{"id":1594,"date":"2020-02-12T17:58:42","date_gmt":"2020-02-12T16:58:42","guid":{"rendered":"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/?page_id=1594"},"modified":"2024-05-28T18:28:11","modified_gmt":"2024-05-28T16:28:11","slug":"wildkraeuter","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/was-wir-tun\/wildkraeuter\/","title":{"rendered":"Wildpflanzen in Wien"},"content":{"rendered":"\n<p>Wildpflanzen sind in aller Munde. Selbst SkeptikerInnen kommen um das j\u00e4hrliche B\u00e4rlauch-Pesto kaum herum, und sp\u00e4testens beim Hollersirup ist man \u00fcberzeugt. <br>Doch Wildpflanzen eignen sich nicht nur als wohlschmeckende und n\u00e4hrstoffreiche Lebensmittel. Ihre Pr\u00e4senz in der Stadt ist auch ein wesentlicher Beitrag zur Lebensqualit\u00e4t und zur Klima-Resilienz hinsichtlich der Agenda 2030. Ein Blick auf die Vielfalt der Wildpflanzen in Wien lohnt sich also in vielerlei Hinsicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auf dieser Seite haben wir f\u00fcr euch folgende Inhalte zusammengestellt: <\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong><em>Die Zukunft der Stadt ist wild!<\/em> <\/strong>Was Wildpflanzen zur nachhaltigen Entwicklung Wiens beitragen k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li><em><strong>Das Sammel-Einmaleins:<\/strong> <\/em>Wo, was und wie viel darf in Wien gesammelt werden, und wie k\u00f6nnen Pflanzen identifiziert werden?<\/li>\n\n\n\n<li><strong><em>Die essbare Stadt \u2013 unsere Top 3: <\/em><\/strong>Leicht bestimmbare, lokale und schmackhafte Wildpflanzen inklusive Rezept.<\/li>\n\n\n\n<li><em><strong>Tipps &amp; Links:<\/strong><\/em><strong> <\/strong>Hier sind weiterf\u00fchrende Informationen zum Auffinden, Bestimmen und Verwenden von Wildpflanzen versammelt.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"686\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/33390862238_2875d62f7b_k-1024x686.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1908\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/33390862238_2875d62f7b_k-1024x686.jpg 1024w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/33390862238_2875d62f7b_k-300x201.jpg 300w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/33390862238_2875d62f7b_k-768x514.jpg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/33390862238_2875d62f7b_k-1536x1028.jpg 1536w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/33390862238_2875d62f7b_k-100x67.jpg 100w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/33390862238_2875d62f7b_k-758x507.jpg 758w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/33390862238_2875d62f7b_k-968x648.jpg 968w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/33390862238_2875d62f7b_k.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild: <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Elisabeth Pollak (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/167078778@N08\/33390862238\/in\/album-72157702105212835\/\" target=\"_blank\">Elisabeth Pollak<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><span class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\">S\u00e4mtliche Inhalte wurden mit gro\u00dfer Sorgfalt recherchiert. Eine Haftung des \u00d6kosozialen Forums Wien ist in jeder Form ausgeschlossen. <\/span> <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Die Zukunft der Stadt ist wild!<\/h2>\n\n\n\n<p>Enthusiasten behaupten, dass Wildpflanzen in einer enkelgerechten Stadt unentbehrlich sind. Aber stimmt das? <br>Fest steht, dass urbane Gr\u00fcnr\u00e4ume zahlreiche Funktionen erf\u00fcllen, ohne die das Leben in der Stadt trist aussehen w\u00fcrde [1]. Pflanzen filtern Schadstoffe aus Luft, Wasser und Boden, sie spenden K\u00fchle an hei\u00dfen Tagen, verhindern \u00dcberschwemmungen und erm\u00f6glichen uns Erholung und Natur-Erfahrungen. Von Menschen bewusst angelegte Bepflanzungen wie Parks und G\u00e4rten bieten all das ebenso, und sind daher zurecht ein wichtiger Bestandteil der st\u00e4dtischen Infrastruktur. <br>Aber wilde Fl\u00e4chen bieten dar\u00fcber hinaus einige Bonus-Punkte:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Anlage und Pflege von weitgehend sich selbst \u00fcberlassenen Pflanzengesellschaften ist kosteng\u00fcnstig und erfordert wenig Aufwand [2], [3]. <\/li>\n\n\n\n<li>Einheimische wilde Arten haben in Sachen Biodiversit\u00e4t die Nase vorne. Zum Beispiel bieten heimische B\u00e4ume bis zu f\u00fcnf mal so viel Futter f\u00fcr V\u00f6gel wie eingeb\u00fcrgerte Arten [2]. Die Artenvielfalt zu erhalten und zu f\u00f6rdern ist eines der 17 Ziele f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung (\u201esustainable development goals\u201c \u2013 SDGs) [4].<\/li>\n\n\n\n<li>Viele Wildpflanzen haben herausragende medizinische Qualit\u00e4ten. Diese Apotheke vor der Haust\u00fcre zu nutzen, entlastet globale Liefer-Ketten und schont die Best\u00e4nde \u00fcbernutzter und gef\u00e4hrdeter Pflanzen-Arten [5].<\/li>\n\n\n\n<li>Verwilderte Fl\u00e4chen laden zur Auseinandersetzung mit der Natur ein. Sie f\u00f6rdern kreatives Spiel, lassen Kinder zu EntdeckerInnen werden, und eignen sich zur Beobachtung von \u00d6kosystem-Zusammenh\u00e4ngen [2].<\/li>\n\n\n\n<li>Um einheimische Pflanzen ranken sich zahllose Geschichten und Mythen sowie jahrhundertealtes Erfahrungswissen \u00fcber ihre Verwendung. Dieses kulturelle Erbe zu erhalten klappt nur, wenn auch die dazugeh\u00f6rigen Pflanzen Teil unserer Landschaft bleiben [6].<\/li>\n\n\n\n<li>Und nicht zuletzt: Wildpflanzen k\u00f6nnen zur Lebensmittelversorgung in St\u00e4dten beitragen [3]. Saisonaler und regionaler geht\u2019s kaum!<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Zweifellos liegt also viel Potential in den wilden gr\u00fcnen Ecken Wiens. Ebenso wichtig ist es aber, diese wertvolle Ressource mit Bedacht zu nutzen. Wie kann sichergestellt werden, dass das Sammeln die Umwelt nicht beeintr\u00e4chtigt? Dieser und anderen Fragen geht die Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur im Rahmen des Forschungsprojekts <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"UrbanWildFoods (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/boku.ac.at\/nas\/ifoel\/arbeitsgruppen\/ag-wissenssysteme-und-innovationen-agwi\/projekte\/urbanwildfoods\" target=\"_blank\">UrbanWildFoods<\/a> nach. Das Ziel des bis 2021 laufenden Projekts ist es, die \u00f6kologische und sozio-politische Nachhaltigkeit der Wild-Sammlung in Wien zu untersuchen und zu f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/46543230754_11e261a851_k-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1911\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/46543230754_11e261a851_k-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/46543230754_11e261a851_k-300x200.jpg 300w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/46543230754_11e261a851_k-768x512.jpg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/46543230754_11e261a851_k-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/46543230754_11e261a851_k-100x67.jpg 100w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/46543230754_11e261a851_k-758x506.jpg 758w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/46543230754_11e261a851_k-968x646.jpg 968w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/46543230754_11e261a851_k.