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	<title>Presse - Ökosoziales Forum</title>
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	<description>Das Ökosoziale Forum arbeitet für die realpolitische Umsetzung der Ökosozialen Marktwirtschaft auf regionaler, nationaler und globaler Ebene. Ziel ist eine zukunftsfähige und krisenfeste Gesellschaft, die heute auch Verantwortung für die Zukunft übernimmt.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 11 Mar 2025 11:02:34 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Presse - Ökosoziales Forum</title>
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		<title>Weltfrauentag: Mehr Frauenpower für das Waldviertel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[johannakramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2025 10:22:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Presseaussendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Utl.: Ökosoziales Forum präsentiert neues Projekt „Innovationsmotor Waldviertel“.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading"><em>Ökosoziales Forum präsentiert neues Projekt „Innovationsmotor Waldviertel“.</em></h2>

<div id="cs-content" class="cs-content"><div class="x-section e28290-e1 mltu-0"><div class="x-row x-container max width e28290-e2 mltu-1 mltu-2"><div class="x-row-inner"><div class="x-col e28290-e3 mltu-3"><div class="x-text x-content e28290-e4 mltu-4"><p></p>
<p><span style="color: #333333">Anlässlich des Weltfrauentages präsentiert das Ökosoziale Forum das Projekt „Innovationsmotor Waldviertel“. In Zusammenarbeit mit dem Verein FRAU iDA entwickeln das Ökosoziale Forum Österreich &amp; Europa und das Ökosoziale Forum Niederösterreich einen Aktionsplan. Dieser soll mithelfen, das Waldviertel als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum auch für junge Frauen zu positionieren.</span></p>
<p><span style="color: #333333"><strong>Frauen als zentrale Kraft für ein florierendes Waldviertel<br />
</strong>Das Waldviertel steht vor der Herausforderung, ausreichend Bewerberinnen und Bewerber für die vorhandenen hochwertigen Arbeitsplätze zu finden und damit die Region nachhaltig lebendig zu halten. Trotz positiver Wanderungsbilanz schrumpft die Bevölkerung aufgrund der negativen Geburtenbilanz und die Bevölkerung wird immer älter. Das Durchschnittsalter der Frauen im Waldviertel liegt bei 47,1 Jahren, während es in Gesamtösterreich 43,4 Jahre beträgt. Dennoch hat das Waldviertel großes Potenzial – einerseits durch seine natürlichen Ressourcen, andererseits durch das Innovations- und Kreativpotenzial der Menschen. Genau hier setzt das Projekt „Innovationsmotor Waldviertel“ an: Gemeinsam mit engagierten Waldviertler:innen wird in der Region und für die Region ein Aktionsplan geschnürt. So soll das Waldviertel als Lebens- und Wirtschaftsraum für junge Frauen bekannter gemacht und das schlummernde Potenzial nachhaltig aktiviert werden.</span><br />
<span style="color: #333333">Der „Innovationsmotor Waldviertel“ zielt insbesondere darauf ab, das Arbeitskräftepotenzial von Frauen auszuschöpfen, insbesondere von Schülerinnen, Lehrlingen und Rückkehrerinnen. Die Grüne Transformation ist hierfür der geeignete Hebel, weil die notwendigen natürlichen Ressourcen vor Ort sind und diese eine Grundlage für hochwertige Jobs in der Region bieten. So entsteht eine nachhaltige Basis für Wachstum, Innovation und eine zukunftsfähige Regionalentwicklung.</span></p>
<p><span style="color: #333333"><strong>Hackl: Frauenförderung als Schlüssel für eine nachhaltige regionale Entwicklung<br />
</strong><em>„Wir wollen die Frauen im Waldviertel dazu ermutigen, weiter ihr Innovationspotenzial zu aktivieren und Ideen für zukunftsträchtige Branchen zu kreieren. Damit kann es gelingen, die regionale Wertschöpfung weiter anzukurbeln und die Region in ihrer nachhaltigen Entwicklung zu stärken. Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam mit FRAU iDA und den anderen engagierten Organisationen und Einrichtungen im Waldviertel einen wesentlichen Beitrag dazu leisten können.</em></span><br />
