherzustellen.</p>



<p><strong>Landwirtschaft als Schlüssel zur Krisenresilienz</strong></p>



<p>Peter Vorhofer, Krisensicherheitsberater der Bundesregierung, ordnete die Rolle der Land- und Forstwirtschaft in einem globalen Krisenkontext ein. Zwar gebe es aktuell keine nationale Krise, doch könne sich Österreich globalen Entwicklungen nicht entziehen. Landwirtschaft sei weit mehr als Lebensmittelproduktion: Sie sei eine Resilienzstruktur für die gesamte Gesellschaft – von Landschaftspflege über Katastrophenschutz bis hin zur Sicherung der Grundversorgung.</p>



<p>In der abschließenden Diskussion mit Irene Neumann-Hartberger (Bundesbäuerin), Daniela Morgenbesser (FEM-Agrar Netzwerk) und Claudia Süssenbacher (Raiffeisen Holding NÖ-Wien) stand die Frage im Mittelpunkt, wie Landwirtschaft künftig Stabilität gewährleisten kann. Das Podium betonte die Bedeutung vielfältiger Versorgungssicherheit und die Notwendigkeit, Abhängigkeiten – regulatorische wie wirtschaftliche – zu reduzieren. Landwirtschaft müsse wirtschaftlich tragfähig bleiben, regionale Abnehmerstrukturen gestärkt und das Konsumverhalten stärker auf Regionalität ausgerichtet werden. Fazit: „Ohne Lebensmittel ist alles nichts.“ Ernährungssicherheit müsse als Wert verstanden werden, für den die Gesellschaft auch bereit sein müsse, Verantwortung zu übernehmen. Resilienz beginne mit Bewusstsein und Vorsorge.</p>



<p><strong>73. Wintertagung</strong></p>



<p>Die Wintertagung des Ökosozialen Forums ist Österreichs größte Informations- und Diskussionsplattform der Agrarbranche. Mit der Fachtagung beginnt traditionell das agrarpolitische Jahr. Die Wintertagung wird seit 1954 vom Ökosozialen Forum ausgerichtet und setzt wichtige Impulse für die künftigen Entwicklungen im österreichischen Agrarsektor. Geboten werden geballtes Wissen auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft sowie Tipps für die landwirtschaftliche Praxis.</p>



<p>In ihrer 73. Auflage bietet die Veranstaltungsreihe eine Plattform für sachliche, faktenbasierte Diskussionen über die Zukunft der Versorgungssicherheit in Europa. Detaillierte Informationen zur Wintertagung 2026 und zum Kartenverkauf finden sich unter</p>



<p><em><u>www.wintertagung.at</u></em></p>



<p><strong>Branchen-Fachtage der Wintertagung in den Bundesländern</strong></p>



<p>Im Rahmen der Wintertagung 2026 wird die agrarpolitische Debatte auf Branchenebene fortgesetzt. Die Fachtage finden in Oberösterreich, Salzburg, Wien, der Steiermark und Niederösterreich statt und bieten zudem praxisrelevante Informationen für Bäuerinnen und Bauern.</p>



<p>21.01.2026: Fachtag <strong>Schweinehaltung</strong>, HLBLA St. Florian, Fernbach 37, 4490 St. Florian, Oberösterreich</p>



<p>22.01.2026: Fachtag <strong>Fischereiwirtschaft</strong>, Heffterhof, Maria-Cebotari-Straße 1–7, 5020 Salzburg</p>



<p>26.01.2026: Fachtag <strong>Gemüse-, Obst- und Gartenbau</strong>, HBLFA Schönbrunn, Grünbergstraße 24, 1130 Wien</p>



<p>27.01.2026: Fachtag <strong>Waldwirtschaft</strong>, HBLA Bruck/Mur, Dr.-Theodor-Körner-Straße 44, 8600 Bruck an der Mur, Steiermark</p>



<p>28.01.2026: Fachtag <strong>Ackerbau</strong>, HBLFA Francisco Josephinum, Weinzierl 1, 3250 Wieselburg, Niederösterreich</p>



