{"id":482,"date":"2019-12-07T09:54:40","date_gmt":"2019-12-07T08:54:40","guid":{"rendered":"https:\/\/oekosozial.at\/kaernten\/?p=482"},"modified":"2019-12-07T09:54:40","modified_gmt":"2019-12-07T08:54:40","slug":"kaernten-und-der-klimawandel-kaerntens-sozialpartner-diskutieren-massnahmen-gegen-die-erderwaermung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oekosozial.at\/kaernten\/kaernten-und-der-klimawandel-kaerntens-sozialpartner-diskutieren-massnahmen-gegen-die-erderwaermung\/","title":{"rendered":"K\u00e4rnten und der Klimawandel: K\u00e4rntens Sozialpartner diskutieren Ma\u00dfnahmen gegen die Erderw\u00e4rmung"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"text-align:right\">5. Dezember 2019<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00d6kosoziales\nForum appelliert an Sozialpartner Klimaschutzma\u00dfnahmen aktiv mitzutragen um den\nnachfolgenden Generationen ein lebenswertes K\u00e4rnten zu hinterlassen. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eK\u00e4rnten hat Handlungsbedarf beim\nKlimaschutz!\u201c stellt der <strong>Pr\u00e4sident des\n\u00d6kosozialen Forums K\u00e4rnten, DI Mag. Bernhard Rebernig<\/strong> anl\u00e4sslich der\nDiskussionsveranstaltung \u201eK\u00e4rnten und der Klimawandel\u201c zu der die Pr\u00e4sidenten\nder vier Sozialpartnerorganisationen als Diskutanten eingeladen waren, fest.\nDenn die pro Kopf Emissionen in K\u00e4rnten liegen mit rund 7 Tonnen CO<sub>2<\/sub>\nje Einwohner rund 25% \u00fcber dem \u00f6sterreichischen Durchschnitt, so Rebernig.&nbsp; Und auch wenn die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen\ndes Landes in den Jahren 2005 bis 2015 um rund 18% reduziert werden konnten, sind\nweitere massive Anstrengungen notwendig um die Emissionen entsprechend den\nZielen von Paris zu reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Folgen\ndes Klimawandels bereits heute sp\u00fcrbar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie 10 w\u00e4rmsten Jahre der\n205-j\u00e4hrigen Messgeschichte K\u00e4rntens wurden innerhalb der letzten 25 Jahren\nverzeichnet\u201c so <strong>Mag. Stefan, Leiter der\nZAMG Klagenfurt<\/strong>, in seinen einleitenden Ausf\u00fchrungen bei der Veranstaltung.\nDie Folgen sind bereits heute f\u00fcr viele Menschen am eigenen Leib sp\u00fcrbar. Die\nAnzahl der Tropentage mit einer H\u00f6chsttemperatur von mindestens 30\u00b0C ist in den\nletzten Jahren auf 22 Tage pro Jahr kontinuierlich angestiegen. Die l\u00e4ndlichen\nRegionen K\u00e4rntens sp\u00fcren die Folgen des Klimawandels vor allem durch die Zunahme\nvon Starkregenereignissen. Mit plus 1,6\u00b0C bis Mitte des Jahrhunderts wird f\u00fcr\nK\u00e4rnten eine doppelt so hohe Klimaerw\u00e4rmung prognostiziert wie im globalen\nDurchschnitt. Ohne Gegensteuerung ist bis Ende des Jahrhunderts mit einer\nTemperaturzunahme von mehr als 4\u00b0C zu rechnen. Hitze im Sommer, Schneemangel im\nWinter und Katastrophen-Ereignisse mit Millionensch\u00e4den an Infrastruktur und in\nder Land- und Forstwirtschaft sind die Folge. \u201eDie Unwetterereignisse der letzten\nbeiden Jahre zeigen unmissverst\u00e4ndlich, dass der Klimawandel K\u00e4rnten massiv\ntrifft\u201c fasst der Pr\u00e4sident des \u00d6kosozialen Forums K\u00e4rnten, DI Mag. Bernhard\nRebernig die pr\u00e4sentierten Zahlen zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auch\nK\u00e4rnten muss einen Beitrag leisten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Auch, wenn K\u00e4rnten nur f\u00fcr 6% der\n\u00f6sterreichweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich ist, muss hierzulande\nein Beitrag zur Reduktion des CO<sub>2<\/sub>-Ausstosses geleistet werden. Die\nvier Vertreter der Sozialpartner sind sich einig, in K\u00e4rnten sind ambitionierte\nWeichenstellungen notwendig, um die Ziele einer Reduktion der Treibhausgas-Emissionen\num 36 Prozent bis zum Jahr 2030 sowie Treibhausgas-Neutralit\u00e4t bis zum Jahr\n2050 zu erreichen um hohe Strafzahlungen zu vermeiden. Die von der K\u00e4rntner\nLandesregierung