{"id":1120,"date":"2025-11-17T10:15:32","date_gmt":"2025-11-17T09:15:32","guid":{"rendered":"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/?p=1120"},"modified":"2025-11-18T10:34:32","modified_gmt":"2025-11-18T09:34:32","slug":"11-november-2025-oekosoziales-forum-oberoesterreich-zu-gast-bei-bosch-linz-wasser-stoff-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/11-november-2025-oekosoziales-forum-oberoesterreich-zu-gast-bei-bosch-linz-wasser-stoff-der-zukunft\/","title":{"rendered":"11. November 2025: \u00d6kosoziales Forum Ober\u00f6sterreich zu Gast bei Bosch Linz: Wasser \u2013 Stoff der Zukunft"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2025\/11\/Ganser-Kufferath-Hiegelsberger-5-1024x576.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1115\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2025\/11\/Ganser-Kufferath-Hiegelsberger-5-1024x576.jpeg 1024w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2025\/11\/Ganser-Kufferath-Hiegelsberger-5-300x169.jpeg 300w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2025\/11\/Ganser-Kufferath-Hiegelsberger-5-768x432.jpeg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2025\/11\/Ganser-Kufferath-Hiegelsberger-5-1536x864.jpeg 1536w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2025\/11\/Ganser-Kufferath-Hiegelsberger-5-2048x1152.jpeg 2048w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2025\/11\/Ganser-Kufferath-Hiegelsberger-5-100x56.jpeg 100w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2025\/11\/Ganser-Kufferath-Hiegelsberger-5-758x426.jpeg 758w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2025\/11\/Ganser-Kufferath-Hiegelsberger-5-968x545.jpeg 968w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Obmann Hiegelsberger, Dr. Kufferath, Ing. DI (FH) Ganser (beide Robert Bosch GmbH)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>In der Veranstaltungsreihe Nachhaltigkeitsstammtische besch\u00e4ftigt sich das \u00d6kosoziale Forum mit den Herausforderungen des Wandels hin zu einer nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweise. Am Linzer Standort des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens Bosch diskutierten am 11. November 2025 knapp 100 Besucherinnen und Besucher zum ma\u00dfgeblichen Thema Wasserstoff. Obmann Max Hiegelsberger freute sich besonders dar\u00fcber, dass Dr. Andreas Kufferath, Vice President der Robert Bosch GmbH, die Bosch-Sicht auf die Anforderungen an zuk\u00fcnftige Antriebssysteme darlegte und vielf\u00e4ltige L\u00f6sungsans\u00e4tze vorstellte. <em>\u201eEs ist nur wenigen im Land bewusst, dass der Standort Linz ganz vorne dabei ist in den weltweiten Forschungsbem\u00fchungen zur Erzeugung und Verwendung von Wasserstoff.&nbsp; Der Weltkonzern Bosch hat hier in Linz in den letzten Jahren 28 Millionen Euro investiert, um diese f\u00fcr den Ersatz von \u00d6l und Erdgas ma\u00dfgebliche Technologie voranzubringen. Der gro\u00dfe Zulauf zu unserem Stammtisch best\u00e4tigt das Interesse der Menschen, sich mit Themen der Nachhaltigkeit zu besch\u00e4ftigen\u201c, betonte Max Hiegelsberger.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wasserstoff geht uns alle an<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des \u00d6kosozialen Forums Ober\u00f6sterreich Anni Pichler begr\u00fc\u00dfte das zahlreich erschienene Publikum mit einem Zitat eines Besuchers beim Einlass: <em>\u201eWasserstoff, das ist ja ein Thema, das uns alle angeht.\u201c<\/em> Obmann Max Hiegelsberger f\u00fchrte in seinen er\u00f6ffnenden Worten aus, dass zu wenig dar\u00fcber gesprochen werde, wie wir den zuk\u00fcnftigen Energiebedarf in Europa stillen und welche Transformation noch vor uns liegt: <em>\u201eEs ist gute Traditionen des \u00d6kosozialen Forums, direkt zu den Unternehmen und Akteuren zu gehen, die nicht nur \u00fcber nachhaltige Entwicklung reden, sondern diese aktiv vorantreiben. Vielen Dank an die Bosch und Standortleiter Christian Ganser, dass wir heute einen direkten Einblick in die Zukunftstechnologie Wasserstoff erhalten.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorstellung einer treibenden Kraft der Transformation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Christian Ganser, Leiter des Bosch Engineering Center in Linz, stellte die Bosch-Gruppe vor: rund 90 Milliarden Umsatz, weltweit rund 418.