<p>29.01.2026: Fachtag <strong>Grünland- und Viehwirtschaft</strong>, HBLFA Raumberg-Gumpenstein, Raumberg 38, 8952 Irdning-Donnersbachtal, Steiermark</p>



<p></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/wintertagung-des-oekosozialen-forums-der-wahre-preis-billiger-lebensmittel/">Wintertagung des Ökosozialen Forums: Der wahre Preis billiger Lebensmittel</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wintertagung des Ökosozialen Forums mit Forderung nach fairen Lebensmittelpreisen und mehr Transparenz eröffnet</title>
		<link>https://oekosozial.at/wintertagung-des-oekosozialen-forums-mit-forderung-nach-fairen-lebensmittelpreisen-und-mehr-transparenz-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 10:28:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseaussendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Größte agrarpolitische Diskussionsveranstaltung Österreichs von 20.–29.Jänner 2026. Pernkopf, Totschnig und Kaniber diskutieren neue GAP. Mit einem starken Appell an Politik, Handel und Gesellschaft wurde heute die 73. Wintertagung des Ökosozialen Forums eröffnet. Von 20. bis 29. Jänner diskutieren in ganz Österreich über hundert Expertinnen und Experten entlang der gesamten Wertschöpfungskette die Zukunft der Land- und Forstwirtschaft. Im Mittelpunkt steht in ...</p>
<p>The post <a href="https://oekosozial.at/wintertagung-des-oekosozialen-forums-mit-forderung-nach-fairen-lebensmittelpreisen-und-mehr-transparenz-eroeffnet/">Wintertagung des Ökosozialen Forums mit Forderung nach fairen Lebensmittelpreisen und mehr Transparenz eröffnet</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Größte agrarpolitische Diskussionsveranstaltung Österreichs von 20.–29.Jänner 2026. Pernkopf, Totschnig und Kaniber diskutieren neue GAP.</em></p>



<p>Mit einem starken Appell an Politik, Handel und Gesellschaft wurde heute die 73. Wintertagung des Ökosozialen Forums eröffnet. Von 20. bis 29. Jänner diskutieren in ganz Österreich über hundert Expertinnen und Experten entlang der gesamten Wertschöpfungskette die Zukunft der Land- und Forstwirtschaft. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Frage, was unsere Lebensmittel tatsächlich wert sind.</p>



<p>Unter dem Titel „Schnäppchenjagd im Feinkostladen – der wahre Preis billiger Landwirtschaft“ rückt die Wintertagung die zunehmenden Spannungen rund um Lebensmittelpreise, Produktionskosten und Versorgungssicherheit in den Fokus. Hintergrund sind massive Veränderungen im agrarpolitischen Umfeld, von geopolitischen Krisen über Umbrüche im Welthandel bis hin zu Inflation und wirtschaftlicher Unsicherheit im Inland.</p>



<p><strong>Pernkopf: Preistransparenz entlang der gesamten Lebensmittelkette</strong></p>



<p>Zum Auftakt machte der Präsident des Ökosozialen Forums, <strong>Stephan Pernkopf</strong>, deutlich, dass die Preisdebatte weder auf Kosten der bäuerlichen Betriebe noch auf dem Rücken der Konsumentinnen und Konsumenten geführt werden darf. „Viele Dinge werden im Supermarkt immer teurer, während bei vielen Bäuerinnen und Bauern immer weniger ankommt. Wenn wir über Lebensmittelpreise sprechen, dann muss daher auch offengelegt werden, wo entlang der Wertschöpfungskette Gewinne entstehen und wer die Last trägt. Wer macht sich ein G’schäft im Geschäft? Von 100 Euro für Lebensmittel landen nur 4 bei den Bäuerinnen und Bauern. Um das Leben wieder leichter zu machen, braucht es Transparenz auf allen Ebenen, von der Produktion bis zum Handel, und auch genaue Kontrollen des Handels durch die Bundeswettbewerbsbehörde“, so Pernkopf. Zudem hielt der Präsident fest: „Lebensmittelversorgung ist auch Sicherheitspolitik. Wer Sicherheit will, muss Sicherheit bieten. Wenn die Bäuerinnen und Bauern den Kontinent ernähren sollen, dann braucht es mehr Produktion und nicht weniger. Eine nachhaltige Intensivierung, die auf Qualität setzt und so nachhaltig, wie das nur wir können. Denn wenn wir Lebensmittel importieren müssen, dann machen wir uns abhängig und dann importieren wir gleichzeitig schlechtere Umwelt- &amp; Tierwohlstandards.“</p>



