{"id":674,"date":"2022-01-27T13:55:05","date_gmt":"2022-01-27T12:55:05","guid":{"rendered":"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/?p=674"},"modified":"2022-10-04T11:53:17","modified_gmt":"2022-10-04T09:53:17","slug":"von-fast-bis-fair-fashion-das-webinar-zum-nachsehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/von-fast-bis-fair-fashion-das-webinar-zum-nachsehen\/","title":{"rendered":"Von Fast bis Fair Fashion: Das Webinar zum Nachsehen"},"content":{"rendered":"\n<p>Hier k\u00f6nnen Sie das Webinar nachsehen:<\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.facebook.com\/oekosozialesforumooe\" target=\"_blank\">http:\/\/www.facebook.com\/oekosozialesforumooe<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/manage\/videos\/670317675\/6b85b199b8\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/vimeo.com\/manage\/videos\/670317675\/6b85b199b8\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/vimeo.com\/manage\/videos\/670317675\/6b85b199b8<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"536\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Titelfoto_Einladung-1024x536.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-666\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Titelfoto_Einladung-1024x536.png 1024w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Titelfoto_Einladung-300x157.png 300w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Titelfoto_Einladung-768x402.png 768w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Titelfoto_Einladung-1536x804.png 1536w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Titelfoto_Einladung-2048x1072.png 2048w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Titelfoto_Einladung-100x52.png 100w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Titelfoto_Einladung-758x397.png 758w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Titelfoto_Einladung-968x507.png 968w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>\u00a9 Foto: AdobeStock\/ VectorMine<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Gruppenfoto_Faire-Mode_Ledl_Panhuber_Gumpelmaier-Grandl_Hiegelsberger_Gahleitner_Pichler-v.l.n.r.-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-670\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Gruppenfoto_Faire-Mode_Ledl_Panhuber_Gumpelmaier-Grandl_Hiegelsberger_Gahleitner_Pichler-v.l.n.r.-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Gruppenfoto_Faire-Mode_Ledl_Panhuber_Gumpelmaier-Grandl_Hiegelsberger_Gahleitner_Pichler-v.l.n.r.-300x200.jpg 300w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Gruppenfoto_Faire-Mode_Ledl_Panhuber_Gumpelmaier-Grandl_Hiegelsberger_Gahleitner_Pichler-v.l.n.r.-768x512.jpg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Gruppenfoto_Faire-Mode_Ledl_Panhuber_Gumpelmaier-Grandl_Hiegelsberger_Gahleitner_Pichler-v.l.n.r.-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Gruppenfoto_Faire-Mode_Ledl_Panhuber_Gumpelmaier-Grandl_Hiegelsberger_Gahleitner_Pichler-v.l.n.r.-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Gruppenfoto_Faire-Mode_Ledl_Panhuber_Gumpelmaier-Grandl_Hiegelsberger_Gahleitner_Pichler-v.l.n.r.-100x67.jpg 100w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Gruppenfoto_Faire-Mode_Ledl_Panhuber_Gumpelmaier-Grandl_Hiegelsberger_Gahleitner_Pichler-v.l.n.r.-758x505.jpg 758w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Gruppenfoto_Faire-Mode_Ledl_Panhuber_Gumpelmaier-Grandl_Hiegelsberger_Gahleitner_Pichler-v.l.n.r.-968x645.jpg 968w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>v.l.n.r.: C.Ledl, L. Panhuber, I. Gumpelmair-Grandl, Obmann M. Hiegelsberger, M. Gahleitner, u. Moderatorin Anni Pichler (GF \u00d6SFO\u00d6)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Von Fast bis Fair Fashion: Welche Mode ist tragbar?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Das \u00d6kosoziale Forum O\u00d6 lud am vergangenen Dienstag, 25. J\u00e4nner 2022, zur Online-Veranstaltung \u201eVon Fast bis Fair Fashion: Welche Mode ist tragbar?