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gew\u00f6hnlicher Dost (<em>Origanum vulgare<\/em>). Bild: <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Elisabeth Pollak (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/167078778@N08\/46543230754\/in\/album-72157702105212835\/\" target=\"_blank\">Elisabeth Pollak<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Sammel-Einmaleins<\/h2>\n\n\n\n<p>In den weitl\u00e4ufigen Gr\u00fcnr\u00e4umen Wiens kommen Wildpflanzen-LiebhaberInnen ganz auf ihre Kosten. Zum Schutz der \u00d6kosysteme, aus Respekt vor Eigentum und zur Vermeidung von Konflikten bestehen aber gewisse Regeln, die unbedingt beachtet werden sollten. Dieser kurze Leitfaden soll dabei als Unterst\u00fctzung dienen.  <\/p>\n\n\n\n<p>Im Folgenden haben wir einige wichtige Informationen f\u00fcr Sie versammelt, die Sie vor dem Sammeln unbedingt lesen sollten.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Pflanzen sicher bestimmen<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"686\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/43316546880_799b091a2f_k-1-1024x686.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1929\" style=\"width:312px;height:209px\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/43316546880_799b091a2f_k-1-1024x686.jpg 1024w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/43316546880_799b091a2f_k-1-300x201.jpg 300w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/43316546880_799b091a2f_k-1-768x514.jpg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/43316546880_799b091a2f_k-1-1536x1028.jpg 1536w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/43316546880_799b091a2f_k-1-100x67.jpg 100w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/43316546880_799b091a2f_k-1-758x507.jpg 758w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/43316546880_799b091a2f_k-1-968x648.jpg 968w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/43316546880_799b091a2f_k-1.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der gew\u00f6hnliche Natternkopf (<em>Echium vulgare<\/em>) ist h\u00e4ufig anzutreffen, aber nicht zum Verzehrt geeignet. Bild: <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Elisabeth Pollak (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/167078778@N08\/43316546880\/in\/album-72157702105212835\/\" target=\"_blank\">Elisabeth Pollak<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Pflanzen, die am Teller landen sollen, m\u00fcssen zuvor unbedingt eindeutig identifiziert werden. Wenn Unsicherheit dar\u00fcber besteht, so sollte man die Pflanze jedenfalls besser stehen lassen! Denn eine ungl\u00fcckliche Verwechslung kann zu erheblichen gesundheitlichen Sch\u00e4den, ja sogar zur t\u00f6dlichen Vergiftung f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur eindeutigen Bestimmung sollte man stets auf Quellen zur\u00fcckgreifen, die vertrauensw\u00fcrdig, unmissverst\u00e4ndlich und detailliert sind. Zahlreiche Apps, die anhand eines Fotos vermeintlich die vorliegende Pflanze bestimmen, k\u00f6nnen zwar Gl\u00fcckstreffer landen \u2013 bevor eine Pflanze jedoch verzehrt wird, m\u00fcssen alle Merkmale eingehend \u00fcberpr\u00fcft werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Viele Gew\u00e4chse haben jedoch keine giftigen Doppelg\u00e4nger, und k\u00f6nnen selbst von EinsteigerInnen sicher bestimmt werden. Folgende B\u00fccher helfen heim Einstieg<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><em>Fleischhauer, Guthmann und Spiegelberger: Essbare Wildpflanzen \u2013 200 Arten bestimmen und verwenden. AT Verlag. ISBN-13: 978-3038008866<\/em>.<br>Das Buch bietet einen niederschwelligen Einstieg durch den Fokus auf essbare Wildpflanzen; mit Fotos, Illustrationen pr\u00e4gnanten Bestimmungsmerkmalen und Tipps zur Verwendung.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Spohn, Golte-Bechtle und Spohn: Kosmos-Naturf\u00fchrer \u2013 Was bl\u00fcht denn da? Kosmos Verlag. ISBN: 978-3440139653<\/em>.<br>Hier dienen detailreiche Farb-Illustrationen sowie typische Mermale der Pflanzenbestimmung. Sehr umfangreich und anschaulich.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Fischer; Oswald und Adler: Exkursionsflora f\u00fcr \u00d6sterreich, Liechtenstein und S\u00fcdtirol. Biologiezentrum der Ober\u00f6sterreichischen Landesmuseen. ISBN: 978-3-85474-187-9.<\/em><br>Dieses umfassende Werk ist der Ferrari unter den Bestimmungsb\u00fcchern. Die Verwendung des Schl\u00fcssels und die notwendigen botanische Grundbegriffe werden ausf\u00fchrlich erkl\u00e4rt. Eher f\u00fcr Ambitionierte, denn am Anfang ist f\u00fcr die Bestimmung etwas \u00dcbung (und eine Taschenlupe) n\u00f6tig, es zahlt sich aber aus.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/48060305908_4352f49540_k-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1931\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/48060305908_4352f49540_k-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/48060305908_4352f49540_k-300x200.jpg 300w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/48060305908_4352f49540_k-768x512.jpg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/48060305908_4352f49540_k-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/48060305908_4352f49540_k-100x67.jpg 100w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/48060305908_4352f49540_k-758x506.jpg 758w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/48060305908_4352f49540_k-968x646.jpg 968w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/48060305908_4352f49540_k.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Alle Pflanzen auf landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4chen sind in Privatbesitz. Wer hier sammeln m\u00f6chte, braucht die Erlaubnis der Eigent\u00fcmer. Foto: <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Elisabeth Pollak (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/167078778@N08\/48060305908\/in\/album-72157709076740263\/\" target=\"_blank\">Elisabeth Pollak<\/a> <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wo d\u00fcrfen Wildpflanzen gesammelt werden?