<p><strong>Kaniber: Ernährungssicherheit braucht Wettbewerbsfähigkeit und umgekehrt</strong></p>



<p>Die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, <strong>Michaela Kaniber</strong>, unterstrich bei der Eröffnung die europäische Dimension der Debatte. „Ernährungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit sind kein Widerspruch – im Gegenteil. Europas Landwirtschaft kann und muss beides leisten: Dies gelingt nur, wenn wir gemeinsame Standards, faire Handelsbedingungen und eine starke bäuerliche Basis sichern. Nur so bleibt Europa am Weltmarkt erfolgreich und unabhängig in der Versorgung“, betonte Kaniber.</p>



<p>Bayerns Landwirtschaft stehe für hohe Qualität, Tierwohl und Umweltstandards, die einen klaren Mehrwert für die Gesellschaft bringen. Diese Leistungen hätten ihren Preis, auch wenn dieser oft nicht im Supermarkt sichtbar werde. Gleichzeitig könne eine nachhaltige Lebensmittelversorgung nur funktionieren, wenn bäuerliche Betriebe unter marktwirtschaftlichen Bedingungen faire Erlöse erzielen.</p>



<p><strong>Totschnig: Bäuerinnen und Bauern brauchen Planungssicherheit und Stabilität</strong></p>



<p>Bundesminister Norbert Totschnig hob in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Produktionsstandorts Österreich hervor: „Österreich ist kein Billigproduzent, sondern Qualitätsproduzent mit vergleichsweise kleinstrukturierten Betrieben. Hohe Standards dürfen unsere Wettbewerbsfähigkeit nicht schwächen, deswegen benötigen unsere Bäuerinnen und Bauern leistbare Betriebsmittel, Bürokratieabbau, wirksamen Pflanzenschutz und Unterstützung bei Investitionen in hohe Tierwohlstandards. Meine zentralen Ziele sind weiterhin faire Einkommen für unsere bäuerlichen Familienbetriebe und die Versorgungssicherheit der österreichischen Bevölkerung mit hochwertigen Lebensmitteln“, so Totschnig.</p>



<p><strong>73. Wintertagung</strong></p>



<p>Die Wintertagung des Ökosozialen Forums ist Österreichs größte Informations- und Diskussionsplattform der Agrarbranche. Mit der Fachtagung beginnt traditionell das agrarpolitische Jahr. Die Wintertagung wird seit 1954 vom Ökosozialen Forum ausgerichtet und setzt wichtige Impulse für die künftigen Entwicklungen im österreichischen Agrarsektor. Geboten werden geballtes Wissen auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft sowie Tipps für die landwirtschaftliche Praxis. In ihrer 73. Auflage bietet die Veranstaltungsreihe eine Plattform für sachliche, faktenbasierte Diskussionen über die Zukunft der Versorgungssicherheit in Europa. Detaillierte Informationen zur Wintertagung 2026 und zum Kartenverkauf finden sich unter <em><u>www.wintertagung.at</u></em></p>



<p><strong>Branchen-Fachtage der Wintertagung in den Bundesländern</strong></p>



<p>Im Rahmen der Wintertagung 2026 wird die agrarpolitische Debatte auf Branchenebene fortgesetzt. Die Fachtage finden in Oberösterreich, Salzburg, Wien, der Steiermark und Niederösterreich statt und bieten zudem praxisrelevante Informationen für Bäuerinnen und Bauern.</p>



<p>21.01.2026: Fachtag <strong>Schweinehaltung</strong>, HLBLA St. Florian, Fernbach 37, 4490 St. Florian, Oberösterreich</p>



<p>22.01.2026: Fachtag <strong>Fischereiwirtschaft</strong>, Heffterhof, Maria-Cebotari-Straße 1–7, 5020 Salzburg</p>



