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Dritter Naturschutzeinsatz am Hundsheimer Berg

Am 10. Oktober 2026 waren wir bereits zum dritten Mal am Hundsheimer Berg bei Hainburg an der Donau im Einsatz. Gemeinsam mit Generation Earth, dem Jugendnetzwerk des WWF, waren wir insgesamt zehn Freiwillige. Fachlich begleitet wurden wir von Elisabeth Glatzhofer und Egon Lind vom Büro V.I.N.C.A., das die Schutzgebietsbetreuung übernimmt.

Wacholder freischneiden

Nach einer Einführung von Elisabeth Glatzhofer in das Gebiet ging es mit Astscheren, Handsägen und Rechen an die Arbeit. Wie schon bei unseren Einsätzen im Sommer 2025 und im Frühjahr 2026 pflegten wir eine Trockenrasenfläche beim Roten Kreuz, auch „Vier Linden“ genannt. Im Mittelpunkt stand wieder der Wacholder: Er ist ein besonderes Schutzgut des Gebiets und wichtig für gefährdete Arten, wächst aber sehr langsam und braucht viel Licht und Platz. Deshalb schneiden wir ihn frei und entfernen die Sträucher und Gehölze, die um ihn herum aufkommen.

Früher hielten Schafe, Ziegen und Rinder die Trockenrasen am Hundsheimer Berg offen. Als die Beweidung zurückging, breiteten sich immer mehr Sträucher aus und verdrängten die lichtliebenden Pflanzen. Inzwischen wird wieder beweidet, manche Flächen eignen sich aber nicht dafür. Dort braucht es weiterhin Pflege von Hand, und genau dabei helfen wir mit.

Unsere Arbeit zeigt Wirkung

Diesmal konnten wir sehen, dass sich die Arbeit lohnt: Einige von uns waren bei allen drei Einsätzen dabei und konnten beobachten, wie sich die Fläche verändert hat. Die Wacholder, die beim ersten Besuch noch stark zugewachsen waren, stehen inzwischen deutlich freier und haben sich sichtbar erholt.

Genau darum geht es bei diesen wiederkehrenden Einsätzen: Wir arbeiten nachhaltig mit V.I.N.C.A. zusammen und betreuen über mehrere Jahre hinweg dieselbe Fläche. So wird sie Schritt für Schritt zu „unserer“ ÖSSFO-Fläche, die wir regelmäßig besuchen und pflegen. Wir freuen uns schon auf den nächsten Einsatz!



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