Bauer in modernem Traktor

Ob Biodiversitätsverlust, Klimakrise oder eine stets stabile Versorgungssicherheit: Die Herausforderungen für die Landwirtschaft sind groß. Und auch die Landtechnik ist gefordert, Lösungen dafür zu finden. Verlässlich, ökonomisch und ökologisch effizient – so sollte diese Lösung sein. Suchen wir nach der sprichwörtlichen eierlegenden Wollmilchsau oder kann man diese Anforderungen in der Praxis vereinen? Gerade die teilflächenspezifische Bewirtschaftung gilt als vielversprechend und zukunftsfähig, doch welchen Ansprüchen kann sie tatsächlich gerecht werden? Der Fachtag Landtechnik stellt diese Frage ins Zentrum und beleuchtet sie aus unterschiedlichsten Blickwinkeln. Umfassende Hintergrundinformationen zur internationalen und nationalen politischen Ausgangssituation sowie zu den Vor- und Nachteilen der Technologie stehen dabei ebenso am Programm wie die neuesten Erkenntnisse aus der Wissenschaft. Wie funktioniert teilflächenspezifische Bewirtschaftung überhaupt? Wie kann Handlungsbedarf am Feld erkannt werden? Welche pflanzenbaulichen Bereiche kann man damit überhaupt abdecken? Und welche Voraussetzungen muss mein Betrieb dafür erfüllen? Dass teilflächenspezifische Bewirtschaftung tatsächlich funktionieren kann, zeigt uns der Blick in die Praxis. Von Software hin zu Applikationskarten, von teilflächenspezifischer Aussaat hin zu teilflächenspezifischem Pflanzenschutz: Best-Practice-Betriebe sowie Spezialistinnen und Spezialisten aus Forschung und Entwicklung geben nicht nur Tipps und Erfahrungswerte weiter. Sie stehen zudem Rede und Antwort, um Ihre Fragen zu beantworten. Lassen auch Sie uns an Ihren Erfahrungen teilhaben, diskutieren Sie mit und gehen Sie mit uns gemeinsam der Frage nach, wie wir mit landtechnischen Innovationen Versorgungssicherheit nachhaltig erreichen können.


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Diese Online-Veranstaltung wird im Ausmaß von einer Stunde als Weiterbildung für den NÖ und den OÖ Pflanzenschutz-Sachkundeausweis anerkannt. Auch eine Anerkennung im Burgenland ist möglich.

Weitere Informationen zu den Modalitäten finden Sie in Kürze an dieser Stelle.


Info-Folder zum Downloadcoming soon

Tagungsleitung und Moderation:

Anni Pichler,
BauernZeitung, Oberösterreich, Linz (derzeit in Karenz)

LIVE-Webinar: Nachhaltig versorgen: Die Landbewirtschaftung der Zukunft

13:30 Begrüßung und Einleitung
Anni Pichler

13:40 Grußbotschaft aus dem Ökosozialen Forum
Stephan Pernkopf 
Präsident des Ökosozialen Forums Österreich & Europa, Wien

13:45 Von Biodiversität bis Farm to Fork: Die EU-Strategien von heute –
die österreichische Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung von morgen
Alexander Bernhuber
Mitglied des Europäischen Parlaments, Brüssel

14:05 Teilflächenspezifische Bewirtschaftung: Können wir so Ökologisierung und Versorgungssicherheit vereinen
Andreas Meyer-Aurich

Wissenschaftler der Abteilung Technikbewertung und Stoffkreisläufe am Leibniz Institut für Agrartechnik und Bioökonomie

14:25 Pflanzenbauliche Aspekte der teilspezifischen Bewirtschaftung
Peter Prankl
Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Josephinum Research, HBLFA Francisco Josephinum Wieselburg

14:45 Technische Aspekte der teilflächenspezifischen Bewirtschaftung
Ulrich Lossie
Experte für den Bereich Agrartechnik, Pflanzenproduktion und Neue Energien, DEULA-Nienburg, Nienburg/Weser (Niedersachsen)

15:05 Wie Böden mit Sensoren analysiert werden
N.N.

15:25 Publikumsdiskussion: Teilflächenspezifische Bewirtschaftung – die Lösung aller Probleme?

16:00 Zusammenfassung und Ausblick auf die Vorträge in der Wintertagungs-Mediathek

In der Mediathek: Teilflächenspezifische Landwirtschaft: Die praktische Umsetzung

Überall teilflächenspezifisch? Welche Maschinen und Anwendungen sich eignen
Karl Mayböck

Vertriebsleiter SÜD, Kverneland Group Deutschland, Soest (Nordrhein-Westfalen)

Teilflächenspezifische Bewirtschaftung für alle: Wie man die Software in der Praxis anwendet
Lukas Handl
Leiter des Projekts GIS-ELA, HBLFA Francisco Josephinum Wieselburg

Teiflächenspezifisch pflanzen und säen im Ackerbau: Von Kartoffel bis hin zu Getreide
Patrick Noz
Betriebsleiter der Weinland Agrar GmbH, Guntersdorf, und Landwirt
Holger Pirchegger
Projektmitarbeiter im Bereich Qualitäts- und Nährstoffmanagement, Maschinenring Agrar Concept GmbH, Raaba-Grambach (Steiermark)

Applikationskarten für die teilflächenspezifische Düngung: Herausforderungen an einen Dienstleister
Thomas Muhr
Geschäftsführer von geo-konzept, Adelschlag (Bayern), und Landwirt

Aus langjähriger Erfahrung: Teilflächenspezifische Düngung am eigenen Betrieb
N.N.