{"id":101,"date":"2015-08-03T14:06:53","date_gmt":"2015-08-03T12:06:53","guid":{"rendered":"https:\/\/oekosozial.at\/steiermark\/?p=101"},"modified":"2017-11-29T12:39:51","modified_gmt":"2017-11-29T11:39:51","slug":"zukunft-erde-wie-kann-ich-die-energiezukunft-mitgestalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oekosozial.at\/steiermark\/zukunft-erde-wie-kann-ich-die-energiezukunft-mitgestalten\/","title":{"rendered":"Zukunft Erde: Wie kann ich die Energiezukunft mitgestalten?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bei der dritten Auflage der Veranstaltungsreihe \u201eZukunft Erde\u201c stand das Thema Energie im Mittelpunkt. \u00dcber 200 Personen haben es sich nicht nehmen lassen, der Frage nachzugehen &#8222;Wie kann die Energiezukunft gestaltet werden und welche Rolle spielen die Lehren aus der Natur und der Geschichte?&#8220;<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Hauptreferentin und Wissenschaftlerin des Jahres 2013, Verena Winiwarter, brachte es auf den Punkt: Es ginge nicht um die Gestaltung der \u201eEnergiezukunft\u201c, sondern vielmehr um die Gestaltung der Zukunft als Gesamtheit. Bei dieser Herausforderung sei vor allem eines knapp: die Zeit. Energie selbst, vor allem die direkte Energie der Sonne, sei kein knappes Gut.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Um die Fehler der letzten 50, 60 Jahre zu beheben, bestehe akuter Handlungsbedarf, meint Prof. Winiwarter. Eine nachhaltige Entwicklung, die wir zwingend br\u00e4uchten, sei jedoch nicht das jetzige System in gr\u00fcnem Anstrich. Wir w\u00fcrden dazu vielmehr anders arbeiten, leben und auch anders unsere Freizeit verbringen m\u00fcssen. Dabei ginge es auch weniger um Energieeffizienz, mehr um Suffizienz. Winiwarter appelliert an notwendige Gen\u00fcgsamkeit der Gesellschaft. Momentan w\u00fcssten wir nicht, wohin wir unterwegs sind, aber die Hauptsache sei, dass wir dort schnell ankommen. Winiwarter spricht dabei von der \u201egro\u00dfen Beschleunigung\u201c: Immer mehr und immer schneller. Aber: Nur die hohe Geschwindigkeit von Ferraris mache nicht gl\u00fccklich. Was wir brauchen ist Sinn. Dieser Sinn sei in Aktionen, T\u00e4tigkeiten und gelingenden Beziehungen zu suchen, die bei allen Beteiligten Nutzen stiften.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Auch f\u00fcr die anderen Teilnehmer der Podiumsdiskussion, die von Oliver Zeisberger moderiert wurde, stand an diesem Abend fest: Weitermachen wie bisher ist keine Option. Eine vitale \u00d6ffentlichkeit und breites politisches Engagement sei notwendig, wie Winiwarter und auch Stefan Gara von den Neos bei der Podiumsdiskussion in der zweiten H\u00e4lfte der Veranstaltung betonen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Urs Harnik von der Energie Steiermark sieht vor allem auch bei regional verf\u00fcgbarer Energie eine gro\u00dfe Chance, die genutzt werden m\u00fcsse. Auch Wolfgang L\u00f6ser, ein energieautarker Bauer aus Nieder\u00f6sterreich, sieht in der regionalen Versorgung mit Energie einen wesentlichen Ansatzpunkt, der sich zudem positiv auf Arbeitspl\u00e4tze und regionale Wertsch\u00f6pfung auswirkt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Peter Piccottini von der Fachhochschule K\u00e4rtnen, der den Nachmittag mit seinem Impulsvortrag \u201eWie wir von der Natur lernen\u201c bereicherte, schloss die Podiumsdiskussion damit, dass der Mensch sich von der Natur inspirieren lassen sollte. Die Natur habe in den Milliarden Jahren der Evolution erfolgreiche Strategien entwickelt und man sollten daraus Neues &#8211; wie etwa technische Energiesysteme &#8211; ableiten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Erwin Stubenschrott, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Firma KWB und Mitinitiator der Veranstaltung, fasst die spannende, fast dreist\u00fcndige Veranstaltung zusammen. &#8222;Es geht darum, dass wir unser Denken ver\u00e4ndern, so wird auch die Welt ver\u00e4ndert. Wir sind gefordert, wir sollen nicht darauf warten, bis etwas &#8218;von oben&#8216; kommt\u201c, appellierte Stubenschrott abschlie\u00dfen.<\/p>\n<div id=\"attachment_103\" style=\"width: 560px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-103\" class=\"wp-image-103 size-full\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/steiermark\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2017\/10\/Zukunft-Erde-Publikum.png\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"309\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/steiermark\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2017\/10\/Zukunft-Erde-Publikum.png 550w, https:\/\/oekosozial.at\/steiermark\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2017\/10\/Zukunft-Erde-Publikum-300x169.png 300w, https:\/\/oekosozial.at\/steiermark\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2017\/10\/Zukunft-Erde-Publikum-100x56.png 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><p id=\"caption-attachment-103\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Zukunft Erde&#8220; hatte ein sehr gro\u00dfes, interessiertes Publikum.<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der dritten Auflage der Veranstaltungsreihe \u201eZukunft Erde\u201c stand das Thema Energie im Mittelpunkt. \u00dcber 200 Personen haben es sich nicht nehmen lassen, der Frage nachzugehen &#8222;Wie kann die Energiezukunft gestaltet werden und welche Rolle spielen die Lehren aus der Natur und der Geschichte?&#8220; Hauptreferentin und Wissenschaftlerin des Jahres 2013, Verena Winiwarter, brachte es auf den Punkt: Es ginge nicht &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":21,"featured_media":150,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-101","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/oekosozial.at\/steiermark\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/oekosozial.at\/steiermark\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/oekosozial.at\/steiermark\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/steiermark\/wp-json\/wp\/v2\/users\/21"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/steiermark\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=101"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/steiermark\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/steiermark\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101\/revisions\/127"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/steiermark\/wp-json\/wp\/v2\/media\/150"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/oekosozial.at\/steiermark\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=101"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/steiermark\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=101"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/steiermark\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=101"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}