{"id":4896,"date":"2024-10-18T10:29:12","date_gmt":"2024-10-18T08:29:12","guid":{"rendered":"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/?p=4896"},"modified":"2024-10-18T10:29:13","modified_gmt":"2024-10-18T08:29:13","slug":"welternahrungstag2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/welternahrungstag2024\/","title":{"rendered":"Gemeinsam gegen Ern\u00e4hrungsarmut und Lebensmittelverschwendung"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Durch die Teuerung sind Lebensmittel deutlich teurer geworden &#8211; das sp\u00fcren viele Haushalte. Aktuellen Zahlen zufolge sind mehr als 400.000 \u00d6sterreicher:innen sogar\u00a0<strong>von schwerer Ern\u00e4hrungsarmut<\/strong>\u00a0betroffen. Dennoch landen viele\u00a0<strong>Lebensmittel im M\u00fcll<\/strong>. Sie fehlen in der Versorgung von Menschen und stellen eine massive, vermeidbare Umweltbelastung dar.\u00a0In der Lebensmittelrettung stehen durch neue Formen der Weitergabe deutlich\u00a0<strong>weniger Lebensmittel f\u00fcr die Versorgung Armutsbetroffener\u00a0<\/strong>zur Verf\u00fcgung als noch vor wenigen Jahren. Es mangelt speziell an frischen Produkten wie Obst und Gem\u00fcse.<\/em> <em>Satt sein ist aber nicht das einzige Ziel. Es geht auch darum, den\u00a0<strong>K\u00f6rper mit allem zu versorgen, was er braucht<\/strong>. Die Frage lautet: Was soll man \u00fcberhaupt essen und welche\u00a0<strong>Auswirkungen hat unsere Ern\u00e4hrung auf Gesundheit und Umwelt<\/strong>? Wie kann man sich umweltfreundlich, gesund und genussvoll gleichzeitig ern\u00e4hren? Und wenn ja &#8211; ist das \u00fcberhaupt kosteng\u00fcnstig m\u00f6glich, ohne viel Geld ausgeben zu m\u00fcssen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wiener Organisationen setzten anl\u00e4sslich des #WorldFoodDay 2024 ein <strong>gemeinsames Zeichen<\/strong> f\u00fcr das wichtige Thema Ern\u00e4hrung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Gemeinsames Zeichen anl\u00e4ssich des Weltern\u00e4hrungstages<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Am 16. Oktober wird j\u00e4hrlich von der UN Weltern\u00e4hrungsorganisation (FAO) der Weltern\u00e4hrungstag begangen &#8211; DER weltweite Aktionstag rund um das Thema Ern\u00e4hrung und Lebensmittelproduktion. Heuer lautet das globale Motto daf\u00fcr: \u201eRight to Foods for a better life and a better future.\u201c Zu diesem Anlass setzten Organisationen aus Wien ein gemeinsames Zeichen, mit dem sie auf ihre Aktivit\u00e4ten und die Bedeutung des Themas hinweisen. Das Motto lautete: Gemeinsam gegen Ern\u00e4hrungsarmut und Lebensmittelverschwendung &#8211; gemeinsam f\u00fcr soziale Lebensmittelweitergabe und gutes Essen f\u00fcr alle!<\/em><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><q cite=\"https:\/\/www.ots.at\/Andrea%20Schnattinger,%20Vizepr%C3%A4sidentin%20des%20%C3%96kosozialen%20Forums%20Wien\"><em>\u201eErn\u00e4hrung ist ein wesentlicher Schl\u00fcssel zu einem gesunden Leben, aber auch zu einer nachhaltigen Gesellschaft.\u201c<\/em><\/q> Andrea Schnattinger, Vizepr\u00e4sidentin des \u00d6kosozialen Forums Wien<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><q cite=\"https:\/\/www.ots.at\/Andrea%20Schnattinger,%20Vizepr%C3%A4sidentin%20des%20%C3%96kosozialen%20Forums%20Wien\"><em>\u201eErn\u00e4hrung ist ein wesentlicher Schl\u00fcssel zu einem gesunden Leben, aber auch zu einer nachhaltigen Gesellschaft.\u201c<\/em><\/q>, so\u00a0<strong>Andrea Schnattinger<\/strong>, Vizepr\u00e4sidentin des \u00d6kosozialen Forums Wien. Die Produktion unserer Lebensmittel ist aufs engste mit unserer Natur und Umwelt verflochten und hat vielf\u00e4ltige Auswirkungen auf Umwelt, Klima und Biodiversit\u00e4t. \u201e<em>Es gibt kein Lebensmittel, das nicht direkt oder indirekt aus der Erde, unserer Lebensgrundlage, stammt.