Oberösterreich

Im Frühjahr 2018 haben das Bienenzentrum Oberösterreich und der Maschinenring Oberösterreich erstmals zur gemeinsamen „Blühstreifenaktion – mach mit“ aufgerufen. Ziel war es, Blühstreifen rund um Mais- und Sojafelder anzulegen und somit Nahrungsgrundlagen für Bienen und andere Blütenbest.uber während der Monate Juli und August zu schaffen. In dieser Zeit ist das Blütenangebot relativ gering – jede Nahrungsinsel hat also existenzielle Bedeutung. Neben engagierten LandwirtInnen, Unternehmen und Privatpersonen haben sieben Gemeinden an der Aktion teilgenommen, unter anderen die Gemeinden Pollham, Pregarten, Munderfing und Hochburg-Ach. Gemeinsam konnten so 300 Kilometer Nahrungsgrundlagen für Wild- und Honigbienen, Schmetterlinge und Co angelegt werden – das entspricht der Entfernung von Salzburg nach Wien. Um teilzunehmen, waren die Kosten pro Laufmeter Blühstreifen aus eigener Tasche aufzubringen. Diese schwankten, je nach gewählter Saatgutmischung, zwischen 15 und 30 Cent. Hinzu kam eine Anfahrtspauschale in der Höhe von 10 Euro. Im Preis inkludiert ist die Anlage des Blühstreifens durch den Maschinenring, das Saatbeet muss allerdings selbst vorbereitet werden. Infotafeln, die kostenlos neben den Blühstreifen aufgestellt wurden, machen AnrainerInnen und SpaziergängerInnen auf die Aktion aufmerksam. Damit soll auch in der breiten Bevölkerung Bewusstsein geschaffen werden – für den Wert der Bestäuber und die Notwendigkeit ihres Schutzes.

 Nähere Informationen unter www.bienenzentrum.at





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Ein Leitfaden für die grüne Infrastruktur im ländlichen und städtischen Raum