<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Beinahe 45% der Gesamtfl\u00e4che Wiens ist von Gr\u00fcnfl\u00e4chen bedeckt. Jedoch eignen sich nicht alle Gr\u00fcnr\u00e4ume f\u00fcr die Sammlung von Wildpflanzen. Im Zweifelsfall helfen folgende Fragen weiter:<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Steht die Fl\u00e4che, auf der ich sammeln m\u00f6chte, unter Naturschutz?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Falls ja, m\u00fcssen die dort geltenden Auflagen beachtet werden (siehe folgender Abschnitt \u201eSammelverbote durch den Arten- und Naturschutz\u201c). <\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Befindet sich der Grund in Privatbesitz?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Zu privaten Anlagen z\u00e4hlen u.a. landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4chen, Wohnhausanlagen, Sportanlagen und Freib\u00e4der sowie Firmen-Parkpl\u00e4tze. Das hier wachsende Pflanzenmaterial geh\u00f6rt den Grundeigent\u00fcmerInnen. F\u00fcr das Sammeln muss zuerst deren Erlaubnis eingeholt werden (Allgemeines b\u00fcrgerliches Gesetzbuch \u00a7 405).<\/li>\n\n\n\n<li>W\u00e4lder: Obwohl viele W\u00e4lder in Privateigentum sind, ist laut Forstgesetz (\u00a733) das Betreten des Waldes zu Erholungszwecken erlaubt, sofern der\/die WaldbesitzerIn dies nicht ausdr\u00fccklich untersagt (z.B. durch ein angebrachtes Schild). Ebenso d\u00fcrfen dort Wildpflanzen gesammelt werden, sofern kein eindeutiges Verbot kenntlich gemacht wird. Die Einhaltung erlaubter Mengen sowie der Arten- und Naturschutz m\u00fcssen selbstverst\u00e4ndlich weiterhin beachtet werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong><em>Ist die Fl\u00e4che extra bepflanzt bzw. landschaftlich gestaltet?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einige Parkanlagen, Spielpl\u00e4tze, Friedh\u00f6fe, Verkehrsinseln usw. werden von den Wiener Stadtg\u00e4rten (MA 42) sorgsam bepflanzt und gepflegt. Hier kommt die Gr\u00fcnanlagenverordnung zum Tragen. Beete und die darin bestehenden Pflanzen d\u00fcrfen nicht besch\u00e4digt werden, und sind somit f\u00fcr SammlerInnen tabu.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sammelverbote durch den Arten- und Naturschutz<\/h3>\n\n\n\n<p>Alle unter Schutz stehenden <strong>Pflanzenarten<\/strong> sind in der <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Wiener Naturschutzverordnung (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.ris.bka.gv.at\/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrW&amp;Gesetzesnummer=20000419\" target=\"_blank\">Wiener Naturschutzverordnung<\/a> aufgelistet. F\u00fcr <em>\u201estreng gesch\u00fctzte\u201c <\/em>und <em>\u201epriorit\u00e4r bedeutende\u201c <\/em>Arten (Kategorien A und B) gilt ein Sammel-Verbot. Sogenannte <em>\u201egesch\u00fctzte\u201c<\/em> Arten (Kategorien C und D) d\u00fcrfen zwar in kleinsten Mengen gepfl\u00fcckt werden, man sollte aber erw\u00e4gen, ob dies sinnvoll und notwendig ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"533\" height=\"799\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/32324761487_5989173ac9_c.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1914\" style=\"width:224px;height:335px\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/32324761487_5989173ac9_c.jpg 533w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/32324761487_5989173ac9_c-200x300.jpg 200w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/32324761487_5989173ac9_c-100x150.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 533px) 100vw, 533px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">B\u00e4rlauch im Biosph\u00e4renpark Wienerwald. Bild: <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Elisabeth Pollak (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/167078778@N08\/32324761487\/in\/album-72157702105212835\/\" target=\"_blank\">Elisabeth Pollak<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Neben einzelnen Arten stehen auch weite Teile von Wiens <strong>Gr\u00fcnfl\u00e4chen unter Naturschutz.<\/strong> Zum Beispiel die Donauauen (Nationalpark), der Lainzer Tiergarten (Natura2000-Gebiet) oder der Wienerwald (Biosph\u00e4renpark). <br>In Wien kommen acht verschiedene Schutz-Kategorien zur Anwendung, die jeweils eigenen Richtlinien folgen. Alle unter Schutz stehenden Fl\u00e4chen sind im <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Wiener Stadtplan eingezeichnet (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.wien.gv.at\/umweltschutz\/naturschutz\/gebiet\/schutzgebiete.html\" target=\"_blank\">Wiener Stadtplan eingezeichnet<\/a>. Das Sammeln von Wildpflanzen auf Naturschutzfl\u00e4chen ist in manchen F\u00e4llen gestattet (z.B. in den Pflege- und Entwicklungszonen des Biosph\u00e4renparks), andernorts aber streng untersagt (z.B. im Nationalpark Donauauen).<\/p>\n\n\n\n<p>Informieren Sie sich daher vor einem Sammel-Ausflug in jedem Fall im Vorfeld \u00fcber das Gebiet, das Sie im Auge haben. Die Website der Stadt Wien bietet <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Informationen \u00fcber s\u00e4mtliche Schutzgebiete (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.wien.gv.at\/umweltschutz\/naturschutz\/gebiet\/schutzgebiete.html\" target=\"_blank\">Informationen \u00fcber s\u00e4mtliche Schutzgebiete<\/a>. Nachdem Sie herausgefunden haben, ob die Fl\u00e4che unter Schutz steht, machen Sie sich mit den dort geltenden Auflagen vertraut. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine gezielte Suche nach den Verhaltensregeln des jeweiligen Naturschutz-Gebietes liefert meist konkrete Informationen. Exemplarisch seinen hier die Sammelregeln f\u00fcr den Biosph\u00e4renpark Wienerwald <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"(Link zur PDF-Brosch\u00fcre, Seite 17) (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/bpww.at\/sites\/default\/files\/download_files\/Spielregeln_im_Wienerwald.pdf\" target=\"_blank\">(Link zur PDF-Brosch\u00fcre, Seite 17)<\/a> und die Regeln des Nationalpark Donauauen <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"(unter dem Punkt &quot;Entnahme von Naturmaterialien\u201c) (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.donauauen.at\/der-nationalpark\/verhaltensregeln\/\" target=\"_blank\">(unter dem Punkt &#8222;Entnahme von Naturmaterialien\u201c)<\/a> erw\u00e4hnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Beachten Sie au\u00dferdem vor Ort angebrachte Hinweise! <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Hilfe bei weiteren Fragen<\/strong> zum Natur- und Artenschutz<\/h4>\n\n\n\n<p>Sollten Sie sich unsicher sein, ob das Sammeln auf einer Fl\u00e4che erlaubt ist, k\u00f6nnen Sie sich mit Ihrer <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Frage an die Stadt Wien (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.wien.gv.at\/formularserver5\/user\/formular.aspx?pid=4f6b0556a6554ae3b196040edaa8a4b3&amp;pn=B3529c11d6d0241f79c9f1cdc0ff8c5b6\" target=\"_blank\">Frage an die Stadt Wien<\/a> oder an die <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Umweltberatung (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.umweltberatung.at\/ueber-uns-kontakt\/ueber-uns-kontakt-die-umweltberatung-wien\" target=\"_blank\">Umweltberatung<\/a> wenden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie viel Material darf gesammelt werden?