\u201c Vier Referentinnen motivierten in ihren eindrucksvollen Vortr\u00e4gen die Zuseherinnen und Zuseher, die eigene Garderobe auf Nachhaltigkeit umzukrempeln. Sie erkl\u00e4rten aufr\u00fcttelnd, welche Ausw\u00fcchse unser Kleiderkonsumwahn hat und welche unterschiedlichen Auswege es aus diesem Dilemma gibt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Veranstaltung zeigte: Die Konsumentinnen und Konsumenten haben schon jetzt viele verschiedene M\u00f6glichkeiten, auch bei ihrer Garderobe einen nachhaltigen Lebensweg einzuschlagen und sich mit \u00f6kologisch vertr\u00e4glicher und sozial gerechter Kleidung auszustatten. &nbsp;Aber auch die Politik ist gefordert, entsprechende Gesetze und Rahmenbedingungen zu schaffen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong><em>Die Veranstaltung ist \u00fcber die Facebookseite des \u00d6kosozialen Forums O\u00d6 nachzusehen:<\/em><\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/oekosozialesforumooe\">www.facebook.com\/oekosozialesforumooe<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Dem \u00d6kosozialen Forum geht es um das Zusammenspiel von \u00d6kologie, \u00d6konomie und Sozialem. Ein Konzept, das auf viele Themen umlegbar ist \u2013 auch auf die Bekleidungsbranche. Dort scheint allerdings alles auf Wirtschaft und Profit ausgelegt zu sein. Immer mehr Kleidungsst\u00fccke werden immer billiger produziert und weniger lange getragen. Auf der Strecke bleiben Nachhaltigkeit, Transparenz, Umweltschutz und Arbeitsrechte. Deshalb hat sich das \u00d6kosoziale Forum O\u00d6 diesem Thema in einer Vortrags- und Diskussionsrunde gewidmet. \u201eAuch beim Thema Kleidung zeigt sich: Total liberalisierte globale M\u00e4rkte schaffen sehr viele Verlierer und nur wenige Gewinner\u201c, so der Obmann des \u00d6kosozialen Forums O\u00d6 Landtagspr\u00e4sident Max Hiegelsberger: \u201eMit den im \u00d6kosozialen Forum O\u00d6 gesetzten Themen wollen wir L\u00f6sungswege zeigen, wie unser Lebensstil nachhaltiger wird und wir damit \u00f6kologische und soziale Standards mitentwickeln k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lisa Panhuber, Konsumexpertin bei Greenpeace: \u201eEs braucht ein Lieferkettengesetz\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Lisa Panhuber, Konsumexpertin bei Greenpeace, r\u00fcttelte in ihrem Referat die Zuseherinnen und Zuseher zun\u00e4chst einmal mit Zahlen auf:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die Textilproduktion ist f\u00fcr bis zu 10 % der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich.<\/li><li>Die Textil-Verkaufszahlen haben sich von 2002 bis 2015 fast verdoppelt. Wir kaufen heute 60 Prozent mehr Kleidungsst\u00fccke und tragen sie halb so lange wie vor 15 Jahren.<\/li><li>Der Ultra Fast Fashion Konzern Shein bringt jeden Tag 5000 neue Kleidungsst\u00fccke in den Shop.<\/li><li>60 % der Kleidung wird aus synthetischen Fasern (Plastik) hergestellt.<\/li><li>Die Alttextilien pro Kopf haben sich in AT in den letzten 20 Jahren verf\u00fcnffacht.<\/li><li>Fast die H\u00e4lfte der Kleidungsst\u00fccke, die auf afrikanischen Second Hand M\u00e4rkten landen sind unbrauchbar.<\/li><li>Rund ein Drittel der gebrauchten Kleidung wird in \u00d6sterreich downgecycelt und nur ein Prozent wird wirklich recycelt.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Panhuber zeigte aber auch L\u00f6sungswege aus diesem Dilemma auf: \u201eDie L\u00f6sung ist, dass wir versuchen, das Modell zirkul\u00e4rer aufzubauen. Das hei\u00dft, dass wir Dinge viel l\u00e4nger verwenden m\u00fcssen und sie erst ganz am Ende, wenn wir sie schon lange genutzt haben, recycelt werden.\u201c Greenpeace fordert aber vor allem auch die Politik auf, t\u00e4tig zu werden: \u201eEs ist nicht zielf\u00fchrend, wenn wir nur die Konsumentinnen und Konsumenten in die Verantwortung nehmen. F\u00fcr diese ist es oft gar nicht so einfach, nachhaltig produzierte Kleidung zu erkennen. Die Politik muss endlich t\u00e4tig werden: Es braucht ein Lieferkettengesetz \u2013 auf EU-Ebene.\u201c Dieses m\u00fcsse regeln, dass Unternehmen f\u00fcr ihre Umweltvergehen und sozialen Vergehen in der Lieferkette zur Verantwortung gezogen werden. Produkte, die aus Kinderarbeit oder durch Sklaverei entstehen, d\u00fcrften gar nicht in den Regalen sein. Zudem brauche es, so Panhuber, F\u00f6rderungen f\u00fcr neue Modelle in der Bekleidungsbranche, noch mehr Gesetze gegen Chemikalienverwendung und ein Verbot von Warenvernichtung.<\/p>\n\n\n\n<p>Panhubers Tipp f\u00fcr die Konsumentinnen und Konsumenten f\u00fcr den Kleiderkauf: \u201eWeniger, langlebig, \u00f6kologisch und fair produziert und Greenwashing erkennen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Caroline Ledl, Head of Product Management Textiles, Lenzing AG: \u201eNeue Stoffe im Stoff: Fasern aus Holz statt Erd\u00f6l\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die ober\u00f6sterreichische Firma Lenzing AG produziert Fasern aus Holz \u2013 unter den Markennamen \u201eTencel Lyocell\u201c und \u201eTencel Modal\u201c. Diese sind die bessere Alternative zu Kunstfasern, also zB Polyester, f\u00fcr dessen Erzeugung Erd\u00f6l, also ein nicht erneuerbarer Energietr\u00e4ger, gebraucht wird. (Anmerkung zum Fasermarkt: ca. 65 % Kunstfasern (Polyester, \u2026), ca. 26 % pflanzenbasierte Fasern (Baumwolle, \u2026), ca. 6 % holzbasierte Zellulosefasern (Viskose, Lyocell, Tencel, \u2026)). Das Unternehmen ist weltweit vernetzt und pr\u00e4sent.