<span style="color: #333333"><em>Gerade das WALDviertel bietet die beste Voraussetzung für die angestrebte `Grüne Transformation`“</em>, so Hermine <strong>Hackl, Präsidentin des Ökosozialen Forums Niederösterreich.</strong></span></p>
<p><span style="color: #333333"><strong>Hickersberger: Kooperation zielführend für eine starke und zukunftsfähige Region<br />
</strong>Michaela <strong>Hickersberger, Generalsekretär-Stellvertreterin des Ökosozialen Forums Österreich &amp; Europa</strong>, fasst den derzeitigen Stand des Projekts zusammen: <em>„Aktuell befinden wir uns in der Phase, engagierte Waldviertler:innen zusammenzubringen, die ihre Ideen in den Aktionsplan einbringen wollen. Die Menschen vor Ort wissen am besten, was sie brauchen und wohin die Reise gehen soll. Wir Projektpartner:innen wollen unterstützen. Die Ideen für den Aktionsplan müssen von den Frauen und Männern kommen, die hier leben. Wir setzen auf eine enge Zusammenarbeit mit regionalen Akteur:innen – von Unternehmer:innen über Bildungseinrichtungen bis hin zu lokalen Verwaltungen. Wir sind daher sehr dankbar, mit FRAU iDA in Zwettl einen starken, in der Region verwurzelten Partner an Bord zu haben.“</em></span></p>
<p><span style="color: #333333"><strong>Blauensteiner: Empowerment von Frauen ist zentral<br />
</strong><em>„Das Empowerment von Frauen spielt in unserem Projekt eine entscheidende Rolle. Die gezielte Förderung von Frauen in der Region trägt zur sozialen Gerechtigkeit bei und nutzt das vorhandene Potenzial, um die regionale Wirtschaft und Gesellschaft resilienter und zukunftsfähiger zu machen“</em>, erklärt Anne<strong> Blauensteiner, Obfrau des Vereins FRAU iDA.</strong></span></p></div><div class="x-text x-content e28290-e5 mltu-4"><h5></h5>
<h5><span>Das Projekt „Innovationsmotor Waldviertel“</span></h5>
<p><span>Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung konkreter Initiativen, die den Menschen im Waldviertel ermöglichen, aktiv an der Grünen Transformation teilzuhaben und wirtschaftlich davon zu profitieren. Dadurch soll der Lebensraum Waldviertel noch weiter aufgewertet werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, mehr Frauen in Vollzeitbeschäftigung zu bringen und ihre Erwerbsbeteiligung insgesamt zu steigern. So kann sich die Region gezielt weiterentwickeln und neue Wachstumspotenziale erschlossen werden.</span></p>
<p><span>Interessierte Personen, Organisationen oder Unternehmen, die sich am Projekt beteiligen oder weitere Informationen erhalten möchten, können sich unter <strong>info@oekosozial.at</strong> mit dem Projektteam in Verbindung setzen. Das Projekt „Innovationsmotor Waldviertel wird von Bund, Ländern und Europäischer Union unterstützt.</span></p></div></div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://oekosozial.at/oekosoziales-forum-praesentiert-neues-projekt-innovationsmotor-waldviertel/">Weltfrauentag: Mehr Frauenpower für das Waldviertel</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pernkopf: Versorgungssicherheit bei Lebensmitteln ist Überlebensfrage</title>
		<link>https://oekosozial.at/pernkopf-versorgungssicherheit-bei-lebensmitteln-ist-ueberlebensfrage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[micky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 15:57:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Presseaussendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wintertagung des Ökosozialen Forums eröffnet. Die sichere Versorgung mit agrarischen Gütern muss in Europa mehr Beachtung finden. Wien &#8211; Bei der Eröffnung der 72. Wintertagung betonte der Präsident des Ökosozialen Forums, Stephan Pernkopf, die hohe Bedeutung der Lebensmittel- und Energieproduktion durch die heimische Landwirtschaft. Ernährung gehöre zur kritischen Infrastruktur, daher dürfe die Verantwortung für die Produktion nicht ausgelagert werden. Die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h6 class="wp-block-heading"><em>Wintertagung des Ökosozialen Forums eröffnet. Die sichere Versorgung mit agrarischen Gütern muss in Europa mehr Beachtung finden.</em></h6>