<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/sammeln-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1907\" style=\"width:221px;height:147px\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/sammeln-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/sammeln-300x200.jpg 300w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/sammeln-768x512.jpg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/sammeln-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/sammeln-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/sammeln-100x67.jpg 100w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/sammeln-758x505.jpg 758w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/sammeln-968x645.jpg 968w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Schwammerl-Sammeln? Ja, aber nur in der erlaubten Menge. Bild: <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"pxfuel (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.pxfuel.com\/en\/free-photo-xddax\" target=\"_blank\">pxfuel<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend f\u00fcr das Sammeln von Beeren und Pilzen eine Obergrenze von 2 kg pro Tag und Person gilt, sind die Regeln f\u00fcr andere Wildkr\u00e4uter und Pflanzenteile (Bl\u00e4tter, Samen, Sprosse etc.) nicht ganz so eindeutig. <\/p>\n\n\n\n<p>Kurz zusammengefasst ist zu beachten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Pro Person und Tag d\u00fcrfen Pilze und Fr\u00fcchte wie Beeren im Umfang von 2kg gesammelt werden <em>(Forstgesetz 2016, \u00a7174 (3)). <\/em><\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr Wildpflanzen und deren Pflanzenteile (Bl\u00e4tter, Bl\u00fcten, Sprosse, Wurzeln, Samen) gilt, dass von Privatpersonen jene Menge gesammelt werden darf, die dem Eigenbedarf angemessen ist<em> (Wiener Naturschutzverordnung 2019, \u00a72).<\/em> <\/li>\n\n\n\n<li>Zu beachten ist, dass das Sammeln von gr\u00f6\u00dferen Mengen \u2013 die den Eigenbedarf \u00fcbersteigen \u2013 unbedingt eine Bewilligung der Grundbesitzer (z.B. Waldeigent\u00fcmer) eingeholt werden muss. F\u00fcr Sammlungen im \u00f6ffentlichen Raum ist diese Bewilligung bei der <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.wien.gv.at\/amtshelfer\/umwelt\/umweltschutz\/naturschutz\/sammel-fangbewilligung.html\" target=\"_blank\"><em>Stadt Wien | Umweltschutz <\/em>zu beantragen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Ebenso ben\u00f6tigt man eine Bewilligung f\u00fcr das Sammeln im Rahmen von organisierten Veranstaltungen. Auch wenn die Sammlung zu kommerziellen Zwecken erfolgt, muss zuvor die Bewilligung der Grundeigent\u00fcmer bzw. der <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Stadt Wien (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.wien.gv.at\/amtshelfer\/umwelt\/umweltschutz\/naturschutz\/sammel-fangbewilligung.html\" target=\"_blank\">Stadt Wien<\/a> eingeholt werden <em>(Wiener Naturschutzgesetz 2019, \u00a714).<\/em><\/li>\n\n\n\n<li>Streng gesch\u00fctzte Arten d\u00fcrfen unter keinen Umst\u00e4nden gesammelt werden und auch f\u00fcr gesch\u00fctzte Arten gelten strikte Sammel-Beschr\u00e4nkungen <em>(Wiener Naturschutzverordnung 2019, \u00a710).<\/em> Wenn Unsicherheit dar\u00fcber besteht, ob eine Art gesch\u00fctzt ist, so sollte man die Pflanze jedenfalls besser stehen lassen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die wichtigsten Regeln zum Sammeln finden sich auch b\u00fcndig zusammengefasst auf <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.oesterreich.gv.at\/themen\/freizeit_und_strassenverkehr\/freizeit_im_wald\/Seite.3750050.html\" target=\"_blank\">\u00f6sterreich.gv.at<\/a><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"\u00f6sterreich.gv.at:https:\/\/www.oesterreich.gv.at\/themen\/freizeit_und_strassenverkehr\/freizeit_im_wald\/Seite.3750050.html (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/\u00f6sterreich.gv.at\" target=\"_blank\">.<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die essbare Stadt \u2013 unsere Top 3<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer Lust auf frische Farben und intensive Aromen am Teller hat, muss oftmals nicht lange suchen, denn viele K\u00f6stlichkeiten verstecken sich in direkter Nachbarschaft. Schon eine kleine B\u00f6schung, ein verwilderter Wegesrand oder eine Baumscheibe k\u00f6nnen den Speisezettel bereichern. Das Sammeln wird mit Geschmacks-Erlebnissen belohnt, die man nirgendwo kaufen kann.<br>Nat\u00fcrlich m\u00fcssen Pflanzen, die am Teller landen, zuvor eindeutig identifiziert werden. Im Abschnitt \u201eDas Sammel-Einmaleins\u201c sind diesbez\u00fcglich wichtige Informationen zusammengefasst. Doch viele Gew\u00e4chse k\u00f6nnen selbst von EinsteigerInnen sicher bestimmt werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Nachfolgend geben wir unsere Top 3 der essbaren Wildpflanzen in Wien preis. Alle Pflanzen in dieser Liste \u2026<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Sind leicht und eindeutig zu bestimmen <\/li>\n\n\n\n<li>Stehen nicht unter Artenschutz und sind in Wien zahlreich vertreten<\/li>\n\n\n\n<li>Schmecken toll und sind einfach zu verarbeiten<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Spitz-Wegerich <em>(Plantago lanceolata L.)<\/em><\/h3>\n\n\n\n<p>Der Spitzwegerich ist gerade auf st\u00e4dtischen Wiesen ein oft gesehener Zeitgenosse. Er wird als \u201eWiesenpflaster\u201c bezeichnet, weil seine Inhaltsstoffe bei Wunden und Insektenstichen entz\u00fcndungshemmend, abschwellend und reizlindernd wirken [7]. Seine Bl\u00fctenknospen, Samen und junge Bl\u00e4tter geben noch dazu eine vielseitige Grundlage f\u00fcr k\u00f6stliche Gerichte ab. Die Samen des Spitz-Wegerichs \u00e4hneln \u00fcbrigens stark den ballaststoffreichen \u201eFlohsamen\u201c, die aus der eng verwandten Art <em>Plantago ovata<\/em> gewonnen werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/1024px-Plantago_lanceolata_Habitus_2010-4-02_SierraMadrona.