<p>26.01.2026: Fachtag <strong>Gemüse-, Obst- und Gartenbau</strong>, HBLFA Schönbrunn, Grünbergstraße 24, 1130 Wien</p>



<p>27.01.2026: Fachtag <strong>Waldwirtschaft</strong>, HBLA Bruck/Mur, Dr.-Theodor-Körner-Straße 44, 8600 Bruck an der Mur, Steiermark</p>



<p>28.01.2026: Fachtag <strong>Ackerbau</strong>, HBLFA Francisco Josephinum, Weinzierl 1, 3250 Wieselburg, Niederösterreich</p>



<p>29.01.2026: Fachtag <strong>Grünland- und Viehwirtschaft</strong>, HBLFA Raumberg-Gumpenstein, Raumberg 38, 8952 Irdning-Donnersbachtal, Steiermark</p>



<p></p>



<p>Pressefotos stehen honorarfrei zur Verfügung © Ökosoziales Forum/Pöhlmann</p>



<p><a href="https://bit.ly/PKFotos">https://bit.ly/PKFotos</a></p>



<p></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/wintertagung-des-oekosozialen-forums-mit-forderung-nach-fairen-lebensmittelpreisen-und-mehr-transparenz-eroeffnet/">Wintertagung des Ökosozialen Forums mit Forderung nach fairen Lebensmittelpreisen und mehr Transparenz eröffnet</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>AVISO: Pressegespräch Wintertagung 2026</title>
		<link>https://oekosozial.at/aviso-pressegespraech-wintertagung-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2026 11:46:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseaussendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter dem Titel „Schnäppchenjagd im Feinkostladen – der wahre Preis billiger Landwirtschaft“ stellt die 73. Wintertagung das Spannungsfeld zwischen ökonomischer, sozialer und ökologischer Verantwortung der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft zur Diskussion. Dazu lädt das Ökosoziale Forum zum Auftakt der Wintertagung zu einem Pressegespräch am Eröffnungstag zur Agrarpolitik am Dienstag, 20. Jänner 2026 ein. Pressegespräch: „Schnäppchenjagd im Feinkostladen“ Nach Jahren, in ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel „Schnäppchenjagd im Feinkostladen – der wahre Preis billiger Landwirtschaft“ stellt die 73. Wintertagung das Spannungsfeld zwischen ökonomischer, sozialer und ökologischer Verantwortung der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft zur Diskussion. Dazu lädt das Ökosoziale Forum zum Auftakt der Wintertagung zu einem <strong>Pressegespräch</strong> am Eröffnungstag zur Agrarpolitik am <strong>Dienstag, 20. Jänner 2026 </strong>ein.</p>



<p><strong>Pressegespräch: „Schnäppchenjagd im Feinkostladen“</strong></p>



<p>Nach Jahren, in denen ökologische und soziale Produktionsstandards den agrarpolitischen Diskurs dominierten, rückte zuletzt wieder die Leistbarkeit landwirtschaftlicher Produkte für europäische Konsument:innen in den Fokus. Oft bleibt dabei unbeachtet, dass Preis und Qualität untrennbar miteinander verbunden sind. Bei der Wintertagung wird der Kernfrage nachgegangen, welche verlässlichen Rahmenbedingungen notwendig sind, um die Zukunftsfähigkeit der europäischen Agrar- und Ernährungswirtschaft abzusichern. Dieser Zusammenhang steht besonders beim Eröffnungstag der Wintertagung am 20. Jänner 2026 in Wien im Zentrum.</p>



<p><strong>Ihre Gesprächspartner:innen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stephan <strong>Pernkopf</strong>, Präsident des Ökosozialen Forums Österreich &amp; Europa, <em>Wien</em></li>



<li>Michaela <strong>Kaniber</strong>, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, München</li>



<li>Norbert <strong>Totschnig</strong>, Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, Wien</li>
</ul>



<p>Anmeldungen zur Pressekonferenz, Akkreditierung für die Fachtage unter presse@oekosozial.at</p>



<p><strong>Datum: </strong>20.01.2026, 08:45 Uhr</p>



<p><strong>Ort: </strong>Austria Center Vienna, Bruno-Kreisky-Platz 1, 1220 Wien, Raum 2.17, Österreich</p>