<p>Wien &#8211; Bei der Eröffnung der 72. Wintertagung betonte der Präsident des Ökosozialen Forums, <strong>Stephan Pernkopf</strong>, die hohe Bedeutung der Lebensmittel- und Energieproduktion durch die heimische Landwirtschaft. Ernährung gehöre zur kritischen Infrastruktur, daher dürfe die Verantwortung für die Produktion nicht ausgelagert werden. Die Verfügbarkeit der Lebensmittel werde künftig eine größere Herausforderung als der Preis. Wir müssen Nahrungsmittel produzieren – in ausreichender Menge und hoher Qualität. „Wir brauchen Versorgungssicherheit. Das geht nur durch eine nachhaltige Intensivierung und eine Krisenvorsorge durch Bevorratung. Bäuerinnen und Bauern brauchen Verlässlichkeit und Planungssicherheit, um produzieren zu können. Dazu brauchen wir mehr Landwirtschaft und weniger Zettelwirtschaft,“ so Pernkopf.</p>



<p>Auf die globalen Zusammenhänge der Ernährungsversorgung wies der Direktor des FAO-Büros in Brüssel, <strong>Raschad Al-Khafaji</strong>, hin. 2023 litten weltweit 733 Mio. Menschen an Hunger. Die Hauptursachen dafür sind Konflikte, Klimaveränderungen und wirtschaftliche Abschwünge. Diese Faktoren weisen untereinander hohe Wechselwirkungen auf und verstärken einander. So fördere Hunger ineffiziente Praktiken in der Landwirtschaft, die wiederum zum Klimawandel beitragen. Diese weltweiten Verschränkungen und Abhängigkeiten erfordern für die Lösung eine ganzheitliche Herangehensweise, um das weltweiten Agrar- und Ernährungssystem effizienter, integrativer und nachhaltiger zu machen.</p>



<p>Der Verteidigungsanalyst und Autor <strong>Franz-Stefan Gady</strong> unterstrich die militärische und strategische Bedeutung einer sicheren Versorgung mit kritischen Gütern. Nahrungsmittel sind hier ebenso von Bedeutung wie die Energiesicherheit. In dieser Hinsicht müsse künftig Sicherheitspolitik neu gedacht werden. Hybride Kriegsführung wird in Zukunft eine enorme Herausforderung werden, Systeme – wie auch das Ernährungssystem – müssen resilient gedacht werden.</p>



<p><strong>Wolfgang Burtscher</strong>, der Generaldirektor für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung bei der Europäische Kommission unterstrich die hohe Leistungsfähigkeit der europäischen Landwirtschaft. Die neun Millionen landwirtschaftlichen Betriebe in Europa nehmen ihre Verantwortung auch innerhalb der weltweiten Nahrungsmittelproduktion wahr. Gleichzeitig konnten seit 1990 die Treibhausgasemissionen des Agrarsektors um 23 Prozent gesenkt werden, während die Emissionen des Landwirtschaftssektor im selben Zeitraum in den USA um zwei Prozent und in Brasilien um 30 Prozent zunahmen. Durchaus kritisch ging Burtscher mit einigen politischen europäischen Initiativen auf wie beispielsweise der Pestizidverordnung ins Gericht. Künftig brauche es einen territorialen Ansatz, der unterschiedlichen Ausgangslagen der Mitgliedsländer in den Blick nimmt. Burtscher illustrierte dies mit dem Vergleich einer Familie. Wenn ein Familienmitglied die Grippe habe, müssten nicht alle andern auch die Medikamente einnehmen.</p>