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1900\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/1024px-Plantago_lanceolata_Habitus_2010-4-02_SierraMadrona.jpg 1024w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/1024px-Plantago_lanceolata_Habitus_2010-4-02_SierraMadrona-300x225.jpg 300w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/1024px-Plantago_lanceolata_Habitus_2010-4-02_SierraMadrona-768x576.jpg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/1024px-Plantago_lanceolata_Habitus_2010-4-02_SierraMadrona-100x75.jpg 100w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/1024px-Plantago_lanceolata_Habitus_2010-4-02_SierraMadrona-758x569.jpg 758w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/1024px-Plantago_lanceolata_Habitus_2010-4-02_SierraMadrona-968x726.jpg 968w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Spitz-Wegerich <em>(Plantago lanceolata L.).<\/em> Bild: <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Javier Martin \/ CC (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Plantago_lanceolata_Habitus_2010-4-02_SierraMadrona.jpg\" target=\"_blank\">Javier Martin \/ CC<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong><em>Standort: <\/em><\/strong>Den Spitzwegerich findet man auf fast jeder Wiese, insbesondere auf \u00f6fter gem\u00e4hten und k\u00e4rgeren Stellen [7].<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Inhaltsstoffe und Heilwirkungen: <\/em><\/strong>Reichlich Kiesels\u00e4ure (Silicium), Zink, Kalium, Vitamin C und B sowie Flavonoide und Glykoside. Die enthaltenen Schleimstoffe und Saponine machen ihn zu einem wirksamen Helfer bei Entz\u00fcndungen im Rachen, Hals und Magen [7].<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Tipps zur Verwendung: <\/strong><\/em>Da die Bl\u00e4tter langfaserig sind, sammelt man am Besten die jungen, zarten Bl\u00e4tter aus der Mitte der Blattrosette, und schneidet sie quer zur L\u00e4ngs-Faserung [7].<br>Wegen des milden Geschmacks machen sich junge Spitzwegerich-Bl\u00e4tter fein gewiegelt gut in Salaten, in etwas \u00d6l gebraten als Brotbelag, oder ged\u00fcnstet als Gem\u00fcse-Beigabe, in Saucen und als F\u00fcllungen f\u00fcr Teigtaschen oder Quiche. <br>Die Bl\u00fctenknospen sind eine in ihrem Geschmack an Champignons erinnernde Delikatesse. Die Samen enthalten selbst ein nussig schmeckendes \u00d6l, sie eignen sich als k\u00f6stliche Salatzugabe, als Erg\u00e4nzung zum Mehl in diversen Teigen oder gem\u00f6rsert als w\u00fcrzige Garnitur f\u00fcr viele Speisen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Lieblings-Rezept: Wegerich-Kapern <\/h4>\n\n\n\n<p>Die Knospen, Bl\u00fcten und Samenst\u00e4nde des Spitz-Wegerichs lassen sich wie Kapern einlegen \u2013 eine herb-w\u00fcrzige Delikatesse, die sehr einfach herzustellen ist. Das funktioniert \u00fcbrigens auch mit seinen engen heimischen Verwandten, dem Breit-Wegerich <em>(Plantago major) <\/em>und mittleren Wegerich <em>(Plantago media) <\/em>[7])<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/plantago-lanceolata-5136238_1920-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1901\" style=\"width:307px;height:204px\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/plantago-lanceolata-5136238_1920-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/plantago-lanceolata-5136238_1920-300x200.jpg 300w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/plantago-lanceolata-5136238_1920-768x512.jpg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/plantago-lanceolata-5136238_1920-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/plantago-lanceolata-5136238_1920-100x67.jpg 100w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/plantago-lanceolata-5136238_1920-758x505.jpg 758w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/plantago-lanceolata-5136238_1920-968x645.jpg 968w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/plantago-lanceolata-5136238_1920.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bl\u00fctenk\u00f6pfchen des Spitz-Wegerichs. Bild: <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Gerhard Romero \/ CC \/ Pixabay (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/plantago-lanceolata-blume-garten-5136238\/\" target=\"_blank\">Gerhard Romero \/ CC \/ Pixabay<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Zutaten f\u00fcr 1 Glas (400 ml): <\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>1 gro\u00dfe handvoll Bl\u00fctenknospen, Bl\u00fctenk\u00f6pfchen oder ausgereifte Samenst\u00e4nde vom Wegerich<\/li>\n\n\n\n<li>100 ml Essig, z.B. Wei\u00dfwein- oder Apfelessig<\/li>\n\n\n\n<li>200 ml Wasser<\/li>\n\n\n\n<li>1 EL Meersalz, optional weitere Gew\u00fcrze wie Pfeffer und Lorbeerblatt<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Zubereitung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Das Einmachglas und den Deckel gr\u00fcndlich s\u00e4ubern und anschlie\u00dfend f\u00fcr 10 min in hei\u00dfem Wasserdampf entkeimen oder mit Alkohol ausreiben. An der Luft trocknen lassen.<\/li>\n\n\n\n<li>Das Wasser, den Essig und das Salz gemeinsam in einem kleinen Topf aufkochen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Spitz-Wegerich-Knospen und weitere Gew\u00fcrze nach Geschmack mit einem L\u00f6ffel in das saubere Glas geben.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Knospen mit dem hei\u00dfen Essig-Wasser \u00fcbergie\u00dfen und das Glas sogleich gut verschlie\u00dfen.<\/li>\n\n\n\n<li>An einem dunklen Ort mindestens 1 Woche durchziehen lassen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Wegerich-Kapern sind ein aromatisches Topping f\u00fcr Pasta und Eierspeisen, sie erg\u00e4nzen Saucen und Salate und sind der Star auf simplen Butterbroten. Guten Appetit!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gro\u00dfe Brennessel (Urtica dioica L.)<\/h3>\n\n\n\n<p>Sogar blind zu erkennen, und daher oft gef\u00fcrchtet ist die Brennnessel. Unbedacht ber\u00fchrt verursachen ihre feinen Brennhaare stechend schmerzhafte Pusteln auf der Haut. Beim Sammeln der Pflanzenteile sollte man deswegen auf jeden Fall feste Handschuhe, sowie lange \u00c4rmel- und Hosenbeine tragen. Trotz ihrer wehrhaften Erscheinung ist die Brennnessel aber eine hervorragend nahrhafte, wohlschmeckende und ergiebige Wildpflanze.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"731\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/brennessel-4415678_1920-1024x731.