{"id":689,"date":"2024-02-27T15:23:10","date_gmt":"2024-02-27T14:23:10","guid":{"rendered":"https:\/\/oekosozial.at\/kaernten\/?p=689"},"modified":"2024-03-11T15:31:58","modified_gmt":"2024-03-11T14:31:58","slug":"fleisch-aus-dem-labor-bauern-oder-konzerne-wer-ernaehrt-die-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oekosozial.at\/kaernten\/fleisch-aus-dem-labor-bauern-oder-konzerne-wer-ernaehrt-die-welt\/","title":{"rendered":"Veranstaltungsnachlese &#8222;Fleisch aus dem Labor: Bauern oder Konzerne \u2013 wer ern\u00e4hrt die Welt?&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p>Am 7. Februar 2024 hat das \u00d6kosoziale Forum K\u00e4rnten gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer K\u00e4rnten und den K\u00e4rntner B\u00e4uerinnen in das Bildungshaus Schloss Krastowitz zu einer Diskussion zum Thema Laborfleisch eingeladen. Rund 100 Teilnehmer:innen haben die Veranstaltung vor Ort mitverfolgt und knapp 300 Teilnehmer:innen online via Zoom.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>DI Mag. Bernhard Rebernig und Landesb\u00e4uerin Astrid Brunner \u2013 Begr\u00fc\u00dfung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bernhard Rebernig, Pr\u00e4sident des \u00d6kosozialen Forum K\u00e4rnten, h\u00e4lt bei seiner Begr\u00fc\u00dfung klar fest, das Laborfleisch dem \u00d6kosozialen Forum K\u00e4rnten, der Landwirtschaftskammer K\u00e4rnten und den K\u00e4rntner B\u00e4uerinnen nicht schmeckt. Es bringt die b\u00e4uerliche Landwirtschaft in Gefahr und die Lebensmittelversorgung in die Abh\u00e4ngigkeit gro\u00dfer Konzerne. Deshalb haben die drei Veranstalter mit einem gemeinsamen Brief den K\u00e4rntner Landtag dazu aufgefordert sich \u2013 auch gegen\u00fcber der Bundesregierung \u2013 gegen Laborfleisch zu positionieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Landesb\u00e4uerin Astrid Brunner hielt in ihren Gru\u00dfworten fest, dass es nicht dazu kommen darf, dass wir unsere Versorgungssicherheit von b\u00e4uerlichen Betrieben an multinationale Konzerne \u00fcbergeben. In K\u00e4rnten betreiben rund 7.000 der 10.000 Betriebe Rinderhaltung und verwandeln dabei Gr\u00fcnland in hochwertige Lebensmittel. Ohne b\u00e4uerliche Viehhaltung w\u00fcrden die Bergregionen binnen weniger Jahre mit Wald zu zuwachsen. Zum Erhalt der Gr\u00fcnland- und Bergwirtschaft hat die Landwirtschafskammer K\u00e4rnten daher letztes Jahr eine Resolution f\u00fcr das Verbot von Laborfleisch verabschiedet. Es liegt aber auch in der Verantwortung der Konsument:innen, die mit ihrem Kaufverhalten entscheiden, wie die Landwirtschaft und Landschaft in Zukunft aussieht.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Aleksandra Fuchs &#8211; Kultiviertes Fleisch \u2013 Herstellung &amp; aktuelle Entwicklungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn ihres Vortrags weist Dr. Aleksandra Fuchs darauf hin, dass der in der Wissenschaft g\u00e4ngige Betriff f\u00fcr Laborfleisch \u201ek\u00fcnstliches Fleisch\u201c ist. Sie sieht die ben\u00f6tigte Fl\u00e4che als zentralen limitierenden Faktor der klassischen Fleischproduktion, da der globale Fleischkonsum bis 2050 um weitere 40% steigen wird, aber schon heute fast die H\u00e4lfte der weltweiten Agrarfl\u00e4chen ben\u00f6tigt. Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass es immer bevor sich die Weltbev\u00f6lkerung erh\u00f6ht hat eine technologische Revolution gegeben hat. Eine solche technologische Revolution braucht es auch heute. Da Rinder im Vergleich zu Schweine und Gefl\u00fcgel, so Fuchs, am meisten Platz und Wasser verbrauchen, habt kultiviertes Rindfleisch das gr\u00f6\u00dfte Potenzial. Zur Herstellung von Laborfleisch werden aus Muskelproben von lebendigen oder toten Tieren Muskelstammzellen hergestellt, welche im N\u00e4hrmedium in einem Bioreaktor zu Muskelfasern heranwachsen. Somit kann aus einer Heidelbeer-gro\u00dfen Muskelprobe bis zu 200 kg kultiviertes Fleisch entstehen. In Verbindung mit ebenfalls kultivierten Fettzellen k\u00f6nnte mittels 3D-Drucker ein Steak gedruckt werden, welches jedoch in der Konsistenz mit einem echten Steak noch nicht vergleichbar ist. Zum zeitnahen Ersatz von fetalem K\u00e4lberserum (aus dem schlagenden Herz eines ungeborenen K\u00e4lberf\u00f6tus gewonnen) wird an N\u00e4hrmedien auf Basis von Salzen und Aminos\u00e4uren geforscht. Eine weitere Herausforderung ist derzeit noch der Energiebedarf, da u.a. viel W\u00e4rme entsteht, weshalb der Bioreaktor laufend gek\u00fchlt werden muss. Fuchs zeichnet ihre Zukunftsvision wo Landwirt:innen Rinder als Muskelstammzellenspender halten, am Acker Komponenten f\u00fcr das N\u00e4hrmedium produzieren und auf dem Stalldach PV-Anlagen betrieben, um die darin befindlichen Bioreaktoren zu betreiben. Das ACIB-Institut der Universit\u00e4t Graz sucht derzeit Landwirt:innen, welche an einem EU-weiten Projekt zu sozio\u00f6konomischen Auswirkungen von kultiviertem Fleisch mitwirken wollen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Christian D\u00fcrnberger &#8211; Laborfleisch aus der Sicht der Tierethik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Christan D\u00fcrnberger ging in seinem Vortrag gesellschaftlichen und ethischen Fragen rund um das Thema Laborfleisch nach. Wird man k\u00fcnftig auf Produkten den Schriftzug \u201eK\u00e4rntner Schmankerl aus deinem Labor vor Ort\u201c lesen? Der Blick in die Zukunft ist noch sehr vage, aber klar ist, dass Konsumentinnen und Konsumenten mit ihrem Kaufverhalten ma\u00dfgeblich mitentscheiden werden was und wie in Zukunft produziert wird. Doch wie entscheiden wir als Individuen und Gesellschaft \u00fcberhaupt was wir essen und trinken? Es geht hierbei, so D\u00fcrnberger, zuallererst um Werte. Insgesamt geht er auf 12 Kriterien ein, welche aus philosophischer Sicht in der Diskussion rund um Laborfleisch zu beachten sind. Ein zentrales Kriterium ist die \u201eGewohnheit\u201c, da wir essen was wir kenn. Daher kommt uns in \u00d6sterreich das Schwein am Teller als etwas Normales vor, w\u00e4hrend es uns vor Insekten ekelt. Ebenso nicht zu untersch\u00e4tzen ist der \u201eStatus\u201c des Essens. Wird Laborfleisch k\u00fcnftig ein Statussymbol, ein Essen f\u00fcr die Elite werden, oder das Essen f\u00fcr arme Bev\u00f6lkerungsschichten, da diese sich das \u201eechte\u201c Fleisch nicht mehr leisten werden k\u00f6nnen? Der Blick auf das Kriterium \u201eGesundheit\u201c zeigt, dass die Wissenschaft seit 24 Jahren sagt, dass Gentechnik keine Gesundheitsrisiken f\u00fcr Menschen mit sich bringt. Dennoch sch\u00e4tzen bis zu 70% der \u00d6sterreicher:innen gentechnisch modifizierte Lebensmittel als Gefahr f\u00fcr die eigene Gesundheit ein. In Bezug auf das Kriterium \u201eNat\u00fcrlichkeit\u201c f\u00fchrt D\u00fcrnberger aus, dass das was nat\u00fcrlich wahrgenommen wird, einem als \u201enormal\u201c, \u201evertraut\u201c bzw. \u201ebesser\u201c vorkommt. Doch was ist nat\u00fcrlich? Mais und Kartoffeln, obwohl noch keine 500 Jahren Teil des Landschaftsbilds in Europa? Die Beispiele zeigen, dass Nat\u00fcrlichkeit nicht in Stein gemei\u00dfelt ist und sich innerhalb weniger Generation \u00e4ndern kann. Das Kriterium \u201eTierwohl\u201c steht immer \u00f6fter im Mittelpunkt der gesellschaftlichen Erwartungen an die Landwirtschaft, wo die tierethische Komponente dominiert. W\u00e4hrend tierethische Str\u00f6mungen, die sagen, dass Nutztierhaltung per se unmoralisch ist, Laborfleisch wohl begr\u00fc\u00dfen werden, werden tierethische Str\u00f6mungen, die sagen, dass es besser ist bis zur Schlachtung ein gutes Leben zu leben, als gar nicht existiert zu haben, Laborfleisch wohl eher ablehnen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><strong>DDr. Dietmar R\u00f6sler &#8211; Convenience Food \u2013 Zeitgewinn oder Wertverlust?