<p></p>



<p>Für <strong>Presseakkreditierungen, Interviewanfragen, Fotos</strong> steht </p>



<p><strong>Johanna Kramer <br>kramer@oekosozial.at, 0664/1381652</strong></p>



<p>gern zur Verfügung.</p>



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		<item>
		<title>Presseakkreditierung für die Wintertagung</title>
		<link>https://oekosozial.at/presseakkreditierung-fuer-die-wintertagung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[micky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 08:23:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseaussendung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=29849</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für Presseakkreditierungen, Interviewanfragen, Fotos wenden Sie sich bitte an Johanna Kramer kramer@oekosozial.at, 0664/1381652</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für <strong>Presseakkreditierungen, Interviewanfragen, Fotos</strong> wenden Sie sich bitte an</p>



<p><strong>Johanna Kramer <br>kramer@oekosozial.at, 0664/1381652</strong></p>



<p></p>



<p></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/presseakkreditierung-fuer-die-wintertagung/">Presseakkreditierung für die Wintertagung</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Wintertagung 2026 „Schnäppchenjagd im Feinkostladen – der wahre Preis billiger Landwirtschaft&#8220;</title>
		<link>https://oekosozial.at/wintertagung-2026-schnaeppchenjagd-im-feinkostladen-der-wahre-preis-billiger-landwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[micky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 08:21:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseaussendung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=29845</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die 73. Wintertagung stellt das Spannungsfeld zwischen ökonomischer, sozialer und ökologischer Verantwortung in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft zur Diskussion. 20. bis 29. Jänner 2026. Die Wintertagung des Ökosozialen Forums findet von 20. bis 29. Jänner 2026 an sieben Veranstaltungsorten in ganz Österreich statt. In ihrer 73. Auflage setzt das größte land- und forstwirtschaftliche Informationsevent die Themen für die agrarpolitische ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die 73. Wintertagung stellt das Spannungsfeld zwischen ökonomischer, sozialer und ökologischer Verantwortung in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft zur Diskussion. 20. bis 29. Jänner 2026.</em></p>



<p>Die Wintertagung des Ökosozialen Forums findet von 20. bis 29. Jänner 2026 an sieben Veranstaltungsorten in ganz Österreich statt. In ihrer 73. Auflage setzt das größte land- und forstwirtschaftliche Informationsevent die Themen für die agrarpolitische Diskussion. Unter dem Titel „Schnäppchenjagd im Feinkostladen“ greifen die Beiträge die veränderte Schwerpunktsetzung in der öffentlichen Debatte auf: Nach Jahren, in denen ökologische und soziale Produktionsstandards den agrarpolitischen Diskurs dominierten, rückte zuletzt wieder die Leistbarkeit landwirtschaftlicher Produkte für europäische Konsument:innen in den Fokus. Oft bleibt dabei unbeachtet, dass Preis und Qualität untrennbar miteinander verbunden sind.</p>



<p>Dieser Zusammenhang steht beim Eröffnungstag der Wintertagung am 20. Jänner 2026 in Wien im Zentrum. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, welche verlässlichen Rahmenbedingungen notwendig sind, um die Zukunftsfähigkeit der europäischen Agrar- und Ernährungswirtschaft abzusichern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der Rolle der Land- und Forstwirtschaft in Krisenzeiten. Als Redner:innen werden unter anderem erwartet: Stephan Pernkopf, Präsident des Ökosozialen Forums, Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig, Gabriel Felbermayr, Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung, sowie Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus.</p>



<p>Die Bedeutung einer sicheren und stabilen Land- und Forstwirtschaft zieht sich auch durch die folgenden Fachtage in den Bundesländern. Diese bieten praxisnahe Informationen zu aktuellen Entwicklungen in den jeweiligen Branchen und leisten einen wichtigen Beitrag zur fachlichen Weiterbildung. Für die Teilnahme an der Wintertagung können landwirtschaftlichen Betrieben auch Weiterbildungsstunden angerechnet werden.</p>



<p><strong>Termine im Überblick</strong></p>



<p>20.01.2026: Agrarpolitik, Austria Center Vienna, Saal A, Bruno-Kreisky-Platz 1, 1220 Wien</p>



