{"id":535,"date":"2020-01-27T18:40:00","date_gmt":"2020-01-27T17:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/oekosozial.at\/kaernten\/?p=535"},"modified":"2020-10-06T18:48:24","modified_gmt":"2020-10-06T16:48:24","slug":"standortmarketing-zukunftsfit-enkeltauglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oekosozial.at\/kaernten\/standortmarketing-zukunftsfit-enkeltauglich\/","title":{"rendered":"Standortmarketing &#8211; Zukunftsfit &amp; Enkeltauglich"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Slogan des neuen K\u00e4rntner Standortmarketings \u201eIt\u00b4s my life\u201c mag gefallen oder nicht. Wesentlich wichtiger sind die zu Grunde liegenden Alleinstellungsmerkmale, welche die \u201eMarke K\u00e4rnten\u201c in Zukunft pr\u00e4gen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als einen Ansatzpunkt identifiziert die Landesregierung die Orientierung am Konzept der \u00d6kosozialen Marktwirtschaft, welche die Bed\u00fcrfnisse von Umwelt, Mensch und Wirtschaft in Einklang bringt. Im Mittelpunkt steht eine hohe Lebensqualit\u00e4t anstatt materiellen Wachstums auf Kosten zuk\u00fcnftiger Generationen. Was f\u00fcr eine faszinierende Vision: K\u00e4rnten zukunftsfit und enkeltauglich!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Herausforderungen dabei sind freilich riesig. Dazu z\u00e4hlen der Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energietr\u00e4ger, die St\u00e4rkung regionaler Wirtschaftskreisl\u00e4ufe, eine ausgeglichene Entwicklung zwischen Zentralraum und l\u00e4ndlichen Regionen, die Reduktion der Abwanderung und vieles mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber so gro\u00df wie die Herausforderungen, sind auch die M\u00f6glichkeiten die K\u00e4rnten hat: Der Reichtum an Holz, Sonnenenergie und Wasserkraft kann beitragen sich aus der Abh\u00e4ngigkeit fossiler Energietr\u00e4ger zu befreien und Wertsch\u00f6pfung in die peripheren Regionen bringen. Die strategische Positionierung als \u201eBio-\u00d6konomie-Region\u201c, in der fossile Rohstoffe sukzessive gegen erneuerbare Rohstoffe ersetzt werden, kann zum Innovations-Motor werden. Der angek\u00fcndigte Masterplan f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum kann den Menschen am Land neue Perspektiven er\u00f6ffnen. Und wenn K\u00e4rnten zus\u00e4tzlich zum Bruttoinlandsprodukt einen der bereits etablierten Indikatoren f\u00fcr Lebensqualit\u00e4t einf\u00fchren w\u00fcrde, in den neben \u00f6konomischen auch soziale und \u00f6kologische Kriterien einflie\u00dfen, k\u00f6nnte das auch international ein sichtbares Zeichen sein, dass in K\u00e4rnten tats\u00e4chlich das \u201eLeben\u201c im Mittelpunkt steht.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade f\u00fcr die \u201eGeneration Klimawandel\u201c, jene junge Menschen f\u00fcr die Nachhaltigkeit und Lebensqualit\u00e4t an oberster Stelle steht und die derzeit in Scharen das Land verlassen, k\u00f6nnte diese Neupositionierung ein Argument sein, K\u00e4rnten als ihren Lebensmittelpunkt zu definieren. \u201eK\u00e4rnten \u2013 it\u00b4s my life!\u201c sozusagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Slogan des neuen K\u00e4rntner Standortmarketings \u201eIt\u00b4s my life\u201c mag gefallen oder nicht. 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