<p>Der Präsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, <strong>Johannes Schmuckenschlager</strong>, betonte in der Abschlussdiskussion die Notwendigkeit einer ausreichenden Lagerhaltung für Lebensmittel. Während für Erdöl Reserven für 90 Tage vorhanden sein müssen, gäbe es für Getreide keine entsprechende Regelung. Parallel können auch internationale Handelsabkommen die Versorgungssicherheit gefährden, wenn wir uns zu stark auf Importe verlassen.</p>



<p>Bereits am Vorabend der Eröffnung traf Landwirtschaftsminister <strong>Norbert Totschnig </strong>anlässlich der 72. Wintertagung den neuen EU-Agrarkommissar Christophe Hansen. „In den kommenden Monaten fallen in Brüssel richtungsweisende Entscheidungen für unsere Landwirtschaft. Es freut mich, dass der neue EU-Agrarkommissar Österreich als eines der ersten EU-Länder besucht und wir einer Meinung sind: Wir müssen Bürokratie abbauen, um unseren Bäuerinnen und Bauern und insbesondere unseren jungen Hofübernehmern wieder mehr Perspektiven zu geben“, so&nbsp;Totschnig.</p>



<p><strong>72. Wintertagung</strong></p>



<p>Die Wintertagung des Ökosozialen Forums ist Österreichs größte Informations- und Diskussionsplattform der Agrarbranche. Mit der Wintertagung beginnt traditionell das agrarpolitische Jahr. Die Wintertagung wird seit 1954 vom Ökosozialen Forum ausgerichtet und setzt wichtige Impulse für die künftigen Entwicklungen im österreichischen Agrarsektor. Geboten werden geballtes Wissen auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft sowie Tipps für die landwirtschaftliche Praxis.</p>



<p><strong>Die Fachtage der Wintertagung 2025</strong></p>



<p>21.1.2025: Eröffnung: Agrarpolitik, Austria Center Vienna, Wien</p>



<p>23.1.2025: Gemüse-, Obst- und Gartenbau, HBLFA Schönbrunn, Wien</p>



<p>27.1.2025: Ackerbau, HBLFA Francisco Josephinum, Wieselburg (NÖ)</p>



<p>28.1.2025: Geflügelhaltung, Kultursaal Hatzendorf (Stmk.)</p>



<p>29.1.2025: Schweinehaltung, HLBLA St. Florian (OÖ)</p>



<p>30.1.2025: Grünland- und Viehwirtschaft, HBLFA Raumberg-Gumpenstein (Stmk.)</p>



<p>Pressefotos stehen nach den Veranstaltungstagen zur Verfügung:</p>



<p><a href="https://bit.ly/wintertagung">https://bit.ly/wintertagung</a> (Abdruck honorarfrei, © Schreiber/Ökosoziales Forum)</p>



<p>Detaillierte Informationen zur Wintertagung 2025 finden sich unter <a href="http://www.wintertagung.at">www.wintertagung.at</a></p>



<p></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/pernkopf-versorgungssicherheit-bei-lebensmitteln-ist-ueberlebensfrage/">Pernkopf: Versorgungssicherheit bei Lebensmitteln ist Überlebensfrage</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hans-Kudlich-Preise 2024 an Ernst Bruckmüller, Theresia Meier und Walfried Wutscher</title>
		<link>https://oekosozial.at/hans-kudlich-preise-2024-an-ernst-bruckmueller-theresia-meier-und-walfried-wutscher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Nov 2024 13:01:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Presseaussendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auszeichnung für besondere Verdienste um den ländlichen Raum. Multiplikator:innen für die ökosoziale Idee geehrt. Wien – Das Ökosoziale Forum zeichnete am 12. November im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an der Universität für Bodenkultur Wien drei herausragende Persönlichkeiten mit dem Hans-Kudlich-Preis aus. Die wichtigste Auszeichnung des Ökosozialen Forums wurde an Ernst Bruckmüller, Theresia Meier und Walfried Wutscher verliehen. Stephan Pernkopf, Präsident ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading"><em>Auszeichnung für besondere Verdienste um den ländlichen Raum. Multiplikator:innen für die ökosoziale Idee geehrt.</em></h2>