<p>21.01.2026: Fachtag Schweinehaltung, HLBLA St. Florian, Fernbach 37, 4490 St. Florian, Oberösterreich</p>



<p>22.01.2026: Fachtag Fischereiwirtschaft, Heffterhof, Maria-Cebotari-Straße 1–7, 5020 Salzburg</p>



<p>26.01.2026: Fachtag Gemüse-, Obst- und Gartenbau, HBLFA Schönbrunn, Grünbergstraße 24, 1130 Wien</p>



<p>27.01.2026: Fachtag Waldwirtschaft, HBLA Bruck/Mur, Dr.-Theodor-Körner-Straße 44, 8600 Bruck an der Mur, Steiermark</p>



<p>28.01.2026: Fachtag Ackerbau, HBLFA Francisco Josephinum, Weinzierl 1, 3250 Wieselburg, Niederösterreich</p>



<p>29.01.2026: Fachtag Grünland- und Viehwirtschaft, HBLFA Raumberg-Gumpenstein, Raumberg 38, 8952 Irdning-Donnersbachtal, Steiermark</p>



<p></p>



<p><strong>73. Wintertagung</strong></p>



<p>Die Wintertagung des Ökosozialen Forums ist Österreichs größte Informations- und Diskussionsplattform der Agrarbranche. Mit der Wintertagung beginnt traditionell das agrarpolitische Jahr. Die Wintertagung wird seit 1954 vom Ökosozialen Forum (bzw. dessen Vorgängerorganisation) ausgerichtet und setzt wichtige Impulse für die künftigen Entwicklungen im österreichischen Agrarsektor. Geboten werden geballtes Wissen auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft sowie Tipps für die landwirtschaftliche Praxis. Die Teilnahme ist ausschließlich vor Ort möglich. Die Fachtage Agrarpolitik sowie Grünlandund Viehwirtschaft können von Personen mit einem gültigen Ticket eines beliebigen Fachtages im Anschluss in der Mediathek nachgesehen werden.</p>



<p>Detaillierte Informationen zur Wintertagung 2026 und zum Kartenverkauf finden sich unter www.wintertagung.at</p>



<p></p>



<p>Für <strong>Presseakkreditierungen, Interviewanfragen, Fotos</strong> steht </p>



<p><strong>Johanna Kramer <br>kramer@oekosozial.at, 0664/1381652</strong></p>



<p>gern zur Verfügung.</p>



<p></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/wintertagung-2026-schnaeppchenjagd-im-feinkostladen-der-wahre-preis-billiger-landwirtschaft/">Wintertagung 2026 „Schnäppchenjagd im Feinkostladen – der wahre Preis billiger Landwirtschaft“</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ökosoziales Forum in europäische Expert:innengruppe zur Bioökonomie aufgenommen</title>
		<link>https://oekosozial.at/oekosoziales-forum-in-europaeische-expertinnengruppe-zur-biooekonomie-aufgenommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2025 14:41:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseaussendung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=29837</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ökosoziales Forum ist Mitglied in der CBE JU Working Group on Primary Producers</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e29837-e1 mn0t-0"><div class="x-row x-container max width e29837-e2 mn0t-1 mn0t-2"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e29837-e3 mn0t-3"><div class="x-text x-content e29837-e4 mn0t-4"><p><em>Utl.: Ökosoziales Forum ist Mitglied in der CBE JU Working Group on Primary Producers.</em></p>
<p><strong><span class="prefix">Wien. </span></strong>Das Ökosoziale Forum Österreich &amp; Europa wurde als Mitglied in die Working Group on Primary Producers des Circular Bio-based Europe Joint Undertaking (CBE JU) aufgenommen. Damit ist der Verein Teil eines europäischen Expert:innengremiums, das die zukünftige Rolle von Primärproduzent:innen in der Bioökonomie aktiv mitgestaltet.</p>
<p>Die Arbeitsgruppe vereint Vertreter:innen aus Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Aquakultur und Fischerei und hat den Auftrag, einen praxisnahen Aktionsplan zu entwickeln und in weiterer Folge umzusetzen. Ziel ist es, Primärproduzent:innen stärker und fairer in kreislauforientierte, biobasierte Wertschöpfungsketten einzubinden.„Bioökonomie ist ein Zukunftsfeld. Sie muss ökosozial gedacht werden – wirtschaftlich tragfähig, ökologisch wirksam und sozial fair“, betont Hans Mayrhofer, der das Ökosoziale Forum in der Arbeitsgruppe vertritt. „Entscheidend ist, dass Land- und Forstwirtschaft in neuen Wertschöpfungsketten real profitieren und nicht nur große Biotech-Konzerne. Der Rohstoff-Gewinnung soll auch ein fairer Anteil am Gewinn zukommen.“</p>