f\u00fcr 2020 angek\u00fcndigte Klimaschutz-Strategie wird daher von\nallen Seiten begr\u00fc\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dem Klimawandel gemeinsam die Stirn\nbieten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Diskussion fordern die\nSozialpartner von der Politik klare Rahmenbedingungen f\u00fcr den Klimaschutz ein,\nsehen f\u00fcr eine gelingende Klimaschutzstrategie aber auch eine breite Akzeptanz\nvon Industrie, Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft als auch der Konsumentinnen\nund Konsumenten als Voraussetzung. Ein enormes Potenzial ortet <strong>Pr\u00e4sident der Landwirtschaftskammer\nK\u00e4rnten, \u00d6R Ing. Johann M\u00f6\u00dfler<\/strong>, in der Nutzung biogener Ressourcen, denn\n\u201eK\u00e4rnten ist mit gro\u00dfen Holzvorr\u00e4ten gesegnet, diesen Schatz gilt es in Zukunft\nbestm\u00f6glich zu nutzen\u201c. Auch die Verwendung heimischer Lebensmittel spart\nTransportkilometer, die Unterzeichnung der Regionalit\u00e4ts-Charta war daher ein\nguter Schritt in die richtige Richtung. In die gleiche Kerbe schl\u00e4gt auch <strong>J\u00fcrgen Mandl, Pr\u00e4sident der\nWirtschaftskammer K\u00e4rnten<\/strong>, der die St\u00e4rkung der heimischen Wirtschaft als\nAnsatzpunkt f\u00fcr den Klimaschutz sieht. Ein weiteres Anliegen Mandls ist die\nBeschleunigung der Genehmigungsverfahren bei der Errichtung von Anlagen zur\nNutzung erneuerbarer Energietr\u00e4ger wie zum Beispiel Photovoltaik,\nKleinwasserkraft oder Biomasseanalagen. <strong>KommR\nMag. Timo Springer, MBA, Pr\u00e4sident der Industriellenvereinigung<\/strong>, verweist in\nseinen Ausf\u00fchrungen darauf, dass die Industrie bereits massive Anstrengungen\nunternommen hat um den Treibhausgas-Aussto\u00df zu reduzieren. Die K\u00e4rntner\nIndustrie bekennt sich zu den internationalen Verpflichtungen, fordert aber\neinen gesamtheitlicheren Blick ein, denn Klimaschutzbestrebungen sind nur dann\nlangfristig nachhaltig, wenn sie auch Wirtschaftsraum, Lebensraum sowie\nArbeitspl\u00e4tze erhalten w\u00fcrden. <strong>Mag. Hans\nPucker, Wirtschaftsexperte der Arbeiterkammer<\/strong>, nannte in Vertretung von\nAK-Pr\u00e4sident G\u00fcnter Goach konkrete Ma\u00dfnahmen, wie die Erweiterung der\nPendlerpauschale um einen \u00d6ko-Bonus, die st\u00e4rkere Forcierung der thermischen\nSanierung und die Attraktivierung der Preise f\u00fcr \u00f6ffentliche Verkehrsmittel,\nals zielf\u00fchrende Beitr\u00e4ge in K\u00e4rnten zur Reduktion des Klimawandels.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zukunft\nder Sozialpartnerschaft entscheidet sich auch am Klimaschutz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In seinem Res\u00fcmee appellierte der Pr\u00e4sident des \u00d6kosozialen Forums K\u00e4rnten an die Sozialpartner eine aktivere Rolle im Klimaschutz in K\u00e4rnten einzunehmen. Dazu z\u00e4hlt eine aktive und zielgerichtete Mitarbeit bei der Erarbeitung der K\u00e4rntner Klima-Agenda. \u201eOb die Sozialpartnerschaft Zukunft hat, wird sich an den Zukunftsfragen entscheiden. Dazu geh\u00f6rt zweifelsfrei der Klimawandel!\u201c, so Rebernig. Auch bei der Bewusstseinsbildung f\u00fcr die Notwendigkeit von Klimaschutzma\u00dfnahmen in den eigenen Reihen sieht Rebernig die Sozialpartner gefordert, denn ohne mehrheitliche Akzeptanz in der Bev\u00f6lkerung ist Klimaschutz politisch nicht umsetzbar.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>R\u00fcckfragehinweis<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p>DI Thomas\nWeber, \u00d6SF K\u00e4rnten unter Mail: kaernten@oekosozial.at, Mobil: 0664\/5178246<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5. Dezember 2019 \u00d6kosoziales Forum appelliert an Sozialpartner Klimaschutzma\u00dfnahmen aktiv mitzutragen um den nachfolgenden Generationen ein lebenswertes K\u00e4rnten zu hinterlassen. \u201eK\u00e4rnten hat Handlungsbedarf beim Klimaschutz!\u201c stellt der Pr\u00e4sident des \u00d6kosozialen Forums K\u00e4rnten, DI Mag. 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