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1904\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/brennessel-4415678_1920-1024x731.jpg 1024w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/brennessel-4415678_1920-300x214.jpg 300w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/brennessel-4415678_1920-768x548.jpg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/brennessel-4415678_1920-1536x1097.jpg 1536w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/brennessel-4415678_1920-100x71.jpg 100w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/brennessel-4415678_1920-758x541.jpg 758w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/brennessel-4415678_1920-968x691.jpg 968w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/brennessel-4415678_1920.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gro\u00dfe Brennessel mit weiblichen Bl\u00fcten. Bild: <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Foto-Rabe \/ pixabay (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/brennessel-bl%C3%BCte-samen-unkraut-4415678\/\" target=\"_blank\">Foto-Rabe \/ pixabay<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em><strong>Standort: <\/strong><\/em>Sie liebt n\u00e4hrstoffreiche B\u00f6den und ist oft um Umkreis von Siedlungen, an Wald- und Auenr\u00e4ndern zu finden [7].<\/p>\n\n\n\n<p><em>Inhaltsstoffe und Heilwirkungen: <\/em>Alle Pflanzenteile sind reich an Magnesium, Kalium, Eisen und Silicium, sowie an den Vitaminen A, C und E. Zudem enthalten sowohl Bl\u00e4tter als auch Samen Proteine (Eiwei\u00df) mit essentiellen Aminos\u00e4uren. Die Samen enthalten au\u00dferdem ca. 30 % \u00d6l, vor allem Omega-6-Fetts\u00e4uren [7].<br>Brennessel senkt den Blutzuckerspiegel, wirkt entz\u00fcndungshemmend und leicht harntreibend. Die enthaltenen Enzyme und Phytohormone beugen Prostatabeschwerden und Krebs vor [7]. <\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Tipps zur Verwendung:<\/strong><\/em> Das an Spinat erinnernde Aroma der jungen, frischgr\u00fcnen Bl\u00e4tter und jungen St\u00e4ngel macht die Brennessel zu einem vielseitigen Wildgem\u00fcse. Um die Brennhaare der Pflanze unsch\u00e4dlich zu machen, kann man die gesammelten Teile in ein Tuch wickeln und kurz kneten oder mit einem Nudelholz flachrollen; auch kurzes Blanchieren, oder fein schneiden bricht die Brennhaare ab [7]. Ebenso wirkt Trocknen oder Einfrieren.<br>Die Bl\u00e4tter und Triebe k\u00f6nnen ged\u00fcnstet oder ger\u00f6stet werden; sie machen sich gut als Beigabe zu Eierspeisen, Aufstrichen und Eint\u00f6pfen; als F\u00fcllung von Strudeln und Aufl\u00e4ufen; als Pesto oder getrocknet zum Kr\u00e4utersalz [7].<br>Die Samen schmecken nussig und w\u00fcrzig, und sind eine nahrhafte Erg\u00e4nzung in M\u00fcslis, Salaten oder Bratlingen [7].<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Lieblings-Rezept: Brennnessel-Suppe <\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p> Zutaten (f\u00fcr 2 Portionen):<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"681\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/Suppe-Kopie-1024x681.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1906\" style=\"width:331px;height:219px\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/Suppe-Kopie-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/Suppe-Kopie-300x200.jpg 300w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/Suppe-Kopie-768x511.jpg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/Suppe-Kopie-1536x1022.jpg 1536w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/Suppe-Kopie-2048x1363.jpg 2048w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/Suppe-Kopie-100x67.jpg 100w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/Suppe-Kopie-758x504.jpg 758w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/Suppe-Kopie-968x644.jpg 968w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gr\u00fcn, frisch, lecker! Bild: <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"pikist \/ DMCA (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.pikist.com\/free-photo-sztku\" target=\"_blank\">pikist<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>ca. 250 Gramm Brennesseln<\/li>\n\n\n\n<li>3 gro\u00dfe oder 4 mittlere Erd\u00e4pfel<\/li>\n\n\n\n<li>1 mittlere Zwiebel oder ein St\u00fcck Lauch<\/li>\n\n\n\n<li>1-2 Knoblauchzehen<\/li>\n\n\n\n<li>1 Liter Gem\u00fcsesuppe <\/li>\n\n\n\n<li>1 EL Speis\u00f6l <\/li>\n\n\n\n<li>Gew\u00fcrze nach Wahl, z.B. Pfeffer, K\u00fcmmel, Muskat, Piment.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p> Zubereitung:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Knoblauch und Zwiebel sch\u00e4len bzw. den Lauch putzen und fein hacken.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Erd\u00e4pfel putzen und klein w\u00fcrfeln.<\/li>\n\n\n\n<li>Das \u00d6l erhitzen, und zun\u00e4chst die Zwiebel anbraten bis sie glasig sind. Auch grobk\u00f6rnige Gew\u00fcrze (z.B. K\u00fcmmel, Pfeffer, Chili) k\u00f6nnen hier mitgebraten werden. Dann den Knoblauch und die Kartoffeln hinzuf\u00fcgen. Sobald alles Farbe angenommen hat, mit der Gem\u00fcsesuppe abl\u00f6schen.<\/li>\n\n\n\n<li>Solange k\u00f6cheln lassen, bis die Kartoffeln durchgekocht sind (ca. 10-15 Minuten). <\/li>\n\n\n\n<li>W\u00e4hrenddessen die Brennnessel-Bl\u00e4tter im Geschirrtuch kneten, um die Brennhaare zu brechen, dann fein schneiden und gegen Ende der Garzeit zur Suppe geben und einige Minuten lang mitk\u00f6cheln.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Suppe mit einem P\u00fcrierstab in Cremesuppe sehr fein p\u00fcrieren, und optional durch ein Sieb streichen.<\/li>\n\n\n\n<li>Mit Salz, Pfeffer und Gew\u00fcrzen nach Wahl abschmecken. <\/li>\n\n\n\n<li>Zum Garnieren eignen sich ein Essl\u00f6ffel Sauerraum und frische Kr\u00e4uter.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kriecherl (Prunus domestica subsp. Insititia)<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Der lateinische Name <em>Prunus domestica<\/em> verr\u00e4t es: Das Kriecherl ist eine \u201egez\u00e4hmte\u201c Steinfrucht-Art. Man vermutet, dass sie vor rund 6000 Jahren in Nieder\u00f6sterreich aus der Schlehe entstanden ist [8]. Heute ist das Kriecherl aber auch verwildert anzutreffen, besonders in Siedlungsn\u00e4he. Die Fr\u00fcchte k\u00f6nnen zwetschkenblau, rosarot wie Pfirsiche, orange wie Marillen oder gelb wie Mirabellen gef\u00e4rbt sein [9]. Und so \u00e4hnlich schmecken sie auch: s\u00e4uerlich erfrischend, unglaublich saftig und im reifen Zustand sehr s\u00fc\u00df.