Niederösterreich

Jahrzehntelang war die ehemalige Baumwollspinnerei dem Verfall preisgegeben. Dann erwarb der Immobilienentwickler Richard Pfaffstaller das Areal etappenweise von verschiedenen Eigentümern. Die Substanz der architektonisch wertvollen Gebäudeteile inklusive des sichtbaren Wahrzeichens, dem Schlot, wurde behutsam saniert. Die erarbeiteten Konzepte für eine Nachnutzung der Spinnerei reichten von einem Hotel bis zum Businesspark. Bald stellte sich heraus, dass aufgrund der zentralen Lage im Ortskern ein Umbau in Lofts die beste Lösung darstellt. Die Außenansicht und die Innenräume (mit Stahlsäulen, Stahlträgern, Transmissionsrädern etc.) sind ideal für Loft-Liebhaber. 2014 wurde dann in Partnerschaft mit der Baufirma Prameshuber & Partner der Umbau begonnen. Natürlich ergab sich die Frage, ob genügend Loft-Liebhaber nach Oberwaltersdorf ziehen werden. Doch das Konzept stimmte. Die Großzügigkeit eines Lofts kombiniert mit dem Ausblick auf das Wasser und das grüne Triesting-Ufer am Eurovelo-Radweg schaffen ein besonderes Ambiente – anders als die gewohnten Reihenhaussiedlungen an den Ortsrändern. Die optimale Nachnutzung ist ressourcen- und flächenschonend – eine echte Alternative. Die ersten Miteigentümer haben ihre Lofts bereits innen fertig ausgebaut und sind eingezogen. Parkplätze mit E-Ladestationen ergänzen das Angebot für Pendler. Die große Maschinenhalle mit der alten Dampfmaschine ist derzeit noch ungenutzt und wartet auf einen Restaurantbetreiber.

Nähere Informationen unter www.altespinnerei.at



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Ein Leitfaden für Bodenschutz und nachhaltiges Flächenmanagement im ländlichen Raum