{"id":136,"date":"2017-12-07T15:21:49","date_gmt":"2017-12-07T14:21:49","guid":{"rendered":"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/?p=136"},"modified":"2017-12-07T15:22:18","modified_gmt":"2017-12-07T14:22:18","slug":"136-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/136-2\/","title":{"rendered":"Nachbericht: 10 Milliarden &#8211; wie werden wir alle satt?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-138\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/12\/zehnmilliarden.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"532\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/12\/zehnmilliarden.jpg 800w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/12\/zehnmilliarden-300x200.jpg 300w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/12\/zehnmilliarden-768x511.jpg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/12\/zehnmilliarden-100x67.jpg 100w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/12\/zehnmilliarden-758x504.jpg 758w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>Gestern Abend durften wir den deutschen Dokumentarfilmer Valentin Thurn und \u00fcber 100 BesucherInnen in Sankt Magdalena begr\u00fc\u00dfen. Eine 45-min\u00fctige Filmsequenz aus \u201e10 Milliarden \u2013 wie werden wir alle satt?\u201c gab sehr interessante Einblicke und m\u00f6gliche L\u00f6sungsans\u00e4tze zur Frage, wie die auf 10 Milliarden Menschen steigende Weltbev\u00f6lkerung k\u00fcnftig ern\u00e4hrt werden kann.<\/p>\n<p><!-- main text --><\/p>\n<div class=\"news-text-wrap\">\n<p><span style=\"font-family: 'Verdana',sans-serif;font-size: 10pt\">Den von Massentierhaltung, Monokulturen und Gen-Fleisch \u00fcberzeugten Fortschrittsgl\u00e4ubigen stehen die biologische Landwirtschaft, Kleinbauern und Selbstversorgergemeinschaften gegen\u00fcber, die zwar weniger Masse produzieren, daf\u00fcr aber schonend mit den begrenzten Ressourcen umgehen. &#8222;Es gibt kein einfaches Patentrezept, was zu tun ist&#8220; sagt Thurn. &#8222;Es w\u00e4re falsch zu sagen, die\u00a0L\u00f6sung ist,\u00a0alles Bio\u00a0zu erzeugen\u00a0oder dass alle vegan leben sollen.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Verdana',sans-serif;font-size: 10pt\">Der Film soll aufr\u00fctteln, und jede\/r von uns hat M\u00f6glichkeiten, im Kleinen etwas zu ver\u00e4ndern, beispielsweise in Hinblick auf die Wertsch\u00e4tzung der Lebensmittel. \u201eUm 10 Milliarden Menschen zu ern\u00e4hren, braucht es gar keine weitere Produktionssteigerung in der Zukunft.\u201c erkl\u00e4rt Thurn. \u201eWir produzieren bereits jetzt genug f\u00fcr 12 Milliarden Menschen! 30% der Produktion werden aber nicht genutzt \u2013 in westlichen L\u00e4ndern wird viel weggeworfen und verschwendet. In Entwicklungsl\u00e4ndern fehlt es leider oft an K\u00fchl- und Transportm\u00f6glichkeiten, sodass wertvolle Nahrungsmittel verderben.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Verdana',sans-serif;font-size: 10pt\">\u201eMit dem Kauf regionaler Produkte kann man die globale Entwicklung durchaus beeinflussen.\u201c erg\u00e4nzte auch Landesrat Max Hiegelsberger. In Ober\u00f6sterreich hat nun auch die Idee der Einf\u00fchrung sogenannter Ern\u00e4hrungsr\u00e4te Einzug gehalten. Das sind Zusammenschl\u00fcsse engagierter Personen, die gemeinsam lokale Ern\u00e4hrungs- und Versorgungsm\u00f6glichkeiten initiieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Verdana',sans-serif;font-size: 10pt\">Ein interessanter Abend, der mit einigen guten Gespr\u00e4chen, Fragestellungen aus dem Publikum und auch reger Diskussion ausklang. Gelungen ist es auf jeden Fall, gemeinsam \u00fcber den Tellerrand zu blicken, Bewusstsein zu bilden und zu einem\u00a0verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln zu animieren.<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern Abend durften wir den deutschen Dokumentarfilmer Valentin Thurn und \u00fcber 100 BesucherInnen in Sankt Magdalena begr\u00fc\u00dfen. Eine 45-min\u00fctige Filmsequenz aus \u201e10 Milliarden \u2013 wie werden wir alle satt?\u201c gab sehr interessante Einblicke und m\u00f6gliche L\u00f6sungsans\u00e4tze zur Frage, wie die auf 10 Milliarden Menschen steigende Weltbev\u00f6lkerung k\u00fcnftig ern\u00e4hrt werden kann. 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