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/fruit-4395179_1920-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1902\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/fruit-4395179_1920-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/fruit-4395179_1920-300x200.jpg 300w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/fruit-4395179_1920-768x512.jpg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/fruit-4395179_1920-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/fruit-4395179_1920-100x67.jpg 100w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/fruit-4395179_1920-758x505.jpg 758w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/fruit-4395179_1920-968x645.jpg 968w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/fruit-4395179_1920.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">So rot k\u00f6nnen Kriecherl am Baum leuchten. Bild:<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" Innviertlerin \/ pixabay (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/obst-pflaume-kriechen-pflaume-4395179\/\" target=\"_blank\"> Innviertlerin \/ pixabay<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong><em>Standort: <\/em><\/strong>Das Kriecherl gedeiht gut an sonnigen und trockenen Standorten und in Auw\u00e4ldern [7]. In Wien ist der Baum geh\u00e4uft u.a. entlang des Wienflusses zwischen H\u00fctteldorf und Hietzing, am K\u00fcniglberg, entlang der alten Donau sowie auf der Donauinsel anzutreffen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Inhaltsstoffe: <\/em><\/strong>Die Fr\u00fcchte enthalten Vitamin C, Zucker, Fruchts\u00e4uren, Anthocyane und Flavonoide [7]. <\/p>\n\n\n\n<p>T<strong><em>ipps zur Verwendung: <\/em><\/strong>Warum diese s\u00fc\u00dfe Frucht (noch) nicht in aller Munde ist? Vielleicht liegt es daran, dass sich ihr Kern nur sehr schwer vom Fruchtfleisch l\u00f6st; und das Entsteinen deswegen frustrierend bis unm\u00f6glich ist. Allerdings kann diese H\u00fcrde leicht umgangen werden: Entweder man nascht die Frucht gleich frisch. Oder, im Fall der Haltbarmachung, kocht man die Fr\u00fcchte auf, und streicht das Fruchtmus anschlie\u00dfend durch ein grobes Sieb oder durch die flotte Lotte. Das Kriecherl-Mus kann anschlie\u00dfend als Sirup oder Marmelade eingekocht, zu Fruchtleder verarbeitet oder zum Schnaps gebrannt werden. Experimentierfreudigen sei empfohlen, die Fr\u00fcchte in Salzlake zu fermentieren \u2013 Geschmacksexplosion garantiert.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Lieblings-Rezept: Kriecherl-Sirup<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/Kriecherl-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1903\" style=\"width:309px;height:205px\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/Kriecherl-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/Kriecherl-300x200.jpg 300w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/Kriecherl-768x512.jpg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/Kriecherl-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/Kriecherl-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/Kriecherl-100x67.jpg 100w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/Kriecherl-758x505.jpg 758w, https:\/\/oekosozial.at\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2020\/06\/Kriecherl-968x645.jpg 968w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">In den Kriecherl-Sirup k\u00f6nnen auch einige ganze Fr\u00fcchte eingelegt werden. Bild: <a href=\"https:\/\/www.pxfuel.com\/en\/free-photo-ozheu\">pxfuel<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p> Zutaten (f\u00fcr 1 Liter Sirup):<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>400 g Kriecherl<\/li>\n\n\n\n<li>200 ml Wasser<\/li>\n\n\n\n<li> Etwa 400 g Kristallzucker<\/li>\n\n\n\n<li>Sonstiges: Saubere Flaschen oder Schraubgl\u00e4ser, jeweils ein grobes Sieb und ein feines Sieb (oder falls vorhanden eine Flotte Lotte), K\u00fcchenwaage, Trichter. <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Zubereitung:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Ausreichend Flaschen (idealerweise mit luftdichtem B\u00fcgel-Verschluss) s\u00e4ubern, und in hei\u00dfem Wasserdampf ca. 10 min lang sterilisieren. An der Luft abk\u00fchlen und trocknen lassen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Kriecherl waschen und im ganzen, ungesch\u00e4lten Zustand mit dem Wasser in einem Topf geben<\/li>\n\n\n\n<li>Vorsichtig erw\u00e4rmen und immer wieder umr\u00fchren, bis die Masse leicht k\u00f6chelt. Beim Erhitzen platzt die Fruchthaut auf und das Fruchtmus tritt aus. Achtung, die hei\u00dfe Masse beginnt zu spritzen, wenn sie zu hei\u00df wird<\/li>\n\n\n\n<li>Etwa 5-10 min, bzw. solange k\u00f6cheln, bis keine ganzen Fr\u00fcchte mehr vorhanden sind und die Masse gleichm\u00e4\u00dfig breiig ist.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Masse nun nach und nach durch ein grobes Sieb, z.B. ein Nudelsieb streichen. Ein Koch- oder Sch\u00f6pfl\u00f6ffel hilft beim Hindurchstreichen.<\/li>\n\n\n\n<li>Nun die Masse nochmals durch ein feines Sieb in einen sauberen Topf laufen lassen, sodass langfaserige Teile zur\u00fcckbleiben. Idealerweise wiegt man dabei die Masse gleich ab, indem man den leeren Topf zun\u00e4chst auf eine Waage stellt und tariert.<\/li>\n\n\n\n<li>Nun kommt so viel Zucker hinzu, wie die Fruchtmasse selbst wiegt, also 1:1. Beides gut vermengen und nochmals aufkochen.<\/li>\n\n\n\n<li>Den hei\u00dfen Sirup in die Flaschen abf\u00fcllen und sofort verschlie\u00dfen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Aus dem Sirup entsteht mit Mineralwasser und frischen Bl\u00e4ttern von Minze, Melisse oder Basilikum im Handumdrehen eine raffinierte Sommer-Erfrischung. Sollte der Sirup bis zur kalten Jahreszeit nicht l\u00e4ngst aufgebraucht sein, kann man ihn auch winterlich mit Zimtrinde, Nelken und Orangenschale, oder mit aufgebr\u00fchtem Fr\u00fcchtetee als Hei\u00dfgetr\u00e4nk servieren.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weiterf\u00fchrende Links<\/h2>\n\n\n\n<p>Weitere Unterst\u00fctzung beim Eintauchen in die Welt der Wildpflanzen in Wien ist hier zu finden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Info-Seite zu Wildkr\u00e4utern der <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Umweltberatung (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.umweltberatung.at\/wilde-kraeuter\" target=\"_blank\">Umweltberatung<\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" \u201eAm Anfang war die Gstett\u2019n\u201c: (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/www.wua-wien.at\/images\/stories\/publikationen\/gstettnfuehrer-2014.pdf\" target=\"_blank\">Brosch\u00fcre \u201eAm Anfang war die Gstett\u2019n\u201c:<\/a> In dieser Brosch\u00fcre der Umweltanwaltschaft \u00fcber die Stadt-Wildnis in Wien sind zahlreiche verwilderte Fl\u00e4chen aufgelistet, von denen sich viele zum Sammeln f\u00fcr Wildpflanzen eignen.