<article>
<h5><strong>Bioökonomie heißt ökosozial weiterdenken</strong></h5>
<p>Im Zentrum der Arbeit der Working Group steht ein klares Zielbild: Primärproduzent:innen sollen in der Bioökonomie eine gestaltende und wirtschaftlich lohnende Rolle einnehmen – und nicht auf die Funktion reiner Rohstofflieferant:innen reduziert werden. Die Bioökonomie in Europa kann dadurch so gestaltet werden, dass Betriebe und Regionen messbar profitieren und die Rohstoffgewinnung von Anfang an ökologisch und sozial mitgedacht wird.</p>

<h5><strong>Barrieren abbauen – konkrete Maßnahmen entwickeln</strong></h5>
<p>Die Working Group on Primary Producers arbeitet insbesondere daran, zentrale Hemmnisse für die Beteiligung von Primärproduzent:innen abzubauen. Dazu zählen unter anderem:</p>

<ul>
 	<li>
<p>fehlende Information und Awareness über Beteiligungsmöglichkeiten</p>
</li>
 	<li>
<p>begrenzte Integration in Wertschöpfungsketten (Rolle, Verhandlungsmacht, Schnittstellen)</p>
</li>
 	<li>
<p>Finanzierungs- und Risikofragen (De-Risking, Investitionssicherheit, Zugang zu Kapital)</p>
</li>
 	<li>
<p>Herausforderungen bei Infrastruktur und Logistik</p>
</li>
 	<li>
<p>Marktzugang sowie faire Modelle für Benefit Sharing entlang der Wertschöpfungskette</p>
</li>
</ul>
<p>Auf dieser Basis wird ein europaweiter Maßnahmenplan erarbeitet, der gezielt auf Umsetzbarkeit in der Praxis ausgerichtet ist.</p>

<h5><strong>Bioökonomie-Expertise des Ökosozialen Forums gewürdigt</strong></h5>
<p>Das Ökosozialen Forums bringt seine Plattform- und Vernetzungskompetenz an der Schnittstelle von Politik, Praxis, Wissenschaft und Wirtschaft in das Gremium ein. Besonderes Augenmerk liegt auf der regionalen Wirkung der Bioökonomie: Ländliche Räume sollen gestärkt und Wertschöpfung vor Ort erhöht werden. „Innovation gelingt, wenn sie auf Kooperation basiert – entlang der gesamten Kette, vom Betrieb bis zum Markt“, so Mayrhofer. „Wertschöpfung muss dort ankommen, wo sie entsteht.“</p>
<p>Mit der Berufung in die CBE JU Working Group werden das jahrelange Engagement des Ökosozialen Forums für die Bioökonomie und die aufgebaute Expertise nun auch auf europäischer Ebene gewürdigt.</p>