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>DDr. Dietmar R\u00f6sler gibt zu bedenken, dass unserer Gesellschaft von \u00dcbergewicht und Fettleibigkeit, vor allem bei m\u00e4nnlichen erwerbsf\u00e4higen Personen, gepr\u00e4gt ist, aber gleichzeitig bei immer mehr Menschen ein Mangel an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen vorliegt. Dieser Mangel bereitet oft erst im fortgeschrittenen Alter zunehmende Probleme.. Als Ursache f\u00fcr diese M\u00e4ngel an Mikron\u00e4hrstoffen vermutet R\u00f6sler den immer st\u00e4rker zunehmenden Anteil an (hoch-)verarbeiteten Lebensmitteln. So weisen Fertig-Kartoffelp\u00fcree aus dem Packerl oder Toastbrot beispielsweise um bis zu 80% weniger Minieralien und Spurenelementen auf, als wenn man diese selbst zubereiten w\u00fcrde. Fertig-Kartoffelp\u00fcree \u2013 so R\u00f6sler \u2013 sollte eigentlich entmineralisierte Kartoffelst\u00e4rke hei\u00dfen. Auch Fertig-Tomatensuppen enthalten nur noch ein Minimum an Fols\u00e4ure und Beta-Carotin in Vergleich zu frischen Tomaten. Wir leiden an Mangel im \u00dcberfluss, da Convenience-Produkte zwar hochkalorisch, aber fast ohne Spurenelemente sind. Au\u00dferdem brach R\u00f6sler eine Lanze f\u00fcr Rindfleisch, welches, wenn auf der Weide gehalten, extrem n\u00e4hrstoffreich, auch an Mineralen und Spurenelementen, ist. pauschalen Behauptung \u201erotes Fleisch ist ungesund\u201c kann er daher wenig abgewinnen. Die Herkunft und das Leben des Tieres sind entscheiden, nicht die Farbe vom Fleisch. In Bezug auf Laborfleisch ist R\u00f6sler skeptisch, ob das N\u00e4hrmedium das ganze Bouquet an Spurenelementen, Mineralien und Vitaminen enth\u00e4lt, welches ein Rind auf der Weide zu sich nimmt. Derzeit scheint es eine schwache Kopie von echtem Fleisch zu sein. Auch in Bezug auf die zugef\u00fchrten Wachstumsfaktoren \u00e4u\u00dfert sich R\u00f6sler kritisch, da diese nach dem Konsum ungeplante Wachstumsprozesse im Menschen ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Also planetary health auf Kosten von individual health? Die bisherige Lebensmittelforschung zeigt jedenfalls, dass mit zunehmenden menschlichen Eingriff in Lebensmittel deren N\u00e4hrwertigkeit abnimmt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><strong>Diskussion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die einleitende Umfrage unter den Online-Teilnehmer:innen zeigt, dass rund 80% f\u00fcr ein Verbot von Laborfleisch sind, 15% f\u00fcr eine Zulassung und 5% haben sich noch keine abschlie\u00dfende Meinung gebildet.<\/p>\n\n\n\n<p>Fuchs zeigt sich in der Diskussion wenig \u00fcberrascht, dass die Vorbehalte gegen\u00fcber Laborfleisch gro\u00df sind. Die Forderung aus dem Publikum nach einem Markenschutz f\u00fcr das Wort \u201eFleisch\u201c als vom geschlachteten Tier kommend und nicht aus dem Bioreaktor sieht sie als Frage der Politik und nicht der Wissenschaft. Derzeit fokussiert sich die Forschung auf die Suche nach Komponenten f\u00fcr das N\u00e4hrmedium, welche nicht in Konkurrenz zur menschlichen Ern\u00e4hrung stehen. Laborfleisch soll aus ihrer Sicht die klassische Landwirtschaft nicht ersetzten, sondern erg\u00e4nzen, sofern die Kosten f\u00fcr Laborfleisch entsprechend konkurrenzf\u00e4hig werden. Fuchs ist jedoch \u00fcberzeugt, dass aufgrund der Rohstoffbereitstellung f\u00fcr das N\u00e4hrmedium ein zus\u00e4tzliches Standbein f\u00fcr die Landwirtschaft darstellen kann. Bei jedem technologischen Fortschritt waren die Vorbehalte anfangs gro\u00df, auch als die ersten Traktoren aufkamen.