\u201c<\/em>, so Schnattinger.\u00a0<q cite=\"https:\/\/www.ots.at\/Andrea%20Schnattinger,%20Vizepr%C3%A4sidentin%20des%20%C3%96kosozialen%20Forums%20Wien\"><em>\u201eOb Biodiversit\u00e4t, Bodenfruchtbarkeit, Spritzmitteleinsatz oder bei den Haltungsbedingungen von Tieren &#8211; in der Art und Weise der Produktion und Verwertung von Lebensmitteln zeigen sich unser Respekt und unsere Wertsch\u00e4tzung gegen\u00fcber der Natur &#8211; unserer Lebensgrundlage. Hier bekommen wir Einblick in unser gesellschaftliches Verh\u00e4ltnis zur Natur, deren Ressourcen wir nutzen und von der wir leben.\u201c<\/em><\/q>, so die Biologin.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bekommen Menschen auch ohne Geld m\u00f6glichst guten Zugang zu frischen, nahrhaften Lebensmitteln? Wie ern\u00e4hrt man sich gesund, nachhaltig und leistbar? Wie kann Ern\u00e4hrungswissen niedrigschwellig und anregend vermittelt werden? Fragen wie diese sind in der Arbeit des&nbsp;<em>\u00d6kosozialen Forum Wien<\/em>&nbsp;zentral. Der Verein engagiert sich unter dem&nbsp;<strong>Motto \u201eG.U.T.es Essen f\u00fcr alle!\u201c<\/strong>&nbsp;mit vielen Partnerorganisationen intensiv in diesem Themenfeld. (Die Formel \u201cG.U.T.\u201d ist entstammt dem Wiener Lebensmittelaktionsplan (Informationen s.u.) und bedeutet:&nbsp;<em>Gesund und genussvoll, Umwelt- und klimafreundlich, Tierfair<\/em>.)<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders wichtig ist dabei auch der soziale Aspekt. \u201e<em>Ern\u00e4hrung ist f\u00fcr uns nicht nur ein Menschenrecht.\u201c<\/em>, erkl\u00e4rt&nbsp;<strong>Ren\u00e9 Hartinger<\/strong>, Generalsekret\u00e4r des \u00d6kosozialen Forums Wien.&nbsp;<q cite=\"https:\/\/www.ots.at\/Ren%C3%A9%20Hartinger,%20Generalsekret%C3%A4r%20des%20%C3%96kosozialen%20Forums%20Wien\"><em>\u201eEs geht uns nicht nur um einen vollen Bauch. Gut essen zu k\u00f6nnen ist f\u00fcr uns ein zentraler Aspekt von Menschenw\u00fcrde und eine Voraussetzung f\u00fcr Lebensqualit\u00e4t und Gesundheit, die allen Menschen zusteht. Daf\u00fcr setzen wir uns gemeinsam mit unseren Partnern ein.\u201c<\/em><\/q><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><u>Versorgung von Armutsbetroffenen &#8211; eine immer dringlichere Aufgabe<\/u><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Eine der in Wien sehr engagierten Organisationen ist dabei der Samariterbund Wien, der mit seinem Projekt \u201eSamariter Suppentopf\u201c seit November 2022 bereits \u00fcber 120.000 Mahlzeiten f\u00fcr die Besucher:innen seiner Sozialm\u00e4rkte zubereitet und serviert hat.&nbsp;<q cite=\"https:\/\/www.ots.at\/Tobias%20Aistleitner,%20Chefkoch%20Samariter%20Suppentopf\">\u201eIn einer Zeit, in der immer mehr Menschen von Armut betroffen sind, wollen wir mit dem Projekt Suppentopf Wiener:innen, die nicht genug Geld f\u00fcr das t\u00e4gliche Essen haben, unmittelbar helfen.\u201c<\/q>, so&nbsp;<strong>Tobias Aistleitner<\/strong>, Chefkoch Samariter Suppentopf, und erg\u00e4nzt: \u201e<em>Auch der soziale Kontakt von Mensch zu Mensch ist wichtig. Mit unserem \u201eSuppentopf\u201c geben wir den Menschen auch die M\u00f6glichkeit, auszugehen und mit anderen zusammenzutreffen, ein Essen und einen Kaffee gemeinsam zu genie\u00dfen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Von der zunehmenden Dringlichkeit, Menschen zu versorgen, wei\u00df&nbsp;<strong>Alexandra Gruber, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Tafel \u00d6sterreich<\/strong>, zu berichten:&nbsp;<q cite=\"https:\/\/www.ots.at\/Alexandra%20Gruber,%20Gesch%C3%A4ftsf%C3%BChrerin%20der%20Tafel%20%C3%96sterreich\">\u201eDer Weltern\u00e4hrungstag erinnert daran, dass weltweit Millionen Menschen an Hunger leiden. Keineswegs nur in Entwicklungsl\u00e4ndern &#8211; auch in \u00d6sterreich leiden 420.000 Menschen unter schwerer Ern\u00e4hrungsarmut. Und das, w\u00e4hrend jeden Tag gutes Essen einfach in der Tonne landet.