<\/li>\n\n\n\n<li><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Brosch\u00fcre \u201eEssbares Floridsdorf\u201c, (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.gbstern.at\/fileadmin\/redaktion\/THEMEN\/02_Stadtnatur_erleben\/21_Essbares_Floridsdorf\/21_Essbares_Floridsdorf_Folder_Stand2017.pdf\" target=\"_blank\">Brosch\u00fcre \u201eEssbares Floridsdorf\u201c<\/a>: Viele Tipps f\u00fcr Sammelorte im 21. Bezirk.<\/li>\n\n\n\n<li>Forschungsprojekt <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/boku.ac.at\/nas\/ifoel\/arbeitsgruppen\/ag-wissenssysteme-und-innovationen-agwi\/projekte\/urbanwildfoods\" target=\"_blank\">UrbanWildFoods<\/a> der Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur.<\/li>\n\n\n\n<li>Daten und Fakten zur weltweiten Sammlung und Verwendung von Wildpflanzen sind in der <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Brosch\u00fcre &quot;Die Wildnis zu Hause&quot;  (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/traffic.org\/site\/assets\/files\/7339\/die_wildnis_zu_hause.pdf\" target=\"_blank\">Brosch\u00fcre &#8222;Die Wildnis zu Hause&#8220; <\/a>der NGO Traffic veranschaulicht.<\/li>\n\n\n\n<li><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" Info-Brosch\u00fcre des WWF  (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/www.wwf.at\/files\/downloads\/heilpflanzen_folder.pdf\" target=\"_blank\">Info-Brosch\u00fcre des WWF <\/a>zur Relevanz des Schutzes von Wildpflanzen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die <a href=\"https:\/\/wildes-wien.at\/\">Info-Seite sowie das Buch &#8222;Wildes Wien&#8220;<\/a> von Alexandra M. Rath. <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Alles rund um Wildobst:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Tipp zum Sammeln und Verarbeiten von Wild-Obst in Wien der <a href=\"https:\/\/www.gbstern.at\/themen-projekte\/urbanes-garteln\/essbare-stadt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Gebietsbetreuung Stadterneuerung. (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Gebietsbetreuung Stadterneuerung.<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Alle B\u00e4ume und Str\u00e4ucher der<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" Obststadt Wien auf einer Karte. (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/wien.obststadt.at\/Fruitmap.html\" target=\"_blank\"> Obststadt Wien auf einer Karte.<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Gef\u00fchrte Wanderungen und Kurse zu Wildpflanzen finden immer wieder bei folgenden Anbietern statt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Wiener VHS (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.vhs.at\/de\/k\/gesundheit-und-bewegung\/ernahrung\" target=\"_blank\">Wiener VHS<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Biosph\u00e4renpark Wienerwald (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.bpww.at\/de\/veranstaltungen\" target=\"_blank\">Biosph\u00e4renpark Wienerwald<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Initiative <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Wien zu Fu\u00df (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.wienzufuss.at\/termine\/\" target=\"_blank\">Wien zu Fu\u00df<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"LFI Wien (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/wien.lfi.at\/startseite+2500+++2094\" target=\"_blank\">LFI Wien<\/a> (Fortbildungsinstitut der Landwirtschaftskammer Wien)<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/wildes-wien.at\/\">Alexandra Rath &#8211; Wildes Wien<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><span class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\">S\u00e4mtliche Inhalte wurden mit gro\u00dfer Sorgfalt recherchiert. Eine Haftung des \u00d6kosozialen Forums Wien ist in jeder Form ausgeschlossen. <\/span><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Quellenverzeichnis<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>[1]    R. J. McLain, P. T. Hurley, M. R. Emery, und M. R. Poe, \u201eGathering \u201cwild\u201d food in the city: rethinking the role of foraging in urban ecosystem planning and management\u201c,<em> Local Environ., Bd. 19, Nr. 2,<\/em> S. 220\u2013240, Feb. 2014.<\/li>\n\n\n\n<li> [2]    A. Hajzeri und V. O. Kwadwo, \u201eInvestigating integration of edible plants in urban open spaces: Evaluation of policy challenges and successes of implementation\u201c, <em>Land use policy, Bd. 84, Nr. March, S. 43\u201348,<\/em> 2019.<\/li>\n\n\n\n<li> [3]    C. G. Threlfall und D. Kendal, \u201eThe distinct ecological and social roles that wild spaces play in urban ecosystems\u201c, Urban For. Urban Green., Bd. 29, Nr. May 2017, S. 348\u2013356, 2018.<\/li>\n\n\n\n<li> [4]    UN, \u201eSustainable Development Goals\u201c, United Nations Sustainable Development, 2019. [Online]. Verf\u00fcgbar unter: https:\/\/www.un.org\/sustainabledevelopment\/sustainable-development-goals\/. [Zugegriffen: 01-Dez-2019].<\/li>\n\n\n\n<li> [5]    M. Jenkins, A. Timoshyna, und M. Cornthwaite, \u201eWild at home: exploring the global harvest, trade and use of wild plant ingredients\u201c, TRAFFIC International, Cambridge, 2018.<\/li>\n\n\n\n<li> [6]    C. Schunko, S. Lechthaler, und C. R. Vogl, \u201eConceptualising the factors that influence the commercialisation of non-timber forest products: The case of wild plant gathering by organic herb farmers in South Tyrol (Italy)\u201c, Sustain., Bd. 11, Nr. 7, 2019.<\/li>\n\n\n\n<li> [7]    S. G. Fleischhauer, J. Guthmann, und R. Spiegelberger, Essbare Wildpflanzen. Baden und M\u00fcnchen: AT Verlag, 2007.<\/li>\n\n\n\n<li> [8]    AMA Genuss-Region, \u201eWaldviertler Kriecherl\u201c, genussregionen.at. [Online]. Verf\u00fcgbar unter: https:\/\/www.genussregionen.at\/niederoesterreich\/waldviertler-kriecherl\/. [Zugegriffen: 18-Juni-2020].<\/li>\n\n\n\n<li> [9]    M. Spohn, M. Golte-Bechtle, und R. Spohn, Was bl\u00fcht denn da?, 59. Auflag. Stuttgart: Franckh-Kosmos, 2015.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wildpflanzen sind in aller Munde. Selbst SkeptikerInnen kommen um das j\u00e4hrliche B\u00e4rlauch-Pesto kaum herum, und sp\u00e4testens beim Hollersirup ist man \u00fcberzeugt. Doch Wildpflanzen eignen sich nicht nur als wohlschmeckende und n\u00e4hrstoffreiche Lebensmittel. Ihre Pr\u00e4senz in der Stadt ist auch ein wesentlicher Beitrag zur Lebensqualit\u00e4t und zur Klima-Resilienz hinsichtlich der Agenda 2030. 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