<\/p>\n\n\n\n<p>Brunner unterstreicht, dass mit Laborfleisch kein Klimaproblem gel\u00f6st wird, da in \u00d6sterreich und in K\u00e4rnten die Rindfleischproduktion schon heute den geringsten CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck der EU verursacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Josef Fradler, Obmann von K\u00e4rntner Fleisch, streicht hervor, dass bei einem Gr\u00fcnlandanteil von \u00fcber 50% in \u00d6sterreich die Rinderhaltung auch in Zukunft unabk\u00f6mmlich ist, da nur Wiederk\u00e4uer es schaffen aus dieser nicht verzehrbaren Biomasse hochwertige N\u00e4hrstoffe und mineralienreiches Eiwei\u00df f\u00fcr den menschlichen Verzehr herzustellen. Eine Weiterentwicklung in der Landwirtschaft ist nie verkehrt, aber es darf die Landwirtschaft durch Weiterentwicklung nicht abgeschafft werden. Au\u00dferdem bedarf es einer transparenten Information an die Konsument:innen, denn schlussendlich entscheiden diese was und wie in Zukunft produziert wird.<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00f6sler gibt zu bedenken, dass Pflanzen, von welchen die Bestandteile des N\u00e4hrmediums gewonnen werden, Energie ganz anders produzieren als Tiere, was sich auch auf die Zusammensetzung an Vitamine, Minerale und Spurenelemente auswirkt. Diese dann nachtr\u00e4glich in das Laborfleisch zu impfen sch\u00e4tzt er als h\u00f6chst kostspielig an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 7. Februar 2024 hat das \u00d6kosoziale Forum K\u00e4rnten gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer K\u00e4rnten und den K\u00e4rntner B\u00e4uerinnen in das Bildungshaus Schloss Krastowitz zu einer Diskussion zum Thema Laborfleisch eingeladen. Rund 100 Teilnehmer:innen haben die Veranstaltung vor Ort mitverfolgt und knapp 300 Teilnehmer:innen online via Zoom. DI Mag. Bernhard Rebernig und Landesb\u00e4uerin Astrid Brunner \u2013 Begr\u00fc\u00dfung Bernhard Rebernig, Pr\u00e4sident des &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":695,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,4,3],"tags":[],"class_list":["post-689","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-nachlese","category-veranstaltungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/oekosozial.at\/kaernten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/689","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/oekosozial.at\/kaernten\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/oekosozial.at\/kaernten\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/kaernten\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/kaernten\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=689"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/kaernten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/689\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":693,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/kaernten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/689\/revisions\/693"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/kaernten\/wp-json\/wp\/v2\/media\/695"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/oekosozial.at\/kaernten\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=689"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/kaernten\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=689"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/oekosozial.at\/kaernten\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=689"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}