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und rund 490 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 L\u00e4ndern, ein weltweit agierendes und in vielen Bereich f\u00fchrendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Bosch ist mit drei Entwicklungsstandorten und vier Produktionswerken auch in \u00d6sterreich gut vertreten. Das Unternehmen ist beim Energietr\u00e4ger Wasserstoff an L\u00f6sungen entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette aktiv. Von der Wasseraufbereitung, der Wasserstoffproduktion bis hin zur Verwendung. <em>\u201eWir haben am Linzer Standort fr\u00fchzeitig erkannt, dass wir unsere etablierten Kompetenzen auf neue, zukunftsweisende Technologien ausweiten m\u00fcssen. Dies f\u00fchrte zur Gr\u00fcndung unserer &#8218;Future Factory&#8216;, in der wir Wasserstoff als Zukunftsmarkt identifiziert haben. Wir sind stolz darauf, die Entwicklung des Elektrolyse Stacks ma\u00dfgeblich voranzutreiben und den gesamten Weg von der Wasserstoffproduktion bis zum Einsatz in Motoren mitzugestalten. Wir entwickeln hier auch konkrete Bauteile f\u00fcr Wasserstoffmotoren, wie zum Beispiel Einblasventile.\u201c, <\/em>so Christian Ganser.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Andreas Kufferath, Vice President, Robert Bosch GmbH \u2013 Zukunft braucht Vielfalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf die technischen Erl\u00e4uterungen der einzelnen Bauteile f\u00fcr die Erzeugung und Verwendung von Wasserstoff folgte mit dem Vortrag von Bosch Vice President Andreas Kufferath, der eigens aus Deutschland angereist war, der H\u00f6hepunkt des Abends. Er skizzierte die Bosch-Perspektive auf die Notwendigkeit von&nbsp;Vielfalt statt Einfalt&nbsp;bei den Antriebstechnologien, um Wasserstoff zum zentralen Bestandteil einer CO2-freien Energieversorgung auszubauen. Gerade im Bereich der Mobilit\u00e4t stehen gro\u00dfe Herausforderungen an, denen ein rein batterieelektrischer Antrieb allein nicht vollumf\u00e4nglich gerecht wird. Andreas Kufferath dazu: <em>\u201eWenn wir die gesamte Vielfalt an Antriebsm\u00f6glichkeiten nutzen, erreichen wir schneller eine CO2-neutrale Mobilit\u00e4t, als dies allein mit dem elektrischen Antrieb m\u00f6glich w\u00e4re. Eine gesamthafte Bewertung zeigt, dass sich Wasserstoff \u2013 ob direkt verbrannt oder per Brennstoffzelle in Strom umgewandelt \u2013, synthetische Kraftstoffe und der rein batterieelektrische Antrieb zuk\u00fcnftig auf einen sehr \u00e4hnlichen CO2-Aussto\u00df hinbewegen. Das ist wichtig, denn wir ben\u00f6tigen alle diese Technologien, um den vielf\u00e4ltigen Anforderungen vom Pkw bis zum Muldenkipper gerecht zu werden. Insbesondere in der Landwirtschaft, auf Baustellen und im Flugverkehr wird fl\u00fcssiger Kraftstoff unerl\u00e4sslich bleiben.\u201c <\/em>Andreas Kufferath schloss seine Ausf\u00fchrungen mit dem dringenden Aufruf, die Rolle des Wasserstoffs als bedeutende Chance f\u00fcr Europa anzuerkennen. Voraussetzung f\u00fcr deren Nutzung sei die Etablierung geeigneter rechtlicher Rahmenbedingungen und ein koordiniertes Vorgehen beim Infrastrukturausbau.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Abschlie\u00dfender Blick in die Praxis<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Den spannenden Abend beschloss ein Rundgang am Bosch-Standort, um die mittlerweile zwei Megawatt starke Wasserstofferzeugung bei der Arbeit zu sehen. Viele Fragen und rege Diskussionen pr\u00e4gten auch die anschlie\u00dfende St\u00e4rkung bei Br\u00f6tchen und Getr\u00e4nken. Der Tenor der Besucherinnen und Besucher: Erstaunlich, wie hier mitten in Linz Zukunftstechnologien entwickelt werden und wie weit man beim Wasserstoff schon ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2025\/11\/20251111_183635-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1114\" style=\"width:1450px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2025\/11\/20251111_183635-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2025\/11\/20251111_183635-300x225.jpg 300w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2025\/11\/20251111_183635-768x576.jpg 768w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2025\/11\/20251111_183635-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2025\/11\/20251111_183635-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2025\/11\/20251111_183635-100x75.jpg 100w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2025\/11\/20251111_183635-758x569.jpg 758w, https:\/\/oekosozial.at\/oberoesterreich\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2025\/11\/20251111_183635-968x726.jpg 968w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Veranstaltungsreihe Nachhaltigkeitsstammtische besch\u00e4ftigt sich das \u00d6kosoziale Forum mit den Herausforderungen des Wandels hin zu einer nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweise. 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