Dienstag, 20. Jänner 2026
Austria Center, Wien
Die Land- und Forstwirtschaft steht heute im Spannungsfeld zwischen ökonomischer Verantwortung, politischen Erwartungen und globaler Veränderung. Während hohe Qualitäts- und Umweltstandards Vertrauen bei den Konsument:innen schaffen, erhöhen sie zugleich die Kosten und verschärfen die Frage nach Wettbewerbsfähigkeit und Tragfähigkeit einer ökosozialen Agrarpolitik in Europa. Lebensmittelpreise ergeben sich aus einem komplexen Zusammenspiel wirtschaftlicher, politischer und struktureller Faktoren, die sowohl von globalen Märkten als auch von nationalen Rahmenbedingungen geprägt werden. Angesichts steigender Anforderungen, volatiler Märkte und politischer Zielkonflikte drängt sich zunehmend die Frage auf: Können und wollen wir uns eine europäische Landwirtschaft in dieser Form überhaupt noch leisten?





