Vorarlberg 

Wie viele Gemeinden in Österreich sah sich Zwischenwasser zunehmend mit einem steigenden Druck auf kommunale Flächen konfrontiert. Bezogen auf die bebaute Fläche gab es in Zwischenwasser noch 36 % unbebaute, bereits als Bauland gewidmete Fläche. Werden die Bauerwartungsflächen eingerechnet, so sind es sogar 42 %. Ziel des REK ist ein bewusster Umgang mit Neuwidmungen. Es liefert Planungsgrundlagen, ob ein Grundstück als Baufläche geeignet ist. Flächenpotenziale sollen besser ausgenutzt werden und ein attraktiver Lebens- und Wohnraum verfüg - bar sein. Die Gemeinde stellte sich einem umfassenden Prozess zur nach - haltigen Gestaltung der räumlichen Entwicklung. In einer 18-monatigen offenen Erarbeitungsphase wurde unter Einbezug von BürgerInnen, ExpertInnen und den GemeindevertreterInnen ein stimmiges Konzept erarbeitet. Außerdem wurde eine scharfe äußere Siedlungsgrenze fixiert, die von Bauflächenwidmungen bzw. Bebauungen nicht überschritten werden darf. Innerhalb dieser äußeren Siedlungsgrenzen gibt es Bauerwartungsland und noch als Landwirtschaftsfläche gewidmete Grundstücke. Bei einem Widmungswunsch innerhalb dieser Siedlungsgrenzen muss vorher ein Raumplanungsvertrag mit der Zusage, innert fünf Jahren das Grundstück zu bebauen, unterfertigt werden. Da - mit wird einer Baulandvorratshaltung entgegen gewirkt. Begleitet wurde der Prozess mit Methoden der nonconform ideenwerkstatt, wobei vor allem die Bürgerinnen und Bürger ExpertInnen waren. Die partizipative Planung war Grundlage für den Prozess.

Nähere Informationen unter www.zwischenwasser.at



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Ein Leitfaden für Bodenschutz und nachhaltiges Flächenmanagement im ländlichen Raum