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir nutzen Holz als Rohstoff. Das alleine reicht uns aber nicht. Unsere Verantwortung geht nat\u00fcrlich weiter: D.h. f\u00fcr das von uns genutzte Holz haben wir Zertifikate und es wird kein Regenwald abgeholzt. Wir schauen uns an, woher wir die Energie f\u00fcr unsere Produktion nehmen und auch beim Thema Chemikalien wollen wir nat\u00fcrlich immer besser werden. Die Kreislaufwirtschaft ist f\u00fcr uns ein sehr wichtiges Thema. Unsere Produkte sind biologisch abbaubar\u201c, so Caroline Ledl.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michaela Gahleitner, Head of Design, Modelabel \u201eVresh\u201c, Linz:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Michaela Gahleitner ist Mitbegr\u00fcnderin des Unternehmens \u201eVresh\u201c. Dessen Ziel ist, die Textilproduktion zur\u00fcck nach Europa zu holen. Das Motto ihres Modelabels ist, nachhaltige, schlichte Mode fair produziert und leistbar anzubieten. \u201eJe schlichter das Design, desto weniger schnell kommt es aus der Mode und wird damit l\u00e4nger gebraucht\u201c, so Gahleitner. Neben \u201eVresh\u201c wurde auch das Unternehmen \u201eDas Merch\u201c gegr\u00fcndet, mit dem Firmen, Vereine, Bands, \u2026 mit Mitarbeiter- bzw. Vereinskleidung ausgestattet werden. \u201eWir wollen den Textilien mehr Wert geben. Wenn man wei\u00df, wieviel Zeit und Ausdauer hinter einem T-Shirt stecken, ist es unverst\u00e4ndlich, dass ein T-Shirt im Verkauf unter f\u00fcnf Euro kostet\u201c, so Gahleitner.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Motivation, in der Bekleidungsindustrie Fu\u00df zu fassen, war das Faktum, \u201edass zuviele H\u00e4nde im Modebereich mitverdienen und in der Produktion viel zu wenig bleibt\u201c, sagt Gahleitner. Gemeinsam mit ihren Kollegen wollten sie etwas anders machen, wobei Gahleitner aber nicht verschweigt, dass es auch viele Herausforderungen gab und gibt, was zB die Lieferzeiten oder den Zertifikate-Erwerb betrifft. &nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Produziert wird nun in Portugal, die Produktionskette besteht aus lauter Familienbetrieben im Umkreis von 50 Kilometern. Die Arbeiterinnen und Arbeiter werden fair bezahlt und es gibt immer einen direkten Kontakt. Etwas, das Gahleitners Unternehmen auszeichnet, ist, dass nichts \u201eauf Lager\u201c produziert wird. \u201eBei Merch wird mit den Firmen gemeinsam das Design besprochen und dann erst produziert. Das bedeutet aber auch acht bis zehn Wochen Lieferzeit. Bei Vresh wird bei der Implementierung neuer Produkte nur eine kleine Testmenge produziert. Kommt das Produkt gut an, wird nachproduziert\u201c, so Gahleitner. &nbsp;Sie sieht sich mit ihren Unternehmen noch lange nicht am \u201eEnde der Reise\u201c, aber sie versuche \u201eeinen Schritt in die richtige Richtung zu tun\u201c und hofft, \u201edass viele mitziehen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ingrid Gumpelmaier-Grandl, Gr\u00fcnderin und Kopf des Modelabels Fairytale Eferding: \u201eNachhaltige Fair\u00e4nderung braucht Globale Fairness \u2013 Entwicklungszusammenarbeit in der Textilproduktion am Beispiel Nepals\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ingrid Gumpelmaier-Grandl verfolgt mit \u201eFairytale\u201c ein anderes Konzept: Die Produktion wird in den klassischen Produktionsl\u00e4ndern, im konkreten Fall in Nepal, belassen und dort versucht, soziale und Umweltstandards zu etablieren, um den Menschen vor Ort zu helfen. \u201eDie Produktion in den klassischen Produktionsl\u00e4ndern in Asien hat einen schlechten Ruf \u2013 Umweltverschmutzung und Arbeitsrechtsverletzung stehen an der Tagesordnung. F\u00fcr uns ist es aber ganz wichtig, dass man die Menschen in den klassischen Produktionsl\u00e4ndern nicht alleine l\u00e4sst, sondern sie auf ihrem Weg in eine nachhaltige Zukunft begleitet\u201c, so Gumpelmaier-Grandl in ihrem Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine globale Fairness.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn Nepal begegnet man einfach purer Armut\u201c, sagt Gumpelmaier-Grandl und erkl\u00e4rt mit anschaulichen Bildern, wie in den kleinen Manufakturen Kleidung produziert wird. Gemeinsam will sie die Manufakturen St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck modernisieren und mit fairem Handel \u201eEinkommen sichern, die Menschen zukunftsfit machen und so auch Krisen meistern.