Schulstandort Windmühlgasse Korneuburg

Essen in der Schule: preissensibel, gesundheitsbewusst und unter Zeitdruck

Gesellschaftspolitik Klima/Umwelt/Ressourcen

Wir haben Schüler:innen gefragt, was ihnen bei ihrem Pausenessen wichtig ist.

Im Rahmen des Projekts FEAST haben wir im September 2024 an drei Korneuburger Schulen – zwei Neue Mittelschulen und eine Polytechnische Schule – zwei Umfragen durchgeführt: eine unter Schüler:innen und eine unter ihren Eltern. Wir wollten herausfinden, welche Faktoren bei der Pausenverpflegung eine Rolle spielen, wie viel Geld den Jugendlichen zur Verfügung steht, was und wo sie am liebsten essen und welche Themen sie rund um die Essensversorgung in der Schule bewegen. Auch die Eltern wurden befragt, welche Vorstellungen sie vom Essen ihrer Kinder haben und wie viel es kosten darf.

Die Vorlieben hinsichtlich Speisen überraschten nicht: Nudeln, Pizza und Schnitzel führen die Wunschliste an. Doch auch Obst (5. Platz) und Salat (8. Platz) sind beliebte Speisen der Schüler:innen.

Hohe Preise und geringe Auswahl als Kritikpunkte – gesunde Alternativen gewünscht

Die meisten Schülerinnen nehmen ihre Pausenverpflegung von daheim mit, weil ihnen das Essen gut schmeckt und gesund ist. An zweiter Stelle steht der Supermarkt in Schulnähe, weil es schnell geht. Im Mittel haben die Schüler:innen zwischen 6 und 7 Euro zur Verfügung, um sich die tägliche Pausenverpflegung zu finanzieren. 

Gefragt nach möglichen Verbesserungen des aktuellen Pausenangebots, wünschen sich die meisten Schüler:innen mehr Abwechselung und ein günstigeres Angebot. Doch auch ein gesünderes Essen wird von den Schüler:innen gefordert – interessant: Mehr Buben als Mädchen wünschen sich gesündere Speisen.

Das Ziel: gesündere – nachhaltigere – akzeptierte Pausenverpflegung

Im Projekt FEAST wollen wir die beteiligten Schulen unterstützen, um das Essens-Angebot am Campus Windmühlgasse in Korneuburg

  • gesünder
  • nachhaltiger und
  • akzeptierter zu machen.

Die Veränderung soll gemeinsam mit allen Beteiligten vor Ort (Schüler:innen, Eltern, Lehrer:innen, Gemeindeverantwortliche …) erarbeitet werden und umgesetzt werden.