\u201c<\/q>, so Gruber. Die Tafel habe es sich daher seit 25 Jahren zur Aufgabe gemacht, Lebensmittel zu retten und an Armutsbetroffene weiterzugeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das Wiener Hilfswerk engagiert sich mit seinem Erfolgsprojekt&nbsp;<a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/was-wir-tun\/fairteiler-kuehrschraenke-zur-lebensmittelweitergabe\/\">Hilfswerk FAIRteiler<\/a>&nbsp;in der Rettung und der sozialen Weitergabe von Lebensmitteln. \u201e<em>Wertvolle Lebensmittel umzu-fair-teilen, statt sie zu entsorgen, ist gleichzeitig Teil unserer Angebote in den Hilfswerk Nachbarschaftszentren und gesellschaftlicher Auftrag, den wir erf\u00fcllen m\u00f6chten.\u201c<\/em>, so&nbsp;<strong>Bettina Koller von den Wiener Hilfswerk Nachbarschaftszentren<\/strong>.&nbsp;<q cite=\"https:\/\/www.ots.at\/Bettina%20Koller,%20Wiener%20Hilfswerk%20Nachbarschaftszentren\">\u201eDie Lebensmittel, die in unseren sieben Hilfswerk Fair-Teiler-K\u00fchlschr\u00e4nken landen, sind wertvolle Ressourcen. Besonders armutsgef\u00e4hrdete Menschen sollen damit unterst\u00fctzt werden.\u201d<\/q>&nbsp;Mit dem Erfolgsprojekt, das 2018 als Kooperation der Nachbarschaftszentren mit dem \u00d6kosozialen Forum Wien startete, werden seither pro Jahr und K\u00fchlger\u00e4t viele hunderte Kilo Lebensmittel &#8211; oft mehr als eine Tonne &#8211; gerettet und umFAIRteilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass die Versorgung mit frischen und hochwertigen Lebensmitteln im Rahmen einer gesunden und nachhaltigen Ern\u00e4hrung ganz zentral ist wei\u00df die Di\u00e4tologin und Ern\u00e4hrungswissenschafterin&nbsp;<strong>Daniela Bergthaler<\/strong>, Obfrau des Vereins f\u00fcr Ern\u00e4hrungsgesundheit PAN Austria. Sie arbeitet seit 2022 gemeinsam mit dem \u00d6kosozialen Forum Wien daran, Wissen und Bewusstsein \u00fcber gesunde, nachhaltige Ern\u00e4hrung zu f\u00f6rdern. Unter dem Motto \u201eG.U.T. und g\u00fcnstig essen\u201c ist hier nicht nur eine gleichnamige Publikation erschienen, sondern Wissen auch ganz praktisch in Kochkursen, Workshops und Webinaren vermittelt worden.&nbsp;<q cite=\"https:\/\/www.ots.at\/Daniela%20Bergthaler,%20Obfrau%20des%20Vereins%20f%C3%BCr%20Ern%C3%A4hrungsgesundheit%20PAN%20Austria\">\u201eEs ist unsere gemeinsame Verantwortung, den Zugang zu guter Ern\u00e4hrung f\u00fcr alle sicherzustellen und sie erschwinglich zu machen, um Chancengleichheit zu f\u00f6rdern und eine ges\u00fcndere, nachhaltigere Gesellschaft zu schaffen.\u201c<\/q>, so Bergthaler.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist dabei auch, dass fr\u00fch der Grundstein daf\u00fcr gelegt wird. Ein Ansatzpunkt hierf\u00fcr ist der&nbsp;<a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/was-wir-tun\/kinder-garten-paedagogik\/\"><strong>Lehrgang Kinder-Garten-P\u00e4dagogik<\/strong><\/a>, den die City Farm Augarten und das \u00d6kosoziale Forum Wien gemeinsam anbieten. Hier haben sich seit 2020 bereits \u00fcber 100 Elementarp\u00e4dagog:innen der Stadt Wien und der Wiener Kinderfreunde in Hinsicht auf das Garteln mit Kindern und weitergebildet und wichtige Grundlage der Garten- und Ern\u00e4hrungsp\u00e4dagogik kennengelernt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><u>Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung<\/u><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Dass auch in Zeiten hoher Lebensmittelpreise und dringenden Bedarfs immer noch zahlreiche Lebensmittel im M\u00fcll landen, damit besch\u00e4ftigen sich unter anderem zwei aktuelle Projekte in Wien.