<p>Wien – Das Ökosoziale Forum zeichnete am 12. November im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an der Universität für Bodenkultur Wien drei herausragende Persönlichkeiten mit dem Hans-Kudlich-Preis aus. Die wichtigste Auszeichnung des Ökosozialen Forums wurde an Ernst Bruckmüller, Theresia Meier und Walfried Wutscher verliehen. Stephan Pernkopf, Präsident des Ökosozialen Forums, würdigte die Preisträger:innen für ihren bedeutenden Einsatz zugunsten des ländlichen Raums, der Land- und Forstwirtschaft und der ökosozialen Idee.</p>



<p>Das Ökosoziale Forum verleiht den Hans-Kudlich-Preis zum Gedenken an den historischen Antrag Hans Kudlichs zur Aufhebung der Untertänigkeitsverhältnisse der Bäuerinnen und Bauern im Revolutionsjahr 1848. „Wir zeichnen herausragende Persönlichkeiten aus, die sich weit über das übliche Maß für die Menschen in der Land- und Forstwirtschaft und im ländlichen Raum eingesetzt haben. Sie haben dazu beigetragen, dass die Land- und Forstwirtschaft ihren gesellschaftlichen Beitrag erfüllt. Diese Leistungen gilt es zu ehren. Wir wollen damit auch die Werte in den Mittelpunkt stellen, die in der aktuellen Politik notwendig sind, um eine gleichzeitige Entwicklung von Stadt und Land zu ermöglichen. Das muss auch in Zukunft durch die politischen Rahmenbedingungen gewährleistet werden“, appellierte Pernkopf mit Blick auf die nächste Bundesregierung und die künftige EU-Kommission.</p>



<p><strong>Die Preisträger:innen</strong></p>



<p><strong>Ernst Bruckmüller</strong> hat sich nach dem Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität Wien 1976 für das Fach Wirtschafts- und Sozialgeschichte habilitiert. Seit 1977 ist er Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien. Von 2002 bis 2005 war er für Aufbau und Leitung des <a href="https://austria-forum.org/af/AEIOU/Ludwig_Boltzmann_Gesellschaft">Ludwig-Boltzmann-Institutes für Geschichte des ländlichen Raumes</a> verantwortlich. Seine ganze Laufbahn hindurch arbeitet er nicht nur im Elfenbeinturm, sondern kommuniziert sein Wissen einer breiten Öffentlichkeit. Durch seine vielseitigen Tätigkeiten hat er Generationen von Studierenden inspiriert und es zudem geschafft, weit über akademische Kreise hinaus das Verständnis für die historisch-wissenschaftlichen Aspekte der Land- und Forstwirtschaft sowie des ländlichen Raums zu vermitteln.</p>



<p><strong>Theresia Meier</strong> startete ihre Laufbahn in der bäuerlichen Interessenvertretung 1998 als Bezirksbäuerin der ARGE Bäuerinnen. Sie war Bezirkskammerrätin, Landeskammerrätin, Gebietsbäuerin sowie Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer Niederösterreich. Im Oktober 2012 hat Theresia Meier die Leitung der Sozialversicherungsanstalt der Bauern, SVB, übernommen und die Geschicke der bäuerlichen Sozialversicherung bis zur Fusion der SVB mit der SVA zur SVS (Sozialversicherung der Selbständigen) im Jahr 2020 geführt. Diese Zusammenführung hat Theresia Meier maßgeblich mitbegleitet. Sie hat aktiv an der Ausgestaltung und Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der sozialen Absicherung der bäuerlichen Berufsgruppe mitgearbeitet. Seit 2020 ist sie SVS-Obmann-Stellvertreterin. In allen beruflichen Stationen hat Meier weit mehr getan als ihr Auftrag vorgesehen hätte. Durch ihr karitatives Engagement in Afrika hat sie die Botschaft der österreichischen Agraridee auch weit über die Grenzen unseres Landes hinausgetragen.</p>