</article></div><hr class="x-line e29837-e5 mn0t-5"/></div></div></div></div></div></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/oekosoziales-forum-in-europaeische-expertinnengruppe-zur-biooekonomie-aufgenommen/">Ökosoziales Forum in europäische Expert:innengruppe zur Bioökonomie aufgenommen</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weihnachten und Lebensmittelverschwendung: Bewusst genießen statt wegwerfen</title>
		<link>https://oekosozial.at/weihnachten-und-lebensmittelverschwendung-bewusst-geniessen-statt-wegwerfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 14:32:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseaussendung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oekosozial.at/?p=29838</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Weihnachtszeit ist in vielen Haushalten mit erhöhtem Lebensmittelverbrauch und Essensresten verbunden. Gleichzeitig macht sie deutlich, wie viel Lebensmittel wert sind.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e29838-e1 mn0u-0"><div class="x-row x-container max width e29838-e2 mn0u-1 mn0u-2"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e29838-e3 mn0u-3"><div class="x-text x-content e29838-e4 mn0u-4"><p><em>Utl.: Die Weihnachtszeit ist in vielen Haushalten mit erhöhtem Lebensmittelverbrauch und Essensresten verbunden. Gleichzeitig macht sie deutlich, wie viel Lebensmittel wert sind.</em></p>
<p><strong><span class="prefix">Wien. </span></strong>Während der besinnlichen Zeit rund um Weihnachten gibt es nicht nur köstliche Mahlzeiten, sondern auch viele Essensreste. Diese Reste landen – wie auch im Laufe des Jahres – allzu oft in der Mülltonne. Rund eine Million Tonnen genießbarer Lebensmittel werden in Österreich jährlich weggeworfen. „Lebensmittel gehören auf den Teller, nicht in die Tonne! Das gilt das ganze Jahr und ganz besonders zur Weihnachtszeit. Jede und jeder von uns trägt Verantwortung – gerade private Haushalte sind mit 54 Prozent der Lebensmittelabfälle in Österreich gefordert“, so Stephan Pernkopf, Präsident des Ökosozialen Forums Österreich &amp; Europa.</p>

<article>
<h6><strong>Weitreichende ökonomische und ökologische Folgen</strong></h6>
<p>Lebensmittelverschwendung belastet sowohl das Geldbörserl als auch die Umwelt. Einerseits kosten laut UNO die weltweiten Lebensmittelverluste jährlich 1.000 Milliarden US-Dollar (knapp 852 Milliarden Euro). Andererseits gehen zwischen acht und zehn Prozent der globalen Treibhausgasemissionen auf das Konto verschwendeter Lebensmittel. Wäre Lebensmittelverschwendung ein Land, hätte es den drittgrößten CO₂-Ausstoß weltweit – nach China und den USA. Stephan Pernkopf betont daher: „Jedes weggeworfene Lebensmittel steht für verschwendete Ressourcen und geringe Wertschätzung für die Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern. Wer Lebensmittel wertschätzt, schützt Umwelt, landwirtschaftliche Ressourcen und das eigene Haushaltsbudget. Gerade jetzt in den Feiertagen können bewusste Entscheidungen einen großen Unterschied machen.“</p>

<h6><strong>Kleine Handlung, große Wirkung</strong></h6>
<p>Kleine Veränderungen im Alltag können einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung leisten: einkaufen mit Köpfchen, Lebensmittel richtig lagern, das Mindesthaltbarkeitsdatum richtig verstehen oder die eigenen Sinne nutzen, um zu prüfen, ob etwas noch genießbar ist. Diese einfachen Maßnahmen eignen sich auch als Vorsätze fürs neue Jahr: kreativ feiern, weniger verschwenden, Klima und Börserl entlasten.</p>

<h6><strong>Über das Projekt</strong></h6>
<p>Die Tafel Österreich und das Ökosoziale Forum zielen in ihrem gemeinsamen Projekt „<a href="https://oekosozial.at/isst-das-jemand/">Isst das jemand? Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung!</a>“ darauf ab, die Öffentlichkeit für das Ausmaß, die Konsequenzen und den eigenen Beitrag zur Lebensmittelverschwendung zu sensibilisieren. Durch informative Veranstaltungen und Dialoge wird auf die Sinnlosigkeit von Lebensmittelverschwendung hingewiesen und nachhaltiges Verhalten gefördert. Alle Materialien zur Kampagne können direkt bei der Tafel Österreich und dem Ökosozialen Forum bestellt werden. Das Projekt „Isst das jemand?“ wird von Bund, Ländern und Europäischer Union unterstützt.</p>

</article></div><hr class="x-line e29838-e5 mn0u-5"/></div></div></div></div></div></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/weihnachten-und-lebensmittelverschwendung-bewusst-geniessen-statt-wegwerfen/">Weihnachten und Lebensmittelverschwendung: Bewusst genießen statt wegwerfen</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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