<q cite=\"Michaela Hickersberger, Generalsekret%C3%A4r-Stv. und Bereichsleiterin Gesellschaftspolitik im %C3%96kosozialen Forum %C3%96sterreich &amp; Europa\">&nbsp;<em>\u201eJ\u00e4hrlich landen in \u00d6sterreich \u00fcber eine Million Tonnen genie\u00dfbare Lebensmittel im M\u00fcll. Dies verursacht nicht nur erhebliche finanzielle Verluste f\u00fcr Haushalte und Unternehmen, sondern verschwendet auch wertvolle Ressourcen wie Boden, Wasser und Energie. Lebensmittelverluste tragen ma\u00dfgeblich zu globalen Umweltproblemen bei, darunter 8 &#8211; 10 % der weltweiten Treibhausgasemissionen.\u201c<\/em><\/q>, wei\u00df&nbsp;<strong>Michaela Hickersberger<\/strong>, Generalsekret\u00e4r-Stv. und Bereichsleiterin Gesellschaftspolitik im \u00d6kosozialen Forum \u00d6sterreich &amp; Europa. Mit dem Projekt&nbsp;<em>\u201cIsst das jemand? Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung!\u201d<\/em>&nbsp;setzen sich&nbsp;<em>Die Tafel \u00d6sterreich<\/em>&nbsp;und das&nbsp;<em>\u00d6kosoziale Forum \u00d6sterreich &amp; Europa<\/em>&nbsp;daf\u00fcr ein, unseren Umgang mit Lebensmitteln zu \u00fcberdenken.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das Institut f\u00fcr Technikfolgenabsch\u00e4tzung der \u00d6sterr. Akademie der Wissenschaften besch\u00e4ftigt sich im EU-Projekt \u201eToNoWaste\u201c mit dieser dringenden gesellschaftlichen Herausforderung:&nbsp;<q cite=\"https:\/\/www.ots.at\/Mahshid%20Sotoudeh,%20Projektleiterin%20von%20ToNoWaste%20am%20ITA%20-%C3%96AW\"><em>\u201eDie Zusammenarbeit und eine verbesserte Kommunikation zwischen den Akteuren entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette ist f\u00fcr das Verringern und Vermeiden von Lebensmittelabf\u00e4llen von zentraler Bedeutung.\u201c<\/em><\/q>&nbsp;wei\u00df&nbsp;<strong>Mahshid Sotoudeh<\/strong>, Projektleiterin von ToNoWaste am ITA -\u00d6AW. Die Mission des von der EU gef\u00f6rderten Projektes besteht darin, die Akteure der europ\u00e4ischen Lebensmittelsysteme zu ermutigen, bessere Entscheidungen f\u00fcr nachhaltigere Produktions- und Konsummuster zu treffen. Hier kommen am Schnittpunkt von Themen wie Wirtschaft, Gesundheit, Umwelt- und Klimaschutz und Verteilung komplexe Zusammenh\u00e4nge zum tragen.<q cite=\"https:\/\/www.ots.at\/Ulrike%20Bechtold,%20Forscherin%20im%20Projekt%20ToNoWaste\"><em>\u201eDie Erzeugung der Produkte und all die Schritte, die die Nahrung hinter sich hat, spielen eine zentrale Rolle. So ist z.B. der Fu\u00dfabdruck von Lebensmitteln im weiteren Sinn auch gesundheitsrelevant.\u201c<\/em><\/q>, so&nbsp;<strong>Ulrike Bechtold<\/strong>, Forscherin im Projekt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><u>Masterplan f\u00fcr Wien<\/u><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>In der Stadt Wien engagieren sich nicht nur zahlreiche Organisationen, sondern auch die Stadt selbst f\u00fcr ein nachhaltigeres, gerechteres und gesundheitsf\u00f6rderndes Ern\u00e4hrungssystem. Von Bioquoten und Beschaffungskriterien f\u00fcr Kinderg\u00e4rten, Schulen, Kliniken und Senior:innenwohnh\u00e4usern bis zum stadteigenen Bio-Landwirtschaftsbetrieb: das Thema Ern\u00e4hrung hat in Wien einen hohen Stellenwert. Daher hat der Gemeinderat der Stadt Wien 2020 den Wiener Lebensmittelaktionsplan &#8222;Wien isst G.U.T.&#8220; (<strong>G<\/strong>esund und genussvoll &#8211;&nbsp;<strong>U<\/strong>mwelt und klimafreundlich &#8211;&nbsp;<strong>T<\/strong>ierfair) beschlossen &#8211; ein gemeinsames Dach und eine Informationsdrehscheibe f\u00fcr die vielen Aktivit\u00e4ten f\u00fcr einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln in Wien.<\/p>\n\n\n\n<p>Pressemappe und Bilder:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2024\/10\/Pressemappe-Welternaehrungstag.