<p><strong>Walfried Wutscher</strong> war mit hoher Überzeugungskraft, wirkungsvollem Auftreten und starker Sozialkompetenz über viele Jahre ein wirkmächtiger Anwalt der Bauernschaft. Von 1991 bis 2011 war er Präsident der Kärntner Landwirtschaftskammer und stand nicht nur in dieser Zeit hinter den Anliegen und Sorgen der bäuerlichen Bevölkerung. Mit Erfolg stellte er sich der Herausforderung, die Kärntner Bauernschaft auf den EU-Beitritt vorzubereiten und ihr die Umsetzung eines vollkommen neuen Agrarsystems zu erleichtern. Immer im Dialog mit der Gesellschaft, waren und sind ihm Information, Bildung und Beratung ein besonderes Anliegen, um in der Landwirtschaft und in der Gesellschaft die Dinge zum Positiven zu verändern. Als Präsident des Ökosozialen Forums Kärnten verbreitete Walfried Wutscher die Idee der Ökosozialen Marktwirtschaft in der breiten Öffentlichkeit. Seine Vorstellung der Förderung einer ökosozial ausgerichteten Land- und Forstwirtschaft verfolgte er in allen Funktionen mit voller Leidenschaft. Dem Genossenschaftswesen ist er seit jeher verpflichtet, auch dadurch hat er die Lebens- und Arbeitsbedingungen der in der Landwirtschaft Tätigen maßgeblich verbessert.</p>



<p><strong>Preisgelder an karitative Organisationen übergeben</strong></p>



<p>Erstmals stellen alle Hans-Kudlich-Preisträger:innen den Geldwert des Preises karitativen Organisationen zur Verfügung. Die bedachten Organisationen sind auf Wunsch der diesjährigen Preisträger:innen die „Aktion Leben“, die sich in der Schwangerenberatung engagiert, das Projekt „Books for Trees“, das sich in Kenia für Aufforstung und Bildung engagiert, sowie der Verein „Kärntner in Not“, der Menschen in sozialen Notlagen unterstützt.</p>



<p><strong>Der Hans-Kudlich-Preis</strong></p>



<p>Der liberale Politiker Hans Kudlich gilt als der österreichische und europäische Bauernbefreier. Sein Antrag auf Aufhebung der Grunduntertänigkeit im Jahr 1848 löste die größte Eigentumsverschiebung aus, die Österreich jemals erlebte. Diesem historischen Antrag Hans Kudlichs will das Ökosoziale Forum mit der Verleihung der Hans-Kudlich-Preise gedenken. Der Preis wurde 1968 zum ersten Mal vergeben. Die diesjährigen Preise wurden vom Österreichischen Raiffeisenverband, dem Österreichischen Bauernbund und der Landwirtschaftskammer Österreich zur Verfügung gestellt. Die Festveranstaltung wurde von der Österreichischen Hagelversicherung unterstützt.</p>