\u201c Es geht also auch um Entwicklungszusammenarbeit, was zum Beispiel mit dem Bau einer Photovoltaikanlage in den Produktionsst\u00e4tten ersichtlich wird oder damit \u201edass wir den Frauen ein Karenzgeld zahlen oder den Zulieferern lernen, wie man giftfrei f\u00e4rbt\u201c, erz\u00e4hlt Gumpelmaier-Grandl.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Auch in der anschlie\u00dfenden Diskussion wurden mit den Referentinnen weitere wichtige Themen erl\u00e4utert sowie Fragen aus dem Online-Publikum beantwortet: Wie man es zB schafft, gerade junge Menschen f\u00fcr \u00f6kologisch vertr\u00e4glich und sozial gerecht hergestellte Kleidung zu sensibilisieren (Bildung in den Schulen!), wie nachhaltige Mode in die breite Masse kommen soll und welche Rolle das Preisargument spielt.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-2 wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"200\" data-id=\"668\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Max-Hiegelsberger-300x200.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-668\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Max-Hiegelsberger-300x200.jpg 300w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Max-Hiegelsberger-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Max-Hiegelsberger-768x512.jpg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Max-Hiegelsberger-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Max-Hiegelsberger-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Max-Hiegelsberger-100x67.jpg 100w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Max-Hiegelsberger-758x505.jpg 758w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Max-Hiegelsberger-968x645.jpg 968w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption>Obmann Hiegelsberger<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"200\" data-id=\"667\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Anni-Pichler-300x200.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-667\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Anni-Pichler-300x200.jpg 300w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Anni-Pichler-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Anni-Pichler-768x512.jpg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Anni-Pichler-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Anni-Pichler-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Anni-Pichler-100x67.jpg 100w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Anni-Pichler-758x505.jpg 758w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Anni-Pichler-968x645.jpg 968w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption>Moderatorin u. GF Anni Pichler<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"200\" data-id=\"669\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Caroline-Ledl-300x200.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-669\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Caroline-Ledl-300x200.jpg 300w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Caroline-Ledl-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Caroline-Ledl-768x512.jpg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Caroline-Ledl-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Caroline-Ledl-2048x1365.jpg 2048w, 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Eferding<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"227\" height=\"300\" data-id=\"672\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Lisa-Panhuber-scaled-e1643287059955-227x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-672\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Lisa-Panhuber-scaled-e1643287059955-227x300.jpg 227w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Lisa-Panhuber-scaled-e1643287059955-775x1024.jpg 775w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Lisa-Panhuber-scaled-e1643287059955-768x1014.jpg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/01\/Lisa-Panhuber-scaled-e1643287059955-1163x1536.jpg 1163w, 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Das \u00d6kosoziale Forum O\u00d6 lud am vergangenen Dienstag, 25. J\u00e4nner 2022, zur Online-Veranstaltung \u201eVon Fast bis Fair Fashion: Welche Mode ist tragbar?\u201c Vier Referentinnen motivierten in ihren eindrucksvollen Vortr\u00e4gen die Zuseherinnen und Zuseher, die eigene Garderobe auf Nachhaltigkeit umzukrempeln. 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