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gemeinsame Pressemappe der Partnerorganisationen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/167078778@N08\/albums\/72177720306557009\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bilder zur gemeinsamen Aktion und zu den Projekten<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Teilnehmende Partner: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/tafel-oesterreich.at\/\">Die Tafel \u00d6sterreich<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/wien.samariterbund.net\/suppentopf\/\">Samariterbund Wien &#8211; Samariter Suppentopf<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachbarschaftszentren.at\/hilfswerk-fair-teiler\">Wiener Hilfswerk &#8211; Hilfswerk FAIRteiler<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Verein f\u00fcr Ern\u00e4hrungsgesundheit<a href=\"https:\/\/pan-int.org\/de\/branches\/austria\/\"> PAN Austria<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>\u00d6kosoziales Forum Wien &#8211; <a href=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wissensportal-ernaehrung\/\">Projekt &#8222;G.U.T. und g\u00fcnstig essen&#8220;<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>\u00d6kosoziales Forum \u00d6sterreich &amp; Europa &#8211; <a href=\"https:\/\/oekosozial.at\/isst-das-jemand\/\">Projekt &#8222;Isst das jemand?&#8220;<\/a>, <a href=\"https:\/\/oekosozial.at\/feast\/\">Projekt &#8222;FEAST&#8220;<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>\u00d6sterreichische Akademie der Wissenschaften &#8211; Institut f\u00fcr Technikfolgenabsch\u00e4tzung &#8211; <a href=\"https:\/\/www.oeaw.ac.at\/ita\/projekte\/tonowaste\">Projekt ToNoWaste<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Weiterf\u00fchrende Links:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wissensportal-ernaehrung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wissensportal \u201eG.U.T. und g\u00fcnstig essen\u201c<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/was-wir-tun\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Projekt\u00fcbersicht \u00d6kosoziales Forum Wien<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.wien.gv.at\/umweltschutz\/nachhaltigkeit\/wien-isst-gut.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wiener Lebensmittelaktionsplan<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>#WorldFoodDay<\/p>\n\n\n\n<p>Bild: Samariterbund Wien \/ Pall<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch die Teuerung sind Lebensmittel deutlich teurer geworden &#8211; das sp\u00fcren viele Haushalte. Aktuellen Zahlen zufolge sind mehr als 400.000 \u00d6sterreicher:innen sogar\u00a0von schwerer Ern\u00e4hrungsarmut\u00a0betroffen. Dennoch landen viele\u00a0Lebensmittel im M\u00fcll. Sie fehlen in der Versorgung von Menschen und stellen eine massive, vermeidbare Umweltbelastung dar.\u00a0In der Lebensmittelrettung stehen durch neue Formen der Weitergabe deutlich\u00a0weniger Lebensmittel f\u00fcr die Versorgung Armutsbetroffener\u00a0zur Verf\u00fcgung als noch &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":24,"featured_media":4897,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4896","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-oekosoziales-forum-wien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4896","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/users\/24"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4896"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4896\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4898,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4896\/revisions\/4898"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4897"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4896"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4896"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4896"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}