<p><a href="https://bit.ly/kudlich" title="Fotos zur freien Verwendung">Fotos zur freien Verwendung</a></p><p>The post <a href="https://oekosozial.at/hans-kudlich-preise-2024-an-ernst-bruckmueller-theresia-meier-und-walfried-wutscher/">Hans-Kudlich-Preise 2024 an Ernst Bruckmüller, Theresia Meier und Walfried Wutscher</a> first appeared on <a href="https://oekosozial.at">Ökosoziales Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weltfrauentag: Frauen im ländlichen Raum sind Joker für grüne Transformation</title>
		<link>https://oekosozial.at/weltfrauentag-frauen-im-laendlichen-raum-sind-joker-fuer-gruene-transformation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2024 16:14:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Presseaussendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ökosoziales Forum präsentiert Vorstudie „Chancen und Potenziale von Frauen in einer green &#38; smart Region“ Das Ökosoziale Forum präsentiert anlässlich des Weltfrauentags die Ergebnisse einer Vorstudie zum Thema „Chancen und Potenziale von Frauen in einer green &#38; smart Region“. Im Auftrag der ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur, hat das Forum untersucht, wie Frauen im ländlichen Raum als Arbeitskräfte für die green &#38; ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ökosoziales Forum präsentiert Vorstudie „Chancen und Potenziale von Frauen in einer green &amp; smart Region“</em></p>



<p>Das Ökosoziale Forum präsentiert anlässlich des Weltfrauentags die Ergebnisse einer Vorstudie zum Thema „Chancen und Potenziale von Frauen in einer green &amp; smart Region“. Im Auftrag der ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur, hat das Forum untersucht, wie Frauen im ländlichen Raum als Arbeitskräfte für die green &amp; smart Economy gewonnen werden können. In einem mehrstufigen Prozess wurden Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Politik und Beratung ausgearbeitet.</p>



<p><strong>Frauen: Der Schlüssel zur Klimaneutralität Österreichs</strong><strong></strong></p>



<p>Die angestrebte Klimaneutralität Österreichs erfordert einen grundlegenden Wandel unseres Wirtschaftssystems. Die Transformation hin zu einer green &amp; smart Economy birgt zahlreiche Chancen für den ländlichen Raum und erfordert die aktive Einbindung von Frauen. Mit nur 23,5 Prozent ist der Frauenanteil bei den green Jobs in Österreichs deutlich geringer als im OECD-Durchschnitt von 28,3 Prozent. Die Vorstudie unterstreicht die Notwendigkeit, diese Schieflage zu adressieren, um den ländlichen Raum als vitalen Teil und Frauen als Joker für die Transformation zu stärken.</p>



<p><strong>Hackl: In Generationen denken und für alle Generationen handeln</strong></p>



<p>Hermine <strong>Hackl</strong>, <strong>Präsidentin</strong> <strong>des</strong> <strong>Ökosozialen</strong> <strong>Forums</strong> <strong>Niederösterreich</strong>, fasst die Studien-Ergebnisse zusammen: „Wir sollten das Beste aus den Fähigkeiten jeder Generation machen und alle – egal ob Mann oder Frau, jung oder alt, Stadt- oder Landmensch – in die nachhaltige Transformation unserer Wirtschaft einbeziehen. Damit Frauen ihr Potenzial ausschöpfen und ihren Beitrag leisten können, müssen wir qualitativ hochwertige ganzjährige und ganztägige Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und ältere Menschen ausbauen. Gleichzeitig sollten wir bereits in den Volksschulen ansetzen, um junge Menschen besser auf den Berufseinstieg vorzubereiten. Dazu gehört auch, alte Vorstellungen darüber zu ändern, wer für Kinder oder ältere Menschen sorgen sollte und wer welche Jobs machen kann. Wenn Pensionist:innen das möchten, müssen sie auch weiterarbeiten dürfen. In Generationen denken und für alle Generationen handeln, lautet das Credo für eine inklusive und nachhaltige Zukunft. Frauen spielen dabei eine entscheidende Rolle“.</p>



<p><strong>Miernicki: Hochqualifizierte Arbeitskräfte wichtiger Punkt, damit Green Transformation gelingt</strong></p>



