Fahrrad lehnt an Gartenzaun

Nachhaltige Mobilität klingt sperrig und unverkäuflich. Muss sie aber nicht sein. Das beweist der Ökosoziale Mobilitätskompass. Der soeben erschienene Leitfaden zeigt die besten Umsetzungsbeispiele für nachhaltige Mobilität.

Beim Bau einer neuen Siedlung, bei der Planung einer Volksschule, bei der lokalen Versorgung mit Lebensmitteln oder der Ansiedelung eines neuen Wirtschaftsbetriebs spielt Mobilität eine entscheidende Rolle. Attraktive Mobilität steht für hohe Standortqualität.

Mobilität ist mehr als die Antwort auf die Frage „Wie komme ich von A nach B?“. Vielmehr geht es auch darum, „Warum muss ich nach B?“ – also die Frage nach den Bedürfnissen der Menschen und in weiterer Folge „Wie werden diese Wege kurz gehalten?“ Jede Region und jede Gemeinde hat ihre eigene Ausgangssituation und muss sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientieren. Aus diesen Anliegen leiten sich die Grundpfeiler von langfristiger Planung ab – Enkeltauglichkeit entscheidet sich in der Raumplanung, in der Verkehrspolitik und der lokalen Infrastruktur.

Eine ökosoziale Standortpolitik hält die Wege kurz. Sind entsprechende Strukturen vorhanden, ist in weiterer Folge ein attraktives Angebot an lokaler Daseinsversorgung wesentlich. Das heißt, dass ein Lebensmittelgeschäft auch ohne Auto erreichbar ist. Das heißt, dass Bildungsstätten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der näheren Umgebung sind. Und das heißt auch, dass nicht allzu weite Strecken für den Weg zur Arbeit in Kauf genommen werden müssen. Erst nachdem Angebot und Strukturen geschaffen sind, wird die Frage „Wie kommt man von A nach B?“ relevant. Nachhaltige Fortbewegung hat viele Facetten. Die Palette von Angeboten reicht von regionalem Linienverkehr über kleinräumige Mobilitätssysteme, die bedarfsgesteuert Mobilitätslücken schließen, wie Gemeindebusse oder Anrufsammeltaxis, über die Infrastruktur für Rad- und Fußverkehr bis hin zu „Sharing“- Modellen. Auch die Bedeutung von Elektromobilität für umweltfreundliche Fortbewegung steigt in Gemeinden.

Klar ist, dass in ländlichen Regionen ein Auto oft unverzichtbar ist. Ökosoziale Mobilität möchte Verkehr auch nicht verbieten, sondern lenken und nachhaltige Lösungen finden. Und vor allem müssen diese für die Menschen praktikabel sein. Die besten Beispiele sind im neuen Ökosozialen Mobilitätskompass versammelt. Nachmachen ist durchaus erwünscht.

Der Ökosoziale Mobilitätskompass steht auf hier zum Download bereit und kann auch in gedruckter Version bestellt werden.

Nachhaltige Mobilität klingt sperrig und unverkäuflich. Muss sie aber nicht sein. Das beweist der Ökosoziale Mobilitätskompass. Der soeben erschienene Leitfaden zeigt die besten Umsetzungsbeispiele für nachhaltige Mobilität.
Beim Bau einer neuen Siedlung, bei der Planung einer Volksschule, bei der lokalen Versorgung mit Lebensmitteln oder der Ansiedelung eines neuen Wirtschaftsbetriebs spielt Mobilität eine entscheidende Rolle. Attraktive Mobilität steht für hohe Standortqualität.
Mobilität ist mehr als die Antwort auf die Frage „Wie komme ich von A nach B?“. Vielmehr geht es auch darum, „Warum muss ich nach B?“ – also die Frage nach den Bedürfnissen der Menschen und in weiterer Folge „Wie werden diese Wege kurz gehalten?“ Jede Region und jede Gemeinde hat ihre eigene Ausgangssituation und muss sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientieren. Aus diesen Anliegen leiten sich die Grundpfeiler von langfristiger Planung ab – Enkeltauglichkeit entscheidet sich in der Raumplanung, in der Verkehrspolitik und der lokalen Infrastruktur.
Eine ökosoziale Standortpolitik hält die Wege kurz. Sind entsprechende Strukturen vorhanden, ist in weiterer Folge ein attraktives Angebot an lokaler Daseinsversorgung wesentlich. Das heißt, dass ein Lebensmittelgeschäft auch ohne Auto erreichbar ist. Das heißt, dass Bildungsstätten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der näheren Umgebung sind. Und das heißt auch, dass nicht allzu weite Strecken für den Weg zur Arbeit in Kauf genommen werden müssen. Erst nachdem Angebot und Strukturen geschaffen sind, wird die Frage „Wie kommt man von A nach B?“ relevant. Nachhaltige Fortbewegung hat viele Facetten. Die Palette von Angeboten reicht von regionalem Linienverkehr über kleinräumige Mobilitätssysteme, die bedarfsgesteuert Mobilitätslücken schließen, wie Gemeindebusse oder Anrufsammeltaxis, über die Infrastruktur für Rad- und Fußverkehr bis hin zu „Sharing“- Modellen. Auch die Bedeutung von Elektromobilität für umweltfreundliche Fortbewegung steigt in Gemeinden.
Klar ist, dass in ländlichen Regionen ein Auto oft unverzichtbar ist. Ökosoziale Mobilität möchte Verkehr auch nicht verbieten, sondern lenken und nachhaltige Lösungen finden. Und vor allem müssen diese für die Menschen praktikabel sein. Die besten Beispiele sind im neuen Ökosozialen Mobilitätskompass versammelt. Nachmachen ist durchaus erwünscht.
Der Ökosoziale Mobilitätskompass steht auf hier zum Download bereit und kann auch in gedruckter Version bestellt werden.