{"id":267,"date":"2019-03-01T13:47:18","date_gmt":"2019-03-01T12:47:18","guid":{"rendered":"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/?p=267"},"modified":"2019-03-01T13:47:19","modified_gmt":"2019-03-01T12:47:19","slug":"afrikas-zukunftsperspektiven-und-die-herausforderungen-im-globalen-kontext","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/afrikas-zukunftsperspektiven-und-die-herausforderungen-im-globalen-kontext\/","title":{"rendered":"Afrikas Zukunftsperspektiven und die Herausforderungen im globalen Kontext"},"content":{"rendered":"\n<p>F\u00fcr LR Max Hiegelsberger geht es darum, im \u00d6SF Themen zu diskutieren, die nicht Tagespolitik sind. \u201eEin brisantes Thema wie die Konflikte in Afrika, der Klimawandel und die darauf folgende Migrationsbewegungen ist eines, \u00fcber das objektiv berichtet werden muss. Keinesfalls darf man hier polarisieren. Das k\u00f6nnen andere machen. Ich stehe daf\u00fcr nicht zur Verf\u00fcgung. Die beiden Referenten haben ein Bild gezeigt, das nicht verf\u00e4lscht ist. In der Entwicklungsarbeit m\u00fcssen auch wir neue Akzente setzen. Wir und hier meine ich O\u00d6 und die Europ\u00e4ische Union m\u00fcssen danach trachten, Rohstoffe in Land zu belassen, Arbeitspl\u00e4tze in den Krisenregionen zu schaffen. Die Staaten m\u00fcssen sich eine eigene W\u00e4hrungspolitik machen und demokratische Strukturen einrichten k\u00f6nnen. Auch in der Kommunikation \u00fcber den Kontinent Afrika m\u00fcssen wir uns \u00e4ndern. Afrika wird 2050 der j\u00fcngste Kontinent sein, schon jetzt ist jeder zweite Afrikaner j\u00fcnger als 18 Jahre. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Europa und \u00d6sterreich braucht Zusammenarbeit mit den Menschen in Afrika. Mit den Sch\u00fcleraustauschprogrammen, die wir im Bereich der Landwirtschaftsschulen in O\u00d6 machen, sind wir auf dem richtigen Weg, \u201c so LR Hiegelsberger. Mag. Dr. Gerald Hainzl ist seit 2004 am Institut f\u00fcr Friedenssicherung und Konfliktmanagement an der Landesverteidigungsakademie und Dozent an der Universit\u00e4t Wien. Er beleuchtet und forscht im Bereich der Konflikte in Afrika. Diese haben den Anfang genommen in der Kolonialisierung, denn Europa war in der Anwendung der organisierten Gewalt besser und das war ein gro\u00dfer Vorteil gegen\u00fcber den afrikanischen Staaten. Viele Konflikte entstehen im Kampf um Grund und Boden. Der Klimawandel, die Ausbreitung der Sahara und damit der Zugang zu Ressourcen ist ein gro\u00dfes aktuelles Thema. China ist in Afrika besser positioniert als Europa. Beispielsweise wird in Schulen in Uganda Chinesisch gelernt. Hier besteht gro\u00dfer Aufholbedarf. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Veye Tatah ist eine Informatikerin und stammt aus Kamerun, lebt heute in Dortmund und betreut ehrenamtlich zahlreiche afrikanische Projekte wie Frauennetzwerke und Jugendorganisationen. Sie ist Tr\u00e4gerin des Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland und war auch k\u00fcrzlich Referentin bei der Friedenskonferenz in M\u00fcnchen. Sie sagt \u00fcber ihren Kontinent: \u201eDie Medien sind sehr selektiv, wenn es um Afrika geht. Es werden sehr oft barf\u00fc\u00dfige hungernde Menschen gezeigt. Es wird berichtet \u00fcber Ebola und andere Krankheiten und man hat das Gef\u00fchl, der gesamte Kontinent ist betroffen. Man bekommt in Europa ein ganz verkl\u00e4rtes Bild. Und es wird in Europa mit deren Ma\u00dfst\u00e4ben gemessen, was sch\u00f6n und was nicht sch\u00f6n ist. Afrika wurde abh\u00e4ngig durch die Entwicklungshilfe. Wenn man in Afrika eine Schule baut und die wird zu klein, dann warten die Afrikaner bis einer kommt und die Schule gr\u00f6\u00dfer macht. Es wird keine Eigenverantwortung vermittelt. Man muss Rechte und auch Pflichten erzeugen. Es geht nicht in erster Linie um Reduzierung der Armut. Es geht auch um Traktoren statt Panzer. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Wir in Afrika bekommen Bilder von Europa vermittelt, die nicht \u00fcberall stimmen. Es tragen nicht \u00fcberall die Hunde Kleider und es herrscht auch in Europa nicht \u00fcberall Reichtum. Afrika muss eine eigene Entwicklung vollziehen. Es geht darum, eigene Produkte zu entwickeln und Selbstbewusstsein aufzubauen. Daher sind wir auch sehr bem\u00fcht mit dem Verein Africa positive und mit der gleichnamigen Zeitschrift ein anderes Bild von Afrika zu zeigen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr LR Max Hiegelsberger geht es darum, im \u00d6SF Themen zu diskutieren, die nicht Tagespolitik sind. \u201eEin brisantes Thema wie die Konflikte in Afrika, der Klimawandel und die darauf folgende Migrationsbewegungen ist eines, \u00fcber das objektiv berichtet werden muss. Keinesfalls darf man hier polarisieren. Das k\u00f6nnen andere machen. Ich stehe daf\u00fcr nicht zur Verf\u00fcgung. 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