<p>„Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich ist es eine zentrale Aufgabe von ecoplus, die niederösterreichischen Betriebe auf ihrem Weg in die Zukunft zu unterstützen und zu begleiten. Zu den großen Herausforderungen, die von den Unternehmen gemeistert werden müssen, zählt die grüne Transformation hin zu Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft. Gleichzeitig liegen hier aber auch enorme Zukunftschancen, sowohl für die Betriebe als auch für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich. Ein wichtiger Punkt, damit die Transformation gelingen wird, sind hochqualifizierte Arbeitskräfte. Die Studie zeigt das Potenzial des Themas und gibt wertvolle Anregungen, wie es bestmöglich zu heben ist“, erläutert <strong>ecoplus Geschäftsführer</strong> Helmut <strong>Miernicki</strong>.</p>



<p><strong>Mayrhofer: Ohne Vision keine Transformation</strong></p>



<p>„Zuallererst braucht es eine klare Definition für ‚green jobs‘ auf nationaler wie europäischer Ebene. Diese schafft nicht nur Rechtssicherheit für Förderungen, sondern hilft auch, Ziele und Visionen festzuschreiben. Denn ohne Vision auch keine Transformation“, so Hans <strong>Mayrhofer</strong>, <strong>Generalsekretär des Ökosozialen Forums Österreich &amp; Europa</strong>.</p>



<p>Weiters plädiert Mayrhofer auf Basis der Studienergebnisse für eine soziale Technikfolgenabschätzung der green &amp; smart Economy: „Dadurch können wir sicherstellen, dass wir die Vorteile voll ausschöpfen und gleichzeitig Probleme rechtzeitig erkennen. So lässt sich die ökologische Transformation evidenzbasiert vorantreiben und garantiert, dass niemand zurückgelassen wird. Frauen im ländlichen Raum sind der Joker, den es für diese Transformation braucht. Wir müssen sicherstellen, dass die Frauen am Land diese Karte auch ausspielen können. Umso wichtiger ist es, Hand in Hand mit engagierten regionalen Akteur:innen, die empfohlenen Maßnahmen auf den Boden zu bringen. Als Ökosoziales Forum wollen wir dabei die notwendigen Brücken bauen.“</p>



<p><strong>Zur Studie</strong></p>



<p>In Expert:inneninterviews, regionalen Workshops und Feedbackgesprächen wurden zahlreiche Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Politik und Beratung herausgearbeitet, um Frauen für die green &amp; smart Economy zu gewinnen. Diese umfassen die Schaffung von rechtlichen Rahmenbedingungen, die Förderung von Aus- und Weiterbildung, die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch qualitativ hochwertige Betreuungsangebote und das Aufbrechen traditioneller Rollenbilder.</p>



<p>Die niederösterreichische Vorstudie „Chancen und Potentiale von Frauen in einer green &amp; smart Region“ des Ökosozialen Forum im Auftrag der ecoplus ist <a href="https://oekosozial.at/wp-content/uploads/2024/02/Endbericht_Chancen-Potenziale-von-Frauen-in-einer-green-smart-Region-NOe.pdf">online</a> abrufbar.</p>



<p>Konkret umfassen die Handlungsempfehlungen folgenden Bereiche:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Strategische Planung &amp; Rahmenbedingungen der green &amp; smart Transformation</li>



<li>Regionalentwicklung</li>



<li>Förderungen &amp; Finanzierung</li>



<li>Bildung</li>



<li>Weiterbildung und Qualifizierungen</li>



<li>Umschulungen &amp; Einbindung in den Arbeitsmarkt</li>



<li>Potenzialanalysen für Mitarbeitenden und Unternehmen</li>



<li>Rollenbilder</li>



<li>Gleichbehandlungs-Instrumente</li>



<li>Mobilität</li>



<li>Kinder- und Altenbetreuung</li>



<li>Arbeitszeitregelungen</li>



<li>Unternehmenskultur &amp; Unternehmenskommunikation</li>



<li>Unternehmens- und Stakeholder-Kooperationen</li>
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