Hallwang bei Salzburg

Der Klimawandel ist mittlerweile auch in Hallwang sichtbar und spürbar geworden. Die Gemeinde hat rasch erkannt, dass es höchst an der Zeit ist, im eigenen Wirkungskreis gegen den Klimawandel vorzugehen und sich gleichzeitig anzupassen. Mit dem Bau eines vollsolaren Plusenergiehauses als Kulturzentrum hat sie schon vor zehn Jahren den Grundstein dafür gelegt. Mit dem Neubau der Volksschule hat sie nun einen weiteren Schritt in Richtung ökosoziale Energiewende gemacht. Die Gemeinde hat sich nämlich nicht nur dazu entschieden, die neuesten Technologien und pädagogischen Konzepte einfließen zu lassen, sondern auch heimische, nachhaltige und nachwachsende Baustoffe zu verwenden. Die neue Volksschule Hallwang wurde als Hybridbau verwirklicht. Dabei wurden die positiven Eigenschaften des Betons mit jenen des Baustoffes Holz optimal kombiniert. Die Beheizung der Schule erfolgt außerdem vollständig durch die Sonne: Eine großflächige Solaranlage mit rund 300 m² liefert das ganze Jahr über Wärme in den Betonspeicher. Dieses innovative Konzept der „Ba-teilaktivierung“ schafft damit auch im Winter angenehme Raumtemperaturen. Nicht in Beton-, sondern in Holzmassivbauweise wurden hingegen sämtliche Klassenräume ausgebildet. Durch die Verwendung von Holz wird aber nicht bloß ein heimeliges Raumklima geschaffen. Ganz nebenbei werden auch die Konzentration und die Lernfähigkeit der Kinder gefördert.

Nähere Informationen unter: www.hallwang.at


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ÖKOSOZIALE KLIMAKOMPASS
Ein Leitfaden für Klimawandelanpassung im ländlichen und städtischen Raum
zum Download bereit.